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Australien hat gerade sein neues Parlament gewählt und wartet mit manchen Besonderheiten auf. Eine wichtige davon ist seine nachahmenswerte Bildungspolitik, geschildert von einem Deutschen in Australien.

Was Deutschland noch vor sich hat – die Wahl zum neuen Bundestag – hat Australien gerade hinter sich gebracht. Dort allerdings ist es zu einem eindeutigen politischen Machwechsel gekommen, während Deutschland wohl eher einer Großen Koalition entgegentaumelt. Es ist ein Erdrutschsieg, den die von Tony Abbott angeführten Konservativen (Liberal Party und National Party) bei der Parlamentswahl am 8. September über Kevin Rudds sozialdemokratische Labor Party errungen hat. Nach sechs Jahren in der Opposition haben sie die Macht in Australien zurückerobert. Abott will unter anderem die Kohlendioxidsteuer abschaffen, die Einwanderung in Flüchtlingsbooten aus Indonesien stoppen sowie die Steuern und Staatsausgaben senken. Den CO2-Wahn beenden, die Einwanderung Unqualifizierter ins deutsche Sozialsystem stoppen sowie Steuern und Staatsausgaben senken, stünde auch Deutschland gut an. Australien – das einzige Land, das zugleich ein ganzer Kontinent ist – glänzt mit so manchen Besonderheiten. Dazu gehört auch sein Bildungssystem.

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Auch die Einwanderung könnte ein Wahlthema sein

Ist sie aber nicht / Wie Australien mit seinen Einwanderern verfährt, schildert der deutsche Unternehmer Frank Abels

Auch dies könnte ein Wahlkampthema sein: Deutschland ist weiterhin Einwanderungsland.1) Deutschland braucht die Einwanderer sogar, jedenfalls so lange, wie nicht genug deutsche Kinder als künftige Arbeitskräfte nachwachsen. Aber bei weitem nicht alle Einwanderer sind für unser Land eine Bereicherung. Daher sollten nur solche kommen dürfen, die hier leben möchten, hinreichend qualifiziert und anpassungsbereit sind, sich anständig benehmen, die Gesetze achten und nach Deutschland nicht deshalb kommen, um von dessen sozialem Absicherungssystem zu profitieren, also den deutschen Steuerzahlern auf der Tasche zu liegen.2)

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