Die sensiblen Ostdeutschen

Sie haben für sozialistische und totalitäre Entwicklungen in der Politik ein zusätzliches Gespür – Das unterscheidet sie von den Westdeutschen – Die Anti-Corona-Maßnahmen von Bund und Ländern sind dafür ein Beispiel – Im Westen blinde Bereitschaft zum Gehorsam, im Osten Verweigerung – Im Westen wird noch bereitwillig mitgemacht, im Osten wird durchschaut, was sinnlos ist – Das Auffordern zum Denunzieren erinnert dort an die DDR – Was sich Westdeutsche einfach nicht vorstellen können

Sie werden Ostdeutsche genannt, weil sie nach dem zweiten Weltkrieg östlich der einstigen innerdeutschen Grenze gelebt haben, in der einstigen DDR. Dabei sind zumindest die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg in Wirklichkeit Norddeutsche und die in Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen Mitteldeutsche. Als wirklich Ostdeutsche wären dagegen jene von östlich der Oder-Neiße-Linie zu bezeichnen, also die Hinterpommern und Ostpreußen, die von dort geflüchtet oder vertrieben worden sind. Aber auch sie aus und in diesem einstigen Teil Deutschlands sind insofern Norddeutsche, als ihre ehemalige Heimat nördlich von Mittel- und Süddeutschland liegt. Doch die Bezeichnung der Deutschen innerhalb der einstigen DDR als „Ostdeutsche“ hat sich eingebürgert, also belassen wir es dabei. Der langen Vorrede kurzer Sinn: Diese Ostdeutschen sind – nicht nur nach meiner Wahrnehmung – für politisch gefährliches Geschehen sensibler als Westdeutsche.

Ein zusätzliches Gespür

Durch ihre Erfahrungen mit 45 Jahren sozialistisch-kommunistischer Diktatur haben sie ein zusätzliches Gespür dafür, wenn der Staat sozialistische, autoritäre und totalitäre Züge annimmt und in Formen abzudriften droht, die zu einer neuen Diktatur führen. Das ist jetzt bei den staatlichen Anordnungen der Fall, mit denen Bundesregierung und Länderregierungen das Coronavirus Covid-19 zu bekämpfen vorgeben. Eine „Westdeutsche“, die jetzt in „Ostdeutschland“ lebt und die ich gut kenne, hat sich darüber Gedanken gemacht, möchte aber nicht, dass ich ihren Namen nenne, weil sie Nachteile für ihren Mann befürchtet. Das ist zu respektieren. Im Folgenden gebe ich im  Wortlaut wieder, was sie geschrieben hat, ergänzt nur durch von mir eingefügte Zwischenüberschriften.

Der Glaube an die Virus-Bedrohung im Westen bisher kaum erschüttert

Es besteht seit Monaten keine Gefahr durch Corona – jedenfalls nicht in Deutschland. Und dennoch, trotz aller beobachtbaren Phänomene und rational nachvollziehbarer Begründungen tun sich immer noch viele Bürger, insbesondere aus Westdeutschland, schwer damit, diese Tatsache zu akzeptieren. Und das obwohl die vermeintliche Bedrohung durch das Virus den Bundes- und Landesregierungen als Legitimation für weitgehende persönliche Beschränkungen dient und die Maßnahmen das Land und die Bürger in nie gekannter Weise wirtschaftlich und sozial schädigen.

Warum so viele Westdeutsche das alles akzeptieren

Warum akzeptieren so viele Westdeutsche dies alles? Weil die Bürger, wenn sie die Gefahr durch Corona als Irrtum sehen würden, einsehen müssten, dass es geradezu die Absicht der Regierung ist, das Land wirtschaftlich zu ruinieren und seinen Souverän, den Bürger, vorsätzlich zu entrechten, zu entmündigen, ja, zu entmächtigen und sich selbst zu ermächtigen, autoritär zu regieren. Bürger aus Ostdeutschland kennen das aus DDR-Zeiten. Für uns Westdeutsche, mit einer unvergleichlich erfolgreichen Nachkriegsgeschichte, in der es Politik und Gesellschaft gelungen ist, im Inland wirtschaftliche Erfolge und im Ausland Anerkennung zu erlangen, ist dies unvorstellbar. Die Ostdeutschen allerdings brauchen sich das nicht erst vorzustellen – sie müssen sich einfach nur an die DDR erinnern: Polizeikontrollen, Demonstrationsverbote, Reiseverbote, Arbeitsverbote, Denunziantentum und Pathologisierung von Andersdenkenden. Und während viele Westdeutsche noch hoffen, dass der ganze Spuk bald ein Ende hat und alles wieder wie vor der Corona-Krise sein wird, sehen aufmerksame Bürger die Demokratie längerfristig geschädigt. Drohen chinesische Verhältnisse? Oder erobert sich das Volk nun wieder die Regierung zurück?

Was spätestens im März jedem auffallen musste

Erinnern wir uns: die Einschränkungen, wie Kontaktverbote und der Lockdown im April, wurden damit begründet, dass es für die Vielzahl an zu erwartenden Patienten nicht genügend Krankenhausbetten und nicht genügend Beatmungsplätze gäbe. Deshalb müsse die Epidemie eingedämmt werden, die Ansteckungszahlen niedrig gehalten werden. „Flatten the curve“ hieß das Motto, das in den Medien fleißig weitergetragen wurde. Eine zunächst nachvollziehbare Begründung. Doch auch ohne tiefere Kenntnisse in Epidemiologie musste es spätestens im Mai jedem auffallen, dass die Gefahren nicht mehr existierten: Es gab kaum tatsächlich erkrankte Personen, kaum Patienten, die im Krankenhaus behandelt wurden, gar beatmet oder sogar an Corona gestorben sind. Nein, was es hingegen gab waren leergefegte Krankenhäuser. Und, angesichts des akuten Mangels an medizinischem Personal bisher unvorstellbar: Ärzte und Pflegepersonal in Kurzarbeit. Neben diesen beobachtbaren Phänomenen gibt es rationale Überlegungen, die zu demselben Schluss führen, nämlich dass aktuell keine Gefahr durch Corona existiert.

Unzuverlässige Tests, wirkungslose Masken, keine Übersterblichkeit

Zusammenhänge zwischen der Art der Tests, dem Verhältnis zwischen Anzahl der Tests und  positiven Testergebnissen zeigen, dass die Tests nicht zuverlässig übertragbare Infektionen messen und dass die Anzahl der positiven Tests mit der Anzahl der Tests korreliert. Nehmen wir noch die Maskenpflicht in unsere Betrachtung: Masken gelten als wirkungslos, denn wenn es die Masken wären, die uns vor dem Virus schützten, dann müssten es nach den Massendemonstrationen in Stuttgart, Berlin und anderen Städten – ohne Masken – eine außerordentlich hohe Zahlen an Neuinfektionen geben, was beobachtbar nicht der Fall gewesen ist. Auch ein Blick in die Sterbestatistiken ist aufschlussreich: Es gibt 2020 keine Übersterblichkeit.

Trotzdem: Die Anordnungen bleiben, werden sogar verschärft

Zu guter Letzt: Selbst das RKI muss konstatieren, dass seit der 16. Kalenderwoche, also seit dem 13. April, kein SARS-CoV-2 in den Sentinel-Praxen nachgewiesen werden konnte. Das Gesundheitssystem ist also nicht in Gefahr, an Kapazitätsgrenzen zu kommen. Das haben auch Regierung und Medien verstanden. Dennoch werden der Bevölkerung diffuse Szenarien präsentiert: von dem, was noch kommen könnte – einer „zweiten Welle“ vielleicht und möglichen Spätfolgen einer Corona-Erkrankung. Die Regierungen halten die Corona-Maßnahmen nicht nur aufrecht, sondern verschärfen sie aktuell wieder. Geht es ihnen um den Schutz unsere Gesundheit? Dann müssten auch Alkohol und Armut verboten werden.

Diffamierungen statt sachlicher Diskussionen

Aber Armut wird durch die Maßnahmen sogar bewusst in Kauf genommen. Beamte und Rentner werden – zunächst – nicht betroffen sein, aber Mitarbeiter der Reisebranche und Gastronomie, des Einzelhandels und der Unterhaltungsbranche sind schon jetzt massiv betroffen. Armut verursacht soziale Nöte und soziale Nöte können zu Angsterkrankungen, Depression, sogar zu Suizid führen. Die sozialen Schäden bei Kindern sind noch nicht messbar. Offensichtlich ist allerdings die Beschädigung der Würde der älteren Bürger; derjenigen die in Alten- und Pflegeheimen leben und nicht besucht werden durften, auch nicht im Sterbeprozess. Wie Hohn mutet es an, dass an Beerdigungen dann aber teilgenommen werden durfte. Wird dann schließlich einmal die Sinnhaftigkeit der Maßnahmen in Frage gestellt, so gibt es statt sachlicher Diskussionen Diffamierungen und Hohn. So kolportieren Medien bereitwillig Politikerzitate, die dies als „Quengeln wie kleine Kinder“ bezeichnet hätten. Und die Kanzlerin spricht von „Wiedereröffnungsorgien“.

Im Westen noch Ignoranz, im Osten gegenüber der Regierung schon Vertrauensverlust

Nachdem wir also festgestellt haben, dass das Gesundheitssystem nicht durch Covid gefährdet ist, dass aber die Schäden aus den sogenannten präventiven Maßnahmen enorm sind; wenn wir weiter feststellen, dass die Angst vor Covid aber durch Regierungsmaßnahmen und Medien weiter geschürt wird und es keinen vernünftigen öffentlichen Diskurs gibt, stellt sich doch die Frage nach den Gründen. Und hier sehe ich in West und Ost bedeutende Unterschiede. Im Westen herrscht noch Ignoranz, der Osten hat das Vertrauen in die Regierung schon verloren. Der Westen gehorcht – der Osten verweigert.

Die blinde Bereitschaft zum Gehorsam – im Westen

Was mich schockiert ist die blinde Bereitschaft im Westen zum Gehorsam, zum Mitmachen, auch wenn es lästig ist, wenn es schmerzt, wenn es nicht rational erscheint. Dass die schicken Düsseldorferinnen sich die Maskenpflicht gefallen lassen; dass die feierfreudigen Frankfurter nicht mehr in Clubs gehen können; dass Schützenfeste, Fußball, Karneval und Urlaubsreisen und Verwandtenbesuche im Ausland nicht mehr oder nur mit Einschränkungen wie anschließender Quarantäne möglich sind – de facto Reiseverbote. Die Einschränkungen haben in manchen Regionen zu einem kurzfristigen Boom im Freizeitsektor geführt: Man deckte sich mit Fahrrädern, Pools und Musikinstrumenten ein.

„Es kann doch nicht sein, dass die Regierung uns schaden will“

Die Meinung im Westen: Dass man die Bewohner von Altenheimen nicht mehr besuchen durfte, das war natürlich schlimm…. Aber das alles geschah doch zu unserem Besten, oder etwa nicht? Es kann doch nicht sein, dass die Regierung uns schaden will. Merkel macht doch einen guten Job, uns geht es doch gut, sagen mir die wohlhabenden Selbständigen, Beamten, Rentner. Mit „uns“ meinen sie sich selbst und nicht die gesamtgesellschaftlichen Verhältnisse. Nicht die Frage nach den Gründen für diese Ausnahmesituation wird im Westen gestellt, sondern es wird gefragt, wie wir uns arrangieren können: Wie können wir unter diesen Umständen verreisen, feiern, Schul-Unterricht aufrechterhalten. Wie können wir mit der Maske gut aussehen und atmen ohne dass die Brille beschlägt.

Erinnerung an die DDR: Das Auffordern zum Denunzieren

Im Osten ergibt sich ein anderes Bild: Ärzte, Apotheker, Ingenieure, Selbständige – viele hegen Zweifel an der Pandemie-Geschichte und viele sind überzeugt, dass das Regierungshandeln völlig überzogen ist. Die Bürger stellen fest, dass sie niemanden kennen, der positiv getestet wurde, niemanden, der Corona hat, geschweige denn ins Krankenhaus musste. Aber viele kennen Kinder, die ihre alten Eltern nicht besuchen durften, allenfalls zur Beerdigung durften. Fast alle kennen Fälle von Kurzarbeit, Arbeitslosigkeit, bedrohten, gar zerstörten Existenzen. Die offene Aufforderung zum Denunziantentum zur Durchsetzung der unverständlich formulierten Verordnungen erinnert jeden hier an die DDR.

Im Osten wird durchschaut, was sinnlos ist

Auf den Montagsspaziergängen traf ich auf gutsituierte Bürger, Akademiker, die schon 1989 für Freiheit und Demokratie auf die Straße gegangen sind. Der wirtschaftliche Druck, aber vor allem die Sorge um die mühsam errungenen Freiheiten, um die demokratische Ordnung, veranlasst sie, erneut auf die Straße zu gehen – unter Beobachtung der martialisch auftretenden Polizeihundertschaften. Die Sinnlosigkeit der Maßnahmen wird hier durchschaut und das Mitmachen verweigert: Wenn ich im Osten ohne Maske unterwegs bin, ob beim Tanken, in der Bank, der Bäckerei, oder Baumarkt, ob im Supermarkt oder beim Arzt – ich treffe Bürger, mit ebenso freiem Gesicht, und mich treffen eher zustimmende Blicke und Kommentare der anderen Kunden.

Im Westen wird noch bereitwillig mitgemacht

Im Westen hingegen wird noch bereitwillig mitgemacht im „Kampf gegen die Pandemie“. Solidarität ist hier das neue Lieblingswort der Mittelschicht. Wer dort ohne Maske unterwegs ist, dem wird von der Öffentlichkeit vermittelt, dass er sich unsozial verhält. Und dass es ungehörig ist, so offensichtlich die Regeln zu brechen. Die Älteren im Osten haben ein Déjà-vu und verachten die Regierung; die Älteren im Westen genießen geradezu die Fürsorge des Staates – sofern sie nicht in Heimen leben. Deutschland auf Talfahrt: Wohlstand und Demokratie werden geopfert. Wie steht Deutschland nach fünfzehn Jahren Merkel-Kanzlerschaft da? Wie steht es um unseren Wohlstand und die Anerkennung im Ausland?

Was so alles im Argen liegt

Noch nie wurden in Deutschland so viele Steuern gezahlt wie heute. Das persönliche Vermögen der Deutschen aber, mit ihrer geringen Wohneigentumsquote, hält dem europäischen Vergleich nicht stand. Deutschlands Infrastruktur ist mehr als marode: die Deutsche Bahn und auch die Autobahnen sind seit Jahren Sanierungsfälle. Über den Berliner Flughafen wurden schon genug Witze gemacht. Im Land der Ingenieure ist zudem die Internetversorgung vergleichsweise schlecht, insbesondere in ländlichen Regionen. Dem Gesundheitssystem fehlen qualifizierte Mitarbeiter. Bundeswehr und Polizei können die staatlichen Aufgaben der äußeren und inneren Sicherheit nicht mehr wahrnehmen. Dazu passt das Versagen der Alarmsysteme, das sich am bundesweiten Alarm-Tag zeigte. Das Dauerthema Bildung: Die Pisa-Ergebnisse sind nur ein Faktor. Und jetzt kommt noch mit dem Niedergang der Automobilbranche der Verlust von Industriearbeitsplätzen hinzu. Das Maut-Debakel, nicht geahndete Cum-Ex-Straftaten, Berater-Verträge mit Verwandten. Vetternwirtschaft und Korruption sind sicherlich kein neues Phänomen – neu ist, dass dies nicht mehr öffentlich skandalisiert wird und folgenlos für die Beteiligten bleibt.

Für manche Westbürger immer noch eine Überraschung, was Merkel bis 1989 war

Womit ich meine Freunde im Westen immer wieder überraschen kann ist die Biografie von Angela Merkel. 1954 in Hamburg geboren, war sie zur Wende 1989 bereits 35 Jahre alt. Ihr Vater ging mit der Familie freiwillig in die DDR. Merkel war FDJ-Mitglied und dort Sekretär für Agitation und Propaganda. Sie war in Marxismus-Leninismus bestens ausgebildet; außerdem durfte sie – was damals nur wenigen erlaubt war– mehrfach in den Westen reisen. Sie war also zum Zeitpunkt der Wende schon vollständig sozialisiert und in das DDR-System integriert. „Kohls Mädchen“ war eine erwachsene Frau, erzogen von einem Vater, der in der DDR-Bevölkerung auch „der rote Kastner“ genannt wurde.

Die Ideologen des Marxismus

Karl Marx und der Marxismus erleben ein Revival. Aber: Diese Ideologien wollen den neuen Menschen kreieren. Und Voraussetzung dazu ist die Zerstörung aller bisherigen Strukturen – einschließlich der Familie. Und das geschieht zurzeit: Eine selbsternannte Elite bestimmt die Ziele und zieht das Messer kreuz und quer durch die Gesellschaft: Alt gegen Jung, Kinder gegen Eltern, Schüler gegen Lehrer, Klimademonstranten gegen „Klimaleugner“….

Was sich Westdeutsche einfach nicht vorstellen können

Die Corona-Maßnahmen schaden Wirtschaft, Familien, alten Menschen und Kindern und Jugendlichen. Maßnahmen werden ohne jede Begründung aufrechterhalten. So sind angeblich keine repräsentativen Stichproben zur Verbreitung des Virus möglich. Wieso macht die Regierung so etwas? Wir Westdeutsche können uns einfach nicht vorstellen, dass eine Regierung dem Land vorsätzlich schaden will: So etwas kann doch nicht sein! Seit dem Krieg ging es in der alten BRD zunächst rapide bergauf: Die Wirtschaft wuchs, das Ansehen Deutschlands in der Welt stieg, Probleme wurden breit diskutiert, und Lösungen wurden gefunden. Wir kannten Politiker, die zwar durchaus Machtpolitik betrieben und auch ihre eigenen Interessen im Blick hatten. Aber letztlich vertrauten wir ihnen, dass sie das Wohl des Landes im Blick hatten. Doch die Gleichung, dass Regieren ein Handeln im Interesse des Volkes bedeutet, geht so nicht mehr auf. Die Ostdeutschen wissen das. Da das Parlament in der Kontrolle der Regierung versagt, ist der kritische Bürger gefragt.

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Ein Kommentar zu „Die sensiblen Ostdeutschen“

  1. ZITAT: „Warum so viele Westdeutsche das alles akzeptieren“

    Ich vermute, die Erkenntnis der Wirklichkeit überfordert die meisten Leute psychisch. Daher drücken sie sich davor. Diese Erkenntnis muss den Leuten aufgezwungen werden. Die normative Kraft eines faktischen gesellschaftlichen Zusammenbruchs wird diesen Job erledigen.

    ZITAT: „Der Glaube an die Virus-Bedrohung im Westen bisher kaum erschüttert“

    Kann ich bestätigen.

    ZITAT: „Was spätestens im März jedem auffallen musste“

    Von wegen. Jedem, der alternative Medien nutzt: Ja. Alle anderen: Nein.

    ZITAT: „Es kann doch nicht sein, dass die Regierung uns schaden will“

    Volltreffer. Das ist ein zentrales Problem. Die Möglichkeit in Betracht zu ziehen, dass das Unvorstellbare Realität ist, das ist bei Westlern kaum zu erwarten. Wenn ich versuche, jemandem diesen Gedanken näher zu bringen, dann verhält sich derjenige entweder wie ein Parkscheinautomat, oder ich treffe auf aggressive Ignoranz.

    ZITAT: „Was so alles im Argen liegt“

    Das ist auch ein Problem. Viele sind völlig blind für Veränderungen. Sich „anzusehen“, wie sich die Situation z.B. in den letzten zehn Jahren verändert/verschlechtert hat, auf den Gedanken kommen viele überhaupt nicht. Und wenn man sie dazu auffordert, dann können sie es auch nicht.

    ZITAT: „Für manche Westbürger immer noch eine Überraschung, was Merkel bis 1989 war“

    Nur für manche? Das halte ich für reichlich optimistisch.

    ZITAT: „Wir Westdeutsche können uns einfach nicht vorstellen, dass eine Regierung dem Land vorsätzlich schaden will: So etwas kann doch nicht sein!“ Stimmt. Den meisten fehlt die geistige Flexibilität, so etwas in Betracht zu ziehen.

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