„Sie sind Unsinn und eine dreiste Lüge“ – „Russland hat europäische Staaten niemals bedroht und bedroht sie auch heute nicht“ – Putin über Gerhard Schröder: Ja, wir sind befreundet. Was ist daran schlecht? – „Damit man das in Deutschland hört“ – „Aber mit wem wir uns treffen oder nicht, bestimmen wir selbstverständlich selbst“
„Russland hat europäische Staaten niemals bedroht und bedroht sie auch heute nicht.“ Das hat der russische Präsident Wladimir Putin jüngst in Astana, der Hauptstadt von Kasachstan, versichert. Zugleich hat Putin

Russlands bisherige Haltung im Kriegseinsatz gegen die Ukraine bekräftigt. In Astana fand am 29. Mai ein Treffen der Eurasischen Wirtschaftsunion (Eurasian Economic Union, EAEU) statt. Dort war vor zwölf Jahren, am 29. Mai 2014, der EAEU-Vertrag auch unterzeichnet worden. Die fünf Mitgliedstaaten sind Armenien, Belarus, Kasachstan, Kirgistan und Russland. Was Putin dort zum Russland-Ukraine-Krieg und zu Gerhard Schröder als möglichen Unterhändler gesagt hat, ist jetzt im Botschaftskurier, dem Newsletter der russischen Botschaft in Berlin vom 5. Juni 2026, Ausgabe 146, in Auszügen veröffentlicht worden (hier). Von Putins Auftritt in Astana gibt der Botschaftskurier unter anderem dies wieder:
Weiterlesen …Putin versichert: Keine aggressiven Pläne gegen Westeuropa
sind zum Ergreifen da, nicht zum Verpassen. Also: Diese Bürgerschaft fasst einen Beschluss, von dem sie von vornherein weiß, dass sie für das Beschlossene gar nicht zuständig ist und es schon gar nicht vollziehen kann. Die Bürgerschaft als Schildbürgerschaft. Es gibt einen alten Lübecker Spruch, lange her: „Wat willtu begehren mehr, denn die alte Lübsche Ehr.“ Hängt gestickt auf Leinentuch und eingerahmt bei mir in der Diele. Erbstück. Trotzdem stimmt diese lüb’sche Bürgerschaft über den Antrag ab. Darf sie, lässt das städtische Rechtsamt wissen, rechtlich unzulässig sei das nicht. Aber hergegangen ist es in der Debatte leidenschaftlich, war zu lesen.*) 