34 Jahre ist das jetzt her – Aber den ersten Reaktor-GAU gab es in Deutschland: als bewusst herbeigeführten und gelungenen Versuch, die inhärente Sicherheit des Kugelhaufen-Reaktors zu belegen – Keinerlei Strahlung, keinerlei Schaden, von der Bevölkerung unbemerkt – Die Katastrophe im ukrainischen Tschernobyl beherrschte damals die Berichterstattung so wie heute das Corona-Virus
In diesen Tagen vor 34 Jahren wurde die Berichterstattung von der ukrainischen Reaktor-Katastrophe im Kernkraftwerk Tschernobyl beherrscht wie derzeit vom Corona-Virus. Es war das erste, bis dahin größte Kernkraftunglück, und es ist es bisher auch geblieben. Ausgelöst wurde die Katastrophe, weil in dem Werk mit dem Reaktor 4 ein vollständiger Stromausfall simuliert werden sollte, um das Verhalten der Anlagen zu testen. Hierbei haben die Beteiligten schwerwiegend gegen die Sicherheitsvorschriften verstoßen. Diese Verstöße führten zusammen mit bauartbedingten Eigenschaften des Reaktors zu einem unkontrollierten Leistungsanstieg. Der Reaktor erreichte einen instabilen Betriebsbereich und explodierte.*) Aber der erste „GAU“ fand nicht in Tschernobyl statt, sondern 1967 als ein Versuch mit dem AVR-Versuchs-Hochtemperatur-Reaktor in Jülich, um seine Sicherheit zu testen. 1977 ist dieser Sicherheitsversuch dort wiederholt worden. Ergebnis beider Versuche: Kein Schaden, keine Strahlung nach außen, keine Verstrahlung des Personals. Nur ist das öffentlich nicht wahrgenommen worden und ist auch nach wie vor nicht bekannt.


Wer infiziert ist, ist noch nicht krank. Zwar kann er krank werden, aber zwingende Folge ist es nicht, wenn das körpereigene Immunsystem die Krankheit abwehrt.*) Folglich fällt die Zahl der erfassten Infizierten höher aus als die Zahl der erfassten Erkrankten. Das gilt auch für das Corona-Virus Covid- 19. Daher ist nicht die Zahl der Infektionen und Infizierten entscheidend, sondern die Zahl der tatsächlich Erkrankten. Und hier ist – bedingt durch die individuelle Immunabwehrfähigkeit – zu unterscheiden zwischen leicht, mittel und schwer Erkrankten. Politiker, Medien und andere beschränken sich aber meist darauf, die Zahl der nur Infizierten zu nennen. Das schürt den Verdacht, dass es absichtlich geschieht, um den Menschen genügend Angst einzujagen und sie für die (teils notwendigen, teils unnötigen) Vorsichtsmaßnahmen, zumal wenn sie mit verordneten Freiheitsbeschränkungen einhergehen, gefügig zu machen.