Windkraftanlagen dürfen Vögel nicht töten

Ein Gerichtsurteil am Beispiel von zwei Bussard-Arten – Das VG Gießen bescheinigt einer Ausnahmegenehmigung vom Tötungsverbot Rechtswidrigkeit – Klimapolitische Zielsetzungen eines Mitgliedsstaates haben zurückzustehen – Die Naturschutz-Initiative e.V. gewinnt gegen Hessens Regierungspräsidium – Das süße Gift der Subventionen und die drogensüchtige Windkraft-Branche

Nicht immer geben Gerichtsurteile Anlass zur Freude. Diesmal aber doch: Windkraftanlagen dürfen Vögel nicht

Rotmilan Foto Harry Neumann (NI)

töten, jedenfalls nicht Mäuse- und Wespenbussarde; eine gesetzliche Ausnahmegenehmigung davon ist rechtswidrig. Das hat jüngst das Verwaltungsgericht Gießen entschieden und damit dem hessischen Regierungspräsidium in Darmstadt einen Rechtsverstoß bescheinigt. Dieses hatte am 12. Oktober 2018 genehmigt, dass drei Windenergieanlagen im Butzbacher Stadtwald vom Tötungsverbot für beide Vogelarten ausgenommen sind. Ein Urteil wie dieses wurde erstmals erwirkt, jedenfalls ist ein gleiches bisher nicht bekannt geworden. Als Grundsatzurteil dürfte es weitreichende Folgen haben und sich kaum auf die beiden Bussard-Arten beschränken lassen. Erstritten hat es der im Westerwald ansässige Umweltschutzverband Naturschutz-Initiative e.V. (NI). In einem „Sonderrundbrief“ hat er darauf aufmerksam gemacht. Vögel, Fledermäuse und Insekten fallen den inzwischen schon 30 000 Windkraftanlagen in Deutschland in schlimmsten Größenordnungen zum Opfer (siehe hier und hier).

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Wenn Demonstranten „besetzen“

Zum Beispiel das Steinkohle-Kraftwerk Datteln 4 – Wenn es um den (vermeintlichen) Klimaschutz geht, wird verbal gerne weichgespült – Warum will Minister Reul ein Betretungsverbot erteilen, wenn es das ohnehin gibt? – Was heißt gegen Straftaten wie bei Datteln 4 „konsequent vorgehen“? – Was folgt daraus, wenn ein Demonstrant seine Angaben zur Person verweigert? – Rechtswidriges Besetzen kommt einem schon vor wie ein Gewohnheitsrecht – Eine Demonstrantin namens Kathrin Henneberger und die „Anti-Greta“ Naomi Seibt

Der deutsche Rechtsstaat geht so allmählich weiter vor die Hunde. Wieso nehmen es sich „Klimaaktivisten“ heraus, eine Fabrik zu „besetzen“ wie am zurückliegenden Wochenende das Steinkohle-Kraftwerk Datteln 4? Warum werden sie von der Polizei nicht sofort vertrieben und vorläufig festgenommen? Sie haben ein Werkstor aufgebrochen, um auf das Gelände zu kommen, sind auf einen Förderbagger geklettert, haben auf Verladeanlagen Transparente entrollt, wollen verhindern, dass das nagelneue Kraftwerk Strom erzeugt. Sie haben fremdes Eigentum verletzt. Sie haben eine Straftat begangen. Sie haben sich geweigert, ihre Personalien anzugeben. Sie haben ihre Fingerkuppen verklebt, um die Identifizierung zu erschweren. Beifällig postete die unvermeidliche Luisa Neubauer von der Fridays-for-Future-Bewegung in Deutschland per Twitter Fotos von der Aktion.

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Lübecker ohne Klima

Daher plant die Stadt jetzt ein „Klima-Wohngebiet“ – Ein Vorzeigeprojekt soll es werden – Aber was ist, „wenn der Markt das Projekt nicht annimmt“? – Dem Spuk ein Ende machen

Der Lateiner sagt mit Juvenal*): Difficile est satiram non scribere. Es fällt schwer, eine Satire nicht zu schreiben. Zumal dann, wenn die Vorkommnisse an sich schon selbst Satire zu sein scheinen, also eine Satire zur Satire schreiben zu wollen, eine besondere Herausforderung darstellt. Man glaubt, seinen Augen nicht zu trauen, wenn man vernimmt: Die Stadt Lübeck plant ein „Klima-Wohngebiet“. Der erste Gedanke, der einem beim Lesen dieser Überschrift**) durch den Kopf schießt, ist der: Gibt es in Lübeck Wohngebiete o h n e Klima? Da Lübeck über „Klima-Wohngebiete“ bisher offenbar nicht verfügt, kann das nur zu dem schrecklichen Befund führen, dass alle Lübecker bis jetzt klimalos leben: ohne Temperatur, ohne Regen, ohne Wind, also ganz ohne Wetter – und bis auf weiteres klimalos leben müssen, denn es soll ja nur e i n Klima-Wohngebiet entstehen, jedenfalls vorerst. Wird sich nun in Lübeck panische Angst ausbreiten? Nein, so doof sind die Lübecker nun doch nicht. Aus langjähriger Erfahrung und ihrer Stadtchronik wissen sie: Sind wir an unserer Klima-Losigkeit schon bislang nicht zugrunde gegangen, werden wir an ihr auch künftig nicht zugrundegehen. Brauchen sie also ein Klima-Wohngebiet überhaupt?

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Amüsieren Sie sich

Wie Sie bis zu 100 Prozent Strom sparen werden – Was Sie beim Ausatmen besser machen sollten – Wie Sie der Gletscherschmelze entgegenwirken können

Der Ernst des Lebens ist zu ernst. Von Zeit zu Zeit bedarf es der Erholung davon. Daher hier ein kleines Amusement über die durchgeknallten Klimaschützer, die jetzt sogar das Weltwirtschaftsforum im schweizerischen Davos erobert haben, dargereicht von einem schon betagten Mitbürger, der nicht müde wird zu erklären, warum das anthropogene, also das durch Menschen entstehende CO2 unsere Erde  n i c h t  aufheizt und der damit alle Vertreter dieser Irrlehre so richtig schön nervt. Natürlich sind die an sachlicher Aufklärung nicht die Bohne interessiert. Für sie steht unumstößlich fest: Die Hauptursache für den Klimawandel auf der Erde in Richtung Erwärmung ist dieses CO2. Die einen – die Indoktrinierten – glauben daran, die anderen – die Indoktrinierer – verdienen daran. Nun hat der Diplom-Chemiker und promovierte Naturwissenschaftler namens Hans Penner einmal etwas Unernstes verabreicht. Es kam gerade per Mail. Hier ist es.*)

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Am Nasenring durch die Manege

Jetzt Siemens und Vorsitzender Kaeser – Männchen machen vor dem Schlangenmoloch Klimaschutz – Oder ist der Vorwurf gegen Kaeser vielleicht unbegründet? – Vielleicht ein geschickter Trick von ihm? – Nur ein schlaumeierisches Agieren und Taktieren – Das plumpe Job-Angebot – Ein schmählicher Kotau vor den militanten Klimaschützern – Man mag ihn verstehen, aber billigen nicht

Man kann es auch so sehen: Am Nasenring führen die Klimaschutz-Fanatiker jetzt die Siemens AG durch die Klimaschutz-Manege. Und Vorstandsvorsitzender Joe Kaeser trottet wie ein dressierter Zirkusbär brav mit. Wie so viele Unternehmen mit und vor ihr wagt Siemens es noch immer nicht, sich gegen diese völlig überdrehte und absurde Anti-CO2’-Klimaschutzpolitik aufzulehnen. Und die nahezu gesamte deutsche Wirtschaft mit ihren Verbänden ebenfalls nicht. Wann endlich kapieren diese Unternehmen, dass sie immer weiter ein Spielball der Klimaschutz-Fanatiker sein werden, wenn sie den Ball, statt ihn willfährig aufzugreifen, nicht sofort vom Spielfeld stoßen oder ihn zumindest einfach dort liegen lassen und mannhaft das Mitspielen ablehnen.

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Wenn “bad news” auch “good news” sind

2019 war ein Jahr mit den wenigsten neuen Windstrom-Anlagen seit über zwei Jahrzehnten – Für die Stromverbraucher ein Hoffnungsschimmer, für die einschlägige Branche Anlass zu Krisenrufen – Die Energiewende: Schicksalsschlag, Verhängnis, Heimsuchung – Die subventionierte Windstrom-Branche ist zu Recht gefährdet und sollte ihr nicht entrinnen dürfen – Die unterschiedlichen Wahrnehmungen

Es gibt gelegentlich auch gute Nachrichten, also Nachrichten, die erfreulich sind, aber leider selten. Eine solche ist die, dass in Deutschland der Bau neuer Land-Windstromanlagen im abgelaufenen Jahr 2019 „auf den tiefsten Stand seit mehr als zwanzig Jahren eingebrochen“ ist. Nur noch 297 Anlagen seien in Betrieb genommen worden (gegenüber 762 im Vorjahr), meldet – nach vorläufigen Zahlen – die Fachagentur Windenergie an Land. Bezogen auf die damit installierte zusätzliche Nennleistung von 940 Megawatt sei das gegenüber 2018 ein Rückgang von mehr als 60 Prozent. Das sind allerdings immer noch 297 Monster und 940 Megawatt zuviel; mit ihrem Bau muss es endlich ganz aufhören. Gleichwohl ist die Nachricht eine erfreuliche, denn der tendenzielle Rückgang macht Hoffnung auf mehr Rückgang, Hoffnung jedenfalls für die Bürger. Sie werden von den Folgen der Klimaschutz- und Energiewende-Politik immer mehr gebeutelt.

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Diese Oma

Statt ganz patente Frau nunmehr Umweltsünderin – Ein schöner Aufreger – Links wie rechts Gesinnte wollen noch keine Ruhe geben – Die CSU phantasiert von einer Spaltung der Gesellschaft – Aber nur ein fröhlicher Spaß ist das umgedichtete Oma-Lied des WDR nicht

Diese „Oma“ will nicht sterben, die tiefgründige deutsche Seele keine Ruhe geben. Sie wissen schon: Es geht um jenes Lied, das in einem Video der Kinderchor des Westdeutschen Rundfunks (WDR) verballhornt singt, also das Lied, in dem die Oma – wie wir es bisher kannten – nicht als „ganz patente Frau“ besungen wird, sondern unfein als … na, sagen wir: Umweltsünderin.*) Nur Motorrad fährt sie weiterhin. Wer im Internet mit Suchworten wie Oma, WDR, Hühnerstall etc. herumstöbert, sieht an der Fülle der Funde, was für ein dankbares Thema der WDR mit seinem Mädchenchor da losgetreten hat – als wenn die Republik keine anderen Sorgen hätte.

Es war ein schöner Aufreger. Mit allem möglichem Für und Wider. Damit hätte es auch sein Bewenden haben können.  Hat es aber nicht. Jetzt, als jüngste Entwicklung, haben sich rund vierzig Autoren von Fernseh-Comedy-Sendungen zu Wort gemeldet.**) In einer gemeinsamen Stellungnahme erklären sie sich mit den WDR-Kollegen solidarisch; diese würden vom Sender „aufs Fahrlässigste alleingelassen“. Die Skandalisierung des Liedes folge gut bekannten Mustern rechter Internet-Trolle. WDR-Intendant Tom Buhrow sei mit seiner Reaktion auf den „künstlich erzeugten Skandal“ – er hatte sich mit einem eilfertigen Kotau öffentlich entschuldigt – in eine Falle getappt.***) Doch auch andere hatten noch keine Ruhe gegeben.

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Die erfreuliche Enttäuschung

Das Jammern der Klimaschützer nach der Klimakonferenz in Madrid – Eine Krise des menschlichen Verstandes, nicht des Klimas – Nicht unter den vorgeblichen CO2-Folgen werden die Menschen leiden, sondern unter den Folgen des Klimaschutz-Wahns – Eine erfolgreiche Gehirnwäsche – Mögliche Fragen späterer Generationen an die heutigen – Das für die Bürger bedrohliche Frohlocken von Ministerin Svenja Schulze – Der EU geht es um Wirtschaftswachstum, der Klimaschutz ist nur das Vehikel – Ohne fossile Brennstoffe weniger Wachstum und Wohlstand – Die Kosten für den geplanten Klimaschutz bis 2050 gehen in die Billionen – Billionen-Aufwand für eine Politik, die auf Täuschung beruht

Die fanatischen Klimaschützer sind von den Ergebnissen der Klimakonferenz in Madrid enttäuscht. Immerhin das ist erfreulich. Denn je erfolgloser solche Konferenzen sind, umso länger währt für uns Bürger und unsere Wirtschaft die Gnadenfrist, innerhalb der wir mit Vorschriften nicht noch mehr drangsaliert und mit Abgaben nicht noch mehr ausgepresst werden. Manchen Politikern, manchen Staatenlenkern mag es längst dämmern, auf was sie sich mit welchen schlimmen Folgen eingelassen haben, so dass sie nun, wo es regulativ und finanziell um konkrete Maßnahmen geht, lieber auf die Bremse treten. Sie wagen aber noch nicht, sich aus dieser abstrusen Politik völlig auszuklinken; zu lange haben sie mitgemacht und zur Ersatzreligion Klimaschutz fromme Reden geschwungen. Je weiter die Klimaschützer auf dem Irrweg vorankommen, desto mehr werden wir drangsaliert werden.

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Die Klimaschutz-Schmarotzer in Madrid

Die Beweislage gegen die Klimaschutzpolitik ist erdrückend – Auch Systemveränderer sind auf Vernichtungsfeldzug – Die Bürokraten dieser Welt reiben sich beglückt die Hände – Willkommene Ablenkung von wirklich bedrohlichen Entwicklungen – Zwei dokumentierende Filme über den großen Betrug – Der wirklich wirksame Klimaschutz muss ein ganz anderer sein

Vernagelt (A. Paul Weber: Der Schlag ins Leere)

Ich las: „Der Menschheit läuft die Zeit weg. Während über den Klimaschutz auf immer neuen Konferenzen diskutiert wird, tickt die Uhr gnadenlos weiter. Nur noch wenige Jahre trennen die Erde von gefährlichen Kipppunkten: Sind sie erreicht, lässt sich der Klimawandel nicht mehr aufhalten.“ (Lübecker Nachrichten).*) O weh, o weh. Doch die Zeit läuft der Menschheit schon immer weg, überall auf der Erde. Den Klimawandel gibt es ebenfalls schon immer. Auch er läuft uns Menschen nicht weg, sondern findet statt wie seit Urzeiten eh und je, überall auf der Erde ebenfalls. Ohnehin hat der Klimawandel mit dem CO2 – ob von Menschen stammend oder natürlichen Ursprungs – allenfalls in nur unbedeutender Weise zu tun. Gnadenlos ticken, tempus fugit, auch alle Uhren schon immer.

Das einfältige Alarmgeschrei wird immer unerträglicher

Die willig demonstrierenden Klimaschützer dagegen ticken nicht richtig im Kopf. Sie haben sich völlig verrannt. Ihr Alarmgeschrei wird immer unerträglicher. Es ist derart dumm und einfältig, dass man sich fragt, wo diese Menschen, die blind einem gewaltigen Geschäftsmodell finanzieller Interessen und einem Betätigungsdrang machtpolitischer Interessen folgen, ihren Verstand abgegeben haben oder ob sie je einen hatten. Diese Irregeführten aufzuklären, ihnen fehlendes Wissen zu vermitteln, unterdrücken Mainstream-Medien und die Klimaschutz-Politiker nach wie vor. Gegen Klimawandel, wie er in der Erdgeschichte stets stattgefunden hat und weiterhin stattfinden wird, ist der Mensch machtlos und die Anti-CO2-Klimaschutzpolitik völlig untauglich. Trotzdem findet schon wieder eine unverantwortlich aufwendige UN-Klimaschutz-Konferenz mit ihren vielen Schmarotzern**) statt, diesmal in Madrid.

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Die Geburt einer genialen Idee

Nur dumm, dass sie die Menschen ausbeuten soll – Wie die Geschäftsidee mit der Klimaschutzpolitik entstanden ist – Der Insider und Zeuge Hartmut Bachmann – Fritz Vahrenholt: Wir haben keinen Klimanotstand

Sie haben genug von dieser Klimaschutzpolitik? Wollen mit ihr nicht noch mehr traktiert werden? Kann ich verstehen. Dann lesen Sie jetzt nicht weiter. Sollte es aber neu für Sie sein, wie es zu dieser Politik gekommen ist und wie sie inszeniert wurde, dann ist das Folgende für Sie vielleicht doch wissens- und lesenswert. Denn gerade (29. November) agitieren schon wieder die irregeführten jugendlichen „Klimaschützer“ der Freitage-für-Zukunft-Bewegung, und das EU-Parlament, das es besser wissen müsste, hat in einer Resolution den „Klimanotstand“ ausgerufen – sie alle verrückt geworden durch eine geniale Geschäftsidee, die andere eiskalt erdacht haben und menschenverachtend betreiben.

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