nach dem Bundesparteitag in Erfurt
„Das Deutsche Haftungs- und Forderungsausfall-Risiko für die permanente Euro-Rettung‘ liegt im Billionen-Bereich und wächst täglich um mehrere Milliarden Euro. Es ist im deutschen Bundeshaushalt skandalöserweise nicht aufgeführt und nur indirekt über die EZB- und Bundesbankbilanzen abschätzbar.“ Mit dieser Feststellung als Leitwort beginnt Peter Boehringer seine Web-Seite (hier).
Boehringer (Jahrgang 1969) gehört zu den bekanntesten Mitgliedern der AfD, der er seit März 2015 angehört.*) Als jüngst auf dem AfD-Bundesparteitag am 4. und 5. Juli der Bundesvorstand der Partei neugewählt wurde, hatte er sich abermals für dieses Gremium beworben, dann jedoch – obwohl allseits geschätzt und ziemlich sicher auch gewählt worden – seine Kandidatur „aus innerparteilichen Gründen“, wie er sagt, zurückgezogen. Er war dort zuvor Stellvertretender Sprecher gewesen.
Boehringer ist weiterhin Europapolitischer Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion; zudem Leiter des wichtigen Bundesfachausschusses „Euro und Währungspolitik“ (seit 2015) und ebenfalls seit 2015 eines der dienstältesten Mitglieder der Bundesprogrammkommission, die gerade am neuen Grundsatzprogramm der Partei arbeitet. Einige weitere, aber kleinere Ämter nimmt er ebenfalls wahr. Am 14. Juli kam zu mir und anderen wie schon häufig eine E-Mail von ihm. Gerichtet ist sie an Freunde inner- und außerhalb der AfD. Boehringer zieht darin ein „Zwischen-Fazit“. Es enthält, was die AfD erreicht hat und was ich im Folgenden als Wortlaut wiedergebe.