Klimaschutz geht ganz anders

Die Erde braucht wieder mehr Grün

Klimaschutz geht auch anders. Gerade gelesen: Merkel will das Klima durch Aufforsten schützen.*) Da ist sie an sich auf dem richtigen Weg. Allerdings will sie das nur deswegen, weil Wälder CO2 absorbieren und CO2 doch das Klima aufheize. Für Merkel muss also nur deshalb mehr Wald her, damit er (mittels Photosynthese) das schlimme CO2 beseitigt. Sie denkt nur in dem vorgetäuschten Kausalzusammenhang „CO2 weg, Klimaerwärmung gestoppt“. Der wirkliche Klimaschutz sieht anders aus.

Klimaschutz ist der Bewuchs mit vielen Bäumen und mit allen anderen Pflanzen, sind Umfang und Art der Vegetation. Sie alle spielen durch ihre Verdunstungsfähigkeit eine wichtige Rolle für die Bildung von Wasserdampf in der Luft, für die Bildung von Wolken und das Entstehen von Regen. Entscheidend für die Temperatur auf der Erde und für die Temperaturverteilung ist das Klimagas Wasserdampf. Er ist das mit sehr großem Abstand wichtigste Klimagas überhaupt. Stören menschliche Aktivitäten den Wasserhaushalt der Natur, hat das klimatische Folgen, Aufforsten, Wiederbegrünen und Bodenmelioration dienen dazu, das Klima zu verbessern – aber nicht wegen CO2, sondern wegen des Wasserdampfes.

Bestimmt wird das Klima über den Wasserkreislauf durch die Vegetationsdecke. Aber die Wasserkreisläufe der Natur werden vom Menschen gestört. Das geschieht durch eine Vielzahl menschlicher Eingriffe in die Natur. Folglich sollte der Mensch für viel Pflanzenbewuchs auf der Erde sorgen, vor allem dort wieder, wo er in vergangenen Zeiten einmal üppig vorhanden war und heute fehlt. Nur aus diesem Grund macht das Aufforsten Sinn – was in Deutschland nach Holzeinschlägen wegen des Nachhaltigkeitsgebots ohnehin Pflicht ist. Eben darum ist auch die weitere Zerstörung der Regenwälder zu unterbinden.**)

Die natürlichen Klimaschützer auf der Erde sind die Pflanzen, ist die Vegetation. Das Klima in diesem Sinn schützen kann der Mensch also durchaus. Es wäre für einen Klimaschutz endlich einmal die wirksame Art. Aber mit dem Vermeiden von anthropogenem CO2 funktioniert es nicht. Das ist nichts weiter als eine große Mär, die fabuliert wird aus niedrigsten Beweggründen: den Menschen Geld abzupressen und sich Macht über sie zu verschaffen.

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*) FAZ vom 20. Juli 2019, Seite 17.

**) Dies freilich ist leichter geschrieben als durchgesetzt. Davon zeugt eine jüngste Äußerung von Brasiliens Jair Bol­so­na­ro bei sei­ner ers­ten Be­geg­nung mit Ver­tre­tern ausländischer Medien nach knapp sie­ben Mo­na­ten Amts­zeit. Auf die Fra­ge, ob die zu­letzt wie­der ra­sant zu­neh­men­de Ab­hol­zung des Ama­zo­nas­-Wal­des nicht das vor kur­zem ver­ein­bar­te Frei­han­dels­ab­kom­men des süd­ame­ri­ka­ni­schen Staa­ten­bun­des Mer­co­sur mit der EU ge­fähr­de, antwortete Bolsonaro: „Der Ama­zo­nas ge­hört uns, nicht euch.“ Das wol­le er mal als Ers­tes klar­stel­len, berichtet die FAZ vom 22. Juli (Seite 15). Doch mit Hinblick auf den ge­plan­ten Ver­trag, wonach festgeschrieben werden soll, das Kli­ma­ab­kom­men von Paris einzuhalten und das Abholzen des Regenwaldes einzudämmen, versicherte er: „Was wir un­ter­schrie­ben ha­ben, wer­den wir auch re­spek­tie­ren.“  In gro­ßen Tei­len der aus­län­di­schen Pres­se herr­sche ein „ver­zerr­tes Bild dar­über, wer ich bin und was ich mit Bra­si­li­en vor­ha­be. Ich will gar nicht än­dern, was ihr denkt, aber ich will euch die wah­ren Fak­ten auf den Tisch le­gen. Zu den wahren Fakten gehören freilich auch die jüngs­ten Sa­tel­li­ten­be­ob­ach­tun­gen des bra­si­lia­ni­schen In­sti­tuts für Welt­raum­for­schung (INPE). Demnach hat sich die abgeholzte Menge am Ama­zo­nas in den letz­ten sechs Wo­chen ge­gen­über dem Vor­jahr et­wa ver­dop­pelt. Bolsonaro jedoch be­zeich­ne­te diese Angabe als „ver­lo­gen“. Das In­sti­tut sei wahr­schein­lich von aus­län­di­schen In­sti­tu­tio­nen be­ein­flusst. Er wer­de des­sen Prä­si­den­ten zur Re­de stel­len. INPE-Prä­si­dent Ri­car­do Galvão, ein in­ter­na­tio­nal an­ge­se­he­ner Wis­sen­schaft­ler, er­klär­te we­nig spä­ter, die Da­ten des In­sti­tuts wür­den seit Jahr­zehn­ten er­ho­ben und welt­weit re­spek­tiert. Wie die FAZ weiter berichtet, geht nach den INPE-Daten, seit die neue Re­gie­rung die Um­welt­be­hör­den ge­schwächt habe, je­de Mi­nu­te ein Stück Re­gen­wald von der Grö­ße ei­nes Fuß­ball­fel­des ver­lo­ren. Der ganze Bericht hier.

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5 Kommentare zu „Klimaschutz geht ganz anders“

  1. „Merkel will das Klima durch Aufforsten schützen“
    Sie käut wegen der aktuellen Trockenheit die gerade passende Phrase ihrer Einflüsterer wider!

    Seit Jahren wird im Lande gerodet wie noch nie. Besonders in den waldreichsten Bundesländern Hessen und Rheinland Pfalz.
    https://www.sdw.de/waldwissen/wald-in-deutschland/waldanteil

    Wo in Hessen der Wald wegen WKA betoniert wurde (der Wahnsinn geht beschleunigt weiter) kann man sich auf dieser Karte anschauen.
    https://t1p.de/d4df

    In praxi sieht das dann so aus:
    https://www.youtube.com/watch?v=P93qmfWNjno

    Es sollte langsam auch dem denkträgen Mitbürger klar sein, Klimaschutz kommt als Nebelkerze aus dem Utopia daher. Erdacht von einer „erleuchteten“ Clique welche sich arrogant Weltgemeinschaft nennt. Dieser sog. Klimaschutz ist Teil einer umfassenden Strategie zur Täuschung und Verdummung der Massen. Geschlechterverwirrung von Kindesalter, Buntheit im Kampf gegen die (weißen) Bewohner der ersten Welt gehören genauso dazu wie das alltägliche (Demokratie-) Theaterspiel des Parteienkartells. Alles willig orchestriert von Gewerkschaften und den großen Kirchen die ihre Art von Moral beisteuern.
    https://www.pik-potsdam.de/aktuelles/nachrichten/evangelischem-kirchentag-mit-rockstroem-und-schellnhuber
    und
    https://t1p.de/isem

    Nur die orientierungslos, umherirrende Schafherde braucht zur Wiederherstellung der Ordnung eine eiserne Hand. Eben die Weltregierung!

    Der Stoff um all die großen und kleinen Helfershelfer bei der Stange zu halten ist Geldschöpfung aus beliebig vermehrbaren Computernullen. Echter, notwendiger (Arbeits-) Gewinn wird dem werteschaffenden Individuum durch das Inkassounternehmen „Staat“ (soziale Gerechtigkeit) maximal entzogen und ideenlos tote, börsennotierte Konzerne können durch Aufkauf von innovativen Mittelstandsunternehmen mit billigsten Krediten wiederbelebt werden.
    Ganz ohne „Rettung“ wandert der Arbeitslohn in Form von Zins u. Zinseszins vom Mittelstand zum parasitären, internationalen „Philanthropen“.
    Das Hamsterrad in der Mitte muss sich immer schneller drehen. Die Zahl der Abgehängten und Nervenkranken steigt ständig.

    Wer dies alles als wirre Verschwörungstheorie ansieht möge sich das schon 9 Jahre alte Interview der NZZ mit Prof. Edenhofer (PIK) genau zu Gemüte führen. Es geht darin um Enteignung, Aufhetzung Süden vs. Norden und nicht zuletzt, als verschlüsselte Botschaft an das betucht gutmenschliche Klientel – ihr seid nach getaner Arbeit entbehrliches „Nutzvieh“!

    Zitat:
    „Die Leute hier in Europa haben die groteske Vorstellung, Einkaufen im Bioladen oder Elektroautos lösten das Problem. Das ist arrogant, denn der ökologische Fussabdruck unseres Lebensstils hat sich in den letzten 30 Jahren vergrössert, trotz Öko-Bewegung.“
    https://www.nzz.ch/klimapolitik_verteilt_das_weltvermoegen_neu-1.8373227

  2. „Aufforsten, Wiederbegrünen und Bodenmelioration dienen dazu, das Klima zu verbessern“

    Voraussetzung sind Wasserdampf und Regen, und dies fehlt in vielen Teilen der Welt, so auch hier in unserer vertrocknenden Heimat.

  3. Also hier ist alles grün, grüner geht es nicht. Da es (zumin. messbar) wärmer wird, wird es auch mehr regnen. Verdunstung und so. Es sind also tolle Zeiten. Mir war es auch schon immer egal was Verdummungsmedien und die Schmarotzer der Klimakirche labern. Wie bei Merkelgestammel hör ich da nicht hin.

    Die Pflanzen haben zur Zeit ein höheres CO2 Angebot, wodurch die Welt grüner wird. Das passiert schon lange. Vom Prinzip her ist folglich eher mit dem Angriff der Killerertomaten zu rechnen als mit „Klimanotständen“. Die Wahrscheinlichkeit ist imo in beiden Fällen ähnlich hoch.

    Das Wort Klimanotstand ist übrigens genau so bekloppt wie ne 16 Jährige als letztes Aufgebot der Klimasekten auf den Medienstrich zu schicken.

    Aufgrund der Langfristigkeit von Klima wären wir bei einem derart langen Notstand alle schon Geschichte.

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