„Ich habe es satt“

Einem Professor platzt der Kragen

Nur zu verständlich angesichts dessen, was in und mit Deutschland passiert: Professor Dr. Dr. Knut Löschke ist der Kragen geplatzt. In einem Facebook-Kommentar hat der 71jährige Naturwissenschaftler (Chemie, Physik, Mathematik), Informatiker und erfolgreiche Unternehmer  kürzlich seinem Zorn Luft verschafft. Er hat damit das getan, was viele andere auch gerne täten, sich aber nicht getrauen, weil sie noch nicht pensioniert sind und im „neuen“ Deutschland von heute totalitäre Folgen fürchten müssen, die ihre Lebensgrundlagen zerstören. Löschke nimmt kein Blatt vor den Mund und schreibt Klartext. Im Folgenden gebe ich seinen Zorn im Wortlaut*) wieder:

„Ich habe es satt, oder, um es noch klarer auszudrücken: ich habe die Schnauze voll vom permanenten und immer religiöser werdenden Klima-Geschwafel, von Energie-Wende-Phantasien, von Elektroauto-Anbetungen, von Gruselgeschichten über Weltuntergangs-Szenarien von Corona über Feuersbrünste bis Wetterkatastrophen. Ich kann die Leute nicht mehr ertragen, die das täglich in Mikrofone und Kameras schreien oder in Zeitungen drucken. Ich leide darunter miterleben z u müssen, wie aus der Naturwissenschaft eine Hure der Politik gemacht wird.

Ich habe es satt, mir von missbrauchten, pubertierenden Kindern vorschreiben z u lassen, wofür ich mich zu schämen habe. Ich habe es satt, mir von irgendwelchen Gestörten erklären zu lassen, dass ich Schuld habe an Allem und an Jedem – vor allem aber als Deutscher für das frühere, heutige und zukünftige Elend der ganzen Welt.

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Wie es um Deutschland 2021 wirklich steht

Fakten zur Lage anstelle von Fake News  – Eine „Faktensammlung“ der AfD-Fraktion des Hessischen Landtags mit Themen, die dem programmatischen Auftritt der Partei nahestehen

Die Deutschen fühlen sich in der EU am wenigsten frei. Viele sehen die Meinungsfreiheit eingeschränkt. Knapp die Hälfte der Bevölkerung ist der Ansicht, dass man in Deutschland seine Meinung nicht mehr frei äußern kann. Großes Konfliktpotential bergen besonders Themen wie Islam / Muslime, Vaterlandsliebe / Patriotismus und gender-gerechte Sprache. Viele haben Angst vor noch mehr Immigranten und davor, dass sich wiederholt, was 2015 geschah. Zu den unbeliebtesten Berufen gehören Politiker und Gewerkschafter, Beamte und Journalisten. Hohes Ansehen haben Feuerwehrleute, Ärzte, Krankenpfleger, Altenpfleger, Polizisten, Erzieher, Richter, Müllabfuhrmänner. Im Durchschnittseinkommen rangiert Deutschland unter 17 europäischen Ländern nur auf Platz 11. Von einer Grippewelle ist 2020/2021 Messbares nicht zu sehen, nur Corona-Infektionen. Aber damit infiziert wurden nur 2,3 Prozent (in Schleswig-Holstein) bis 6,1 Prozent (in Thüringen). 97,7 bis 93,9 blieben frei davon. Eine Übersterblichkeit gab es trotz Corona nicht, nie auch eine Intensivbetten-Überlastung durch Corona. Der Staat gibt viel mehr Geld für minderjährige Migranten  aus als für deutsche Kinder. Wohnungsnot, Armut, Sozialausgaben, Infrastruktur, Bundeswehr, Auslandseinsätze, Sicherheit und …und … und …

„Ein breites Lagebild über die wirtschaftliche, gesellschaftliche und politische Situation Deutschlands“

Wie es um Deutschland im Jahr 2021 wirklich steht – unter diesem Titel hat die AfD-Fraktion des  Hessischen Landtags eine Faktensammlung vorgelegt, zum dritten Mal in Folge. „Fakten statt Fake News“ lautet der Untertitel. Diese soll „ein breites Lagebild über die wirtschaftliche, gesellschaftliche und politische Situation Deutschlands“ bieten. Die Fraktion will damit „keine Meinung vorgeben, sondern die Sammlung lediglich zur Information zur Verfügung stellen, damit sich der Leser eine eigene Meinung bilden kann. „Seien Sie kritisch“, schreibt einleitend der Parlamentarische Geschäftsführer der Fraktion, Dr. Frank Grobe, „und prüfen Sie gerne die Angaben anhand der aufgeführten Quellen.“ Die Sammlung werde auch  weiterhin kontinuierlich aktualisiert. Sie  beruhe auf Zahlen und Daten, die überwiegend aus Statistiken und Studien bekannter Institute stammten (unter anderem Bundesbank, Statistisches Bundesamt, Eurostat, OECD, Statista, Vereinte Nationen) sowie Veröffentlichungen der Bundes- und Landesministerien, Antworten auf parlamentarische Initiativen und aus einzelnen Medien.  Diese Quellen sind auf den jeweiligen Seiten angegeben.

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Anhörungen als ein Stück Gaukelwerk

Ihr einer Zweck und ihr anderer Zweck – Der Erfahrungsbericht  über eine Anhörung zum Thema Wasserstoff und was dieser Sachverständige selbst dort vorgetragen hat – Die geplante Wasserstoffwirtschaft ist mit unüberwindlichen Nachteilen verbunden

Anhörung klingt gut, hört sich gut an. Sie vermittelt den Eindruck: Jetzt kommen Kundige zu Wort, Experten nämlich.  Nicht-Kundige wollen von ihnen wissen, was sie selbst nicht wissen, sie holen sich Rat. So zu verfahren, ist vernünftig, ist klug, versteht sich von selbst. Öffentliche Aufmerksamkeit finden Anhörungen, wenn es um Politik geht, um politische Entscheidungen. Je bedeutsamer solche Entscheidungen sind, umso ratsamer ist es, vorher Expertenrat einzuholen. Mehr als ratsam, nämlich notwendig ist er bei Entscheidungen, die eine Weichenstellung oder Umorientierung bedeuten, die auf  lange Zeit Bestand haben sollen, die vielfältige Folgen haben, Folgen, die  vorher nicht leicht überschaubar und nachher schwer korrigierbar sind, Entscheidungen also, die  gründlich bedacht werden müssen.

Eine solche Anhörung hat kürzlich im Hessischen Landtag stattgefunden, und zwar zum Thema Wasserstoff. Einer der eingeladenen Sachverständigen hat sich hinterher über diese Anhörung seine Gedanken gemacht und kommt zu dem Schluss, Anhörungen wie diese seien im Wesentlichen Alibi-Veranstaltungen, also bloß ein formaler Nachweis dafür, dem demokratischen Transparenzgebot für die Gesetzgebung genüge getan zu haben und den Eindruck zu vermitteln, die wesentlichen Betroffenen seien gefragt worden und hätten an der Entscheidungsfindung teilgehabt. Oder anders formuliert: Anhörungen dienen zwar nicht nur, aber doch auch zu einem großen Stück als Gaukelwerk.

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Warum Böses geschieht

Der polnische Psychologe Andrzej M. Lobaczewski erhellt dessen Natur und  warum es der menschlichen Natur immanent ist – Böses äußert sich in drei Erscheinungsformen, eine davon ist die Psychopathie – Sie kann erklären, warum Menschen eine „Große Transformation“ und  einen „Great Reset“ betreiben sowie Corona-Panik schüren – Das Böse in großem Maßstab: das makrosoziale Böse –  Wenn Psychopathen kultiviert auftreten, werden sie nicht erkannt und gehen als ‚normal‘ durch – Ein Psychopath mit politischer Macht kann eine psychopathologische Epidemie in Gang setzen – Unfassbares verstehen lernen – Ein Buchhinweis

In den vielen Kommentaren zu einem Beitrag von mir, der auch hier erschienen ist, bin ich durch einen Link auf ein Buch über Ponerologie gestoßen worden. Ponerologie kommt vom griechischen πόνερος (poneros)  = Böses. Ponerologie ist die Lehre von der Natur des Bösen. Der Buchtitel lautet Politische Ponerologie  – Eine Wissenschaft von der Natur des Bösen und seiner Anwendung für politische Zwecke.*) Autor ist der polnische Psychologe Dr. Andrzej M. Łobaczewski. Das polnische Original stammt von 1985, die deutsche Übersetzung von 2008.

Was mit normalen Verstand als Verirrung zu werten ist

Das Buch erhellt, warum Böses geschieht und menschlicher Natur immanent ist. Es zeigt aber auch einen Weg in Richtung Hoffnung auf: durch breite Information über diese Wissenschaft  und die dadurch ausgelöste mögliche und leichtere Gegenwehr der Bürger. Denn eine Gefahr zu kennen, erleichtert es, ihr auszuweichen und zu entgehen. Die Erkenntnisse von Łobaczewski können erschließen helfen, warum wir erleben, was mit normalem Verstand als irreal und Verirrung zu werten ist und was  nun schon länger schritt- und scheibchenweise geschieht.

Eine Erklärung, warum Menschen eine „Große Transformation“ und  einen „Great Reset“ betreiben sowie Corona-Panik schüren

Stichworte dafür sind Große Transformation, Great Reset, geschürte Corona-Panik, irreale Klimaschutzpolitik, absurde Energiewende, offene Grenzen für Massenmigration, geduldete Islamisierung, Gender-Wahn, Legalisierung der Abtreibung, mangelhafte Antifa-Abwehr, Verharmlosung von Linksextremismus, schleichende Familienzerstörung, Bildungsniedergang durch eine Schulpolitik des nachlassenden Leistungsdrucks, fremdgesteuerte Bewegungen wie Fridays-For-Future (FFF) oder Black-Lives-Matter (BLM) und Political Correctness.  Alles dies läuft letztlich auf den altbekannten Sozialismus hinaus, nur nennen ihn seine Betreiber nicht mehr so, sondern präsentieren ihn mit sprachlichen Verkleidungen, die darüber hinwegtäuschen (sollen), was dabei an schlimmen, an bösen Folgen für die Menschheit herauskommt.  Nach wie vor gilt: Sozialismus ist nie tot, er ist allenfalls nur scheintot (hier). Warum gibt es Menschen, die dergleichen Böses den anderen Menschen antun? Das Buch von Łobaczewski bietet dafür eine wissenschaftliche Erklärung.

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Die Corona-Panikmache geht weiter

Was ihr leicht verständlich und sehr kurz entgegenzuhalten istZur 3G-Anordnung, Masken-  und Abstandspflicht – Die beiden Corona-Gefahren: die gesundheitliche und die politische – Kassenärzte-Verband: Endlich Schluss machen mit „Gruselrhetorik und Panikpolitik“

Mit der Bundestagswahl ist es vorbei, aber mit der Panikmache vor dem Corona-Virus noch immer nicht. Die Freiheitsbeschränker machen weiter, als sei ihr Corona-Instrument nicht längst als Riesenbetrug*) aufgedeckt (hier). Sie traktieren alle jene, die von Corona weder genesen noch dagegen geimpft sind und die sich daher ständig testen lassen sollen, wenn sie irgendwo eingelassen werden wollen  – ins Restaurant, Bierlokal, Theater, Museum, Konzert, Fitness-Studio und dergleichen mehr. Es ist die sogenannte 3G-Anordnung. Ob aber genesen, geimpft oder getestet, besteht in diesen Räumen gleichwohl häufig die Pflicht, eine Mund-Nasen-Bedeckung (Maske) zu tragen und 1,5 Meter Abstand zu andern Menschen zu halten. Das ist offenkundiger Unsinn. Denn wenn Masken helfen, wieso dann 1,5 Meter Abstand? Und wenn Abstand hilft, wieso dann  testen? Wenn beides hilft, wieso dann immer noch die Testpflicht?

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Trotz Wahl: Es geht weiter wie bisher

Mit Abenteuerlichkeiten auf der Rutschbahn in den Ruin – Gewählt werden wollen 47 Parteien, darunter die neue Basis-Partei – Teilweise stimmen AfD und Basis-Partei programmatisch überein

Eine Schicksalswahl ist jede Wahl. Die Frage ist nur: Was für ein Schicksal wird es sein, zu dem sie dann führt?  Aber so schwer jetzt ist die Antwort gar nicht. Wer immer mit wem koaliert und dann zu regieren beginnt, erleben werden wir dies: „Linke“ (sozialistische) und „grüne“ (ebenfalls sozialistische) Politik aller Altparteien, ob in oder ob außerhalb der regierenden Koalition, wird Deutschland weiter in einen Strudel des Niedergangs hinabziehen, dem sich nur die einzige wirkliche Oppositionspartei, die AfD, widersetzen wird, es sei denn auch die neue Partei dieBasis würde es schon jetzt in den Bundestag schaffen. Es wird sich fortsetzen, was schon seit sechzehn Merkel-Jahren läuft. Thilo Sarrazin hat das so zusammengefasst:

Eine Art neue Einheitspartei Deutschlands

„Tatsächlich .. hat Angela Merkel die CDU nach ihrem knappen Wahlsieg 2005 in wesentlichen Fragen sogar noch sozialdemokratischer ausgerichtet, als die SPD es war, und diese damit eines Teils ihrer Themen und somit auch ihrer Wähler beraubt. Dann begann sie auch immer stärker auf grüne Themen einzugehen. Mehr oder weniger nahtlos schloss sie etwa an die Energie- und Umweltpolitik der rot-grünen Vorgängerregierung an – jedoch ohne deren konzeptionelle Mängel zu beheben. Allerdings ist das Anknüpfen an die Politik der Grünen inzwischen ja ein allgemeines Phänomen, das alle etablierten Parteien betrifft. Man kann deshalb heute im Grunde in vielerlei Hinsicht von einer Art neuen Einheitspartei Deutschlands sprechen, die von der CSU bis zu den Grünen geht und auch Teile der Linkspartei umfasst.“ (In: Junge Freiheit vom 24. September 2021, Seite 3).

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Das Wahlrecht ist auch Pflicht

Dazu gehört, über die politische Lage gut genug informiert zu sein – Sieben Darstellungen, die mehr liefern als die Altparteien und die ihnen folgsamen Medien

Wer wählen darf, muss es auch tun. Das Recht, den neuen Bundestag zu wählen, ist auch eine Pflicht. Wer sich dem Wahlgang oder der Briefwahl verweigert, verliert sein Beschwerderecht darüber, wenn ihm nicht gefällt, was nach der Wahl in und mit Deutschland politisch geschieht. Aber bevor er wählt, sollte er über die politische Lage gut genug informiert sein. Die Politiker der Altparteien und die ihnen folgsamen Medien liefern nur das ihnen Gefällige. Denjenigen Themen, die für Deutschland und die Deutschen wirklich entscheidend sind, weichen sie aus. Zur Sprache kommen diese Themen nur in den noch freien und unabhängigen Medien. Wer sich zusätzlich informieren will, findet sie ohne weiteres. Zu den gedruckten Medien gehören die Wochenzeitungen Junge Freiheit und Preußische Allgemeine, das monatliche Magazin eigentümlich frei und Tichys Einblick. Aber das meiste ist im Internet („online“) verfügbar: in Ton-, Text oder Video-Formaten, in zahllosen Blogs und Portalen, in Online-Zeitungen wie Die Freie Welt und EpochTimes und die tägliche ef-online. Ergänzt werden sie durch Wortmeldungen verantwortungsbewusster, gestandener und aufrechter Bürger, die aus beruflichen Kenntnissen kundig sind oder sich bei kenntnisreichen Anderen kundig gemacht haben. Zu diesen für Demokratie und Freiheit engagierten Bürgern gehört Gerd Schultze-Rhonhof.

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Der Kampf gegen Rechts und die AfD

Das Demokratieverständnis der sogenannten Rechtsextremismus-Experten ist links geprägt – AfD und Rassismus – Warum wird Rassismus gegen Weiße und Deutsche toleriert und nicht strafverfolgt? – Deutschland und der Islam – AfD und AntisemitismusEtablierte Parteien und Medien gegen ein positives deutsches Nationalgefühl – Historische Fakten feststellen gilt als verfassungsfeindlicher Revisionismus – Linke-, rechte- und Ausländerkriminalität – Die deutsche Justiz – Die deutsche Medienwelt – Deutschland zwischen Hass und Verleugnung – Die geheuchelte Moral

Ein Gastbeitrag von Gerd Schultze-Rhonhof*) zur Bundestagswahl 2021 (7)

Sofort nach Gründung der AfD haben sich Meinungen zu ihr gebildet und verfestigt, die zu einer geschlossenen Abwehrfront der Altparteien führten. Die neue Alternative unter den Parteien wurde von Anfang an als Störenfried betrachtet und auch so behandelt.

CDU und CSU erkannten rasch, dass die AfD in ihre frühere nun vakante konservative Rolle Mitte-Rechts im Spektrum der Parteien schlüpfte. Sie sahen in ihr nicht nur ihre unbequemen Nachfolger, sondern auch ihre ideologischen Nachbarn, die ihnen als Konkurrenten in der eigenen Wählerschaft Probleme schaffen werde. CDU und CSU haben die AfD flugs als rechtsradikal und nicht wählbar dargestellt.

Die zwei roten Linksparteien haben in der AfD ihre neue rechte Gegenkraft erkannt, die ihnen nach Ausfall der CDU in dieser Hinsicht störend werden würde und ihnen außerdem mit ihren nationalen Anliegen ein paar wichtige Prozent der Wähler abwerben könnte. Sie haben nicht gezögert, die AfD braun anzupinseln und ihr Rechtsradikalität zu unterstellen. Damit konnten SPD und LINKE auch noch vom Problem der linksradikalen Gewaltkriminalität in Deutschland ablenken.

Die Grünen haben sofort begriffen, dass mit der AfD die neue und für sie einzige Gegenkraft in Deutschland wächst, die sich gegen Multikulti, gegen Masseneinwanderung, gegen die Deindustrialisierung und gegen den grundsätzlich antideutschen Geist in ihrer Partei einsetzt. Sie haben deshalb mit Bezeichnungen wie Rassisten, Islamophobe, Ausländerfeinde und Nazis nicht gespart.

Der liberalen FDP war der wertkonservative Kurs der AfD ein Dorn im Auge. Sie stimmten allen Negativurteilen der anderen Parteien vorbehaltlos zu. Die Skala der negativen Attribute zur AfD reicht somit von rechtsradikal über braun, ausländerfeindlich, islamophob, antisemitisch, rassistisch bis kriminell, und sie gipfelte in der Stigmatisierung durch die Ämter des Verfassungsschutzes.

Ich lasse zu den Vorwürfen und Beschimpfungen meine Ansichten folgen.

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Diese krankhaften Auswüchse gegen die AfD

Die Parteien und die Demokratie in Deutschland – Kanzlerin Merkel in ihrem Demokratieverständnis zwischen Lukaschenko und Trump – Verludern unserer Demokratie durch Politik und Medien – Die gespaltene deutsche Identität , die gespaltene Nation – Das Vakuum im Parteienspektrum, das die AfD füllen will – Linksdriftung der Altparteien mit autoritären Strukturen – Ausgeblendet: Masseneinwanderung, deutsche Bürgschaften für die Schulden fremder Staaten, Aufforderung zur Denunziation – Noch ein Vakuum: Verlust an Parlamentarismus und nationaler Selbstbestimmung – Das bisher gepflegte „Feindbild AfD“ wird CDU und CSU nicht mehr lange über Wasser halten

Ein Gastbeitrag von Gerd Schultze-Rhonhof*) zur Bundestagswahl 2021 (6)

Die AfD ist derzeit der „bad boy“ der deutschen Politik. Die etablierten Parteien sehen in ihr den neuen Mitbewerber, den es mit angeblich guten Gründen und allen Mitteln zu verdrängen gilt. Die AfD hat anfangs Themen außerhalb des allgemeinen deutschen Linkstrends aufgegriffen und einem Teil der Wahlberechtigten, die sich im Politikbetrieb nicht mehr vertreten fühlten, Stimme und Gesicht gegeben. So war es für die Etablierten einfach, zu erklären, nur „Mitte-Links“ gäbe es in Deutschland Demokraten und wer anders dächte, sagte oder schriebe, stünde außerhalb das Spektrums dieser Demokraten. Dies Verdikt und dieser Alleinvertretungsanspruch werden in Deutschland täglich ausgesprochen und vollzogen.

Die Altparteien-Absprache: Für AfD-Reden keinen Beifall, für AfD-Anträge keine Zustimmung

Demokratie ist die Herrschaft des Staatsvolks, zu dem auch die etwa 30 Prozent des Volks gehören, die AfD wählen, und die Konservativen und Patrioten, die aus Frust gar nicht mehr zu Wahlen gehen. Die AfD wird trotzdem – wo immer das nur möglich ist – von allen politischen Prozessen ausgeschlossen. Ihre Abgeordneten dürfen zwar „formal“ in den Parlamenten sitzen und ihre Reden halten, aber real gilt auf Bundes- und Länderebene die Absprache der anderen Parteien, dass es bei Reden der AfD-Abgeordneten weder Beifall geben noch bei ihren Anträgen Zustimmung geben darf. Das Oppositionsrecht der AfD wird damit ausgehöhlt und unterlaufen. Dieses „demokratische Kinderspiel“ treibt sogar die Blüte, dass SPD und CDU keine Entscheidungen mehr fällen und keine Gesetzesvorlagen mehr einbringen, wenn die Gefahr besteht, dass sie nur angenommen werden, wenn ihnen auch die AfD zustimmt. Die Liste dieser krankhaften Demokratieauswüchse ist inzwischen lang.

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