Kann man Klima schützen? Nein.

Globale Temperaturänderungen sind natürlichen Ursprungs – Keine Zunahme von Extremwetter, auch das IPCC fand keine – Der Meeresspiegel steigt nur noch unbedeutend, aber nicht wegen des anthropogenen CO2 – Anthropogene globale Erwärmung bisher nicht nachgewiesen – Die Klimasensivität und der tatsächliche Erwärmungseffekt des anthropogenen CO– Es gibt keinen Grund, anthropogenes CO2 zu fürchten; die Sonne diktiert das Klima – Obwohl nachgewiesen, lässt der Anstieg von anthropogenem CO2 keinen Klima-Alarmismus zu – Die Menschheit sollte der gegenwärtigen CO2-Zunahme dankbar sein – Was 80 Prozent CO2-Einsparung für Deutschland bewirken würden: seinen Niedergang – Ein Gastbeitrag von Prof. Dr. Horst-Joachim Lüdecke

Die Irrlehre der Klimaschutzpolitik ist nicht totzukriegen. Die Irregeführten huldigen ihr wie einem Kult. Klimaschutz ist für viele Menschen zur Ersatzreligion geworden. Hohepriester dieses Kults

Quelle: Internet-Vademecum A. Brandenberger

sind Arm in Arm mit unseren Politikern die Gewinnler in Wirtschaft, Finanzwesen, Mainstream-Medien und Teilen der Wissenschaft. Sie  schaffen es noch immer, ihre Gläubigen bei der Stange und die Abweichler und Ungläubigen einflusslos zu halten. Dass Klimaschutzpolitik notwendig sei, wird ihnen seit Jahren eingehämmert. Diese dient bekanntlich dazu, die Energiewende-Politik zu begründen und durchzusetzen. Ständig wiederholten Irrlehren ist ständig wiederholte Aufklärung entgegen zu setzen. Diesem Zweck dient der folgende Gastbeitrag von Prof. Dr. Horst -Joachim Lüdecke. Die Hoffnung ist, dass er auch Unkundige erreicht, die Gewissheit, dass er die Kundigen bestärkt. (Die Zwischenüberschriften in seinem Text sind von mir eingefügt).  Klaus Peter Krause

Kann man Klima schützen?

Ein Gastbeitrag von Prof. Dr. Horst-Joachim Lüdecke

Politik, Medien und Kirchen propagieren die Hypothese vom anthropogenen (menschgemachten) Klimawandel. Maßnahmen zum „Klimaschutz“ gehen in Gesetze ein. Man geht davon aus, dass Extremwetter durch anthropogenes CO2 zunehmen und eine zukünftige und gefährliche globale Erwärmung (Klimakatastrophe) ohne Klimaschutz unvermeidbar ist. Sachliche Begründungen werden für diese Vorstellungen nicht eingefordert. Doch zuerst: Was ist eigentlich „Klima“, was „Klimaschutz“?

Ein Globalklima gibt es nicht, nur Klimazonen

Klima ist von der Weltorganisation Meteorologie (WMO) definiert als lokaler statistischer Mittelwert des Wetters über mindestens 30 Jahre. Ein Globalklima gibt es nicht, nur Klimazonen – tropisch, subtropisch, gemäßigt bis polar. Die Klimas der Erdregionen ändern sich auch nicht gleichsinnig. So wird die Antarktis aktuell kälter, die Arktis dagegen wärmer. Dieser Vorgang kehrt sich zyklisch etwa alle 60 Jahre um. Immerwährender Klimawandel ist naturgesetzlich, konstantes Klima gibt es nicht. Schützen kann man daher „das Klima“ nicht, ebenso wenig wie das Wetter. Prof. Dr. Heinz Miller, ehemaliger Vize-Direktor des Alfred-Wegener Instituts (AWI) in Bremerhaven, sagte dazu in einem ZEIT-Interview vom 7. Juni 2007:

Wer von Klimaschutz redet, weckt Illusionen. Klima lässt sich nicht schützen und auf einer Wunschtemperatur stabilisieren. Es hat sich auch ohne Einwirkungen des Menschen oft drastisch verändert. Schlagworte wie Klimakollaps‘‘ oder Klimakatastrophe‘‘ sind irreführend. Klima kann nicht kollabieren, die Natur kennt keine Katastrophen“.

Natürlich ist Anpassung und Schutz vor den Folgen jedweder Klimaänderungen sinnvoll und nötig, stellvertretend sind Deiche gegen Sturmfluten zu nennen.

Der „Weltklimarat“ IPCC ist hauptsächlich eine politische Organisation

Alle Klimaschutzbemühungen berufen sich auf Aussagen des IPCC. Das IPCC1) ist neben einer wissenschaftlichen, hauptsächlich eine politische UN-Organisation. Sie hat das implizit erklärte Ziel, einen anthropogenen Klimaeinfluss nachzuweisen2), ein klarer Widerspruch zur geforderten Ergebnisoffenheit jeder Wissenschaft. Das IPCC forscht nicht selber. Über einen nicht transparenten Prozess ausgewählte „Leitautoren“ schreiben diese umfangreichen Klima-Sachstandsberichte sowie komprimierten Berichte für Politiker. Bei letzteren schreiben die betreffenden Regierungen mit, so dass diese Berichte oft den zugehörigen Sachstandsberichten widersprechen. Anonym-unabhängige wissenschaftliche Begutachtung, wie sie für alle wissenschaftlichen Publikationen streng verbindlich sind, gibt es für die IPCC-Berichte nicht. Aus diesen Gründen ist in der Klimafrage nicht das befangene IPCC, sondern nur die wissenschaftliche Fachliteratur relevant.

In der Erdgeschichte trotz 15mal höherer CO2-Konzentrationen kein Wärmekollaps

Untersuchungen an Eisbohrkernen, Baumringen, Tropfsteinen, Pollen und Sedimenten zeigen, dass die Erde weit wärmere und weit kältere Zeiten als heute erlebt hat. Zu nennen sind auch die über viele Millionen Jahre andauernden, über 15mal höhere CO2-Konzentrationen der Luft, die niemals zu einem globalen Wärmekollaps geführt haben. Es ist keine als ursächlich nachgewiesene Korrelation von CO2 und Erdtemperaturen für irgendeine Erdepoche bekannt, einschließlich der jüngsten. Man kennt lediglich Ausgasung von CO2 bei höheren Meereswassertemperaturen bzw. umgekehrt CO2 -Bindung bei tieferen Wassertemperaturen. Hierbei folgt das atmosphärische CO2 der Temperatur, aber nicht umgekehrt. Flora und Fauna kamen auch bei höchsten CO2-Konzentrationen der Klimavergangenheit niemals zu Schaden. Insbesondere bei hohen CO2-Werten boomte das Leben. Von Meeresversauerung in solchen Zeiten ist nichts bekannt, auch Korallen gedeihen schon seit über 400 Millionen Jahren.

Die Zyklen von Warm- und Eiszeiten

Seit 1 Million Jahren bewegte sich die Erde zyklisch durch Warm- und Eiszeiten. Rund 90 Prozent dieser Zeitspanne waren sehr viel kälter als heute. Wir leben seit 9000 Jahren wieder in einer dieser kurzen und lebensfreundlichen Warmzeiten. Der erwähnte Zyklus lässt die nächste Eiszeit in etwa 1000 bis 5000 Jahren erwarten. In der letzten Eiszeit, noch vor 20 000 Jahren, reichten die skandinavischen Gletscher bis nach Norddeutschland, und durch die gefrorenen Meereismassen lag der globale Meeresspiegel 120 m tiefer als heute.

Der Rückgang der Alpengletscher begann, als anthropogenes CO2 noch keine Rolle spielte

Die Alpengletscher waren die letzten 9000 Jahre unserer Warmzeit überwiegend kleiner als heute. Mitte des 19. Jahrhunderts, als die kleine Eiszeit3) endete, begannen sie bei ansteigenden Temperaturen wieder zu schmelzen. Anthropogenes CO2 spielte noch keine Rolle. Heute tauchen immer wieder uralte Baumstümpfe in schmelzenden Gletscherzungen auf, anschauliche Zeugen ehemalig höherer Baumgrenzen und wärmerer Zeiten. Vor 6500 und vor 4500 Jahren war es, jedes-mal weit über 1000 Jahre lang, deutlich wärmer als heute. Die Warmzeiten der Römer und des Mittelalters entsprachen etwa den heutigen Temperaturen (s. Bild).

Im 20. Jahrhundert war es in den 1930er Jahren fast schon so warm wie heute. Bis etwa 1975 kühlte es sich dann aber so deutlich ab, dass sogar der US Science Report von 1972 und die US-Medien vor einer neuen Eiszeit warnten4). In dieser Zeit stieg die atmosphärische CO2-Konzentration weiter, während die Temperaturen fielen. Die „neue Eiszeit“ war ein Fehlalarm, so wie das „Waldsterben“. Ab 1975 bis 1998 gingen die Temperaturen wieder nach oben, um die Jahre danach bis heute zu stagnieren. Etwa dreiviertel aller anthropogenen CO2-Emissionen fanden in den Jahren nach 1950 statt.

Temperaturanstieg wie schon bekannt aus der Vergangenheit

Das IPCC ignoriert freilich alle Temperaturmaxima vor dem Jahr 1850 (s. Grafik), weil sie zur Argumentation der anthropogenen Erwärmungs-Hypothese nicht passen. Aber auch die Geschwindigkeit des jüngsten

Temperaturen der Nordhemisphäre über die letzten 11.000 Jahre. Warmzeiten waren stets kulturelle Blütezeiten, Kaltzeiten bedeuteten Völkerwanderungen, Hunger und Seuchen (Bildquelle H. Kehl, TU Berlin) .

Temperaturanstiegs liegt deutlich im natürlichen Bereich der Vergangenheit. Bereits die berühmte mittelenglische Thermometer-Temperaturreihe (CET), die bis 1659 zurückgeht, zeigt Ende des 17. Jahrhunderts einen so starken Temperaturanstieg über die nächsten fünfzig Jahre, wie er bis heute nie wieder vorkam.

Globale Temperaturänderungen sind natürlichen Ursprungs

Viele Fachpublikationen führen die globale Temperaturentwicklung der letzten 2000 Jahre, inklusive der jüngsten Erwärmung, auf natürliche Zyklen der Sonne zurück, wobei die Wirkung des CO2 überhaupt nicht benötigt wird. Gemäß dem Grundparadigma der modernen Naturwissenschaft, der Hypothesensparsamkeit von William Ockham5), muss daher der jüngste Temperaturanstieg natürlichen Ursprungs gewesen sein, falls nicht zwingende Argumente widersprechen. Die gibt es aber nicht.

Keine Zunahme von Extremwetter, auch das IPCC fand keine

Über Extremwetterzunahmen seit 1950 gibt das IPCC im Sachstandsbericht AR5, Kapitel 2.6 von 2013 für alle denkbaren Extremwetterkategorien ausführlich und detailliert Auskunft, wobei die Ereignisse von Stürmen, Tornados, über Hagel, Starkregen bis hin zu Dürren und Überschwemmungen reichen. Selbst das IPCC konnte keine allgemeine Zunahme solcher Ereignisse finden, weder an Anzahl noch an Stärke6). Alle heutigen Extremwetter gab es, oft stärker, auch schon in der Vergangenheit ohne menschgemachtes CO2. Zumindest für Überschwemmungen kann sich darüber jeder an den vielen noch vorhandenen historischen Flusspegelwänden selber informieren.

Der Meeresspiegel steigt nur noch unbedeutend

Durch Schmelzen der Eismassen nach der letzten Eiszeit hat sich der globale Meeresspiegel um 120 Meter erhöht – mit stetig abnehmender Geschwindigkeit. Der aktuell nur noch unbedeutende Restanstieg wird seit vielen Jahrzehnten von Tausenden weltweit verteilten Pegelmessstationen akribisch überwacht und dokumentiert. Eine gemeinsame Fachstudie und Auswertung dieser Messungen von zwei US-amerikanischen und einer israelischen Universität vom Jahre 2015 hat einen gemittelten und keineswegs beschleunigten Meeresspiegelanstieg von 0,4 bis 1 mm/Jahr ermittelt. Das sind maximal 8 cm mehr bis zum Jahre 2100. Das behauptete Verschwinden von Südsee-Atollen durch Meeresspiegelanstieg ist eine oft wiederholte Falschmeldung.

Anthropogene globale Erwärmung bisher nicht nachgewiesen

Der wissenschaftliche Nachweis einer anthropogenen globalen Erwärmung steht bis heute aus. Auf lokal begrenzte meteorologische Parameter übt der Mensch dagegen durchaus Einfluss aus, so ist er für die in Großstädten höheren Durchschnittstemperaturen verantwortlich. Es geht aber um globalweite maßgebende Erwärmung in Klimazeiträumen, außerhalb von Großstädten. Die Messungen seit 1850 zeigen hier keine aus dem natürlichen Rahmen der Klimavergangenheit fallende globale Erwärmung und schon gar nicht einen anthropogenen Einfluss auf die globale Mitteltemperatur der Erde. Alle Warnungen stammen aus theoretischen Klimamodellen. Eine verlässliche Globalmodellierung eines so komplexen Geschehens wie „Klima“ ist aber generell unmöglich. So schreibt sogar das IPCC im Third Assessment Report (TAR 2001, S. 774)

“In climate research and modeling, we should recognize that we are dealing with a coupled non-linear chaotic system, and therefore that the long-term prediction of future climate states is not possible.”

(Deutsch: In Klima-Forschung und -Modellierung sollten wir uns darüber im Klaren sein, dass wir es mit einem gekoppelten, nicht-linearen, chaotischen System zu tun haben und deswegen langfristige Vorhersagen zukünftiger Klimazustände unmöglich sind).

Das Versagen von kurzfristigen und damit nachprüfbaren Klimamodell-Vorhersagen oder -Szenarien belegt diese IPCC-Aussage. Klima-Modelle können ohne künstliche Hilfen nicht einmal die Klimavergangenheit wiedergeben. Sie sind nur für wissenschaftliche Detailfragen von Nutzen.

Die Klimasensivität und der tatsächliche Erwärmungseffekt des anthropogenen CO

Um Missverständnisse zu vermeiden: Anthropogenes CO2 erwärmt die tiefe Atmosphäre. Der unbekannte Zahlenwert dieser Erwärmung wird als „Klimasensitivität“ bezeichnet. Darunter versteht man die globale Erwärmung bei jeder Verdoppelung der CO2-Konzentration, unabhängig von der CO2-Ausgangskonzentration. Die Fachliteratur macht für die Klimasensitivität Angaben in der enormen Bandbreite von 1 bis 4,5 Grad Celsius, wobei sich immer mehr abzeichnet, dass der Wert bei 1 Grad Celsius oder kleiner liegt7).

Es gibt keinen Grund, anthropogenes CO2 zu fürchten; die Sonne diktiert das Klima

Fazit: Die geringfügige globale Erwärmung von grob 0,8 Grad Celsius ab dem Jahre 1850 bewegt sich eindeutig  innerhalb der oft höheren natürlichen Schwankungsbreite der mittleren Globaltemperatur in den Zeiten vor 1850. Insbesondere die jahrzehntelangen Abkühlungs- und Verharrungsperioden seit 1850 bis heute widersprechen einer maßgebenden Erwärmung durch anthropogenes CO2. Es gibt keinen Grund anthropogenes CO2 zu fürchten. Dagegen trägt, entgegen der Annahme des IPCC, die Sonne, die auch schon vor der Industrialisierung unser Klima diktierte, wesentlich zur gegenwärtigen Erwärmung bei. Die Erklärung ist die über das letzte Jahrhundert ungewöhnlich stark angestiegene Solaraktivität und ihre Rückwirkung auf die Wolkenbildung. Die in die Atmosphäre eintretende, vom Sonnenmagnetfeld modulierte kosmische Hintergrundstrahlung übt einen maßgebenden Einfluss auf die Wolkenbildung aus8).

Die Menschheit sollte der gegenwärtigen CO2-Zunahme dankbar sein

Das Spurengas CO2 ist Grundbestandteil der Photosynthese und damit unverzichtbar für alles Leben auf der Erde. Ohne CO2 gäbe es uns nicht. Es verstärkt den Wuchs der meisten Pflanzenarten, insbesondere von Nahrungspflanzen, und ließ die Welternten messbar zunehmen9). Die jetzige CO2-Zunahme hat zum Ergrünen der Erde geführt, dies ist sogar dem SPIEGEL aufgefallen10). Die Menschheit sollte der gegenwärtigen CO2-Zunahme also dankbar sein. Kohleverbrennung gibt der Atmosphäre nur dasjenige CO2 wieder zurück, welches sie vor Urzeiten einmal besaß und welches in Urzeiten über Pflanzenverrottung zu Kohle wurde.

Obwohl nachgewiesen, lässt der Anstieg von anthropogenem CO2 keinen Klima-Alarmismus zu

Atmosphärisches CO2 nahm von 1850 bis heute von 0,028 Prozent auf 0,040 Prozent zu. Dieser Anstieg ist nachgewiesen anthropogen11). Je höher aber die CO2-Konzentration und damit der CO2-Partialdruck in der Luft ansteigen, umso mehr CO2 gelangt ins Meer und in das sich beschleunigende globale Pflanzenwachstum12). Auch bei gleichbleibenden anthropogenen CO2-Emissionen läuft infolgedessen der CO2-Gehalt der Luft gegen einen Gleichgewichtswert und nimmt nicht mehr zu. Darüber hinaus kann selbst bei Verbrennen aller Kohleressourcen das CO2 der Atmosphäre grob das Doppelte des heutigen Wertes nicht mehr übersteigen13). Dies aber lässt keinen Klima-Alarmismus mehr zu.

Was 80 Prozent CO2-Einsparung für Deutschland bewirken würden: seinen Niedergang

Deutschlands Anteil an den weltweiten anthropogenen CO2-Emissionen beträgt grob 2 Prozent. Um zu ermitteln, wie sich eine Verringerung dieses Beitrags um 80 Prozent (Plan der Bundesregierung) auf die globale Mitteltemperatur bis zum Jahre 2050 auswirkt, sei von vereinfachten Annahmen ausgegangen: Die derzeitige CO2-Erhöhung der Luft beträgt 2 ppm/Jahr, das sind in den 32 Jahren bis 2050 32 x 2 ppm = 64 ppm mehr (ppm = parts per million = 0,000.001). 80 Prozent Einsparungen durch Deutschland bedeuten 64 ppm x 2 Prozent x 80 Prozent = 1 ppm weniger. Als ungünstigsten Wert der Klimasensitivität, infolge CO2-Anstiegs von heute 400 ppm auf 2 x 400 ppm = 800 ppm, nennt das IPCC im Sachstandsbericht AR5 (2013) 4,5 Grad Celsius. Die Temperaturverringerung durch 80 Prozent deutscher CO2-Einsparungen beträgt somit im ungünstigsten Fall 4,5 °C x 1/400 = 0,01 °C, also praktisch nichts. Dieses „Nichts“ kostet Deutschland bisher aber mehr als 25 Milliarden Euro jedes Jahr. 80 Prozent CO2-Einsparung wären der Niedergang Deutschlands als Industrie- und Sozialstaat.

Die Ausrufung der globalen menschgemachten Klimakatastrophe begründet die politische Absicht, die westlichen Industriegesellschaften einer „Großen Transformation“ zu unterziehen. Näher ausgeführt hat das der Verfahrenstechniker Dr. Andreas Geisenheiner auf dieser Web-Seite hier.

Resümee

► Klima lässt sich nicht schützen und auf einer Wunschtemperatur stabilisieren. Es hat sich auch ohne Einwirkungen des Menschen oft drastisch verändert. Schlagworte wie „Klimakollaps“ oder „Klimakatastrophe“ sind irreführend. Klima kann nicht kollabieren, die Natur kennt keine Katastrophen (Zitat Prof. Dr. Heinz Miller, ehemaliger Vize-Direktor des Alfred-Wegener Instituts in Bremerhaven).

► Das IPCC ist neben einer wissenschaftlichen, vorwiegend eine politische Organisation und somit befangen. Aus diesen Gründen ist in der Klimafrage nicht das IPCC, sondern nur die wissenschaftliche Fachliteratur relevant.

► Selbst das IPCC kann keine allgemeine Zunahme von Extremwetterereignissen finden (Stürme, Tornados, Hagel, Starkregen, Dürren und Überschwemmungen usw.), weder an Anzahl noch an Stärke. Alle heutigen Extremwetter gab es, oft stärker, auch schon in der Vergangenheit ohne menschgemachtes CO2.

► Die Messungen seit 1850 zeigen keine aus dem natürlichen Rahmen der Klimavergangenheit fallende globale Erwärmung und schon gar nicht einen anthropogenen Einfluss auf die globale Mitteltemperatur. Alle Warnungen stammen aus theoretischen Klimamodellen. Eine verlässliche Globalmodellierung eines so komplexen Geschehens wie „Klima“ ist generell unmöglich.

► Es gibt keinen Grund anthropogenes CO2 zu fürchten.

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Horst Joachim Lüdecke, Jahrgang 1942, hat Physik studiert und danach in der Kernphysik geforscht. Mehrere Jahre ist er in der Industrie tätig gewesen (BASF, Ludwigshafen). Von 1975 bis zu seiner Emeritierung lehrte er als Professor für Informatik und Operations Research an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) des Saarlandes. Er ist Autor von Büchern und vielen anderen Publikationen. Vor allem seit seiner Emeritierung beschäftigt er sich mit der Klimaschutzpolitik und arbeitet für das Europäische Institut für Klima und Energie (EIKE). Er ist auch dessen Pressesprecher. Seine Web-Seite finden Sie hier und dort auch 46 aufschlussreiche Statements von IPCC-Experten gegen das IPCC.

1)  Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) (http://www.ipcc.ch/)

2)  https://www.ipcc.ch/site/assets/uploads/2018/09/ipcc-principles.pdf, (siehe Role, 2.)

3)  Hiermit wird die globale Kaltphase bezeichnet, welche von Mitte des 15. bis Mitte des 19. Jahrhunderts reichte (s. LIA im Bild).

4)  Time: The big freeze, 3.Dec. 1973; http://content.time.com/time/covers/0,16641,19731203,00.html

5)  In Wissenschaftshistorik auch als „Ockhams Rasiermesser“ bezeichnet; https://de.wikipedia.org/wiki/Ockhams_Rasiermesser

6)  IPCC Sachstandsbericht AR5, Kapitel 2.6, sowie AR5, WG1, TS.6.3, S.114

7)     F. Gervais, Earth-Science Reviews 155, 2016; https://kin152.gadz.org/climatologie/challenge.pdf
T. Mauritsen and R. Pincus, Nature Climate Change 7, 2017; https://www.nature.com/articles/nclimate3357
J. Christy and R. T. McNider, Asia-Pacific J Atmos Sci 53, 4, 2017; https://link.springer.com/article/10.1007Prozent2Fs13143-017-0070-z

8)     Svensmark et al., 2017, https://www.nature.com/articles/s41467-017-02082-2

9)     I. M. Goklany, GWPF, 2015, Fachliteraturquellen zu CO2 und Pflanzenwuchs; http://www.thegwpf.org/content/uploads/2015/10/benefits.pdf

10)     SPIEGEL ONLINE vom 29.4.2016;
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/co2-macht-die-welt-gruener-a-1089850.html

11)     Carbon Dioxid Data Center, http://cdiac.ess-dive.lbl.gov/;
ab März 2018 übernommen von ESS-DIVE (DOE); https://ess-dive.lbl.gov/

12)     Das Meer enthält etwa 40-mal so viel gelöstes CO2 wie die Luft, der CO2-Partialdruck des Meeres ändert sich im Gegensatz zur Luft daher durch anthropogene CO2-Emissionen praktisch nicht

13)     H.-J. Lüdecke and C. Weiss: Simple Model for the Antropogenically Forced CO2 Cycle, Tested on Measured Quantities, Journal of Geography, Environment and Earth Science International, 8(4), 1-12, 2016, DOI: 10.9734/JGEESI/2016/30532
http://www.sciencedomain.org/download/MTc0MzRAQHBm.pdf

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7 Kommentare zu „Kann man Klima schützen? Nein.“

  1. Spektrale Wasserdampfüberdeckung haben Sie vergessen. Irgendweche Teilchen aus dem All korrelieren auch. Dann zeitgleiche Erwärmung anderer Planeten und und und.

    Wen Interessiert das noch? Der Klimabetrug ist ausgelutscht und da es absehbar kälter wird selbst als Massenlüge nicht mehr brauchbar.

    Ist halt das nächste dran. Der gleiche Trick, mit anderen Inhalten. So austauschbar wie ein Taschentuch. Den einen wird Angst gemacht, die anderen mit irgendwelchem naturwissenschaftlichen Zeugs beschäftigt.

    Jetzt halt Virologie, wie bei Hühnergrippe und Aids. Der Fassadenkratzer hat da ein ähnliches Revival wie Sie, mit ähnlicher Detailtreue. Statt einem Jahr ist das 40 Jahr eher, der Unterscheid aber null. .Auch die Ergebnisse in Sachen Aufklärung.

    Diese Sacheinwände sind keine Alternative. Sie kommen aus einer passiven Position. Selbst wenn man hinterher alles wiederlegt wäre man bei null wenn die Gegenseite nicht längst das Thema gewechselt hätte. Vorlorener Posten, kontraproduktiv und anderen Interessen in die Hände spielend. Schreibe ich nicht zum ersten mal, auch hier nicht.

    Ist auch wie Sozialismus. Das Experiment wird auch immer wiederholt die Ergebnisse sind auch immer die gleichen. Bei diesen Sozialisten ist die Triebfeder aber klar, Macht und Vorteile.

    Darf ich mach den ihren Fragen?

  2. @Trebon: Nein, der Klimabetrug ist n i c h t „ausgelutscht. Die meisten Menschen in Deutschland (auch woanders) erkennen ihn als solchen nach wie vor nicht. Und der Betrug wird fortgesetzt – mit allen seinen bekannten Folgen. Daher in meinem Vorspann der Satz „Ständig wiederholten Irrlehren ist ständig wiederholte Aufklärung entgegen zu setzen.“ Sowie: Die Hohepriester „schaffen es noch immer, ihre Gläubigen bei der Stange und die Abweichler und Ungläubigen einflusslos zu halten“. Ja, natürlich dürfen sie nach meiner „Triebfeder“ (besser: Motivation) fragen. Sie steht ebenfalls im Vorspann: „Ständig wiederholten Irrlehren ist ständig wiederholte Aufklärung entgegen zu setzen…. Die Hoffnung ist, dass er auch Unkundige erreicht…“ Oder noch kürzer formuliert: Aufklärungsdrang. Beruflich einst bin ich ihm als Journalist gefolgt.

  3. Man sollte Deutschland vor dummen Leuten schützen, die die Politik maßgeblich beeinflussen wollen, wie z.B. Klima-Hysteriker, Klima-Hypochonder, Corona-Hysteriker und Corona-Hypochonder und Leuten, die die Dummheit finanziell gewaltig ausnutzen wollen, z.B. 7 Milliarden mal z.B. 100 Euro entspricht einen Umsatz von sagenhaften 700 Milliarden – wahrscheinlich in der Praxis dann eher mehr als eine Billionen (d.h. 1.000 Milliarden). Und das dann jedes Jahr – Covid 19 – Covid 20 – Covid 21 so wie man das auch bei Antivirensoftware macht und jedes Jahr abkassiert. Manche bekannten Leute haben Erfahrung mit dem Abkassieren – das sollte nachdenklich machen.
    Oder denken Sie an das Sprichwort: „Schuster bleib bei deinen Leisten“. Man könnte es heutzutage umformulieren: B.G. bleib bei deinen Computerviren – da gibt es noch allerhand zu tun.

  4. Das ist mal ein Text aus der guten, alten Zeit, als noch die Vernunft regierte. Normalerweise wären nach der Lektüre alle Aufgeregtheiten beruhigt und man könnte wieder entspannt seinem Tagwerk nachgehen. Aber leider gibt es da draußen Leute, die Übles im Schilde führen. Diese Leute benutzen, beschmutzen und zerstören alles, was sie zur Errichtung ihrer Lügengebäude und in der Folge zur Durchsetzung ihrer politischen Ziele einsetzen. Diese Leute müssen gestoppt werden und nicht der CO2-Anstieg.

  5. Sehr geehrter Herr Dr. Krause,
    Wie bei allen Ihren gut recherchierten Artikeln stimme ich Ihnen voll und ganz zu.
    Aber genau wie bei der sinnlosen Maskenpflicht machen fast alle beim Kampf gegen die Sonne mit. Solange die politisch korrekten Massenmedien nur Unsinn propagieren, wird sich auch nichts ändern. Die (meisten) Menschen glauben alles, was Ihnen vorgesetzt wird, ohne zu hinterfragen. Hinterfragen ist aber nur möglich, wenn man Zweifel hat. Da dies nicht der Fall ist, geht alles so weiter wie bisher, leider. Milliarden werden verschwendet für nichts!
    Deutschland war einmal ein Land der Dichter und Denker. Heute ist Deutschland ein Land der unbegrenzten Dummheit, ein Land von Arschkriechern (entschuldigen Sie bitte das Wort), Speichelleckern und Angsthasen.
    Bildung wäre auf alle Fälle besser als die derzeitige Massenverblödung.
    Für die Verblödung werden Milliarden ausgegeben, bei der (neutralen) Bildung fehlt es an allen Ecken und Enden.
    Ich denke, wenn das deutsche Volk nicht endlich aufwacht, wird es ein sehr böses Erwachen geben, wenn es zu spät ist.

  6. Sehr geehrter Herr Schübel,
    das Lob für den „gut recherchierten Artikel“ gebührt mir nicht, sondern dem Gastautor Professor Lüdecke. Aber vielen Dank für Ihre ergänzenden Anmerkungen. Mit vielen Grüßen Klaus Peter Krause

  7. @KP v.31.07

    Ist zwar schwer über andere (Die und Sie) zu reden da man Sie nicht kennt aber ich versuch es mal:

    Natürlich erkennen Sie den Betrug nicht. weil es Sie nicht interessiert.
    Es will schlicht keiner wissen ob CO2 für dieses oder jenes verantwortlich ist. Das wäre nur wichtig wenn die Cola zu warm wäre, deswegen.

    Die meisten wissen auch das Sie angelogen werden, da unterschätzen Sie ihre Mitmenschen. Das wissen auch die Verfasser derartiger Lügen, deshalb wählen Sie Angst und Panikmache. Da setzt das denken der meisten dann aus. Sie werden immer den Weg gehen der ihnen Sicherheit verspricht. Da der Staat vielen kaum mehr als brutale abmelke bieten kann sind diese Märchen für Erwachsene auch Staatsdoktrin.

    Nun kommen Sie mit sachlichen Erwägungen für deren konkrete Einschätzung ein Physikstudium min. in Abendschule benötigt wird. Das erzeugt das genaue Gegenteil von den eigenen, sicher ehrenhaften, Absichten. Weitere Verunsicherung und noch stärkeres klammern an die Rockschösse eines angeblich fürsorglichen Staatsapparates der nicht zu Unrecht als das kälteste aller Ungeheuer bezeichnet wird.

    Die Gegenseite argumentiert nie sachlich, sondern stets emotional. Mit Begriffen wie …Leugner wird auch ganz offen zugegeben das es keine sachliche Diskussion gibt, nicht geben kann und auch nicht geben wird.

    Wenn der offensichtliche Irrwitz einer dieser Kampagnen zu Tage tritt wird einfach das nächste Fass aufgemacht. Da es zur Zeit kälter wird ist nicht mehr ein Spurengas der Untergang sondern eine Grippewelle.

    Aber jede Münze hat zwei Seiten. Man bekommt diese Macht- und Abgreifetypen nicht über einen Diskurs. Das ist denen völlig egal. Ist ein taktisches Verhältnis zur Wahrheit, aus Eigennutz. Man bekommt Sie über ihre Taten dran, die Verantwortung die Sie auf sich nehmen wenn Sie Millionen von Menschen auf diese Wege lenken.

    Sie müssen für Sie Sorgen. In diesem System wissenschaftlicher Moralisiererei entsteht eine berechtigte Anspruchshaltung.

    Dann mal her mit den Brötchen Frau IM Erika et al. Andernfalls stellen wir mal Fragen wie sich das mit PCR und Mund-Nase mit irgendwas bedecken „wirklich“ verhält.

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