Rückabwicklung des Wirtschaftswunders

F u n d s a c h e

„Wesentlich schlimmer als sich der realexistierende Sozialismus auf die Wirtschaft in Ostdeutschland ausgewirkt hatte, wirkt sich nun die rotgrüne Klimakommandowirtschaft auf die deutsche Wirtschaft aus. In Ostdeutschland versuchte man, eine Industrie aufzubauen, in der Klimakommandowirtschaft wird eine funktionierende Wirtschaft zerstört. Was Merkel, Altmaier, Scholz, Habeck geschaffen haben und Klingbeil und Merz fortsetzen, ist in einem Wort die Rückabwicklung des Wirtschaftswunders.“

Klaus-Rüdiger Mai am 12. April 2026 in Tichys Einblick (Der Fall Reiche offenbart den inneren Zerfall der CDU)

„Die Gründe dafür liegen grob zusammengefasst erstens im geglückten langen Marsch der 68er, ihrer Neffen, Nichten und Kinder durch die Institutionen und zweitens in der Wohlstandsverwahrlosung der neuen, in der Hauptsache westdeutschen Eliten. Ein zu wenig beachtetes Phänomen hierbei ist, dass zu den unterwanderten Institutionen auch die CDU gehört, die inzwischen als westdeutsche Partei eine linke Partei ist.“

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Nur ausgeschüttete Gewinne besteuern

Wieder einführen, was Erhards „Wirtschaftswunder“ beflügeln half Von Prof. Dr. Eberhard Hamer Alle sind sich einig: Unser Steuersystem ist zu kompliziert, ungerecht, leistungsfeindlich und mittelstandsdiskriminierend – es muss korrigiert werden. Keine Zeit wäre günstiger, um ein Steuersystem zu reformieren, als jetzt, wo eine neue Regierung Steuersenkungserwartungen ihrer Wähler befriedigen muss. Eine Steuerreform soll nämlich nicht …

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Zucker, Zucker

Mit einer Steuer ist Daniel Günther hinter ihm her – Wie bringt man Menschen auf den gesundheitlichen Tugendpfad? – Die Zuckersteuer als Bevormundung – In Großbritannien offenbar ein Fehlgriff – Zuckersteuer-Erfolge in anderen Ländern? – Wie hoch muss die Steuer sein, damit gelingt, was sie soll? – In anderen Bundesländern hat Günther Gesinnungsgenossen – Die Alternative zur Steuer – Bis 1993 gab’s eine deutsche Zuckersteuer schon, aber nicht als Lenkungsabgabe – Ihr Totengräber war die EU

Wir haben ja sonst keine Probleme. Auf der Suche, welche zu finden, ist Daniel Günther auf die Zuckersteuer gestoßen. Diese Steuer ist für den Ministerpräsidenten Schleswig-Holsteins wohl ein so überaus drängendes Problem, das zu lösen er nicht aufgeben mag. Auf dem jüngsten CDU-Bundesparteitag*) nämlich kam seine Initiative zu dieser Steuer gar nicht gut an. Mit großer Mehrheit haben seine Parteifreunde sie abgelehnt. Sie hatten dem Verlangen seiner Nord-CDU „einer Verbrauchssteuer auf Getränke mit hohem Zuckergehalt“ zustimmen sollen. Das taten sie also nicht. Doch Günther gibt nicht auf. Nun will er die Steuer den Bürgern über den Bundesrat aufdrücken. Günther will sie bevormunden.

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Weihnachten vor der Tür

Besinnlichkeit und viel Gefühl

samt Kerzenschein und Glühweinduft

und wenn es draußen richtig kühl,

dann liegt die Weihnacht in der Luft.

Nun naht so manche schöne Stunde.

Vielleicht fällt gar ein bisschen Schnee.

Zu diesem Fest an unsere Runde:

Seid fröhlich dann wie eh und je.

Vergesst, was sonst beschwerlich ist.

Denkt lieber an die schönen Dinge.

Das macht beschwingt, und man vergisst,

was übel war

und unbedacht.

Dass dies gelinge,

das wünsche ich zur Weihnacht

und auch zum neuen Jahr.

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AfD erstmals auf Platz 1

In der jüngsten Forsa-Umfrage kommt sie auf 26 Prozent vor der CDU, die 24 Prozent erreicht – Beatrix von Storch: „Die Situation in Deutschland heute ist das Ergebnis von jahrzehntelangem linkem Kulturkampf“

Umfragewerte sind keine Wahlwerte, könnten es aber werden. Noch geben sie nur die Stimmung wieder, und in der Stimmung hat jetzt die AfD die Nase vorn. Die jüngste Forsa-Umfrage vom 12. August weist die AfD erstmals als stärkste Partei im Bund aus. Es ist das Ergebnis der üblichen „Sonntagsfrage“: Welche Partei würden Sie wählen, wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahl wäre? Dann würden jetzt 26 Prozent der Befragten ihre Stimme der AfD geben. Damit liegt die AfD nunmehr vor der CDU/CSU, die von 24 Prozent der Befragten gewählt werden würde. Die anderen Parteien sind zu Kleinparteien geschrumpft: SPD 13 Prozent, Grüne ebenfalls 13, Linke 11, BSW 4 und FDP 3 Prozent. Allerdings ist die nächste reguläre Bundestagswahl erst 2029. Bis dahin kann noch viel geschehen, sich also noch vieles ändern.

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Die Freihandelsbremser sitzen auf beiden Seiten

W o r t l a u t 

Peter Boehringer zu den Zollverhandlungen zwischen EU und USA, die in die nächste Runde gehen, weil der amerikanische Präsident Trump die Frist zu einem Zollabkommen zwischen beiden Seiten bis zum 1. August verlängert hat:

„Das Beste, was den Verhandlern auf beiden Seiten des Atlantiks passieren könnte, wäre ein echtes Freihandelsabkommen mit null Prozent Zöllen auf alle Produkte. Dazu müsste sich jedoch nicht nur Donald Trump bewegen, sondern in erster Linie die EU und die sie tragenden Staaten. Nach wie vor erhebt die EU höhere Zölle auf US-Waren als umgekehrt. Auch der Anteil der zollfreien Importe ist in der EU deutlich geringer.

Ob die EU jedoch zu einem echten Freihandelsabkommen bereit ist, muss nicht zuletzt deshalb bezweifelt werden, weil die Zolleinnahmen in der EU direkt an die EU und nicht an die Mitgliedstaaten fließen. Wie so oft hat die EU also auch eigene Interessen, die mit den Interessen der Mitgliedstaaten nicht übereinstimmen. Keinesfalls ist davon auszugehen, dass die EU auf diese ihr zugesicherten Mittel einfach verzichten wird.“

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So eskaliert, was eskalieren soll

Förmliche Kriegserklärung, das war einmal – Putin: Der vom Westen provozierte Konflikt hat globale Dimensionen angenommen – Nur „nukleares Säbelrasseln“ von Putin? – „Das Biden-Regime hat Russland zu einem Atomkrieg eingeladen“ – Alleingang der Biden-Regierung gegen den Willen der neuen Trump-Regierung – Ein Dokument, mit dem sich Deutschland auf den Krieg vorbereitet – Biden versucht, für Trump einen Ukraine-Frieden unmöglich zu machen – Gallup-Umfrage: Auch 52 Prozent befragte Ukrainer wünschen Friedensverhandlungen – Krieg ist Extremismus pur, egal, ob von politisch rot, grün, gelb oder schwarz

Die Ukraine darf inzwischen auch Raketen amerikanischer und britischer Herkunft in Richtung russischen Boden abfeuern. Die Biden-Administration hat es ihr jüngst erlaubt, die britische Regierung ebenfalls. Die Ukraine hat prompt gefeuert.*) Damit treiben die USA und Großbritannien die Eskalation bis zu deren Höhepunkt zielbewusst voran. Haben sie den Höhepunkt erreicht, läuft es, wie allseits befürchtet, auf einen neuen Weltkrieg hinaus. Sie wollen Putin-Russland zu derart sich steigernden Gegenschlägen provozieren, bis sie behaupten können, sie müssten der Ukraine nunmehr entsprechend starke Schläge ebenfalls noch erlauben.

Die alte Masche

Das geht so weiter, bis sie schließlich selbst von ihrer bisher (scheinbar) nur indirekten Kriegsbeteiligung gegen Russland dann zum offenen direkten Angriff glauben übergehen zu dürfen. Dies käme dann der förmlichen Kriegserklärung einstigen Musters gleich.  Die alte Masche, sie hat schon zu oft funktioniert. Für jeden halbwegs kundigen Beobachter ist das klar – selbst einfachen Bürgern.**) Bisher ist es den USA gelungen, alle ihre vielen Kriege gegen andere Staaten auf deren Gebieten stattfinden zu lassen, nicht im eigenen Land (hier und  hier). Bei einem Dritten Weltkrieg, der zum Nuklearkrieg wird, dürfte ihr das nicht mehr gelingen.

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Wer jetzt vor der Tür steht

F u n d s a c h e

„Wenn Blätter von den Bäumen stürzen,

die Tage täglich sich verkürzen,

wenn Amsel, Drossel, Fink und Meisen

die Koffer packen und verreisen,

wenn all die Maden, Motten, Mücken,

die wir versäumten zu zerdrücken,

von selber sterben — so glaubt mir:

es steht der Winter vor der Tür!

Ich lass ihn stehn! Ich spiel ihm einen Possen!

Ich hab‘ die Tür verriegelt und gut abgeschlossen!

Er kann nicht ‚rein! Ich hab‘ ihn angeschmiert!

Nun steht der Winter vor der Tür – und friert!“

Herbst-Gedicht von Heinz Erhardt (1909-1979)

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