Ein flächendeckender Stromausfall wie jüngst in Spanien und Portugal – Die technischen Hintergründe – Die Bedeutung der Netzfrequenz von 50 Hertz – Mit immer mehr Wind- und Solarkraftanlagen auch immer mehr Frequenzschwankungen – Wetterabhängige Stromerzeugung strapaziert die Netzstabilität – Nur herkömmliche Kraftwerke können einen Netzzusammenbruch beheben – Stromausfälle gleichsam programmiert – Wie der Netzzusammenbruch in Spanien geschah – Mit Wind- und Sonnenstrom lässt sich ein Stromnetz nicht wieder hochfahren – Warum es Deutschland leichter hat als Spanien – Höher ist für Deutschland das Risiko, falls die Stromversorgung europaweit kollabiert – Kundige haben vor den Gefahren der Energiewende vergebens gewarnt
Es kam, was doch einmal kommen musste: ein flächendeckender Stromausfall jüngst in Spanien und Portugal, auch im Süden Frankreichs. Und zwar wegen der Stromversorgung mit Windkraft und Sonnenschein (Fotovoltaik), letztlich also wegen des absurden CO2-Wahns, um das Klima zu schützen“, also die Erde vor einem Erwärmen zu retten. Für Kundige ist diese Ursache sonnenklar. Aber Energiewende-Profiteure und CO2-Märchen-Gläubige in Politik und System-Medien versuchten prompt und hochnotpeinlich berührt, sich andere Erklärungen abzuringen – frei nach Christian Morgensterns Palmström: Es kann doch nicht sein, was nicht sein darf.


Energiewende-Politik schaden, könnte die Bürger alarmieren. Ebendas ist aber notwendig, denn Europas Stromnetz stand am 10. Januar dicht am Rand eines Stromausfalls. Gemeldet aber hat es verdienstvoller Weise die österreichische Tageszeitung Der Standard: „Millionen Haushalte in Europa mitten im kalten Winter ohne Strom: Dieses Szenario hätte vergangene Woche beinahe eintreten können. Das zeigt die Stromnetzfrequenz, die letzten Donnerstag gegen 21 Uhr auf 49,8 Hertz abgesunken ist (siehe nebenstehende Grafik, übernommen von Tichys Einblick). Für Experten ist das die entscheidende Grenze, ab der Schutzmechanismen in Kraft gesetzt werden – zuletzt vor zwölf Jahren, als in Frankreich zehn Millionen Haushalte präventiv vom Strom genommen wurden. Offenbar konnten dieses Mal Gegenmaßnahmen greifen, so dass es zu keinen großflächigen Ausfällen kam. Laut Experten schrammte Europa aber ‚knapp an einer Katastrophe’ vorbei.“ Warum?