Die deutsche Energiewende – das Billionen-Grab

Sinnlos verpulvertes Geld – Womit die Menschen geködert werden – Aber der anthropogene CO2-Einfluss ist zu klein, um nachweisbar zu sein – Temperaturen seit 1850 im klimahistorischen Normalbereich – Die „unheilige Allianz“ beim Biotreibstoff und ihre Akteure – Bei welchem Ölpreis es für Russland gefährlich wird – Fracking die bisher ungefährlichste Bergbau-Technik, aber Wissensdefizite bei den Risiken

Die „Energiewende“ durch die politische Führung in Deutschland ist ein Billionengrab, ein Euro-Billionen-Grab. Wenn die Wende weiterhin so abläuft, wie es die politischen Beschlüsse und Ankündigungen vorsehen, dann wird sie die deutschen Stromverbraucher in Privathaushalten und Wirtschaft bis zum Jahr 2050 voraussichtlich mit insgesamt mindestens 7 Billionen Euro belasten. Es könnten auch 9 Billionen werden. Das hat der Diplom-Ingenieur Michael Limburg auf der 8. Internationalen Klima- und Energiekonferenz jüngst in Frankfurt am Main vorgerechnet.1)

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Das EEG gehört in den Müll

Die neuen instabilen Energien taugen nicht für’s Stromerzeugen, sie liefern nur Flatterstrom. Und der wird obendrein  teurer und teurer. Kanzlerin Merkel treibt ein böses Spiel.

Gute Miene zum bösen Spiel machen, das ist geläufig. Gute Miene zum guten Spiel machen, sagt man üblicherweise nicht. Aber so muss es der Kanzlerin Merkel gegangen sein, als sie kürzlich das Gutachten einer Expertenkommission entgegenzunehmen hatte. Sie musste sich amts- und höflichkeitshalber bei den Experten, die ihr Werk der Kanzlerin vor den Augen von Kameras überreichten, bedanken und dabei eine entsprechend freundliche Miene aufsetzen. Unterdrücken musste sie, dass sie über das Gutachten nur missvernügt sein konnte, not amused, wie die Queen wohl gesagt haben würde. Die Gutachter nämlich finden das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) gar nicht so toll. Schlimmer noch, ihr Gutachten zu dieser Subventionierung von Strom mit Wind, Sonne und Pflanzenmasse („Biogas“) ist eine klare Absage. Brutal formuliert: Das EEG gehört in den Müll, dort ist es als spam ware besser aufgehoben. Das wäre für die Stromverbraucher das „gute Spiel“. Doch gibt es auch ein böses Spiel. Das treibt mit ihnen Frau Merkel. Denn abschaffen will sie das EEG nicht.

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Subventionen passé

Autohersteller in Australien machen dicht, weil ihnen die neue Regierung die bisherigen Hilfsgelder streicht – Wie es vor Ort der deutsche Unternehmer Frank Abels sieht

Australien ist weit, weit weg – down under, so gesehen jedenfalls vom oberen Teil der Nordhalbkugel aus. Für Australien ist Down Under ein Synonym geworden, nicht nur für die Nordlichter, auch die Australier selbst akzeptieren es. Gleichwohl klingt es doch sehr von oben herab und ziemlich abfällig, wenn Nicht-Australier dieses Land so nennen, obwohl es meist wohl nicht so gemeint ist. Dazu gibt es auch keinen Anlass, und Australien selbst muss ohnehin keine Minderwertigkeitskomplexe haben. Aber weil es aus hiesiger Sicht so weit weg ist, erfahren wir von den täglichen Geschehnissen in diesem Land nicht gerade sehr viel – es sei denn, dass sich dort etwas Spektakuläres ereignet. Zum Beispiel ein Regierungswechsel. Den hat es im vergangenen Jahr gegeben. Der deutsche Unternehmer Frank Abels, der halbjahresweise dort lebt,*) macht hierzu seine Beobachtungen und berichtet darüber seinen Freunden in Deutschland. So zum Beispiel auch das Folgende.

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Die verdammte 1 vor den Nullen

Ohne sie wären die Energiewende-Kosten wenigstens finanziell erträglich
Aber Peter Altmaier hat die unerbittlichen Fakten genannt – immerhin endlich das

Man nehme 1 Euro. Man wiege ihn in der Hand. Man drehe, wende und begucke ihn. Dann hänge man zwölf Nullen dran: 000 000 000 000. Was ist das? Richtig: 1 Billion. Man kann auch sagen eintausend Milliarden. Die zwölf Nullen werden allerdings nur deswegen eine Billion, weil vor ihnen eine 1 steht. Ohne die 1 wären sie nichts weiter als Nullen, also nichts. Schade, dass die Kosten der deutschen „Energiewende“ nicht ebenfalls nur aus Nullen bestehen, sondern dass vor diesen Energiekosten-Nullen diese verdammte 1 steht. Wirklich sehr schade.

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Wenn der Staat subventioniert

Wie Unternehmen in die Falle geraten, wenn sie der Verlockung nicht widerstehen Das Beispiel Bosch-Solartechnik

Mit seiner Solartechnik gerät jetzt auch ein grundsolides Unternehmen in Schwierigkeiten: der Elektrogerätehersteller Bosch. Ja, so geht es mit Produkten, die am Markt nur mit Staatshilfe unterzubringen sind, wie es der deutsche Staat mit dem (per Gesetz indirekt hoch subventionierten) Strom aus Sonnenlicht tut: Konkurrenten in anderen Ländern kriegen dergleichen schnell mit, legen kräftig los und schaffen es, jene Unternehmen, die staatlich gepäppelte Produkte herstellen, zu unterbieten. In diesem Fall ist es vor allem die Konkurrenz aus China.

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Die Sonnenanbeter

Ein steinreicher amerikanischer Investor bekennt sich ebenfalls zu ihnen

Die Sonne geht auf, die Sonne geht unter. Ein ewiges Auf und Ab seit Ewigkeiten. Zwischendurch liefert die Sonne Tageslicht, ist aber nicht immer zu sehen. In Deutschland macht sich der Sonnenschein eher rar. Von den 8760 Stunden, die ein Jahr hat, erreicht die Sonnenscheindauer hier weniger als 2000 Stunden, denn nachts fällt Sonnenschein ohnehin aus. Umso merkwürdiger ist, dass ausgerechnet unser relativ sonnenscheinarmes Land mit seiner installierten Kapazität von Strom aus Sonnenlicht (Fotovoltaik) vor allen anderen Ländern an der Spitze steht. Kein Wunder, denn nirgends sonst wird die Branche mit einem solchen Subventionsregen überschüttet, der sie ins Kraut schießen lässt. Ohne diesen Regen wäre sie tot. Aber mit Subventionen geht alles. Die Menschen würden, bekämen sie Geld dafür, sogar sinnlose Löcher ausheben und anschließend wieder zuschaufeln. So eilt denn die Installation von Solarstromanlagen in Deutschland von Rekord zu Rekord. Aber Sonnenanbeter gibt es nicht nur bei uns, sondern auch in Amerika. Einer von ihnen heißt Warren Buffet.

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In Sehnsucht nach der Wunderbatterie

Die Lobby der Elektro-Autos verlangt nach noch mehr Staatsgeld

Abgasfrei Autofahren mit Strom statt mit Sprit aus Erdöl klingt schön. Gemeinerweise hat es reichlich Pferdefüße, darunter die, dass die Batterien zu schnell leer sind, dass ihr Laden zu lange dauert, dass sie zu viel Gewicht mitbringen, dass es noch zu wenig öffentliche Stromtanksäulen gibt und dass die Elektrovehikel im Vergleich mit den herkömmlichen Autos zu teuer sind. Folglich muss noch tüchtig geforscht, entwickelt und investiert werden, wenn dieser Autotyp unter die Leute gebracht werden soll.

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Weg mit dem Schiet

Bio-Sprit“ ist klimaschädlich – Die behauptete CO2-Rechnung geht nicht auf

Der sogenannte „Bio-Sprit“ ist keiner. Zwar ist er Sprit, aber kein biologischer, nämlich nicht in dem Sinn, dass die Pflanzen, aus denen er industriell gewonnen wird, ohne chemische Spritzmittel und ohne Kunstdünger angebaut werden. Und schon gar nicht ist er „bio“ in dem unterstellten Sinn, dass er als Treibstoff für Autos – anders als Sprit aus Erdöl – mit einer politisch propagierten ausgeglichenen CO2-Bilanz aufwartet und deswegen mithilft, die so inbrünstig betriebene Klimaschutzpolitik zu rechtfertigen. Dass dies so ist, hat der Wissenschaftliche Ausschuss der Europäischen Umweltagentur in seiner jüngsten Studie bekräftigt.*) Er räumt mit der Behauptung, aus Pflanzen gewonnener Kraftstoff sei CO2-neutral und daher klimafreundlich, gründlich auf. Für alle Politiker, die uns den Ethanol-Beimischungszwang beschert haben und immer noch als Klimaschutzleistung darstellen, ist es ein Urteil, das in der Schule lauten würde: Durchgefallen, Setzen, Fünf.

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Wer mehr für Strom ausgeben muss …

… hat weniger Geld für andere Käufe übrig
Dieser Kaufkraftschwund ist eine stets verschwiegene Folge des EEG

Die Netto-Einkommen der Geringverdiener und Rentner sind nach Angaben des statischen Bundesamtes in den letzten zehn Jahren um 10 bis 20 Prozent gesunken. In der gleichen Zeit haben sich die Strompreise für die privaten Haushalte verdoppelt. Damit sind die Stromkosten für die unteren Einkommensgruppen von allen ihren Ausgaben diejenigen, die am schnellsten und stärksten steigen.

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Die künstliche Stromverteuerung

Die politische Führung verordnet den Bürgern in Deutschland steigende, unbezahlbare Strompreise

Sieh an, Herr Oettinger warnt Deutschland vor der geplanten Wende in der Energiepolitik. So zu lesen in der FAZ vom 23. Mai. Und warum warnt er? Er sieht eine „Explosion des Strompreises“ voraus. Nun kann der Strompreis zwar nicht explodieren, denn dann wäre er zerstört, und es gäbe ihn nicht mehr, was uns dann sogar freuen sollte, aber sehr stark steigen, das kann er. Dies wird er bei der ökodiktatorischen Energiepolitik in Deutschland sogar unausweichlich.

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