Verschwörungstheorien als Totschlag-Argument

Ein Gastbeitrag von Daniel von Wachter: Sollte man Verschwörungstheorien über das Neue Coronavirus mit Skepsis betrachten? – Wie Medien auf Aussagen des renommierten Wissenschaftlers Bhakdi reagiert haben – Ist das Corona-Virus eine Biowaffe? Nein, dafür ist es nicht besonders gefährlich genug – Die Existenz von Verschwörungen auszuschließen, ist irrational und ein Fehler – Wer glaubt, alle Verschwörungstheorien seien falsch, wird Verschwörungen nie entdecken – Was versteht man unter einer Verschwörungstheorie? – Der Glaube, dass Behörden „seriöse“ Quellen seien, sitzt tief – Wie beurteilt man Verschwörungstheorien richtig? So, wie jede andere Theorie auch – Sich nur von solchen Argumenten beeinflussen lassen, die man versteht – Wie das Wort „Verschwörungstheorie“ funktioniert – So wird man empfänglich für irrationale Beeinflussung-– Gebraucht wird Willensstärke – Die Wirkung „Verschwörungstheorie“ ausschalten, damit Argumente wirken können

Karikatur Jan Tomaschoff

Die Freiheitsbeschränkungen halten uns weiter gefangen. Die Maßnahmen gegen die (vor allem zu schnelle) Ausbreitung des Corona-Virus‘ Covid-19 sind ein tiefer, staatlich verordneter Eingriff in unsere Grundrechte. Zwar werden inzwischen Lockerungen empfohlen und mögliche Schritte in die Normalität ausgebreitet, aber mehr noch nicht. Dabei haben derweilen etliche weitere kritische Mediziner die offiziellen Reaktionen und Darstellungen infrage gestellt. Eine Zusammenstellung findet sich hier.

Ebenfalls zu Wort gemeldet hat sich jetzt der Professor für Philosophie Daniel von Wachter.*) Er ist Direktor und Leiter der Internationalen Akademie für Philosophie im Fürstentum Liechtenstein (hier). Neben der Frage, wie gefährlich das Neue Coronavirus (NCoV) ist, stellt sich von Wachter „die erkenntnistheoretische Frage, wie stark ein Laie was über die Wirkung und die Gefährlichkeit des NCoV glauben soll“. Er fragt: „Kann ein Laie in einer Angelegenheit wie der Coronavirusdebatte die Wahrheit herausfinden?“ Er hat dazu (Stand 11. April) eine längere Abhandlung geschrieben mit dem Titel „Eine philosophische Untersuchung des Neuen Coronavirus“. Herr von Wachter hat mir diesen Text als Gastbeitrag angeboten. Dessen Länge würde aber den Rahmen dieser Web-Seite sprengen. Jetzt (Stand 13. April) hat er daraus einen Abschnitt über die Rolle des Begriffs Verschwörungstheorie herausgegriffen und in verkürzter Form dargestellt. Hier dessen Text als Gastbeitrag. Der Titel stammt von mir, die Zwischenüberschriften sind ebenfalls von mir.

Sollte man „Verschwörungstheorien“ über das Neue Coronavirus mit Skepsis betrachten?

Ein Gastbeitrag von Daniel von Wachter

In meinem Aufsatz „Eine philosophische Untersuchung des Neuen Coronavirus“ habe ich ausführlich untersucht, wie gefährlich das Neue Coronavirus ist. Doch Argumente, wie ich sie dort ausgeführt und wie etliche Naturwissenschaftler sie vorgebracht haben (siehe von-wachter.de/cov/), können nur unter bestimmten Umständen Meinungen beeinflussen. Der vorliegende Artikel will irrationale Faktoren ausräumen, damit Argumente wirken können.

Wie Medien auf Aussagen des renommierten Wissenschaftlers Bhakdi reagiert haben

In der Debatte über das Neue Coronavirus spielen die Wörter „Verschwörungstheorie“ und „Fake News“ eine wichtige Rolle, in Aussagen wie „Es sind Verschwörungstheorien über COVID-19 im Umlauf“. Selbst renommierte Wissenschaftler werden besonders in den öffentlich-rechtlichen Medien als „Verschwörungstheoretiker“ bezeichnet, und ihre Aussagen werden als „Fake News“ bezeichnet. So ging es z.B. Herrn Prof. Dr. Sucharit Bhakdi, einem Mikrobiologen und Infektionsepidemiologen von Weltrang, als er im März in einer Videostellungnahme darlegte, dass das NCoV nicht besonders gefährlich sei. (Transkription unter von-wachter.de/cov/bhakdi.htm.) In den öffentlich-rechtlichen Medien nehmen Kritik an Verschwörungstheoretikern und die Durchführung von „Faktenchecks“ breiten Raum ein. Regierungen und die EU bewegen Facebook und Youtube dazu, „Fake News“ zu löschen. (Vgl. Ansprache der Präsidentin der EU-Kommission, Ursula von der Leyen, vom 31.3.2020.)

Neigen Sie dazu, dem Satz „Bei Verschwörungstheorien sollte man skeptisch sein“ zuzustimmen? Dann bitte ich Sie weiterzulesen und einen Einwand von mir zu bedenken.

Ist das Corona-Virus eine Biowaffe? Nein, dafür ist es nicht besonders gefährlich genug

Was ist denn verkehrt an Verschwörungstheorien? Sie können unwahrscheinlich sein, weil sie zu kompliziert und weithergeholt sind, weil es bei einer großen Verschwörung zu viele Mitwisser gegeben hätte, oder einfach weil die Indizien eine andere Theorie stärker stützen. Meiner Meinung nach ist z.B. die These, dass das Neue Coronavirus (NCoV) eine Biowaffe sei, eine solche unwahrscheinliche, schlecht begründete Verschwörungstheorie. Sie ist nicht deshalb unwahrscheinlich, weil sie eine Verschwörungstheorie ist, sondern u.a. weil das NCoV nicht besonders gefährlich ist.

Die Existenz von Verschwörungen auszuschließen, ist irrational und ein Fehler

Einige Verschwörungstheorien sind also falsch und schlecht begründet. Aber die Annahme, dass alle Verschwörungstheorien falsch seien, ist nicht zu rechtfertigen. Selbst die Annahme, dass die Eigenschaft einer Theorie oder einer Aussage, eine Verschwörungstheorie zu sein, ein Anzeichen ihrer Falschheit (also ein Falschheitskriterium) sei, ist falsch. Wie soll denn die Annahme, dass es keine Verschwörungen gibt, gerechtfertigt sein? Man kann die Annahme vertreten, dass es im Himmel oder unter Engeln keine Verschwörungen gibt, aber unter Menschen gibt es böse Handlungen, und es gibt heimliche, gemeinsame böse Handlungen. Deshalb ist es irrational die Existenz von Verschwörungen auszuschließen. Es ist ein Fehler, der einen bei der Wahrheitssuche behindert.

Wer glaubt, alle Verschwörungstheorien seien falsch, wird Verschwörungen nie entdecken

Einige Verschwörungstheorien werden wahrscheinlich wahr sein, und wer annimmt, dass alle Verschwörungstheorien falsch sind, wird nie Verschwörungen entdecken. So wie jemand, der annimmt, dass Frauen keine Morde verüben, nie die Morde aufklären wird, die von Frauen verübt wurden. Wer annimmt, alle Verschwörungstheorien seien falsch, läuft mit einer gefärbten Brille durchs Leben, wegen der er alle Verschwörungen übersieht.

Was versteht man unter einer Verschwörungstheorie?

Bisher habe ich hier angenommen, dass eine „Verschwörungstheorie“ in etwa eine Aussage ist, die eine von mehreren Menschen gemeinsam, heimlich verübte böse Handlung behauptet. Doch das entspricht nicht ganz dem Sprachgebrauch, denn dann wäre jede These, dass ein bestimmter Mord oder ein bestimmter Diebstahl von mehreren Tätern verübt wurde, eine Verschwörungstheorie. Was versteht man dann unter einer Verschwörungstheorie? Derzeit wird selbst die These, dass das NCoV nicht besonders gefährlich sei, als „Verschwörungstheorie“ bezeichnet (z.B. welt.de, 19.3.2020). Tatsächlich ist den als „Verschwörungstheorie“ bezeichneten Auffassungen gemeinsam, dass sie der Darstellung der Regierung und der Behörden, also den „offiziellen Aussagen“ widersprechen. Ähnlich ist es mit der Bezeichnung „Fake News“. Sie wurde zwar ursprünglich gegen Donald Trump verwendet, als dieser noch nicht Präsident war, aber heute wird sie auf Aussagen angewandt, welche der Regierung oder der herrschenden Meinung widersprechen.

Der Glaube, dass Behörden „seriöse“ Quellen seien, sitzt tief

Daher stellt sich die Frage, ob Regierungen und Behörden in der Regel so verlässliche Quellen von Wahrheit sind, dass man sich auf sie verlassen sollte und abweichenden Meinungen gegenüber skeptisch sein sollte. Der Glaube, dass die Behörden „seriöse“ Quellen seien, irgendwelche Blogger oder Youtuber hingegen nicht, sitzt bei vielen Menschen tief. (Von ihnen gibt es interessanterweise in den alten Bundesländern Deutschlands mehr als in den neuen.) Bei anderen Menschen sitzt hingegen die Skepsis gegenüber dem Staat tief. Hier muss sich jeder selbst seine Meinung bilden, indem er die vergangenen Handlungen und Äußerungen der betreffenden Regierung oder auch staatlicher Institutionen überhaupt prüft. Aber so oder so lässt sich der rationale Mensch vor allem von den Indizien im Einzelfall leiten. Er lässt sich nicht dadurch beeinflussen, dass die eine Meinung als „offiziell“ und „seriös“, die andere hingegen als „unseriös“ und „Fake News“ bezeichnet wird. Er lässt sich z.B. nicht durch folgende Aussage der Bundeskanzlerin Angela Merkel in ihrer Ansprache vom 18.3.2020 beeinflussen:

„Glauben Sie keinen Gerüchten, sondern nur den offiziellen Mitteilungen, die wir immer auch in viele Sprachen übersetzen lassen.“ (Ansprache vom 18.3.2020, bundesregierung.de)

Wie beurteilt man Verschwörungstheorien richtig? So, wie jede andere Theorie auch

Menschen, die annehmen, dass Verschwörungstheorien falsch sind und dass Regierung und Behörden verlässliche Quellen von Wahrheit sind, haben falsche Vorstellungen davon, wie man richtig herausfindet, ob eine Theorie wahr ist. Wie beurteilt man Verschwörungstheorien richtig? So wie jede andere Theorie auch: Um zu prüfen, ob der Banküberfall von x, y und z verübt wurde, muss man möglichst viele Indizien suchen, selber Beobachtungen anstellen und mögliche Zeugen befragen – und dann alle diese Daten richtig „kombinieren“, d.h. auswerten. Um jemanden rational davon zu überzeugen, dass der Banküberfall von x, y und z verübt wurde, muss man die These begründen, man muss Argumente dafür geben und die stärksten Gegenargumente entkräften. Ein Argument für eine These verweist auf Indizien, Wahrnehmungen oder Zeugenberichte und legt dar, dass diese die These „stützen“. Da geht es nicht um deduktives Ableiten wie in der Mathematik, sondern um das Abwägen von Indizien und damit um Wahrscheinlichkeiten. Oft muss man dafür überlegen, wie etwas am besten zu erklären ist. Ist das zerbrochene Fenster dadurch zu erklären, dass y es bei der Flucht eingeschlagen hat, oder wurde es von jemandem eingeschlagen, um eine falsche Fährte zu legen? So muss man es bei jeder Theorie und auch bei einer Verschwörungstheorie machen.

Sich nur von solchen Argumenten beeinflussen lassen, die man versteht

Wer der zitierten Aufforderung der Bundeskanzlerin folgt, hat keine Chance, die Wahrheit über das NCoV herauszufinden, wenn die Bundesregierung nicht die Wahrheit sagt. Er verschließt sich den Indizien und folgt stattdessen einer Autorität. Er befindet sich in einer „selbstverschuldeten Unmündigkeit“. Der rationale Mensch befolgt nicht die genannte Aufforderung der Bundeskanzlerin, sondern prüft die „offiziellen Mitteilungen“ anhand der Indizien und bildet sich seine Meinung, indem er eine Vielzahl von Quellen und Meinungen ansieht. Er lässt sich nur von Argumenten beeinflussen, die er wirklich versteht, d.h. bei denen er das genannte Indiz sieht und spürt, wie es die These stützt. Von einem Argument, das man nicht versteht, sollte man sich nicht beeinflussen lassen. Auch nicht, wenn es von einem Professor oder durch „seriöse“ Medien oder Institutionen vorgetragen wird. Ein weniger intelligenter oder gebildeter Mensch kann zwar vielen Argumenten nicht folgen, aber wenn er sich bemüht und seinen gesunden Menschenverstand pflegt, hat er, auch wenn er viele Argumente nicht versteht, bessere Chancen auf Wahrheit, als wenn er sich von Argumenten oder Pseudoargumenten beeinflussen lässt, die er nicht versteht.

Wie das Wort „Verschwörungstheorie“ funktioniert

Sehen wir uns nochmal an, wie das Wort „Verschwörungstheorie“ funktioniert. In einem rationalen Sachtext, sei es ein wissenschaftlicher oder ein von einem Laien verfasster Text, legt der Autor dem Leser eine These vor und sagt: „Von dieser These will ich dich, geschätzter Leser, nun mit einigen Argumenten überzeugen.“ Der Autor eines Verschwörungstheoriebekämpfungstextes hingegen stellt sich auf eine höhere Warte. Er stellt seine Meinung als selbstverständlich hin und kanzelt die Vertreter anderer Meinungen ab. Er stellt sich als direkte Quelle der Wahrheit hin, die über das Diskutieren erhaben ist. Er impliziert: „Da gibt es nichts zu diskutieren. Wer diese Theorien nicht für offensichtlich falsch hält, ist dumm.“ Das Vortragen von Argumenten stört dabei nur, denn durch sie kommt der Zuhörer ins Nachdenken, statt die Meinung des Autors als selbstverständlich anzunehmen. Deshalb sind Verschwörungstheoriebekämpfungstexte häufig vollständig argumentfrei. (Beispiele: deutschlandfunkkultur.de, deutschlandfunkkultur.de, tagesschau.de, tagesschau.de, Bundeszentrale für politische Bildung bpb.de.)

So wird man empfänglich für irrationale Beeinflussung

Die Annahme, dass Verschwörungstheorien falsch oder irgendwie „pfui“ sind, ist ein gravierendes Erkenntnishindernis, denn durch sie wird ein Mensch empfänglich für irrationale Beeinflussung und hält sich dabei auch noch für klug und rational. Daher bitte ich Sie zu prüfen, ob der Verschwörungstheorievorwurf auf Sie eine Wirkung hat. Prüfen Sie, was Sie in sich spüren, wenn Sie Aussagen wie „Das ist eine Verschwörungstheorie“ hören. Wenn Sie das gegen die betreffende Aussage neigen lässt, dann gehen Sie einem irrationalen Einfluss auf den Leim.

Gebraucht wird Willensstärke

Um die Wahrheit zu suchen und sich irrationalen Einflüssen zu entziehen, braucht der Mensch Willensstärke. Man kann sich von irrationalen Einflüssen befreien, indem man sich bemüht, Aussagen zu hinterfragen und sich nur durch Argumente, also insbesondere durch Indizien und Wahrnehmungen beeinflussen zu lassen. Wenn eine Theorie als „Verschwörungstheorie“ bezeichnet wird, prüfen Sie genau, welche Argumente der Autor vorbringt. Welche Indizien oder welche Zeugenaussagen nennt der Autor? Oder macht er nur Stimmung und Propaganda? Was sagt der Autor, was wirklich für die Wahrheit seiner Auffassung und gegen die Wahrheit der vom Autor bekämpften Auffassung spricht?

Die Wirkung „Verschwörungstheorie“ ausschalten, damit Argumente wirken können

Damit habe ich freilich noch nichts darüber gesagt, welche Meinung über das NCoV oder über ein anderes Thema die richtige ist. Meine Absicht mit dem Gesagten war nur, den Leser zu bitten, die Wirkung der Bezeichnungen „Verschwörungstheorie“ und „Fake News“ in sich auszuschalten, damit Argumente wirken können. Eine These über die Gefährlichkeit des NCoV habe ich in meinem Aufsatz „Eine philosophische Untersuchung des Neuen Coronavirus“ vorgelegt und begründet. Eine kürzere Fassung wird demnächst auf von-wachter.de/cov/ erscheinen.

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*) Prof. Dr. Dr. Daniel von Wachter (Jahrgang 1970, Sohn eines Mediziner-Ehepaares) hat Maschinenbau und Theologie in München studiert, dann Philosophie im Fürstentum Liechtenstein und in Innsbruck. Seine Promotion in Philosophie fand 1997 in Hamburg statt, seine Promotion in Theologie 2003 in Oxford, seine Habilitation in Philosophie 2008 in München. In Liechtenstein lehrt er seit Dezember 2012) Zuvor hatte er eine ordentliche Professor an der Internationalen Akademie für Philosophie der Päpstlichen Katholischen Universität in Chile inne (hier). Sein Forschungsschwerpunkt: Analytische Religionsphilosophie und Metaphysik, insbesondere Kausalität, Naturgesetze und Willensfreiheit. Siehe ferner: http://von-wachter.de/

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3 Kommentare zu „Verschwörungstheorien als Totschlag-Argument“

  1. Hübsch, aber was ist das wesentliche an einer Verschwörungstheorie (VT)? Meiner Meinung nach die Massenkomponente. Damit sind die ganze Plausibilitätsprüfungen obsolet da diese nun mal mit den Eingeweiden denkt.

    Die meisten dienen denen auch zur Unterhaltung oder zur Unterstützung des eigenen Weltbildes. Ob nun US-Mondlandungslüge und 9/11 Verschwörung, russische „Skripal“ und MH17 Untaten oder Reichsflugscheiben in Neubrandenburg, CO2 Absurditäten oder oder oder . Die Anhänger Interessieren sich so gar nicht für Argumente, können diese meist nicht beurteilen und sind damit auf Autoritäten angewiesen.

    Kompetenz und Interesseanalysen finden auch nicht statt, wozu auch? Es geht nicht um Wahrheitssuche und andere here Ziele sondern um ein nettes, fettes, gutes Leben. Im Journalismus-, Akademiker- und GEZ Schmarotzerland möglichst auf Kosten anderer. Realistische Weltsichten oder gar analytische Herangehensweisen sind da störend. Die Lebenslügen sind Programm die Verdrängungsmechanismen lebensnotwendig und schon Hinweise an Rändern der Selbstwahrnehmung angstbesetzt.

    Die aktuelle Virusarie ist aber keine VT sondern eine Massenhysterie. Geschürt von den Medien die, wie es scheint, weltweit nichts mehr zu verlieren haben. Politik folgt dann Machtstereotypen, Politiker können da durch NoCorona nichts gewinnen außer den Vorwurf die „Bevölkerung ungeschützt zu lassen“. Durch Shutdown sind Sie die Helden. Völlig absurd, aber so läuft es.

    Und Typen aus dem Elfenbeinturm kommen dann mit Texten über Vernunft. Tja, willkommen in der Realität.

  2. Maßgebend sind die Ergebnisse, die von Verschwörern erzielt werden. Die Versuche, Verschwörer zu entlarven, sind weniger wichtig, weil sie unterschiedlichen Sichtweisen folgen und von Vermutungen ausgehen.

    Prof. Bhakdi: Ich finde sie grotesk, überfordert und direkt gefährlich. Gefährlich, weil schauen Sie, weil jeder Mensch, jeder ältere Mensch das Recht hat, sich zu bemühen, NICHT zu den 2200 zu gehören, die jeden Tag uns verlassen. Hierfür hat er seine Hobbys, betreibt Sport, pflegt seine sozialen Kontakte, besucht Veranstaltungen und so weiter und so fort. Das fällt jetzt alles weg. Sie können davon ausgehen, daß diese Maßnahmen die Lebenserwartung dieser 2200 Menschen, verkürzen wird.

    Dann haben wir natürlich noch die wirtschaftlichen Folgen, die so horrend sind und für viele existenzgefährdend. Und letztlich haben wir die direkten medizinischen Folgen: Wir haben jetzt schon Engpässe bei der Versorgung. Es können Operationen nicht durchgeführt werden. Es können kranke Menschen nicht versorgt werden, optimal versorgt werden. Personal wird abgezogen, oder fehlt in den Krankenhäusern, weil die Mütter auf ihre Kinder aufpassen müssen.

    Das sind alles Dinge, die natürlich auch schlimme Folgen haben werden. Ich kann nur sagen, diese Maßnahmen sind selbstzerstörerisch und daß, wenn die Gesellschaft sie akzeptiert und durchführt, gleicht dies einem kollektiven Selbstmord.

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