F u n d s a c h e
„Es gibt keine Phrase, die Friedrich Merz nicht im letzten dreiviertel Jahr hinausposaunt, die er nicht in ihr Gegenteil verkehrt, kein Versprechen, dass er nicht gebrochen, keinen Verrat, den er nicht an seinen Wählern begangen hätte.“ Der Publizist Klaus Rüdiger Mai in Tichys Einblick vom 18. November 25 hier.
Mai in seinem Beitrag unter der Überschrift „Die CDU hält nicht einmal mehr die Macht beisammen“: Merz stehe sinnbildlich für den Zustand seiner Partei: ein Führungsversuch, der im freien Fall ende, während die CDU innerlich zerfalle und äußerlich nur noch Fassade sei. Wer dieses Personal für regierungsfähig halte, habe den Ernst der Lage nicht begriffen.
Ferner konstatiert er: „Man sieht jetzt aber auch, was aus Deutschland unter den Regierungen Merkel-Steinmeier, Merkel-Gabriel, Merkel-Scholz, der Ampel und nun Klingbeil-Merz geworden ist, denn vor Merkels Kanzlerschaften hätte sich weder ein Staatsminister wie Wolfram Weimer, hätte sich weder eine Regierung wie die Regierung Klingbeil-Merz, weder eine CDU wie die Merz-CDU im Amt halten können, noch wären zweifelhafte Juristen wie Kaufhold und Emmenegger zu Verfassungsrichtern gewählt worden.“
Mai ist auch Autor des Buches „Angela Merkel: Zwischen Legende und Wirklichkeit – Eine kritische Biographie“, erschienen im Dezember 2024 (ISBN 3958906370).
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