Und das alles nur wegen dieses einen Virus‘

Eine der jüngsten Folgen: Ausländische Erntehelfer dürfen nicht rein – Der Immunologe Hockertz: Die Politik reagiert unverhältnismäßig, autoritär, rechthaberisch, maßlos – Der Infektiologe Bhakdi: Im Verhältnis zum geringen Nutzen ein riesiger Schaden – Die Virologin Mölling: Mit den Maßnahmen wird der Bogen überspannt – „Ist angemessen, was wir jetzt tun und die gesamte Weltwirtschaft fast lahmlegen?“ – Einstige Verfassungsrichterin Lübbe-Wolf: Entscheidend ist die Verhältnismäßigkeit – „Das ge­sell­schaft­li­che Le­ben lässt sich nur für einen kur­zen Zeit­raum re­gu­la­to­risch dros­seln“ – Juristen halten diese Ausgangsbeschränkungen für rechtswidrig – Fraglich ist auch, ob das deut­sche Recht Aus­gangs­sper­ren über­haupt zu­lässt – Wo eigentlich ist die normale, die übliche Grippewelle geblieben? – 25 000 Todesfälle bei den üblichen Grippewellen lösten keine drastischen Maßnahmen aus wie jetzt – Schlussfolgerung: Anordnungen, die das Wirtschaftsleben zum Ersticken bringen, sofort wieder aufheben – Nur die AfD will die Anordnungen befristen, die anderen Parteien wollen sie für unbestimmte Zeit

Karikatur Morton Morland

Die staatlichen Anordnungen gegen dieses Virus gehen weit und auch zu weit. Über die Folgen für die Menschen, die Unternehmen, die Branchen und die Wirtschaft als Ganzes berichten die Medien in umfassender Weise. Täglich erfahren wir von immer weiteren Unterbrechungen sonst üblicher Arbeits- und Handelsabläufe, von immer weiteren Schicksalen, von immer weiteren Opfern der Anordnungen, weil das Geschäft tot ist, Umsatz ausfällt, Einkommen wegbleibt, aber die Fixkosten trotzdem zu bezahlen sind. Fast nichts mehr ist, wie es vorher war. Tagtäglich erfahren wir jetzt, wie verletzlich die arbeitsteilige Wirtschaft und Lebensweise in einem hochentwickelten Land ist und wie notwendig, wie verletzlich auch ein freier Austausch von Waren und Dienstleistungen über die Staatengrenzen hinweg. Wird das alles zwangsweise in großer Breite gestört, unterbrochen oder beendet, stehen Existenzen auf dem Spiel – die Existenzen von Wirtschaftszweigen, Betrieben und Menschen mit ihren Familien. Und das alles nur wegen dieses einen und winzigen Virus‘.

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Das ist abzuwägen

Die Abwehrmaßnahmen gegen die Corona-Pandemie müssen verhältnismäßig sein – Was ist schlimmer und was weniger schlimm – Vollzug mit deutscher Gründlichkeit, und die Bürger ergeben sich in ihr Schicksal – Eine 75-Jährige: Totale Bevormundung mit unabsehbaren Folgen – Der Staat will helfen, auch die EZB, aber nur mit Krediten – Mit dem EZB-Geld vor allem Mittelstandsbetriebe retten statt nur Banken und Großunternehmen – Was als Virus-Abwehr genügen würde – „Eine Woche ohne Einnahmen und ohne Polster verkraftet niemand“ – Die Krux sind immer die fixen Kosten – Aber die Bundesregierung reagiert nur mit Hilfen für die variablen Kosten

Janson-Karikatur

Das Corona-Virus SARS-CoV-2 ist in allen Medien das beherrschende Thema. Wo sind eigentlich all‘ die anderen Ereignisse geblieben, mit denen sie uns vordem traktiert haben und sonst zu behelligen pflegen? Wo die Informationen über die anderen Ereignisse wie bisher? Entbehren wir sie überhaupt? Kein schmerzliches Vermissen? Hat anderes Geschehen plötzlich aufgehört? Mit Sicherheit nicht. Nur erfahren wir davon nichts mehr. Oder nur ein bisschen, in kleinen Häppchen, in wohltuender Kürze. Das Weiterleben ohne sie gelingt trotzdem – wie in früheren Jahrhunderten, als die heutige Nachrichtenübermittlung noch nicht erfunden war. Wir schaffen auch das. Muss man denn wirklich alles wissen, was auf dem Globus so passiert? Ist doch meist viel Unschönes. Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß, sagt der Volksmund.

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M u s s das alles sein?

Die Maßnahmen gegen das Corona-Virus dringen in immer mehr Lebensbereiche ein – Aber der Virologe Wolfgang Wodarg sieht keinen Grund zur Panik, Schaden dagegen für die Freiheitsrechte – Noch schlimmer sind die wirtschaftlichen Folgen der Panikmacherei – Ein selbständiger Unternehmer äußert sich: Die bisherige Staatshilfe kann nicht retten – Sein Vorschlag: Bedrohte Unternehmen nicht mit Krediten, sondern mit Eigenkapital-Hilfe unterstützen – „Mezzanine-Kapital“ würde helfen, die entstehenden Verluste aufzufangen – Andere Panik-Kritiker: Hat der Wahnsinn System?

Janson-Karikatur

Wir werden mit dem Corona-Virus verrückt gemacht. Und wir lassen uns verrückt machen. Wir werden geschurigelt, in unserer Bewegungsfreiheit massiv eingeschränkt. Buch- und andere Messen dürfen nicht stattfinden, Schulen werden geschlossen, Kindertagesstätten, Hotels, Theater und vieles andere ebenfalls. Parteitage werden abgesagt, Mitgliederversammlungen verschoben, Grenzen zu Nachbarländern geschlossen, Inseln isoliert, infizierte Menschen in die häusliche Quarantäne verbannt, Notfallpläne für die Müllentsorgung aufgestellt. Es wird gesperrt, abgeriegelt, unterbrochen, vertagt, angeordnet – staatlicher Regulierungsdrang in breitester Fülle.

Eine Panik- und Hysteriewelle wurde ausgelöst

Unternehmen schicken ihre Mitarbeiter in Heimarbeit (heute lieber „Home Office“ genannt). Ausgabestellen für Lebensmittel („Tafeln“) schließen. Einkaufszentren müssen ihre Besucher zählen, sie auf Abstand halten, ihre Zahl begrenzen. Zeitungen überbieten sich mit einer Flut von Berichten über immer neue Maßnahmen, die verhindern sollen, dass sich das Virus weiter ausbreitet, und mit Reportagen darüber, wie Menschen reagieren, sich zu schützen suchen, anderen helfen, sich mit den Beschränkungen arrangieren und irgendwie damit zurechtkommen – oder auch nicht. Wir werden überschüttet mit Verhaltensregeln. Eine Panik- und Hysteriewelle wurde ausgelöst, baut sich auf wie zu einem Tsunami. Muss das alles sein? Nein, es muss nicht.

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Der Kinderkreuzzug der Schulschwänzer

…. und andere Anmerkungen

Kinderkreuzzug-Illustration (Quelle: Internet)

Der neue Kinderkreuzzug – Greta und ihre Gefolgschaft der Klimaschutz-Schulschwänzer. Einer meiner Freunde nannte das neulich so. Auch Stefan Aust hat den Begriff schon verwendet. Jetzt griff das Wort Rainer Hank auf und schrieb über „Kinderkreuzzug damals und heute – Was Gre­ta Thun­berg mit fa­na­ti­schen Kin­dern aus dem Mit­tel­al­ter zu schaf­fen hat“. In seinem Beitrag wendet er sich der Frage zu, wie weit der Ver­gleich mit dem Kin­der­kreuz­zug von 1212 trägt, und befindet „Re­li­giö­ser und öko­lo­gi­scher Fa­na­tis­mus sind – trotz acht Jahr­hun­der­ten Ab­stand – of­fen­bar nicht sehr weit aus­ein­an­der“ und entdeckte (hier) auch andere Gemeinsamkeiten.

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Die Hatz auf den Diesel

Ein Anschlag auf die deutsche Autoindustrie – Der Diesel ist nur das erste Opfer – „Krieg gegen das eigene Volk. Die Lückenmedien im Glashaus. Die Kampagne hält einer Faktenprüfung nicht stand“ –  Nun sitzen sie in der Falle: aus Feigheit, aus Angst, aus trügerischer Hoffnung – Salami-Taktik: Daher als „Schmutzfink“ zurzeit erst der Diesel – Für Stickoxide recht willkürliche Bedingungen – Die Mehrzahl der Medien berichtet einseitig, parteiisch, irreführend – NO2-Belastung der Luft auf im Prinzip unbedeutende Werte zurückgegangen – Aufgedeckt: fragwürdige Messmethoden, Tricks, Manipulationen, Widersprüche Für Diesel-Fahrverbote nachweislich keinerlei Gründe

Wir alle bekommen seit geraumer Zeit Schlagzeilen wie diese zu lesen: „Fahrverbote für Diesel-Autos. Wie lange darf ich noch mein Diesel-Auto fahren? Diesel zu schmutzig für die Innenstadt. Fahrverbot in Innenstädten – Jetzt noch Diesel kaufen? Wird in Deutschland das Diesel-Fahrverbot eingeführt? Nur der Benziner zieht noch richtig. Am Die­sel be­geis­tert die Prä­mie für das Ab­wra­cken. Nun ist der Ben­zi­ner we­gen der Die­sel-Kri­se wie­der ge­fragt.“ Und dergleichen mehr. In Sachen Diesel ist eine regelrechte Hysterie losgetreten worden. Gegen das Diesel-Auto ist es zu einer regelrechten Hatz gekommen. Was hier abläuft ist Selbstzerstörung.

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Diese Klimakonferenzen sind Schicksalsschläge

Aber selbst herbeigeführt und daher abwendbar – Die einen sind im Irrtum, die anderen begehen Betrug – Ein Aufruf gegen die kommende Pariser Klimakonferenz – „Die Vorhersagen der Klimamodelle sind durchweg falsch“ – CO2 ist kein Schadstoff, sondern lebensnotwendig – Der Ablasshandel unseres 21. Jahrhunderts – Angstmache, wie Politiker sie immer wieder zu betreiben pflegen – Dem sinnlosen Tun ein Ende setzen“ – Wer CO2 vermeiden will, sollte für Kernkraftwerke plädieren

Die Klimaschützer touren wieder. Diesmal nach Paris. Dort findet vom 30. November bis 11. Dezember die 21. Klimakonferenz der Vereinten Nationen statt, genauer: Klimawandelkonferenz (United Nations Climate Change Conference), abgekürzt 21st Conference of the Parties oder noch kürzer COP 21). Diese Klimakonferenzen sind schwere Schicksalsschläge. Sie sind es deswegen, weil sie die Menschen mit ungeheuren, gänzlich unnötigen Kosten belasten. Unnötig sind die Kosten, weil die Begründung für die Klimaschutzpolitik nichts taugt. Aber es sind vermeidbare Schicksalsschläge, denn sie sind selbst herbeigeführt. Daher sind sie auch abwendbar.

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Wollt ihr die totale Sicherheit?

Das starke Bedürfnis der Deutschen nach ihr wird geschürt und bedient

Würden die Deutschen gefragt „Wollt ihr die totale Sicherheit“, wäre die Antwort ziemlich sicher ein Ja. Dummerweise gibt’s die natürlich nicht. Das wissen auch die Deutschen. Aber immer noch ein bisschen sicherer hätten sie es durchaus sehr gern. Wenn schon nicht total, dann doch wenigstens halb total. Oder drei Viertel total. Sicher ist sicher. Der Sicherheitsreflex als Ausfluss der „German Angst“ funktioniert in Deutschland so gut wie der Neidreflex. Dieses so starke Bedürfnis nach Sicherheit in allen Lebenslagen lässt sich daher auch missbrauchen – von Lobbyisten aus wirtschaftlichen Interessen, von Politkern zum Wählerfang und vorgeblichen Beweis ihrer Unentbehrlichkeit für alle Lebenslagen, von Ämtern und Behörden aus Neigung zur Beschäftigungsausweitung zwecks Arbeitsplatzsicherung und von allen zusammen für die Selbstbestätigung und den eigenen Machterhalt.

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Hektisch, irrational, verlogen

Die Katastrophe von Fukushima und die Reaktionen in Deutschland

Schildbürger? Gibt’s die? Ja, in Deutschland. Die meisten Länder, auch solche in deutscher Nachbarschaft, setzen auf Strom aus Kernkraft. Wenn die Deutschen diese Stromerzeugung in Deutschland abschaffen, weil sie vor der Kernkraft Angst haben, und glauben, dann sei die befürchtete Gefahr verschwunden, dann macht sich Deutschland damit nur lächerlich. Denn vor Reaktorunfällen in anderen Ländern schützt das deutsche Abschaffen der Kernkraft die Deutschen mitnichten, denn etwaige von Luftströmungen getriebene radioaktive Wolken machen an der deutschen Grenze schwerlich halt. Es ist absurd, Deutschland kernkraftfrei machen zu wollen, während sich die anderen Länder der Kernkraft weiterhin bedienen und sogar verstärkt zuwenden. Noch gut erinnert man sich an die ähnliche deutsche Verrücktheit, als sich einzelne Städte und Dörfer mit Schildern an allen Ortseingängen zur „atomwaffenfreien Zone“ erklärten. Die Schilder sind längst verschwunden, aber viele Steuergelder dafür ebenfalls.

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„Kopenhagen“ darf kein Erfolg werden

In Wahrheit geht es um Geld, nicht um Klimaschutz

Die bombastische Klimakonferenz in Kopenhagen liegt im wahrsten Sinn des Wortes in ihren letzten Zügen. Trotzdem oder gerade deswegen soll sie immer noch ein Erfolg werden. Aber „Kopenhagen“ darf kein Erfolg werden. Nur vordergründig und vorgeblich geht es um (vermeintlichen) Klimaschutz. In Wahrheit geht es allein um Geld.

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Wer rettet uns vor den Klimarettern?

Der Wahn will kein Ende nehmen

Die Klimaretter überschlagen sich förmlich. Schon Wochen und Tage vor der großen internationalen Klimakonferenz in Kopenhagen liefen sie mit ihren Mahnungen, Heilslehren, Anmaßungen und Zumutungen auf Hochtouren. Das tun sie auch jetzt während der Konferenz. Sie sonnen sich im Glanz der schier überschäumenden medialen Aufmerksamkeit. Folgsame Berichterstattung und Kommentierung allenthalben. Weithin in den Zeitgeist- und Mainstream-Medien kein gebührender kritischer Abstand. Weithin kein Wahrnehmen und Weitergeben der warnenden und überaus vielen Stimmen kundiger Wissenschaftler aus Physik, Chemie, Meteorologie und anderer Fachbereiche. Gefragt sind nicht Wissen und Fakten, nur Glauben und seliges Menschheitszwangsbeglückungsgefühl. Journalismus verkommt zur Akklamation. Der Klimaschutzwahn will kein Ende nehmen. Oder doch?

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