Jetzt die Corona-Selbsttests

Als Aufreger läuft eine neue  Info-Welle durchs LandAbsehbar ist, dass mit diesen Tests die Infiziertenzahlen und damit die Inzidenzraten steigen – Das sollen sie offenbar auch – Was dem Corona-Panik-Orchester immer wieder unter die Nase zu reiben ist

Netzfund. Quelle unbekannt

Zum Corona-Virus Covid 19 läuft jetzt in den Medien eine neue Info-Welle als Aufreger durchs Land: die der schnellen Selbsttests. Die Leut‘ sollen mal soeben schnell selbst prüfen, ob sie mit dem Virus infiziert sind oder nicht. Hersteller für diese Selbstanwendungtests haben sich schnell gefunden, und im Handel zu erwerben sind sie auch schon. Wenn ein Geschäft winkt, funktioniert freie Marktwirtschaft prima. Mit der „Mund-Nasen-Bedeckung“ – vulgo Maske und polemisch Gesichtswindel oder Maulkorb –  lief das genauso gut. Wie aussagesicher die Ergebnisse dieser Tests sind, sei dahingestellt. Aber fest steht: Mit mehr Tests gibt es auch mehr Ergebnisse – positive oder negative.

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Fastenzeit bitte auch für die Politik

Politischer Aschermittwoch 2021 der AfD in Bayern – Die Rede von Peter Boehringer – Was Otto Waalke noch durfte, darf die AfD heute natürlich nichtWas an Mainstream-Medien ist noch kritisch? Ihr Geisteszustand – Der Ruf nach einer sehr deutschen Besonderheit: der nach dem Verfassungsschutz – Herr Doktor, wann ist Covid19 vorbei? – Mit dem Infektionsschutzgesetz gegen Grundrechte – Das bisschen Schulden-täterä, das tut doch wirklich keinem wäh –  Selbsttäuschung oder ein Fall für die Klapse? – Die erste Seuche der Geschichte ohne Übersterblichkeit: Corona – Wie immer ich als FDP mich dreh, das tut nun wirklich keinem weh – Wenn man denkt, es geht nicht blöder… – Gegen Viren kann man Grenzen offenbar schließen, gegen illegale Asylforderer nicht – Wo waren und sind die Faktenchecker, wenn man sie ganz dringend braucht? – Welcher Extremismus mit Steuergeld-Millionen der Bürger gefüttert wird – Wo ist der Verfassungsschutz, wenn man ihn braucht? – Die DDR ging unter, weil das Volk aufstand. Die BRD geht unter, weil das Volk schläft

Quelle: pinterest.de

Am Aschermittwoch ist alles vorbei? Karneval- und Faschingszeit wohl, aber sonst nix. Alles ist noch da, teils gottlob, teils leider, leider – darunter vor allem die ruinöse Politik in Sachen Massenmigration, Klima-Panikmache, Energiewende, Euro-Rettung, Negativzinspolitik, Geldschwemme der EZB, Great Reset, Gender-Wahn-, political correctness, dann natürlich die Gesinnungswächter, der rote, der grüne, der schwarze Sozialismus, die Altparteien und natürlich Corona mit den von der politischen Führung angerichteten Großschäden. Deutschland zerstören ohne Krieg – das hatten wir noch nie. Jetzt bekommen wir’s.

Theater, Theater …

Da dies alles so irreal, so verrückt, so irrsinnig, so absurd, so grotesk ist, möchte man dies am liebsten amüsiert abtun als Faschingsscherze am laufenden Band und sarkastisch als Dauerfasching. Doch wir wissen, es ist politische Wirklichkeit. Es geht einem dabei der Ohrwurm-Schlager-Refrain „Theater, Theater“ durch den Kopf, gesungen 1980 von Katja Ebstein (Text hier, gesungen hier), überträgt ihn aufs Polittheater und denkt an die beiden Zeilen „Alles ist nur Theater und ist doch auch Wirklichkeit“.

Bitte Fastenzeit auch für die Politik

Da nun die Fastenzeit begonnen hat, wäre das ein Grund, sie umzumünzen auf ein Fasten der Politik. Wie einst Jesus vierzig Tage betend und fastend in der Wüste verbrachte, wünschte man sich, dass die politische Führung die vierzig Tage bis Ostern in Sack und Asche ginge, sich bußfertig die Asche aufs Haupt streute, sich politisch enthaltsam zurückzöge und sich neu besänne. Erleben werden wir das natürlich nicht. Erlebt jedoch haben wir die politischen Aschermittwochsveranstaltungen und die Reden dort, bei denen es üblich ist, den jeweils anderen mit einigem Witz und zugespitzt die Leviten zu lesen, also so eine Art politischer Büttenrede.

Peter Boehringer beim Aschermittwoch der AfD

Auch die AfD war in Bayern dabei. Eine Rede dort hat Peter Boehringer gehalten, AfD-Mitglied des Bundestages und Vorsitzender von dessen Haushaltsausschuss. Seine Rede finden Sie hier (Redebeginn bei Minute 8:40). Aber nicht jeder wird sie sich in voller Länge anhören mögen. Lesen geht schneller. Daher im Folgenden aus der Rede etliche Auszüge (mit Zwischenüberschriften von mir).

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Wahr ist, was links ist

Links ist gut, rechts ist böse – Menschenfeindliches und dessen Erfolg in der öffentlichen Meinungsbildung – Die beherrschende Meinungsmacht von Facebook, Twitter etc. – „Wer es wagt eine andere Meinung zu haben, ist ein Ketzer, ein Feind, ein Hassredner“ – Die Arbeitsteilung zwischen Kulturmarxisten und Big-Tech-Konzernen – Fünf Konzerne, die das Netz, die Plattformen, die technische Infrastruktur global beherrschen – Klick-weg-tot – Gegen das Mundtotmachen anders denkender Bürger muss der Staat vorgehen – Polen zeigt, wie das geht – Es entsteht ein globaler Überwachungsstaat und ein so perfektes Zensur-Regime wie noch nie – Eine Rede von Beatrix von Storch im Bundestag gegen die sich ausbreitende Meinungsdiktatur

Mit dem Messer kann man Brot schneiden, aber auch jemanden umbringen. Mittels Kernspaltung kann man Strom erzeugen, aber auch Atombomben bauen. Mit Mautbrücken lassen sich Straßengebühren erfassen, aber wer weiß, was sie sonst noch alles ermitteln? Mit eingeschaltetem Mobiltelefon ist man für Familie, Freunde und Geschäftsleute wunderbar überall erreichbar, aber man gibt damit auch einem Überwachungsstaat preis, wo man sich gerade befindet. Mit einem Richtmikrophon kann der Ornithologe Vogelstimmen aufnehmen, aber ein totalitärer Staat seine Bürger auch abhören. Mit Hilfe von Satelliten können Schiffsleute schnell und bequem navigieren, aber mächtige Staaten auch ihre Kriege führen.

Der Missbrauch dessen, was technisch möglich ist

Die Digitalisierung hat revolutionär den Austausch von Informationen beschleunigt, führt aber auch dazu, politisch-ideologisch unliebsame Meinungen leichter zu unterdrücken und widerspenstige Menschen ins gesellschaftliche Abseits zu befördern. Wie so oft und viel zu oft: Segen und Fluch liegen  dicht beieinander. Wenn technisch möglich geworden ist, was mit dem somit Möglichen  verantwortungsvollen Umgang verlangt, dann wird das Mögliche stets auch zweckentfremdet und missbraucht. Was mit Orwells „1984“ und mit  Huxleys „Schöner neuer Welt“ als zunächst bloße Utopie daherkam, wird mehr und mehr beklemmende, gespenstische Wirklichkeit. Was Menschen können, das machen sie auch.*)

Menschenfeindliches und dessen Erfolg in der öffentlichen Meinungsbildung

Mit Hilfe der Digitalisierung ist es der anti-freiheitlichen, meinungsdiktatorischen Bewegung der politisch Linksextremen, des Sozialismus, des Kulturmarxismus und des Totalitarismus gelungen, sich mit ihrem menschenfeindlichen Gedankengut in Politik und Medien der öffentlichen Diskurshoheit zu bemächtigen und vieles davon in Gesetzesform zu gießen – seien es Klimaschutzpolitik, Energiewende, Migration, Euro-Rettung, EU-Zentralisierung, Entmachten der Nationalstaaten Genderwahn, Zerstören der Familie, Corona-Panikmache und anderes Ungeheuerliche mehr.

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Die Grippe in der Krippe

Wie auf die jetzt zusätzlichen totalitären Abartigkeiten der Regierenden reagieren?  Sie begrüßen? Sich schwarz ärgern? Oder mit Galgenhumor?

Weihnachten ist noch ein bisschen hin. Aber wir lesen schon jetzt  „Weihnachten wird in diesem Jahr anders sein“. Es war EU-

Karikatur: Pismestrovic

Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, die sich so vernehmen ließ (FAZ vom 29. Oktober, Seite 2). Und überall tönt es nicht anders, seit die Regierungen von Bund und Ländern ihre totalitären Abartigkeiten in Sachen Corona seit dem 29. Oktober noch hemmungsloser ausleben. Reagieren darauf kann man auf unterschiedliche Weise: die Maßnahmen blauäugig, weil desinformiert, begrüßen oder sich über sie schwarz ärgern oder aber sie durch den Kakao ziehen und karikieren. Für die dritte Art entschieden hat sich jemand, den ich zwar nicht kenne, aber dessen humoristische Anwandlung ich Ihnen, den Lesern, nicht vorenthalten will. Es ist mir wie auch anderen ohne Quellenangabe zugeschickt worden. Es handelt sich um  eine Gebrauchsanleitung für jene Corona- und Politikgläubigen, die sich dann auch beim Arrangieren ihrer Weihnachtskrippe politisch korrekt an die staatlichen Anordnungen halten sollten. Es ist eine Übertragung der Grippe in die Krippe und liest sich so:

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Konfliktpotential und Unruheherde bis heute

Volksgruppen in fremdnationaler Umgebung sehen ihre Eigenheiten bedroht – Sie beanspruchen übernationale, kollektive Schutzrechte – Die Bretonen und Korsen in Frankreich – Unabhängigkeitsverlangen der Katalanen und Basken in Spanien – Der Konflikt zwischen Flamen und Wallonen in Belgien – Ein Unabhängigkeitsverlangen von Venetien, Lombardei und Piemont in Italien – Helfen soll jetzt die Bürger-Initiative „Erhaltung regionaler Kulturen“

Zwischen Atlantik und Ural leben in 47 Staaten 768 Millionen Menschen. 107 Millionen von ihnen gehören Minderheiten an. Sie sind von ihren eigentlichen nationalen Gemeinschaften getrennt, müssen also in fremdnationaler Umgebung leben. Es sind alteingesessene, historisch dort verwurzelte ethnische Volksgruppen, mit eigener Sprache, eigener Kultur und teils mit auch religiösen Eigenheiten. Politisch bedingte Grenzziehungen entgegen dem Selbstbestimmungsrecht bergen Konfliktpotential bis heute. Auch die Europäische Union hat solche Minoritäten, kümmert sich aber nicht um sie, sondern hat den Europarat für zuständig erklärt. Diese Volksgruppen sehen in der EU ihre Eigenheiten bedroht. Sie beanspruchen kollektive Volksgruppen-Schutzrechte. Solange ihnen solche Rechte versagt bleiben, werden sie ein Unruheherd sein. Helfen soll jetzt die Bürger-Initiative „Erhaltung regionaler Kulturen“. Bis 7. November braucht die Initiative zwei Millionen Unterschriften aus mindestens sieben EU-Staaten. Näher damit befasst hat sich Reinhard Olt*) in dem folgenden Beitrag (mit von mir eingefügten Zwischenüberschriften). Klaus Peter Krause

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Nord-Stream 2 endlich vollenden

Der Giftanschlag auf Nawalnyj kommt den Gegnern wie gerufen – Fünf Gründe, warum ein Aus für die Erdgasleitung als Sanktion gegen Russland untauglich ist – Wer könnte an der Tat sonst noch Interesse gehabt haben – Fragen, wem der Anschlag nützt – Gelegen kommt er den USA und osteuropäischen Staaten – Und Putin? Wenn er für Nord Stream derzeit etwas gar nicht gebrauchen kann, dann ist es ein weiterer Giftmord – Die Vorteile der Leitung, zumal für Deutschland, liegen auf der Hand – Warum Nord Stream 2 auch für die EU von Nutzen ist – Überlegungen, wie sich das Verhindern von Nord Stream 2 rechtlich hinbiegen lässt – Der Widerstand gegen die Gasleitung ist seit dem Giftanschlag zu einem Trommelfeuer geworden – Russland wirtschaftlich schaden zu wollen, ist töricht – Würde das Projekt wirklich verhindert, sind die tatsächlichen Folgen letztlich nicht absehbar

Der Giftanschlag auf den Russen Aleksej Nawalnyj kommt den Gegnern der Erdgasleitung Nord Stream 2 wie gerufen. Da ihn der politische und mediale Mainstream der russischen Regierung und dem Präsidenten Wladimir Putin in die Schuhe schieben, füttern jetzt die Gasleitungsgegner ihren Widerstand zusätzlich mit dem Verlangen, Russland zu bestrafen. Als Sanktion dient ihnen der Stopp des Leitungsbaus und damit des gesamten Vorhabens, das weiteres russisches Erdgas nach Deutschland liefern soll.

Erstens aber ist das Verlangen maßlos überzogen, denn der (obwohl schlimme) Anschlag auf einen einzelnen Menschen steht völlig außer Verhältnis zur großen wirtschaftlichen und politischen Bedeutung der zusätzlichen deutschen und europäischen Energieversorgung.

Zweitens ist der Vorwurf gegen Russland völlig unbewiesen, er ist noch nicht einmal hinreichend plausibel.

Drittens wäre diese Sanktion ein Schuss ins eigene Knie, denn die Erdgasempfänger haben das Geschäft nicht aus reiner Gefälligkeit gegenüber Russland vereinbart, sondern es dient vor allem der deutschen, aber auch europäischen Versorgungssicherheit.

Viertens sind für das Vorhaben Verträge geschlossen, und der Grundsatz pacta sunt servanda sollte für einen Rechtsstaat, als den sich Deutschland und andere EU-Staaten ausgeben, selbstverständlich sein. Auch gilt im deut­schen öf­fent­li­chen Recht ohnehin der Grund­satz des Ver­trau­ens­schut­zes.

Fünftens schließlich wäre es hanebüchener Unfug, die Leitung, die schon nahezu fertig verlegt ist, ungenutzt auf dem Ostseegrund rumliegen zu lassen. Einschlie­ß­lich der Anschluss­lei­tun­gen am deut­schen Fest­land sind bereits mehr als zehn Milli­ar­den Euro verbaut.*

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Eine Philippika

Beatrix von Storch (AfD) am 10. September im Bundestag

Schauen und sehen Sie sich diese mit Leidenschaft vorgetragene Rede gegen das Weggucken und die Heuchelei der Altparteien gegenüber linksextremer Gewalt an. Diese Gewalt, sagt die Abgeordnete von Storch unter anderem, unterscheide sich in rein gar nichts von rechtsextremer Gewalt. Als sie konstatiert „Linke sind Heuchler, und Sie alle gehören dazu“, wird sie kurz darauf vom Bundestagspräsidium unterbrochen und abgemahnt.

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As Time Goes by

Deutschlands letzter großer Warenhauskonzern will 62 seiner 172 Häuser schließen – Auch Rudolf Karstadts erste Filiale in Lübeck ist mit dem Aus bedroht – An zentraler Stelle in Lübecks Altstadt seit 1906 – „Eine alte Welt geht zugrunde“ – Neue Geschäftskonzepte haben die alten Einkaufsgewohnheiten verändert – Wenn Karstadt als Altstadt-Magnet verschwindet, leiden darunter dort auch die kleinen Geschäfte – Die Mitverantwortung Lübecker Kommunalpolitik – Das Lübecker Karstadt-Gebäude ein architektonischer Lichtblick

Karstadt-Gebäude in Lübeck (Foto: Maxwitat, Lübecker Nachrichten)

As Time Goes By. Während die Zeit vergeht. Sie erinnern sich? Klar: Casablanca, der „Kultfilm“ mit Humphrey Bogart und Ingrid Bergmann aus dem Jahr 1942, ein Klassiker der Kinogeschichte. Und dann dieser Song in Rick’s Café Américain. Wollen Sie den noch einmal hören? Dann hier. Aber er ist für diesen Beitrag nur der Aufhänger für die zeitliche Vergänglichkeit auch der klassischen Warenhäuser, mit der gerade Karstadt (wieder einmal) zu kämpfen hat. Nach so mancher Umwandlung im Lauf der Jahre heißt der Warenhauskonzern heute Galeria Karstadt Kaufhof GmbH. Es ist Deutschlands letzter großer Warenhauskonzern. Nun droht ihm Insolvenz. Nicht zum ersten Mal. Aber die von 2009 wurde überwunden. Danach sieht es jetzt überhaupt nicht aus. Leider. Die Unternehmensführung zeigt sich daher gezwungen, 62 der insgesamt 172 Warenhäuser zu schließen – für die betroffenen Mitarbeiter und Städte ein Schock. Auch dem Haus in Lübeck droht das Aus.

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Das verweigerte Inserat

Die FAZ lehnte es ab, weil der Inserent die Regierungen von Bund und Ländern auffordert, alle Corona-Beschränkungen sofort aufzuheben – Ihre Begründung: Schwerwiegende Zweifel an der wissenschaftlichen Position der Unterzeichner – Kein Vorbild für den freien Meinungsaustausch – Ein treffendes Sinnbild: die Schutzmaske als Maulkorb

Quelle: unbekannt, Internet-Fund

Zeitungen müssen Annoncen nicht abdrucken. Keine Zeitung ist verpflichtet, Inserate zu veröffentlichen, die sie in ihrem Blatt nicht haben will. Doch angebotene Anzeigen abzulehnen, ist nicht gerade üblich. Es ist auch nicht tunlich. Denn Erlöse aus dem Anzeigengeschäft sind für die Zeitungshäuser notwendig, um die Zeitung mitzufinanzeren. Es hat Zeiten gegeben, in denen ihnen der Erlös aus dem Anzeigenverkauf zwei Drittel des Umsatzes einbrachte und der Vertriebserlös, also der Verkauf der Zeitung an Abonnenten und Einzelkäufer, nur ein Drittel. Aber diese schönen Zeiten sind mit dem Siegeslauf des Internet längst vorbei und die Anzeigenerlöse dahingeschmolzen. Folglich müssen die Zeitungshäuser dankbar sein, wenn sich heute ein Inserent noch ihrer bedient. Ihn abzulehnen, sollten sie sich also lieber nicht leisten. Die FAZ eigentlich auch nicht. Dumm nur, wenn ein Anzeigenkunde bei ihr ein großes Inserat veröffentlichen will, dass ihr inhaltlich nicht behagt.

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