Der kältetechnische Teufelskreis – Eine neue Eskalationsstufe durch den gewaltigen Energiebedarf der Digitalindustrie – Das Dunkhase-Buch „Kühle Neue Welt“ – Am Tropf der künstlichen Kälte
„Künstlich zu kühlen, bedeutet immer, dass Wärme an einem Ort entzogen und an einen anderen abgegeben wird. Dieser Prozess macht die Welt wärmer“, sagt der Historiker Jan Eike Dunkhase in einem Gespräch mit der FAZ*). Die gefährlichen Nebenfolgen der künstlich erzeugten Kälte kommen als „kältetechnischer Teufelskreis“ erst am Ende des Interviews zur Sprache. Dunkhase meint damit „das grundsätzliche Dilemma der modernen Kältetechnik“: Künstlich zu kühlen, bedeute immer, dass Wärme an einem Ort entzogen und an einen anderen abgegeben werde. Dieser Prozess mache die Welt auch durch die direkte Abwärme wärmer. „Je mehr also irgendwo irgendetwas künstlich gekühlt wird, desto wärmer wird es auf der Erde, und je wärmer es wird, desto mehr muss dann wieder gekühlt werden. Wie keine andere Erfindung der modernen Technik erzeugt die Kältemaschine neben dem, was sie erzeugen will, zugleich das, was sie bekämpft.“
Weiterlesen …Je mehr wir kühlen, desto wärmer wird der Planet
an der dänischen Nordseeküste wie hier. Breiter kilometerlanger Strand mit wenig Menschen, ganz viel Freiheit, Dünen über Dünen, Wärme statt Hitze, viel Seewind, meistens wogende schäumende Wellen, oft zu stark zum Baden, salzhaltige supergesunde Luft, immer mal wieder zu kühl für diese Jahreszeit, häufig bedeckter Himmel, wilde Wolken, zuweilen Regen, dann ist im Ferienhaus Bücherlesen angesagt. Sehr belebend, das Ganze. Zum Foto: Der Inhaber dieser Sitzgelegenheit mit seinen Klamotten drauf erfrischt sich gerade badenderweise im Meer. Sein letzter Urlaubstag in diesem Sommer. Schade.