F u n d s a c h e
„Wesentlich schlimmer als sich der realexistierende Sozialismus auf die Wirtschaft in Ostdeutschland ausgewirkt hatte, wirkt sich nun die rotgrüne Klimakommandowirtschaft auf die deutsche Wirtschaft aus. In Ostdeutschland versuchte man, eine Industrie aufzubauen, in der Klimakommandowirtschaft wird eine funktionierende Wirtschaft zerstört. Was Merkel, Altmaier, Scholz, Habeck geschaffen haben und Klingbeil und Merz fortsetzen, ist in einem Wort die Rückabwicklung des Wirtschaftswunders.“
Klaus-Rüdiger Mai am 12. April 2026 in Tichys Einblick (Der Fall Reiche offenbart den inneren Zerfall der CDU)
„Die Gründe dafür liegen grob zusammengefasst erstens im geglückten langen Marsch der 68er, ihrer Neffen, Nichten und Kinder durch die Institutionen und zweitens in der Wohlstandsverwahrlosung der neuen, in der Hauptsache westdeutschen Eliten. Ein zu wenig beachtetes Phänomen hierbei ist, dass zu den unterwanderten Institutionen auch die CDU gehört, die inzwischen als westdeutsche Partei eine linke Partei ist.“
„Blickt man auf das Kabinett des Sauerländers haben wir es mit einer so gut wie rein westdeutschen Regierung zu tun. Ostdeutsch in dieser Regierung sind nur Schneider und Reiche, letztlich geduldete oder assimilierte Ostdeutsche. Über Schneider, der als vollkommener Apparatschik bestens in den Apparat der SPD passt, darf man spotten, dass, wenn die Friedliche Revolution nicht gekommen wäre, er nun ein Alter erreicht hat, in dem er vom Zentralrat der FDJ in das ZK der SED wechseln würde.“
„Ostdeutscher Herkunft ist auch Katherina Reiche. Aber nicht die ostdeutsche Herkunft ist das Problem, sondern ihre Stellung als Wirtschaftsministerin. Man darf der sehr ehrgeizigen Reiche durchaus wirtschaftlichen Verstand unterstellen, wodurch sie im Kabinett Klingbeil-Merz ein Alleinstellungsmerkmal besitzt. Zudem ist es wohl nicht übertrieben zu vermuten, dass der Bundeswirtschaftsministerin klar sein dürfte, dass die Klimakommandowirtschaft Deutschland das wirtschaftliche Rückgrat bricht. Doch als Politikerin darauf trainiert, nach den gängigen, inzwischen unzeitgemäßen und anachronistischen Regeln postdemokratischer Politik zu spielen, scheint ihre Taktik darin zu bestehen, nicht mit dem Kopf gegen die Wand zu rennen und das gängige Klima-Dogma in Frage zu stellen, sondern auf dem leisen Wege der Gesetze und Verordnungen für den schrittweisen Wandel zu sorgen. Doch da hat sie die reaktionäre Grundhaltung des Habeck-Ministeriums unterschätzt, das genau diesen Wandel boykottiert und noch dazu Reiches Versuche durchsticht, durch lautes Getöse öffentlich macht. Mit anderen Worten, sie musste erkennen, dass ihre Taktik nicht aufgeht und sie zwischen Baum und Borke steht.“