Je mehr wir kühlen, desto wärmer wird der Planet

Der kältetechnische Teufelskreis – Eine neue Eskalationsstufe durch den gewaltigen Energiebedarf der Digitalindustrie – Das Dunkhase-Buch „Kühle Neue Welt“ – Am Tropf der künstlichen Kälte

„Künstlich zu kühlen, bedeutet immer, dass Wärme an einem Ort entzogen und an einen anderen abgegeben wird. Dieser Prozess macht die Welt wärmer“, sagt der Historiker Jan Eike Dunkhase in einem Gespräch mit der FAZ*). Die gefährlichen Nebenfolgen der künstlich erzeugten Kälte kommen als „kältetechnischer Teufelskreis“ erst am Ende des Interviews zur Sprache. Dunkhase meint damit „das grundsätzliche Dilemma der modernen Kältetechnik“: Künstlich zu kühlen, bedeute immer, dass Wärme an einem Ort entzogen und an einen anderen abgegeben werde. Dieser Prozess mache die Welt auch durch die direkte Abwärme wärmer. „Je mehr also irgendwo irgendetwas künstlich gekühlt wird, desto wärmer wird es auf der Erde, und je wärmer es wird, desto mehr muss dann wieder gekühlt werden. Wie keine andere Erfindung der modernen Technik erzeugt die Kältemaschine neben dem, was sie erzeugen will, zugleich das, was sie bekämpft.“

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Toxische Lawine an Solar-Paneelen-Schrott

F u n d s a c h e

„Millionen (vielleicht Milliarden) Solarpaneele erreichen bereits ihre Lebenszyklus-Endphasen. Die Welt ist völlig unvorbereitet auf diese bevorstehende toxische Lawine. Bis 2050 prognostiziert die Internationale Agentur für Erneuerbare Energien bis zu 78 Millionen Tonnen Solar-Elektronikschrott, und selbst diese Prognosen basieren auf veralteten, konservativen Modellen.“

(Peter Clack  auf der Info-Plattform X (vormals Twitter) am 21. Juni 2026 hier)

Nicht anders bei Windkraftanlagen. Clack: „Bis 2050 wird die geschätzte Gesamtfläche, die für 1,5 Millionen Windkraftanlagen benötigt wird, voraussichtlich 3,1 bis 4,6 Millionen Quadratkilometer umfassen – die kombinierte Größe von Indien und Argentinien.“

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U r l a u b

Urlaub muss sein – zum Beispiel auf Holmsland Klit an der dänischen Nordseeküste wie hier. Breiter kilometerlanger Strand mit wenig Menschen, ganz viel Freiheit, Dünen über Dünen, Wärme statt Hitze, viel Seewind, meistens  wogende schäumende Wellen, oft zu stark zum Baden, salzhaltige supergesunde Luft, immer mal wieder zu kühl für diese Jahreszeit, häufig bedeckter Himmel, wilde Wolken, zuweilen Regen, dann ist im Ferienhaus Bücherlesen angesagt. Sehr belebend, das Ganze. Zum Foto: Der Inhaber dieser Sitzgelegenheit mit seinen Klamotten drauf  erfrischt sich gerade badenderweise im Meer. Sein letzter Urlaubstag in diesem Sommer. Schade. (Foto. kpk.)

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Links-Ideologie in Höchstgerichten

F u n d s a c h e

„Ein von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommener Bedrohungsfaktor für die Handlungsfähigkeit ganzer Staaten auf EU-Ebene ist die Tatsache, dass Höchstgerichte immer mehr Einfluss gewinnen, wenn es darum geht, linksideologisch gefärbte Agenden umzusetzen.“

Quelle: Unser Mitteleuropa vom 25. Juli 2026 (hier)

„Der ‚Marsch durch die Institutionen‘ linker Ideologen wird so zum mächtigsten Hebel, eine demokratische Gesellschaft gegen den Willen der Mehrheitsbevölkerung zu zerstören. Hier geben Richter die Richtung vor, was passieren muss oder zu unterlassen ist.“

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Mehrfach verfassungswidrig

Der Ausschluss von AfD-Kandidaten für Ämter in Kommunen und Landkreisen und wie er rechtlich zu beurteilen ist – Was folgt als Nächstes?

Es geht im Neuen Deutschland immer irrer zu: AfD-Mitglieder, die zum Landrat oder Bürgermeister gewählt werden wollen, sollen nicht gewählt werden dürfen und werden von der Wahl kurzerhand ausgeschlossen. Im niedersächsischen Landkreis Friesland hat der Kreiswahlausschuss in Jever den AfD-Bundestagsabgeordneten Martin Sichert am 13. September von der Kandidatur für das Amt des Landrats ausgeschlossen. Im Landkreis Lüneburg droht dem AfD-Landtagsabgeordneten Stephan Bothe der Ausschluss von der Wahl zum Landrat. Im Landkreis Northeim hat der Gemeindewahlausschuss von Nörten-Hardenberg entschieden, die AfD-Bürgermeisterkandidatin Reinhild Goes nicht zur Bürgermeisterwahl zuzulassen, obwohl sie dafür demokratisch nominiert ist und die Gemeindewahlleitung sie ausdrücklich empfohlen hat. In Rheinland-Pfalz ist 2025 der AfD-Landtagsabgeordnete und beamtete Lehrer Joachim Paul daran gehindert wurde, an der Wahl zum Oberbürgermeister von Ludwigshafen teilzunehmen. Willige Richter halfen mit.

Solche Fälle, in denen sich Altparteien absprechen, um AfD-Kandidaten für Ämter in Kommunen und Landkreisen zu verhindern, weiten sich inzwischen aus. Begründet wird dieses Vorgehen mit der Behauptung, die AfD-Kandidaten stünden nicht auf dem Boden der freien demokratischen Grundordnung (FDGO) und seien nicht verfassungstreu genug, weil Mitglieder einer vorgeblich „rechtsextremen“ Partei. Beweise dafür stehen aus. Die AfD ist keine verbotene Partei. Der Zuspruch der wahlberechtigten Bürger zu ihr nimmt zu.  In Umfragen liegt die AfD an der Spitze. Die Altparteien sehen ihre Felle davonschwimmen, also die Posten, die ganz ordentlich bezahlt sind und politischen Einfluss sichern. Dass dies demokratischen Prinzipien widerspricht und mehrfach rechtswidrig ist, liegt auf der Hand. Mehr noch: auch mehrfach verfassungswidrig.

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Die Bahn greift durch

Wo ihr Alkoholverbot ganz sicher nicht hilft – Ein Verbot, das zum Umgehen geradezu einlädt – Wie die Alkoholverdächtigen ausfindig machen? – Als im alten Preußen die Kaffeeriecher unterwegs waren – Wenn die Realität stärker ist als staatliche Regulierungswillkür

Lächerlich machen kann man sich auf so manche Weise. Die Deutsche Bahn (DB) tut es auf die ihre. Für Säufer brechen auf rund 5400 Bahnhöfen in Deutschland schwere Zeiten an und für jene, die, bevor sie den Zug besteigen, noch schnell einen Schluck aus der Pulle nehmen wollen, um sich Mut anzutrinken vor der beim Transport drohenden Gefahr, von Messerstechern und anderem Gesindel bedrängt zu werden, ebenfalls. Die Bahn-Chefin Evelyn Palla nämlich hat führungsstark mitteilen lassen, wenn auch wohl kaum im Alleingang, sondern zusammen mit ihren Gremien, den Konsum von Alkohol in den Bahnhofshallen und auf den Bahnsteigen zu verbieten. Und warum? „Zu oft“, so verlautbarte sie, „mussten wir feststellen, dass dort, wo zu viel Alkohol fließt, auch die Gewalt zunimmt.“ Doch ob dieser Begründung kommt man schnell ins Grübeln.

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Was gegen Deutschlands Energiewende nötig wäre …

… aber wohl auch die AfD nicht wirklich und wirksam erfüllen wird

Kein ehrliches Argumentieren gegen die Energiewende – Weitere Mängel – Wozu eine AfD als Regierungspartei letztlich gezwungen sein wird – Was gegen ihre kernkraft-lastige Argumentation spricht – Von AfD-Seite eine Antwort auf die Kritik  – Wie die AfD von der Energiewende wegkommt, wenn sie regiert, ist nicht erkennbar

Von Heinrich Duepmann*

Der Niedergang Deutschlands als Industrieland könnte nur durch folgenden Maßnahmen-Katalog noch gestoppt werden:

1. Den Klimawandel hinnehmen: Strom aus Fotovoltaik, Windkraft, „Biogas“ (EE-Strom) und das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) beenden
2. Nord-Stream reparieren – Kein unsinniges Wasserstoff-Experiment
3. Weiterhin Strom aus Kohle, Kraftwerke reaktivieren, keine CO2–   Langzeitspeicherung
4. CO2-Steuer beenden, Klima-Schutzgesetz aussetzen, Klima und Transformations-Fonds (KTF) auflösen
5. Heizungsverbot, Wärmepumpenzwang aufheben, zurück zur  Wärmeschutzverordnung von 1995.
6. E- / Bio-Fuels und Batterie-Kfz-Mobilität stoppen – Elektrofahrzeuge mit Reichweitenverlängerung (EREV) nutzen

Dieser Katalog wird jedoch von keiner Partei vollumfänglich vertreten. Alle bis auf die AfD vertreten Ansätze, die zu diesen Aktionen in krassem Widerspruch stehen.  Die AfD hat zwar derzeit einen sachlich weitgehend übereinstimmenden Aktionen-Katalog, der sich aber in seiner Formulierung ebenfalls im Widerspruch zum Verständnis der überwältigenden Mehrheit der Bürger befindet. Dieser ist teilweise latent, z.B.  wird die de-facto-Re-Etablierung der Wirtschaftsbeziehungen zu Russland durch Nordstream-Reparatur und Wiederaufnahme des Gasbezuges als solche wohl von der Mehrheit der Bürger nicht wirklich wahrgenommen. Ähnliches gilt für die Akzeptanz der Erneuerbaren Energien (Fakepower). EEG und Fakepower werden weiterhin als eigenständige Komplexe gesehen und zusätzlich als entkoppelbar von der AGW-These (AGW = Anthropogenic Global Warming). Genauso problematisch ist das Thema „Heizen und Dämmen“, ähnlich der Wärmewende, wo die AfD mit Technologieoffenheit argumentiert.

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Deutschland ist Spitze – bei den Fehltagen und Krankenkosten

Die Arztbescheinigung schon zum ersten Krankentag ist ein Fehlschuss – Die Scheinkrankheitstage und ihr Schadensvolumen – Deutschlands betriebliche Fehlzeiten als wesentlicher Standortnachteil – Die für Scheinkrankheit gesunkene Hemmschwelle – Nichts heilt schneller als Kranksein auf eigene Kosten – Den Hausarzt nicht zum Betrugshelfer machen – Attest schon am ersten Krankentag ist zwar ein richtiger Ansatz, aber statt Eigenverantwortung nur eine bürokratische Lösung

Von Prof. Dr. Eberhard Hamer

Mit jährlich 19,5 Fehltagen je Arbeitnehmer ist Deutschland international einsame Spitze – in der Bürokratie und bei Beamten noch mehr. Spitze aber ist Deutschland auch bei den Krankenkosten, die aufgewendet werden, um Fehlzeiten bei den Arbeitnehmern zu vermeiden. Die politische Führung sollte eine repräsentative Untersuchung des Mittelstandsinstituts Niedersachsen schon aus dem Jahr 1991 ernstnehmen, nämlich

  • dass ein Drittel aller Arbeitnehmer privat zugab, „von Zeit zu Zeit scheinkrank zu sein und sich auf diese Weisen einen kostenlosen Urlaub zu holen“[1],
  • dass sich Scheinkrankheit bei solchen Befragten massierte, denen es die Firmen oder Ärzte oder das Gesetz besonders leicht machten, sich arbeitsunfähig zu erklären,
  • dass sich die Krankmeldungen zu 36 Prozent auf Montag („blauer Montag“) und zu 26 Prozent auf Freitag („verlängertes Wochenende“) konzentrieren, was den Verdacht erhöhter Scheinkrankheit zum Wochenende stützt, und
  • dass Scheinkrankheit zunimmt mit geringerer Arbeitsmotivation:

Unternehmer haben die höchste Arbeitsbelastung aller Gruppen, sind aber nie krank. Beamte haben die gesündesten Arbeitsbedingungen, aber die höchsten Krankmeldungen aller Berufsgruppen – vor allem die Lehrer, die auch die höchste Scheinkrankheitsquote haben dürften. Angestellte sind weniger krank, je höher ihre Verantwortungsposition ist (26 Prozent), bei Arbeitern dagegen ließ sich eine Scheinkrankheitsquote von 42 Prozent empirisch nachweisen. Offensichtlich sind sie in ihrer Arbeit am wenigsten motiviert.[2]

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Der AfD-Politiker Peter Boehringer

nach dem Bundesparteitag in Erfurt

„Das Deutsche Haftungs- und Forderungsausfall-Risiko für die permanente Euro-Rettung‘ liegt im Billionen-Bereich und wächst täglich um mehrere Milliarden Euro. Es ist im deutschen Bundeshaushalt skandalöserweise nicht aufgeführt und nur indirekt über die EZB- und Bundesbankbilanzen abschätzbar.“ Mit dieser Feststellung als Leitwort beginnt Peter Boehringer seine Web-Seite (hier).

Boehringer (Jahrgang 1969) gehört zu den bekanntesten Mitgliedern der AfD, der er seit März 2015 angehört.*)  Als jüngst auf dem AfD-Bundesparteitag am 4. und 5. Juli der Bundesvorstand der Partei neugewählt wurde, hatte er sich abermals für dieses Gremium beworben, dann jedoch – obwohl allseits geschätzt und ziemlich sicher auch gewählt worden – seine Kandidatur „aus innerparteilichen Gründen“, wie er sagt, zurückgezogen. Er war dort zuvor Stellvertretender Sprecher gewesen.

Boehringer ist weiterhin Europapolitischer Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion; zudem Leiter des wichtigen Bundesfachausschusses „Euro und Währungspolitik“ (seit 2015) und ebenfalls seit 2015 eines der dienstältesten Mitglieder der Bundesprogrammkommission, die gerade am neuen Grundsatzprogramm der  Partei arbeitet. Einige weitere, aber kleinere Ämter nimmt er ebenfalls wahr. Am 14. Juli kam zu mir und anderen wie schon häufig eine E-Mail von ihm. Gerichtet ist sie an Freunde inner- und außerhalb der AfD. Boehringer zieht darin ein „Zwischen-Fazit“. Es enthält, was die AfD erreicht hat und was ich im Folgenden als Wortlaut wiedergebe.

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Verkehrsampeln mit KI steuern

Wer als Autofahrer kennt das nicht? Man nähert sich einer Straßenkreuzung. Die ist mit Ampeln bestückt. Die zu passierende Ampel steht auf Rot. Vor ihr warten auf das ersehnte Grün schon viele Fahrzeuge. Sie stauen sich geradezu. Man selbst steht da nun auch – als letzter in dem Stau.  Wann endlich kommt Grün? Müsste es doch längst. Auf den anderen zwei Zubringerstraßen links und rechts ist kaum Verkehr. Dort gibt es schon längst kein Auto mehr, aber die Ampel da zeigt Grün noch immer. Ärgerlich, sehr ärgerlich. Muss das so sein? Nein, muss nicht, meint resolut Karin Zimmermann aus Neunkirchen-Seelscheid.*) Sie erlebt in ihrer Gegend sogar Kreuzungen, wo sämtliche vier Ampeln auf Rot stehen. Klingt unwahrscheinlich, ist aber so, versichert sie. Also Frau Zimmermann hat eine Idee, eine hübsche Idee, vielleicht nur eine fixe: dem Problem abhelfen mit künstlicher Intelligenz, heute nur noch KI genannt.

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