Cola-Trinker, aufgepasst

Der Corona-Schnelltest in Österreichs Parlament – Der FPÖ-Fraktionsvorsitzende Michael Schnedlitz führt die Absurdität der Tests vor – Auf diese Idee muss man erst einmal kommen – Eine feurige Rede und Fragen über Fragen

Quelle: Screenshot Facebook

Cola-Trinker, aufgepasst. Zu lachen gibt es in diesen lausigen Corona-Zeiten wahrlich nichts. Zuweilen aber doch. Sogar kaputtlachen kann man sich. Die Lacher auf seiner Seite hat der österreichische FPÖ-Abgeordnete Michael Schnedlitz. Am 11. Dezember zelebrierte er am Redner-Pult des österreichischen Parlaments, während er sprach, einen Corona-Schnelltest, „damit Sie sehen, wie wertlos und fehlgeleitet diese Massentestungen sind“. Allerdings führte er ihn nicht an sich selbst vor, sondern an einem Cola-Getränk und sagte: „Ich habe hier einen Test mitgebracht, direkt aus einem Ministerium, mit dem auch die Massentests in einem Ministerium durchgeführt werden.“ Neben sich hatte er ein Glas mit Cola gestellt. In diese Cola tunkte er, weitersprechend,  ein Stäbchen und strich es auf dem mitgebrachten Teststreifen ab, fuhr mit seiner Rede fort, sah auf den Teststreifen und sagte: „Mittlerweile, sehr geehrte Damen und Herren, liegt auch das Testergebnis Ihrer Steuergeldverschwendung vor.“ Diese Cola habe einen positiven Corona-Befund ausgelöst. Und an den Präsidenten des Parlaments gewandt, jetzt liege im Parlament ein akuter „Corona-Fall“ vor: „Ich weiß nicht, wie Sie damit umgehen.“ Ein Freund kommentiert: Kabarett kann es auch nicht besser!“ Der Info-Dienst Unser Mitteleuropa vom 12. Dezember schreibt (hier): „Auch das Ausland lacht.“

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Die Namensposse in Greifswald

Den Bilderstürmern folgen Namensstürmer – Die jahrelang geschürte Erregung gegen Ernst Moritz Arndt als Namensbestandteil der Universität  endet in einer kabarettreifen Entscheidung – Die gescheiterte Umbenennung von 2017 und der jetzt  erfolgreiche neue Anlauf – Eine andere Art von Vandalismus

Was religiöse Eiferer zu Bilderstürmern werden ließ, äffen politische Eiferer der political correctness nach, indem sie sich als Gesinnungswächter zu Namensstürmern aufschwingen. Diesbezügliche öffentliche Aufmerksamkeit und Erregung hat in Vorpommern gerade wieder einmal die schöne, ehrwürdige und einstige Hansestadt Greifswald erfahren, nämlich mit dem Namen ihrer Universität: Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald. In der heute links-ideologisch verseuchten Atmosphäre des politischen Deutschlands wird Nationaldichter, Hochschulprofessor und Paulskirchen-Abgeordneten Ernst Moritz Arndt (1769-1860) gebrandmarkt als – horribile dictu  – antisemitisch, nationalistisch und antifranzösisch. Seit 1998 wurde immer wieder gegen den Namen Stimmung gemacht, ausgerechnet durch jene, die dort studieren dürfen, so dass sich dazu die Frage stellt, warum überhaupt Studenten anmaßend darüber mitbestimmen dürfen, wie ihre Uni heißt?  Doch nun hat sich der Se­nat der Uni­ver­si­tät, in dem auch Studenten sitzen, zu dem „Kompromiss“ durchgerungen, dass die Hoch­schu­le zwar nicht mehr Ernst Mo­ritz Arndt hei­ßen soll, aber sein Na­me op­tio­nal doch noch vorangestellt wer­den darf. Deutschland, deine Grotesken.

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Elektromobilität im Soldaten-Alltag

Aus Berlin: Von der maroden Truppe zur grünen Vorzeige-Armee – Und aus Brüssel: die Stromsparsteckerpflicht

Unsere Autos sollen wir gefälligst mit Strom betreiben. Nicht mit Benzin und Diesel. Am besten mit Strom aus Wind, Sonnenstrahlen und „Biogas“. Wir werden belehrt (hier): „Die Zukunft fährt elektrisch.“ Wir bekommen zu lesen (hier): „Die deutsche Automobilindustrie treibt die Entwicklung der Elektromobilität in Deutschland mit großem Engagement voran.“ Wir müssen seit 2010 die NPE ertragen: die Nationale Plattform Elektromobilität (hier). Uns wird seit 2015 das EmoG aufgenötigt: das Elektromobilitätsgesetz (hier). Wir werden bestochen, Elektroautos zu kaufen: seit 2. Juli mit einem „Umweltbonus“, vulgo Kaufprämie (hier). Man hält uns anklagend vor (hier): „Im europäischen Vergleich hinkt Deutschland mit der Elektromotorisierung noch hinterher.“ Wirklich schlimm ist das. Unverantwortlich. Beschämend. Dabei geht es doch um das schlimme CO2. Wir müssen doch das Klima schützen. Aber wir Deutschen kriegen das hin. Wir schaffen das. Der Bundestag sann auf Abhilfe. Hier das Ergebnis.

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