Die Hoffnung nicht aufgeben

Tot ist die Kernkraft in Deutschland nicht, nur scheintot – In Berlin wird geforscht: am Dual-Fluid-Reaktor – Einer der Forscher dort sagt: Dieser Reaktor könnte das Endlagerproblem beim Abfall lösen, er ist hocheffizient und inhärent sicher Merkel, als sie in Sachen Kernkraft noch bei Verstand war

Ist die Stromerzeugung mittels Kernkraft in Deutschland wirklich passé? Danach sieht es noch immer aus. Deutsche Politik setzt nach wie vor auf die Alternativkraft von Wind und Sonne, fälschlich als „erneuerbare Energien“ bezeichnet. Außerdem: Hat Deutschland überhaupt noch genug erfahrenes Kernkraft-Personal? Die meisten Experten sind derweilen im Ruhestand oder, wenn noch jung genug, abgewandert ins Ausland. Doch so gering die Aussichten derzeit auch sind, dass sich deutsche Politik auf Kernkraftstrom zurückbesinnt: Die Hoffnung, dass sich wirtschaftliche und technische Vernunft auch in Politikergehirnen wieder durchsetzt, dürfen wir nicht aufgeben. Immerhin gibt es den Schimmer einer Hoffnung, denn einer der ins Ausland Versprengten ist in Deutschland wieder tätig: der 52jährige Kernphysiker Dr. Götz Ruprecht am Institut für Festkörper-Kernphysik in Berlin. Er arbeitet mit am Dual-Fluid-Reaktor, abgekürzt DFR genannt. Warum ausgerechnet an dem?

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Wo bleibt der Verfassungsschutz?

Fragen zur Verfassungswidrigkeit der EZB-Anleihenkäufe – Haben die Verfassungsschützer je davor gewarnt? – Nach Prüffall, Verdachtsfall, Beobachtungsfall nun der Tatfall? – Wer für den Verfassungsschutzbericht nun ebenfalls fällig wäre – Was ist, wenn der EZB nicht gelingt, was das Gericht von ihr verlangt?

Nun wissen wir es auch aus höchstrichterlichem Mund: Die Anleihenkäufe der Europäischen Zentralbank (EZB) verstoßen gegen das deutsche Grundgesetz, sind also verfassungswidrig, jedenfalls teilweise. Aber auch teilweise ist schlimm genug; Verstoß ist Verstoß. Doch hat mit den Käufen nicht nur die EZB verfassungswidrig gehandelt. Auch Bundesregierung und Bundestag haben die Grundrechte ihrer Bürger verletzt, weil sie gegenüber dem EZB-Anleihekäufen tatenlos geblieben sind. Das Gericht rügt sie, sie seien ihrem verfassungsrechtlichen Auftrag nicht nachgekommen, die Beschlüsse des EZB-Rats auf ihre Rechtlichkeit hin zu überprüfen – verfassungswidriges Handeln also durch Nichtstun. Muss bei so viel verfassungswidrigem Handeln nicht der Verfassungsschutz aktiv werden?

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Zum Osterspaziergang in Goethes „Faust“

Eine etwas andere Deutung und ein Plädoyer für die Freiheit – Gastbeitrag von Winfried Stöcker

Karikatur Kostas Koufogiorgos (toonpool.com)

Ostern ist diesmal wegen der Corona-Krise anders. Dieser Gastbeitrag ist ebenfalls anders. Geschrieben hat ihn der Lübecker Unternehmer, Arzt und Labormediziner Prof. Dr. Winfried Stöcker.*) Von Lübeck aus hat er ein global tätiges Unternehmen mit über 3000 Mitarbeitern aufgebaut: die EUROIMMUN Medizinische Labordiagnostika AG (hier). Nicht nur sein Osternbeitrag ist anders, auch er selbst ist es. Er widersetzt sich dem politischen Mainstream und bringt daher dessen Anhänger und Mitläufer gegen sich auf.**) Er lässt es an sich abtropfen. Seit Ende März erforscht er einen Impfstoff gegen das Corona-Virus im Selbstversuch. Seit Ende März injiziert er sich wöchentlich ein spezifisches Antigen. Mit ihm sollen sich Antikörper entwickeln, damit daraus eine Immunität gegen die Viruskrankheit entsteht. Stöcker setzt darauf, dass der Selbstversuch, wenn er gelingt, zu einem Impfstoff führt, mit dem sich Risikogruppen immunisieren lassen. Hier nun Stöckers Gastbeitrag zu den diesjährigen Ostertagen.

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Pfiffigkeit in Zeiten der Politik-Krise

Die „Digitale Luftbrücke“ als eine Soforthilfe für Einzelhändler, denen Corona-Virus und obrigkeitliche Ladenschließungen die Kunden aussperren

Not macht erfinderisch – auch in der Corona-Krise, die letztlich eine staatliche Reaktionskrise ist. Noch immer hat deutsche Obrigkeit die angeordneten Ladenschließungen und andere Freiheitsbeschränkungen, die das Wirtschaftsleben lahmlegen, nicht aufgehoben. In solchen Situationen blüht unternehmerische Phantasie und Pfiffigkeit zusätzlich auf. Und die regt sich in der Tat. Zum Beispiel die Idee mit der „Digitalen Luftbrücke“ in Berlin. Der Anklang an die sowjetische Blockade Berlins 1948/1949, als die Berliner über die „Luftbrücke“ mittels der „Rosinenbomber“ mit dem Nötigsten versorgt wurden, ist geschickt und wohl alles andere als zufällig.

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Fragwürdiges in der Corona-Krise

Bloß Infizierte sind nicht gleich Kranke – Daher ist nicht die Zahl der Infektionen und Infizierten entscheidend, sondern die Zahl der tatsächlich Erkrankten – Die Bürger erfahren aber meist nur die Zahl der Infizierten – Warum gab es Notmaßnahmen nicht auch in früheren Jahren bei damals viel mehr Grippe-Todesfällen als heute? Die tatsächliche Sterblichkeitsrate und die offizielle – Wenn die Grund-Immunität in der Bevölkerung fehlt Ansteckungen zumindest begrenzt zulassen, um die Grund-Immunität zu erreichen – Sind zwei Drittel der Bevölkerung infiziert oder genesen, wird das Virus gestoppt – Grund-Immunität bewusst herbeizuführen, stößt aber auch auf Bedenken – Gleichwohl, die Medizin des wirtschaftlichen Stillstands wirkt verheerender als die Krankheit selbst

Wer infiziert ist, ist noch nicht krank. Zwar kann er krank werden, aber zwingende Folge ist es nicht, wenn das körpereigene Immunsystem die Krankheit abwehrt.*) Folglich fällt die Zahl der erfassten Infizierten höher aus als die Zahl der erfassten Erkrankten. Das gilt auch für das Corona-Virus Covid- 19. Daher ist nicht die Zahl der Infektionen und Infizierten entscheidend, sondern die Zahl der tatsächlich Erkrankten. Und hier ist – bedingt durch die individuelle Immunabwehrfähigkeit – zu unterscheiden zwischen leicht, mittel und schwer Erkrankten. Politiker, Medien und andere beschränken sich aber meist darauf, die Zahl der nur Infizierten zu nennen. Das schürt den Verdacht, dass es absichtlich geschieht, um den Menschen genügend Angst einzujagen und sie für die (teils notwendigen, teils unnötigen) Vorsichtsmaßnahmen, zumal wenn sie mit verordneten Freiheitsbeschränkungen einhergehen, gefügig zu machen.

Die fragwürdige Zahl der Corona-Sterbefälle

Schließlich noch die Zahl der Toten.**) Über sie wird zutreffend weithin berichtet, dass die Covid-19-Erkrankung fast nur für die schon sehr alten Menschen tödlich wirkt, gerade dann, wenn diese mit anderen Krankheiten ohnehin schon belastet sind. Aber statistisch wird offensichtlich nicht erfasst, wer nur am Virus gestorben ist oder wer den Tod letztlich als Folge anderer tödlichen Erkrankungen fand. Ist bei einem Toten die Corona-Virus-Infektion nachgewiesen, ist er ein Corona-Toter – unabhängig davon, welcher Erkrankung er sonst zum Opfer gefallen ist. Zwischen Ursache und Nebensache ist also zu unterscheiden. Das Zitat von Dr. Bodo Schiffmann***) hier rechts oben ist zwar stark überdreht, soll aber den falschen Eindruck nur besonders drastisch veranschaulichen.

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Eine drohende Blamage

Was stimmt denn nun? War der Attentäter von Hanau ein Rechtsextremist, oder war er es nicht? – Die vorzeitige Information aus dem BKA erscheint glaubwürdiger als das Dementi des BKA-Präsidenten – Für viele Verunglimpfer eine ungemütliche Situation – Die absonderliche Furcht vor einer „Relativierung der Tat“

Karikatur Kostas Koufogiorgios

Was stimmt denn nun? War der Attentäter von Hanau ein Rechtsextremist, oder war er es nicht? WDR, NDR und Süddeutsche Zeitung (SZ) hatten am vergangenen Wochenende einhellig Erstaunliches berichtet: Ermittler des Bundeskriminalamts (BKA) hätten das Verbrechen des zehnfachen Mörders Tobias Rathjen nicht als rechtsextremistische Tat eingestuft. Vielmehr habe der 43-Jährige seine Opfer gezielt ausgewählt, um eine möglichst große Aufmerksamkeit für seine Verschwörungsphantasien zu bekommen, Rassismus sei nicht sein Hauptmotiv gewesen. Das gehe aus dem Abschlussbericht hervor, an dem das Amt aber noch arbeite. Neun Mordopfer sind Schwarzhäutige, das zehnte Opfer seine Mutter. Am Montag (30. März) wollte ein Sprecher der federführenden Bundesanwaltschaft diese Nachricht auf Nachfrage der Nachrichtenagentur dpa nicht kommentieren, die polizeilichen Ermittlungen dauerten noch an. Einen Tag später meldete sich BKA-Präsident Holger Münch zu Wort und widersprach der Information, allerdings nur auf Twitter: „Das BKA bewertet die Tat als eindeutig rechtsextremistisch. Die Tatbegehung beruhte auf rassistischen Motiven.“ Was also stimmt?

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Wieder Sommerzeit, aber noch kein Sommer

Immer noch die Zeitumstellung – 2021 sollte mit ihr eigentlich Schluss sein – Jetzt hängt im EU-Rat fest, was Parlament und Kommission 2019 auf den Weg gebracht haben – Was erst einmal Trost sein muss

Karikatur Mario Lars

Noch immer kein Ende der Zeitumstellung von Winter- auf Sommerzeit (und umgekehrt im späten Herbst). Seit heute – 29. März – haben wir unsere Uhren schon wieder um eine Stunde vorstellen müssen. Hatte nicht 2018 die EU-Kommission uns EU-Bürger online darüber abstimmen lassen, ob wir die jährlich zweimalige Zeitumstellung beibehalten oder abschaffen wollen? Und hatten nicht 84 Prozent der (allerdings nur 4,6 Millionen) Teilnehmer für das Abschaffen gestimmt?

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Rufer in der Wüste

Geldsozialismus mit inzwischen noch absurderen Ausmaßen – Der Vormarsch des freiheitsfeindlichen Kollektivismus, ein Meisterwerk der Manipulation – Die Politik mit ungedecktem Geld aus dem Nichts führt zur „kollektiven Korruption“ – Wie sich ein Abgleiten in den Geldsozialismus entwickelt – Die moderne Geldtheorie als perfekte politische Waffe – Kulturmarxismus als ein „Umsturz von oben“ – Die um sich greifende Gesinnungsethik und der Fetisch Sozialstaat – Nicht der „Kapitalismus“ als Umweltverschmutzer, sondern das Geldsystem – Die „alte Welt“ wiederaufbauen und eine neue daraus machen – Die Akte Greta – Deutschland, eine Nation im Niedergang – Widerstand leisten? Deutsche Bürger dulden lieber still vor sich hin

Sie mahnen und warnen. Aber sie predigen tauben Ohren. Sie äußern sich, ohne Gehör zu finden. Sie reden in den Wind und gegen den Wind. Sie sind, wie man ebenfalls sagt, Rufer in der Wüste. Ihre Rufe verhallen, kommen nirgendwo an. Wie in der Wüste eben. Zu solchen Rufern zählen auch Zeitschriften wie Smart Investor und Signal, beide nicht sonderlich bekannt, und die Wochenzeitung Junge Freiheit. Alle drei sind im Januar mit Sonderveröffentlichungen erschienen. Sie befassen sich mit „Geldsozialismus und Kulturmarxismus“, mit der Greta-Inszenierung und dem Niedergang Deutschlands. Die Wüste, in der sie sich befinden, ist der politische und gesellschaftliche Mainstream, der nicht wahrhaben oder unterdrücken will, wohin die Reise wirklich geht und wie sie enden wird. Was haben die Rufer zu sagen?

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Verdienstkreuz für den Sparer-Enteigner Draghi

Starbatty zürnt, Sinn gratuliert, Weidmann windet sich – Draghi der Euro-Retter? Er hat das Leiden am Euro verlängert

Viele bekommen Ehrungen, die sie verdienen. So manche bekommen verdiente Ehrungen nicht. Andere bekommen Ehrungen, die sie nicht verdienen. Zu solchen Ehrungen gehört auch das Bundesverdienstkreuz. Jetzt wird diese Ehrung dem Italiener Mario Draghi zuteil – für seine acht Jahre als Präsident der Europäischen Zentralbank, der er derweilen nicht mehr ist. Am 31. Januar will ihm der Bundespräsident das Kreuz überreichen. Hat er diese Dekoration verdient? Man könnte sagen: ein Routine-Akt, denn sei­ne Vor­gän­ger Wim Dui­sen­berg und Jean-Clau­de Tri­chet haben das Kreuz doch ebenfalls er­hal­ten. Aber ob Routine oder nicht, verdient haben sollte der Geehrte die Auszeichnung wirklich.

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