Vergeudete 20 Milliarden

Soviel kostet Strom aus Windkraft, Fotovoltaik und Biogas die Verbraucher in Deutschland zusätzlich

In diesem Jahr 2012 werden die staatlich verfügten Entgelte für Strom nach dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG-Strom) wohl 20 Milliarden Euro erreichen. Unausweichlich ist das jedenfalls dann, wenn der Bau von Anlagen zur Stromerzeugung aus Wind, Sonne und Biomasse nach dem Plan der Bundesregierung fortgesetzt wird. Dann kämen schon über 20 Prozent des deutschen Stroms aus dieser unzuverlässigen Energiequelle. Aber mit diesen rund 20 Milliarden Euro könnte in den ohnehin weiter notwendigen Dampfkraftwerken sogar der gesamte deutsche Strombedarf erzeugt werden – und zwar verlässlich. Denn der unzuverlässige EEG-Strom ist mehr als fünfmal so teuer als der herkömmliche Dampfkraft-Strom. Die 20 Milliarden sind also vergeudete Milliarden.

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Mit lauter alten Bekannten auf ein Neues

Wulff, Schäuble, Finanzkrise, USA, Klimaschutz, EEG, Energiewende …

Schon sind wir wieder mittten drin im neuen Jahr, und immer noch haben wir am Hals, was uns schon im alten bedrückt, bedrängt, belastet und geradezu heimgesucht hat.

Das politische und mediale Kesseltreiben gegen Wulff gehört dazu. Der hat das zwar wegen seines Fehlverhaltens verdient, soll aber wohl aus einem ganz anderen Grund aus dem Amt gedrängt werden als wegen seiner menschlichen Unzulänglichkeit, als Bundespräsident mit dieser Angelegenheit umzugehen.

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Das bedeutet Stromausfall

Gegenwärtiges Übertragungsnetz und bestehende Regeltechnik
sind auf dezentral erzeugten, schwankenden Wind- und Solarstrom nicht ausgelegt

Es genügt nicht Strom zu erzeugen, man muss auch in der Lage sein, ihn zu verteilen, also dorthin zu bringen, wo er gebraucht wird. Solange Strom mittels Kohle, Kernkraft und Erdgas erzeugt wird, also jeweils in Großkraftwerken und damit zentralisiert an Standorten in Verbrauchernähe, ist das mit dem bisherigen Stromleitungsnetz stets gelungen. Die Stromversorgung in Deutschland hat auf diese Weise gut funktioniert, sie war, weil preisgünstig, bezahlbar, das Stromnetz war sicher, Stromausfälle blieben den Verbrauchern erspart. Bisher. Denn seit eine abenteuerliche und verantwortungslose Energiepolitik – begründet mit CO2-Einsparung für einen (vermeintlich möglichen) Klimaschutz und gestützt auf die absichtsvoll geschürte Angst vor Kernkraft – Strom immer mehr aus Wind- und Sonnenenergie gewinnen will, wird die Stromversorgung wegen der über das Land breit verteilten Windkraft- und Fotovoltaikanlagen geradezu zersplittert.

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Sie wissen nicht, warum Ihr Strom immer teurer wird?

Es ist die Zwangsumlage für EEG-Strom – Sie wird 2012 kräftig steigen – Aber die Bundesregierung verharmlost sie mit zu niedrigen Angaben

Die staatliche Zwangsumlage für Strom aus Windkraft, Sonnenlicht und Biomasse soll 2012 vorgeblich nur minimal steigen, nämlich von 3,53 auf 3,592 Cent je Kilowattstunde. So jedenfalls stellt es nach Zeitungsberichten die Bundesregierung dar. Stimmen aber kann das nicht. Denn wenn man den von der Bundesregierung geplanten Ausbau der regenerativen Energie zugrunde legt, muss sie sich nach Berechnungen der Bürgerbewegung NAEB1) von 3,5 auf über 5 Cent je Kilowattstunde erhöhen. Immerhin wird der Ausbau von teuren Wind-, Fotovoltaik- und Biostromanlagen staatlich massiv subventioniert, denn sie sollen die Kernkraftwerke in Deutschland möglichst schnell ersetzen.

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Dies wäre die vernünftigere Energiewende

Die Kohlekraftwerke auf höhere Wirkungsgrade umrüsten
Das ist sicherer und viel billiger, als noch mehr Windkraft- und Fotovoltaik-Anlagen zu bauen

Mit dem Abschalten der Kernkraftwerke (KKW) wird in Deutschland der Strom knapp. Was bisher sie an Strom liefern, soll ersetzt werden durch Strom aus Windkraft- und Fotovoltaikanlagen. Um die sonst drohenden Engpässe in der Stromversorgung zu vermeiden, wollen Bundesregierung, Bundestag und die dort vertretenen Parteien noch viel mehr solcher Anlagen errichten lassen als bisher schon. Wer Engpässe in der Stromversorgung fürchtet, meint im Klartext, dass Stromausfälle drohen. Die aber wird es auch mit viel mehr Strom aus Sonne und Wind und dann erst recht geben, denn Wind weht höchst unzuverlässig, nachts scheint noch immer keine Sonne und im Winter selbst tagsüber nicht lange und stark genug. Auch lässt sich Strom nicht auf Vorrat produzieren und großtechnisch nicht speichern.

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Dämmen, dämmen

Der staatliche Zwang zum Geldausgeben

Heizkosten sparen ist richtig. Strom sparen ist richtig. Jegliche Energie sparen ist richtig. Sparen ist überhaupt richtig. Auch Geld sparen, um sich dann vom Ersparten etwas leisten zu können: ein Auto, ein Haus, eine Reise. Aber sollen wir uns das Sparen vorschreiben lassen? Vom Staat? Von ausgeflippten, weil ideologieverblendeten und regulierungssüchtigen Politikern? Nein, das wollen wir nicht, das wollen wir partout nicht. Wer, wann, was und wieviel spart, darüber muss jeder in freier Entscheidung selbst befinden. Staatlicher Zwang ist hier völlig fehl am Platz, ist eine unverschämte Anmaßung.

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Wer mehr für Strom ausgeben muss …

… hat weniger Geld für andere Käufe übrig
Dieser Kaufkraftschwund ist eine stets verschwiegene Folge des EEG

Die Netto-Einkommen der Geringverdiener und Rentner sind nach Angaben des statischen Bundesamtes in den letzten zehn Jahren um 10 bis 20 Prozent gesunken. In der gleichen Zeit haben sich die Strompreise für die privaten Haushalte verdoppelt. Damit sind die Stromkosten für die unteren Einkommensgruppen von allen ihren Ausgaben diejenigen, die am schnellsten und stärksten steigen.

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Wir bezahlen für Strom, der gar nicht geliefert wird

Deutschlands abenteuerliche Energiepolitik

Politiker reden über vieles, und die Medien transportieren es brav. Politiker schweigen aber auch über vieles, und das wird dann, ebenso brav, meist nicht transportiert. Zu dem, was unsere Politiker hier in Deutschland gerne verschweigen, gehört, welch’ hohe Kosten durch die „grüne“ Energiepolitik uns Bürgern unnötigerweise aufgezwungen werden. Das sind vor allem die Kostensteigerungen für elektrischen Strom, die auf uns zukommen. Hochgetrieben werden die Stromkosten durch das „Erneuerbare-Energien-Gesetz“ (EEG). Ich habe darüber schon verschiedentlich geschrieben, aber über das Folgende noch nicht.

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Wollt ihr die totale Sicherheit?

Das starke Bedürfnis der Deutschen nach ihr wird geschürt und bedient

Würden die Deutschen gefragt „Wollt ihr die totale Sicherheit“, wäre die Antwort ziemlich sicher ein Ja. Dummerweise gibt’s die natürlich nicht. Das wissen auch die Deutschen. Aber immer noch ein bisschen sicherer hätten sie es durchaus sehr gern. Wenn schon nicht total, dann doch wenigstens halb total. Oder drei Viertel total. Sicher ist sicher. Der Sicherheitsreflex als Ausfluss der „German Angst“ funktioniert in Deutschland so gut wie der Neidreflex. Dieses so starke Bedürfnis nach Sicherheit in allen Lebenslagen lässt sich daher auch missbrauchen – von Lobbyisten aus wirtschaftlichen Interessen, von Politkern zum Wählerfang und vorgeblichen Beweis ihrer Unentbehrlichkeit für alle Lebenslagen, von Ämtern und Behörden aus Neigung zur Beschäftigungsausweitung zwecks Arbeitsplatzsicherung und von allen zusammen für die Selbstbestätigung und den eigenen Machterhalt.

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Stromausfälle hautnah

Was Deutschlands Bürger bisher nicht kannten, haben sie nunmehr zu fürchten

Jetzt schreiben und reden alle darüber: In Deutschland drohen Stromausfälle. Sie hätten es viel früher tun können und müssen. Frühe und rechtzeitige Warnungen der stromtechnisch Kundigen hat es seit Jahren gegeben, vermittelt auch in diesem Blog. Die Politik wollte sie nicht wahrnehmen, der Zeitgeist sie nicht hören, die ihm angepassten Medien sie nicht weiterreichen. Jetzt plötzlich tun sie’s. Es ist auch höchste Zeit dafür. Rückbesinnung in der Energiepolitik ist dringend nötig – und möglich. Aber es sieht nicht danach aus, dass sie geschieht.

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