Je mehr Sonne, umso teurer der Strom

Alle Urlauber freuen sich, wenn Traumwetter herrscht, und ahnen meist nicht, was sie zuhause das Traumwetter  kostet

Strahlende Sonne, blauer Himmel – das ideale Wetter für die Sommerferien oder auch den Urlaub zu anderer Jahreszeit. Also großes Schwelgen, Bombenstimmung, Erholung pur. Aber wissen Sie auch, dass soviel schöne Sonne zu einer hässlichen Stromrechnung führt? Solarstrom nämlich ist der teuerste Strom überhaupt. Und der wird uns allen zwangsweise geliefert und mit dem allgemeinen Strompreis persönlich in Rechnung gestellt. Ausgerechnet die Kapazität zur Erzeugung dieses teuersten Stroms wird Ende 2012 (mehr als 32 Gigawatt) die von Strom aus Windkraft (voraussichtlich 31 Gigawatt) überflügelt haben. So geht es aus Zahlen der Bundesnetzagentur vom 20. Juli hervor. Sie übersteigt dann auch die Erzeugungskapazität von herkömmlichem Strom aus Steinkohle, Braunkohle, Uran oder Gas.

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Die deutsche Ökostrom-Trunkenheit

Sie führt zu einer Verdopplung der deutschen Stromerzeugungskapazität und bedeutet: Je mehr Sonne und Wind, umso teurer der Strom

Die deutsche Entscheidung, sich von der Stromerzeugung aus Uran zu verabschieden, die Kernkraftwerke stillzulegen und den Strom (möglichst) nur noch mittels Wind, Sonne und „Bio-Gas“ herzustellen, wird Energiewende genannt und dieser Strom als „Öko-Strom“ heiliggesprochen. Dumm nur, dass Wind und Sonne nicht immer wollen, was sie sollen, gerade auch dann, wenn sie mehr Strom liefern, als gerade gebraucht wird. Dann nämlich wird’s prekär im Stromnetz. Oder sie können Strom überhaupt nicht liefern: Dann braucht man die bisherigen, die herkömmlichen Kraftwerke, die den Strom aus Kohle, Erdgas, Erdöl und (noch) aus Uran herstellen. Sie nämlich bleiben selbst dann unentbehrlich, wenn immer noch mehr Wind- und Sonnenstromanlagen aufgestellt werden. Aber weil sie ein Schattendasein führen sollen und im gedrosselten Betrieb immer längere Stand-by-Zeiten haben, drückt das die Kosten auch für ihren Strom unsinnig nach oben.

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Die staatlich verordnete Stromverteuerung

Ein Beimischungszwang für „Ökostrom“ mit Quote anstelle des EEG ändert daran nichts. Rainer Brüderle spricht zwar aus, was zutrifft, will den Irrweg aber trotzdem nicht verlassen

Immerhin findet die Stromverteuerung inzwischen breitere öffentliche Wahrnehmung. Es wird unruhig, in den Medien rumort es. Das hat auch der wendige Rainer Brüderle, Vorsitzender der FDP-Bundestagsfraktion, gemerkt. Darob erleuchtet verlangt er nun, das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sei abzuschaffen, es habe ausgedient. Es treibe die Kosten hoch, riskiere die Versorgungssicherheit, lähme Innovationen, schade dem Land. Alles stimmt. Brüderle spricht endlich aus, was, auch öffentlich zu sagen, lange fällig ist. Aber Brüderle will den „Ökostrom“ nur mit einer anderen Zwangsmaßnahme durchsetzen: mit einem Beimischungszwang und einer Quote wie beim E10-Benzin. Er verkauft das als ein „marktwirtschaftliches Mengenmodell“. Die Stromversorger sollen verpflichtet werden, einen bestimmten Stromanteil von solchen Stromproduzenten zu beziehen, die den Strom aus „erneuerbaren Quellen“ erzeugen.

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Als man den Rhein bei Köln zu Fuß überqueren konnte

Das CO2 und der ganz normale Klimawandel / In München eine Gegenkonferenz zum UN-Klimagipfel in Durban

Im Durban hat die 17. UN-Klimakonferenz begonnen, in München wenige Tage davor die 4. kritische Gegenkonferenz stattgefunden. In Durban haben sich rund 20 000 Teilnehmer versammelt, in München sind es nur rund 100 gewesen. In Durban zieht sich die Konferenz über 12 Tage hin, in München hat sie 2 Tage gedauert. In Durban werden Unwahrheiten und Täuschung geboten, in München gab es sachliche Information über die Wirklichkeit. Nach Durban haben sich auch Heerscharen von Journalisten begeben, in München fanden sich – wie schon in den drei Jahren zuvor – nur sehr wenige Medienvertreter ein.

In Durban werden weiterhin die üblichen Schreckensbilder gemalt: Das Erdklima erwärmt sich, die Gletscher schmelzen, der Meeresspiegel steigt, extreme Wetterlagen mit Überschwemmungen, verheerenden Stürmen, Trockenheit und Hitze nehmen zu. In München dagegen fragte man: Was ist dran an diesen Szenarien? Wird es auf der Erde wirklich wärmer? Und was ist dran an der Behauptung, die Ursache für die Erderwärmung seien die Menschen mit ihrem steigenden Ausstoß von technisch bedingtem Kohlendioxid? Diese 4. Internationale Klima- und Energiekonferenz am 25. und 26. November in München wurde ausgerichtet vom Europäischen Institut für Klima und Energie (Eike), vom Berlin Manhattan Institut (BMI), vom Haus der Zukunft Berlin und vom Internationalen Institut für Deutschland- und Europapolitische Bildungsarbeit.

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Das bedeutet Stromausfall

Gegenwärtiges Übertragungsnetz und bestehende Regeltechnik
sind auf dezentral erzeugten, schwankenden Wind- und Solarstrom nicht ausgelegt

Es genügt nicht Strom zu erzeugen, man muss auch in der Lage sein, ihn zu verteilen, also dorthin zu bringen, wo er gebraucht wird. Solange Strom mittels Kohle, Kernkraft und Erdgas erzeugt wird, also jeweils in Großkraftwerken und damit zentralisiert an Standorten in Verbrauchernähe, ist das mit dem bisherigen Stromleitungsnetz stets gelungen. Die Stromversorgung in Deutschland hat auf diese Weise gut funktioniert, sie war, weil preisgünstig, bezahlbar, das Stromnetz war sicher, Stromausfälle blieben den Verbrauchern erspart. Bisher. Denn seit eine abenteuerliche und verantwortungslose Energiepolitik – begründet mit CO2-Einsparung für einen (vermeintlich möglichen) Klimaschutz und gestützt auf die absichtsvoll geschürte Angst vor Kernkraft – Strom immer mehr aus Wind- und Sonnenenergie gewinnen will, wird die Stromversorgung wegen der über das Land breit verteilten Windkraft- und Fotovoltaikanlagen geradezu zersplittert.

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Wer mehr für Strom ausgeben muss …

… hat weniger Geld für andere Käufe übrig
Dieser Kaufkraftschwund ist eine stets verschwiegene Folge des EEG

Die Netto-Einkommen der Geringverdiener und Rentner sind nach Angaben des statischen Bundesamtes in den letzten zehn Jahren um 10 bis 20 Prozent gesunken. In der gleichen Zeit haben sich die Strompreise für die privaten Haushalte verdoppelt. Damit sind die Stromkosten für die unteren Einkommensgruppen von allen ihren Ausgaben diejenigen, die am schnellsten und stärksten steigen.

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Die künstliche Stromverteuerung

Die politische Führung verordnet den Bürgern in Deutschland steigende, unbezahlbare Strompreise

Sieh an, Herr Oettinger warnt Deutschland vor der geplanten Wende in der Energiepolitik. So zu lesen in der FAZ vom 23. Mai. Und warum warnt er? Er sieht eine „Explosion des Strompreises“ voraus. Nun kann der Strompreis zwar nicht explodieren, denn dann wäre er zerstört, und es gäbe ihn nicht mehr, was uns dann sogar freuen sollte, aber sehr stark steigen, das kann er. Dies wird er bei der ökodiktatorischen Energiepolitik in Deutschland sogar unausweichlich.

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Die Lemminge

Die Grünen laufen voran, die Union, SPD und FDP ihnen wie blind nach

Umfragen sind keine Wahlen. Aber die für die Grünen-Partei so günstigen Umfrageergebnisse geben doch zu denken. Der Zeitgeist weht ihnen zumindest Sympathisanten zu, mehrheitlich sogar von Anhängern der SPD, der Union und der FDP*. Diesen Dreien nützt es also offensichtlich nichts, dass auch sie schon längst einer Grünen-Energiepolitik mit immer mehr Wind- und Sonnenkraft nachlaufen – wie blind, wie Lemminge auf den Abgrund zu.

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