Patrioten für Europa

Viktor Orbán (Ungarn), Herbert Kickl (Österreich) und Andrej Babiš (Tschechien) verkünden ein neues konservatives Bündnis Das Patriotische Manifest für Europas Zukunft

„Wir werden nicht tatenlos zusehen, wie ein europäischer Superstaat entsteht, in dem die Parlamente der Mitgliedstaaten zu einer Art Folklore verkommen, in dem Souveränität und Selbstbestimmung der einzelnen Staaten leere Worthülsen sind. Wir wollen ein Europa, das sich wieder mit Stolz, Werten, Traditionen und Vielfalt zeigt und entwickelt.” Das hat der Obmann (Vorsitzende) der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ), Herbert Kickl, am 30. Juni 2024 in Wien bekräftigt.

An diesem Tag haben der ungarische Premierminister Viktor Orbán (Fidesz), der ehemalige tschechische Premierminister Andrej Babiš (ANO) und der österreichische Oppositionsführer Herbert Kickl (FPÖ) in einer gemeinsamen Pressekonferenz ein neues konservatives Parteienbündnis für die Europäische Union bekannt gegeben. Das neue Bündnis werde hoffentlich andere Parteien zum Beitritt bewegen und die größte nationalistische Fraktion im Europäischen Parlament werden. Darüber berichtet hat die Schweizer Info-Plattform Uncut-News.ch (hier).

In Europa soll ein politischer Wandel herbeigeführt werden

Orbán sagte: „Heute gründen wir eine politische Formation, die sehr schnell die stärkste Gruppierung und die größte Fraktion der europäischen Rechten werden wird.” Kickl äußerte: „Heute ist ein historischer Tag, denn wir werden bei der konstituierenden Sitzung des Europäischen Parlaments am 16. Juli in Straßburg die Gruppe der drei Parteien und ihrer Vertreter vorstellen, die einen politischen Wandel in Europa herbeiführen wollen. Es wird eine Ära der Freiheit, der Souveränität, des Friedens, des Wohlstands und der Werte sein.” Orbán und Kickl haben für die neue Gruppierung „Patriots for Europe” ein gemeinsames Manifest vorgelegt, an dem sie sich orientieren und nach dem sie handeln will (s. hierzu auch „Orbáns Masterplan für die EU“ in Tichys Einblick vom 3. Juli hier. Das Manifest hat den folgenden Wortlaut:

Weiterlesen …Patrioten für Europa

Abenteuer Deutsche Bahn

Der Tag ist heiß, der Zug eine Sauna – Die zweite Lok – Deutschlands Bahn hat eine tolle Kundschaft – Raus aus dem Zug, rein in den Zug. Ein neuer Tag bricht an – Umsteigen und Warten in Harburg – In Hamburg: Kein Zug mehr nach Lübeck, der letzte Bus gerade weg. Was nun?

Sich aufregen? Lieber nicht. Sich ärgern? Das schon. Den Vorfall registrieren und festhalten? Ja, durchaus. Also die Deutsche Bahn. Wieder einmal. Oder schon wieder. Sie soll den Fahrgast von Berlin zurückbringen nach Lübeck. Ankommen soll er dort am 27. Juni um 19 Uhr 40. Das geht ziemlich schief. Am Zielbahnhof Lübeck trifft er erst weit nach Mitternacht ein: um 2 Uhr 20, also am Folgetag. Statt der fahrplanmäßigen 2 Stunden und 34 Minuten ist der Fahrgast 7 Stunden und 14 Minuten unterwegs.

Die übliche Strecke führt von Berlin über Spandau, Wittenberge, Ludwigslust nach Büchen. Dort umsteigen in die Regionalbahn Erix und über Mölln und Ratzeburg nach Lübeck-Flughafen, wo der Fahrgast aussteigt und sein Auto auf ihn wartet. So läuft das seit Jahren ab, wenn auch nicht immer reibungslos (Verspätungen mit unterschiedlichen Ursachen). Diesmal ist es anders, die Rückreise gerät zum Abenteuer.

Weiterlesen …Abenteuer Deutsche Bahn