Der Islam als Bedrohung

Seine Gewalttätigkeit und nicht nur die des Islamismus – Eine mörderische Frömmigkeit – Die Ambivalenz des Koran – Worüber man in dieser Diskussion informiert sein sollte

Nach dem Terroranschlag auf die Satirezeitschrift Charlie Hebdo stehen Islam und Islamismus ganz besonders im Blickpunkt der Diskussion von Politik und Öffentlichkeit. Was ist der Islam? Was sagt der Koran? Wie gewalttätig ist diese Religion? Geht Gewalt nur vom Islamismus (zum Begriff hier) aus oder auch vom Islam überhaupt? Antworten darauf finden sich inzwischen viele. Solche Antworten zu kennen, erleichtert es, der Diskussion zu folgen und sich an ihr zu beteiligen.

Überproportional viele Anschläge mit dem islamischen Glauben begründet

Der Soziologe und Politologe Jens Alber befasste sich in der FAZ1) mit der „Anatomie einer mörderischen Frömmigkeit“. Dort schreibt er: „Kaum erfolgt irgendwo eine neue, islamistisch begründete Greueltat, treten Vertreter des politischen Establishments auf den Plan, um zu beschwichtigen, das habe mit der Religion des Islams nichts zu tun.“ Natürlich sei nicht zu leugnen, dass Anschläge heute ganz überproportional Leute begingen, die ihre Taten selbst mit ihrem islamischen Glauben begründeten. Und die beriefen sich auf die Religion als Legitimation ihrer Taten. Deshalb würde es wenig sinnvoll sein, den religiösen Hintergrund zu leugnen oder auszublenden. Die Mehrheit der Bevölkerung sehe den Islam, Umfragen zufolge, inzwischen als Bedrohung.

Die Suche nach Gewaltstellen in Koran und Bibel führt nicht weit

Doch begnügt sich Alber mit dieser Feststellung nicht, sondern meint, genauer fragen zu müssen, wo die Brücke zwischen der Religion und den Anschlägen zu suchen sei. Man könne dafür zunächst nach einschlägigen Stellen im Koran forschen. Dabei finde sich manches, was sich als Aufforderung zum Glaubenskrieg interpretieren lasse. Dennoch führe diese Suche nicht weit: „Zum einen sucht man bestimmte Strafgebote für den Fall der Blasphemie oder bildlicher Darstellungen des Propheten im Koran vergeblich; sie sind dem Koran gänzlich fremd. Zum anderen zeigt sich, dass sich in der Bibel sehr ähnliche, zum Teil sogar schärfere Formulierungen finden, wenn es um den Kampf gegen Ungläubige … oder die Verdammung von Homosexuellen geht.“ Überdies fänden sich dort auch explizite Blasphemieverbote. Dennoch hätten die Bibellehren heute offensichtlich keine ähnlich wirksame Mobilisierungswirkung für politische Wirrköpfe wie der Islam und sein Koran.

Die politische Einbettung einer Religion macht den Unterschied aus

Alber fragt, woran das liege. Naheliegend ist für ihn die Vermutung, „dass dafür Jahrhunderte von Aufklärung und Säkularisierung im Westen verantwortlich sind, die es im Orient so nicht gab und die im Westen bewirkten, dass religiösen Forderungen heute allgemein mit größerer Skepsis begegnet wird“. Entscheidend sei aber wohl, dass sich Islam und Christentum in der Gegenwart in einem fast gänzlich und wesentlich unterschieden: „Während die Gesellschaften des christlichen Westens einen hohen Lebensstandard genießen und in Freiheit unter dem Schutz von Demokratie und Menschenrechten leben, erfolgt das Leben eines Großteils der Muslime unter den Bedingungen des Krieges, der wirtschaftlichen Rückständigkeit und der politischen Unterdrückung in autoritären Regimes. Wie entscheidend die politische Einbettung einer Religion ist, zeigt sich daran, dass die in islamischen Ländern recht häufigen Verbote von Blasphemie und Apostasie (Religionswechsel) nicht im Koran gründen, sondern meistens erst relativ jungen und politischen Ursprungs sind. Die besonders scharfen pakistanischen Strafbestimmungen stammen zum Beispiel aus den Jahren 1980 bis 1986 unter der Militärdiktatur von General Zia-ul-Haq.“

„Die Vielfalt der Islam-Erscheinungsformen erkennen“

Alber verweist auf Forschungen des amerikanischen Pew Research Center. Ihnen zufolge „haben heute sämtliche 23 Länder der Welt, die den Religionswechsel unter Strafe stellen, eine muslimische Bevölkerungsmehrheit“. Das bedeute andererseits aber auch, dass die Mehrheit, nämlich 26 von insgesamt 49 Ländern mit muslimischer Bevölkerungsmehrheit, keine derartigen Strafbestimmungen hätten. Daher hält er es auch für wichtig, „die Vielfalt der Erscheinungsformen des Islams in Zeit und Raum“ zu erkennen. Historisch nämlich sei der Islam einmal keineswegs Inbegriff der Modernitätsfeindlichkeit, sondern Träger von weitgehender Toleranz – besonders im Vergleich zum Christentum gegenüber Juden – und wissenschaftlichem Fortschritt gewesen. Aktuell sei unser westliches Bild des Islams zu monolithisch und zu einseitig von seinem Erscheinungsbild im Nahen Osten geprägt. Daher kommt Alber zur Schlussfolgerung: „Wir stehen im Westen keinem monolithischen Islam gegenüber, sondern einer Minderheit von gewaltbereiten Islamisten, die es in Zusammenarbeit mit der Mehrheit der Muslime zu bekämpfen gilt.“

Nicht nur eine islamistische Minderheit ist die Bedrohung, sondern der Islam überhaupt

Anders als bei Alber geht für Samuel Schirmbeck2) die Bedrohung nicht von einer islamistischen Minderheit aus, sondern vom Islam überhaupt. Er beruft sich auf den Religionsgelehrten und Muslim Soheib Bencheikh. Dieser sehe die Ursache für die erschreckende Entwicklung des Islam im Islam selbst und zitiert ihn: „Das größte Gut einer Religion liegt in ihrer Theologie, aber ihr größtes Übel kommt ebenfalls aus ihrer Theologie – wenn sie stagniert.“ Und auf die Frage, ob die Angst vor dem Islam berechtigt sei oder Ausdruck von „Islamophobie“, habe Soheib Bencheikh in die Kamera gesagt: „Die Angst vor dem Islam ist vollkommen berechtigt. Im Namen dieser Religion werden die schrecklichsten Verbrechen begangen. Im Namen dieser Religion geschieht derzeit eine ungeheure Barbarei. Wenn die Menschen Angst vor dem Islam haben, so ist das völlig normal. Auch wenn ich kein Muslim wäre, würde ich mich fragen, was das für eine Religion ist, auf die sich Verbrecher berufen.“

„Die Tiefe und die geistige Dimension des Koran wurden verschüttet“

Schirmbeck erläutert: „Soheib Bencheikh hatte vom ‚Islam’ gesprochen und die in dessen Namen verübten Verbrechen nicht auf einen ‚Islamismus’ abgeschoben. Die Schutzmauer, die beide trennte und die den Islam davor bewahrte, sich mit sich selbst auseinandersetzen zu müssen, gab es für ihn nicht, im Gegenteil.“ Und Schirmbeck verweist an dieser Stelle abermals auf Soheib Bencheikh: „Die Tiefe und die geistige Dimension des Koran wurden verschüttet. Stattdessen hat man millimetergenau nachgeäfft, was eine menschliche Person, nämlich der Prophet, getan haben soll. Man läuft Gefahr, den Islam auf dem Niveau der damaligen Beduinengesellschaft festzuschreiben und ihn für immer im sechsten Jahrhundert nach Christus festzunageln.“

„Der Zusammenhang von Islam und Gewalt ist ein Faktum“

Ferner schreibt Schirmbeck: „Überall auf der Welt, wo der Islam Macht bekommt, werden Frauenrechte und Gedankenfreiheit eingeschränkt, Minderheiten verfolgt. Darauf hinzuweisen, auf diesen gefährlichen Kern des Islam, nicht des ‚Islamismus’, auch hierzulande, wo er die Macht dazu Gott sei Dank nicht hat, wird von der Linken als „islamophob“ gegeißelt.“ Auch verweist er auf den tunesischen Islamologen Abdelwahab Meddeb. Der habe 2004 geschrieben: „Die Muslime müssen sich der Frage ,Islam und Gewalt‘ stellen. Der Zusammenhang ist ein Faktum, in der Geschichte und in den Schriften. Wir haben es mit einem Propheten zu tun, der selber getötet und zum Töten aufgerufen hat.“ Schirmbecks Beitrag ist gegen jene Politisch Linke gerichtet, die den Islam verharmlost, indem sie dessen Gewalttätigkeit nur dem Islamismus zuschreibt. Daher auch die Überschrift „Die Linke im Muff von tausend Jahren“. Der ganze Beitrag hier.

„Vortäuschen ist ein Teil des islamischen Glaubens“

Die als Türkin geborene Arzu Toker3) hat im November 2014 „Sechzehn gute Gründe, den Islam zu verlassen“ aufgeführt und erläuterte dies unter anderem so: Bei meiner Kritik am Islam handele ich nicht aus Hass, sondern weil ich meine Fähigkeit zu denken nicht verleugnen kann und will. Der Mut, sich des eigenen Verstandes zu bedienen, (Kant) führt, wie ich meine, zwangsläufig zu dem Schritt, den Islam zu verlassen. Dies will ich in sechzehn Punkten begründen.“ Unter Punkt 12 Ränkeschmieden und Lügen. TAKKIYA – „Du sollst lügen“ liest man, was weithin nicht bekannt ist: „Runde Tische und die Islamkonferenz von Herrn Schäuble sind eine Farce, es sei denn, die islamistischen Herren erklären selbst, dass es die Bestimmung der Takkiya gibt und sie diese nicht akzeptieren. Und zwar öffentlich. Ein Dialog mit den islamischen Verbänden ist nicht möglich, solange sie die Aufklärung in ihren Reihen nicht offiziell, weltweit und öffentlich nachvollziehbar beginnen. Denn Vortäuschen und Ränke schmieden ist ein Teil des islamischen Glaubens.“

Darauf achten, ob der Koran originalgetreu übersetzt ist und nicht beschönigend

In ihrer Vorbemerkung schreibt Arzu Toker: „Es fiel mir schwer, mich zu beschränken. Ich veröffentliche also zunächst nur meine ersten sechzehn Gründe, wobei hierin keine Wertung bezüglich der Gewichtung der Gründe liegen soll. Zudem möchte ich den deutschsprachigen Lesern mitteilen, dass ich die Behauptung der islamischen Theologie sowie der Islamisten, dass der Koran auf Arabisch offenbart wurde und nicht übersetzbar sei, nicht teile. Allerdings sind einige Übersetzungen nicht Originalgetreu sondern beschönigend. Ich empfehle die Koran – Übersetzung von Rudi Paret zugrunde zu legen.“ Den ganzen Text finden Sie hier.

Islam meint Unterwerfung, im Koran wird sie durchbuchstabiert

Die Religionswissenschaftlerin Prof. em. Dr. Hanna Barbara Gerl-Falkovitz4) hat den Beitrag „Gewalt und Religion – Die Ambivalenz des Koran“ geschrieben, veröffentlicht vom Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e.V. (idaf) in Sankt Augustin.5) Der Beitrag beginnt mit diesen Sätzen: „Islam meint wörtlich ‚Unterwerfung’ unter den Willen Allahs. Diese Unterwerfung wird durchbuchstabiert im Koran, der in seiner Urform bei Allah selbst liegt und in seiner Buchform als unmittelbare, im göttlichen Arabisch formulierte Wiedergabe der Urform gilt. Koran meint zunächst das Vorlesen eines Textes, später die Gesamtheit der Offenbarung. Koranworte werden daher wesentlich unhistorisch aufgefaßt und sind trotz ihrer nicht seltenen Widersprüche nicht relativierbar. Um diese Widersprüche haben sich vier berühmte Rechtsschulen bis zum 12. Jahrhundert bemüht, doch sind deren fatwas selbst gewissermaßen klassisch-unveränderlich kanonisiert.“

Woran sich alles entscheiden wird

An anderer Stelle liest man: „Der Koran enthält den ins einzelne gehenden Willen Allahs zur Regelung des gesamten menschlichen Lebens, weswegen der Koran auf den westlichen Leser den erstaunlichen Charakter eines „Gesetzbuches“ macht – von völlig anderem Zuschnitt als das „Geschichtsbuch“ der Bibel.“ Am Ende schreibt Frau Gerl-Falkovitz: „Angesichts eines revitalisierten, zum Teil fanatisierten Islam kann es nur die Antwort eines revitalisierten und nicht fanatisierten Judentums und eines ebensolchen Christentums geben, das seine Quellen im Judentum weiß und achtet. Dies betrifft die religiöse Seite der Frage; die politische und rechtliche im Sinne einer Demokratisierung des Islam ist davon zu unterscheiden und von rechtsstaatlicher Seite zu klären.“ Der Beitrag endet mit der Schlussfolgerung: „Alles wird sich daran entscheiden, ob der Koran von seinen versöhnlichen oder seinen kämpferischen Suren her verstanden wird.“ Der ganze Text hier.

Hält man dem entgegen, was Samuel Schirmbeck und Arzu Toker schreiben, kommt es darauf aber gar nicht an, denn der Islam ist wie er ist – trotz dessen von Jens Alber beschworenen „Vielfalt der Erscheinungsformen“. Daran ändert dann auch nichts seine Feststellung, gewaltbereit sei nur eine Minderheit von Islamisten.

Lesenswert zum Thema sind auch diese Beiträge:

Was gilt in der Integrationspolitik – Emanzipation der Frau oder kulturelle Toleranz? (hier)
Muslime in Deutschland – Daten, Fakten und Tabus (hier)
Wenn der Rechtsstaat „verwertet“ wird, gibt er sich auf (hier)
Einwanderung: Multikulti lohnt sich nur für die Arbeitgeber (hier)
Richtige Prognosen, falsche Schlüsse: Deutschlands Demographie-Problem (hier)

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1) FAZ vom 13. Januar 2015, Seite 9 (Feuilleton): „Warum nur in Gottes Namen? Zur Anatomie einer mörderischen Frömmigkeit.“ Jens Alber ist emeritierter Soziologe und Politologe. Von 2002 bis 2011 war er Direktor der Abteilung Ungleichheit und soziale Integration am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung und Professor für Soziologie an der Freien Universität.

2) FAZ vom 19. Januar 2015, Seite 6. Samuel Schirmbeck ist Autor und Filmemacher. 1991 baute er das ARD-Büro Nordafrika in Algier auf und berichtete bis zu seiner Rückkehr 2001 als Korrespondent der ARD über Algerien. Einer der vielen Leserkommentare zu Schirmbecks Beitrag bei FAZNet lautet:
„Einer der treffendsten und intelligentesten Artikel, die ich je in der FAZ gelesen habe. Er beschreibt großartig die ignorante Sturheit vieler Links-Grüner, um jeden Preis am harmlosen idealisierten Islambild festzuhalten. Noch so fundiertes Erfahrungswissen, noch so stichhaltige Argumente – nichts kann sie überzeugen, nach dem Motto: Wer ein gesundes Vorurteil hat, sollte sich nicht durch Fakten beirren lassen. Auch dass unsere Gutmenschen dabei den ultrakonservativen Muslimen und Islamisten in die Hände spielen und gegen reformwillige Muslime, denen der verstaubte jahrhundertealte Käfig zu eng geworden ist, anarbeiten, scheint ihnen nichts auszumachen – sie treten weiterhin selbstgerecht als unbeirrte Kämpfer gegen angeblichen Rassismus, rechte Fremdenfeindlichkeit usw. auf. Was mit dieser ideologischen Unterdrückung jeglicher Islamkritik in Deutschland und Europa bereits angerichtet wurde, liegt auf der Hand. ANGELA ENGELS 6 (WASSERFRAU111) – 19.01.2015 13:56

3) Arzu Toker ist Schriftstellerin, Journalistin, Moderatorin und Übersetzerin und lebt in Köln. Sie war Gründungsmitglied des Vereins „Zentralrat der Ex-Muslime“ und ist u. a. Autorin von „Kein Schritt zurück (2014)“ und „Frauen sind eure Äcker (2012)“.

4) Frau Gerl-Falkovitz hatte von 1993 bis 2011 den Lehrstuhl für Religionsphilosophie und vergleichende Religionswissenschaft an der Technischen Universität Dresden inne und ist heute Leiterin des Europäischen Instituts für Philosophie und Religion an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Benedikt XVI. bei Wien.

5) idaf-Geschäftsführer ist der Journalist, Publizist und Buchautor Jürgen Liminski. Näheres über ihn hier. Die idaf-Homepage hier.

 

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5 Kommentare zu „Der Islam als Bedrohung“

  1. Weil dieser Fehler immer wieder gemacht wird, hier kurz eine Replik: der Vergleich des Korans mit der Bibel ist irreführend, wenn der Islam im Verhältnis zum Christentum bestimmt werden soll. „Die Bibel“ ist ein Konvolut heterogener Texte. Für das Christentum ist an allererster Stelle das Neue (!!) Testament maßgebend. Dieses muß herangezogen werden. Und dann wird man allein beim Vergleich der beiden heiligen Texte NT und Koran feststellen müssen, daß sie sich diametral gegenüberstehen, ja daß der Koran geradezu als Gegenentwurf zum Christentum,zur Lehre des Neuen Testamens nämlich, verstanden werden muß. Und im Neuen Testament gibt es eben keine Aufrufe zur Tötung von Ungläubigen, sondern zu Nächsten- gar Feindesliebe. Das was in „der Bibel sehr ähnlich“ lautet wie im Koran, steht samt und sonders im Alten (!!) Testament.

  2. Jens Alber-Wissenschaftszentrum Berlin-Leitung: Die aufgrund tief grünrotlilaner Färbung und exzellenter genitaler Qualifikation gekürte ‚Profx‘ Jutta Allmendinger. Also ein Genderladen und außeruniversitäre rote Kaderschmiede, gegründet von Politos, finanziert von Bund und Land als Propagandatröte- sowas ist nicht ernst zu nehmen und die Verharmlosungen unerträglich, dieser Ideologe will einen verscheißern. An zahlreichen Koranstellen steht klipp und klar für jeden verstehbar, wie mit den Ungläubigen zu verfahren ist
    http://michael-mannheimer.net/2013/05/28/islamexperte-falaki-kampfbefehle-allahs-im-koran-warum-muslime-gegen-unglaubige-kampfen-mussen/

    und der ‚Bibelvergleich‘ ist schlicht gelogen- es ist nicht bekannt, daß dort zu Genozid und massenhafter Versklavung aufgerufen wird.
    Und Apostatenbestrafung- nix neupolitisch, da nachschlagen: Koran Sure 16/106, Sure 2/217, Sure 4/137, Sure 5/21, Sure 16/106
    Die meisten Rechtsschulen sind seit altersher der Ansicht, dass eine solche Tat mit dem Tod zu bestrafen ist.
    Dann dieses grauenhafte 68er- Geschwurbel von den sozialen Ursachen des Terrors: Atta und seine Komplizen waren steinreich genauso wie Osama und Konsorten und arme, unterdrückte Nichtmoslems ziehen keineswegs raubend, plündernd, mordend umher- es sind fast immer Anhänger der ‚Religion des Friedens‘. Das entgeht einem ‚Soziologen‘?
    Unterschlagen wird auch, daß bis heute nicht ein einziger Korangelehrter geschweige denn ein islamischer Staat die allgemeinen Menschenrechte anerkannt hätte.
    Zum Menschenbild des Islam steht da was Vernünftiges:
    http://korrektheiten.com/2015/01/09/paris-gewalt-und-der-islam/

    Kurzum- dieser Kerl ist ein Ideologe und Lügner reinsten Wassers. Es spricht für sich, daß solche heuchlerischen Kreaturen im staatlichen Wissenschaftsbetrieb heute den Ton angeben.

  3. Sehr geehrter Herr Krause,

    Charlie Hebdo als Grundlage für die nachfolgenden Ausführungen zu verwenden halte ich zumindest für fraglich. Diese Aktion war mit so vielen Ungereimtheiten gespickt, manche sprechen sogar von einer „false flag“.

    Auch in islamischen Ländern wäre ein Aufmischen der Bevölkerung und die damit verbundene Übertragung auf den Rest der Welt in diesem Maße ohne das Zutun der Amerikaner und Natoverbündeten nicht möglich.

    Man kann über den Islam vs. Christentum sprechen, aber nicht auf der Grundlage von Terrorattentaten.

    Wenn Sie sich ein wenig zur „alternativen Presse“ zählen, weil sie ja gerne und oft den etablierten Meinungen widersprechen, dann dürfte Ihnen bestimmt nicht entgangen sein, dass es auch andere Sichtweisen zum Islam und Terror gibt. Ich nenne hier Stichpunkte wie Daniele Ganser, Christoph Hörstel oder Willy Wimmer, um nur ein paar Beispiele zu nennen.

    Der eigentliche Grund für die Problematik im Westen ist der Zuzug in die Sozialsysteme, der auch von vielen Menschen aus moslemischen Ländern genutzt wird. Von denjenigen, die aus islamischen Krisengebieten zu uns kommen, nicht zu sprechen. Das führt auch hier zu Spannungen, die vermeidbar wären, würden wir für sie nicht die Attraktivität einer Vollversorgung darstellen und ebenfalls nicht in deren Ländern „tätig“ wären.

    Aus meiner Sicht müßte die Frage lauten: „westliche Werte“ als Bedrohung für die westliche Welt bevor man sich mit dem Islam befasst.

    MfG Rüdiger B. Schulz

  4. Liebe Mitmenschen,

    einiges im Artikel muss präzisiert werden. Zum Verhältnis des Korans zum AT ist zu sagen, dass sich hier weitgehende „Parallelen“ finden, sprich es wurde abgeschrieben oder eher nacherzählt, mit genügend Fehlern im Text, um zu wissen, wer von wem… Historisch wissen wir es ja, aber die „Gläubigen“ halten ihre Kopie natürlich für das seit Ewigkeiten bestehende Original, das auch ewig und unverändert weiter gilt.
    Hier ist ein wesentlicher Unterschied: Die Bibel gilt als „von Gott inspiriert“ und darf historisch gedeutet werden; der Koran will die wörtliche Rede Allahs sein, was jede Historisierung ausschließt.

    Gewaltstellen im AT sind meist referierend im geschichtsschreibenden Sinne, manchmal zwar auch den Zorn Gottes in aller Gewalt darstellend.
    Dies ist nach christlichem Verständnis im NT aufgehoben durch den Neuen Bund und die Liebe als konstitutiv für den Glauben seit Jesus. Die alte Gewalt wird durch die Liebe ERSETZT.

    Im Koran ist es bekanntlich umgekehrt: Die älteren Suren stammen aus Mekka, als Mohammed seine Mitbürger durch friedliches Predigen zu gewinnen suchte. Er war schwach und forderte von den Mekkanern Toleranz ein: Du hast deinen Glauben, ich habe meinen Glauben u.v.m. Diese Sprüche eignen sich auch heute sehr gut, um andersgläubigen Wirts-Gesellschaften Sand in die Augen zu streuen.
    Der Brauch des Tarnens und Täuschens ist sehr explizit und vorausschauend kultiviert worden: So darf ein Moslem sogar Schwein essen, um nicht aufzufallen usw. Einzig in fundamental-orthodoxen Fragen darf nicht gelogen werden. Ansonsten ist alles erlaubt, was der Erhaltung und / oder Verbreitung des Islams dienlich ist.
    Dann aber kam die Hidschra nach Medina, wo Mohammed sich politisch-militärisch sehr verstärken konnte. Von hier aus hat er einen Krieg nach dem anderen geführt, um seine Macht und seinen Glauben auszubreiten, und jetzt wurden die Suren plötzlich sehr kriegerisch und brutal.
    Da diese Suren die jüngeren sind, greift wiederum das Prinzip der Abrogation (wie oben in der christlichen Theologie). Deshalb sind sich alle moslemischen Rechtsschulen bis heute einig, dass im Zweifelsfall die friedliche Haltung durch den Krieg ERSETZT gehört!

    Soviel zur theologischen Ebene. Andererseits sagt der Koran auch selbst , er sei in klarer und einfacher Sprache geschrieben, so dass er von jedermann verstanden werden könne. Deshalb haben Gewalttäter Recht, die sich auf ihn berufen. Ist der „kleine“ Jihad, der Krieg gegen die Ungläubigen, ausgerufen, ist jeder Moslem aufgefordert, sich nach seinen Kräften daran zu beteiligen.
    Es wäre natürlich dumm, dies hierzulande schon allzu öffentlich zu tun. Man wartet ab, bis Immigration und Demographie das Ihre getan haben, soviel Zeit muss sein.

    Apostaten sollen dreimal aufgefordert werden, zum wahren Glauben zurückzukehren, denn Allah ist barmherzig. Nur wenn sie dann immer noch abschwören, sollen sie getötet werden.
    Da braucht es kaum einen „Blasphemie-Paragraphen“ im Gesetzbuch, wenn manche Dinge schon stante pede auf dem Marktplatz stattfinden!

    Gewalt und Islam sind innig miteinander verschränkt, wie uns der Koran beweist und alle islamischen Traditionen dem höchstverehrten Propheten selbst zuschreiben: Er soll jüdische Kriegsgefangene zu Hunderten umgebracht haben (lassen) sowie auch einige Kritiker. „Befreit mich denn niemand von…?“
    Mohammed hat gemordet, viele Menschen versklavt und eindeutige Hierarchien aufgestellt, welche Menschen mehr oder weniger zählen. Das Zeugnis eines arabischen gläubigen Mannes gilt vor Gericht soviel wie das von 16 animistischen Frauen, wenn ich es recht erinnere, dazwischen ganz aparte und nicht sehr pol.-korr. Abstufungen.
    Entscheidend ist nun die Glaubwürdigkeit dieses Herrn.
    Wenn ein Anhänger fünfmal täglich inbrünstig betet und kritisches Denken nie gelernt hat, so darf man von porentief reiner Gehirnwäsche ausgehen. Für einen solchen Fanatiker ist Mohammed der „beste und liebste aller Menschen“. Der hält sich an sein Idol und wird ihm in allem nachfolgen: Analphabetismus/Bildungsferne kein Problem, aber Schläue im politischen und geschäftlichen Handeln; absolute Machtausübung über möglichst mehrere Frauen; Kampfbereitschaft bis zum Militarismus; Juden sind Affen, Christen sind Schweine, sonstige „Menschen“ haben eigentlich gar kein Recht zu leben; Antiintellektualismus, nur der Islam ist wert, studiert zu werden; die Religion steht über allem und beherrscht auch das Recht; alles für die Umma tun, die Ungläubigen sind aber Fremde und Feinde, denn ursprünglich war jeder Mensch ein Moslem, nur manche sind abgefallen und damit eigentlich des Todes usw.

    Der historisierende Kritiker sieht allerdings einen zwar schlauen politischen, militärischen und wirtschaftlichen Kopf; der allerdings viele Verbrechen beging, jedem Menschenrecht hohn sprach und gewiss alles andere als ein heiliger Mann war. Er hat nicht nur gemordet, sondern auch gelogen (sein Ruf als Lügner wird selbst im Koran beklagt, wenn ich recht erinnere). Wie kann man so jemandem glauben, wenn er eine neue Religion verkündet? Hätte ein wahrer Gott keinen Würdigeren gefunden?
    In dem Schreckensbuch „Koran“ steht nichts, was ein frühmittelalterlicher Schlaukopf nicht hätte wissen können.
    Man möge es sich antun, dieses Buch zu lesen, bevor man die Brüder verteidigt! Schneller noch kommt die Erkenntnis, wenn man die (islamische) Biographie des großen Propheten zu Rate zieht.
    Selbst wenn die Quellen übertrieben hätten, die ihn rühmen wollten, indem sie seine Macht und Gewalt aufblähten, bleibt doch immer noch der quasireligiöse Glaube an einen solchen Islam wie auch das koranische Zeugnis selbst, das sich selbst immunisieren wollte, in Kenntnis der christlichen Aporien durch Widersprüche in der Bibel; und das seine Wirkungen so schon genau im Blick hatte, nicht widerlegt werden zu können.
    Diese Autoimmunisierung aber macht den Islam so starr und unbeugsam, dass eine Reform auch künftig recht sicher ausgeschlossen werden kann!

    Aus diesem Blick auf die künftige Wirkung rührt natürlich auch die vielgerühmte „Toleranz“ dieser Ideologie. Ja, es ist eine politische Ideologie mit spirituellen Anteilen, aber keine wahre Religion mit substanziellen Inhalten!
    (Nur immer dasselbe: Es gibt nur EINEN Gott, der hatte KEINEN Sohn, wer das behauptet, ist ein Götzendiener, und auf den wie alle andern Widerspenstigen wartet eine schreckliche Hölle bis in Ewigkeit, das sagt der Prophet, gehorcht ihm in allen Einzelheiten! Fertig. – Zum einzigen Gott gemacht wurde aber der Mondgott in Mekka, um die Mekkaner zu gewinnen, die ihre Pilger zu verlieren fürchteten; daher stammt der Halbmond als lächerliches Zeichen für einen Herrn des Universums…)

    Toleranz bedeutet, dass man sich zu schon existierenden Religionen wie Judentum und Christentum bewusst verhalten musste. Wer sich von denen nicht bekehrte, wurde zum Arbeiten gebraucht (die arabischen Beduinen waren dafür zu stolz) und musste Sondersteuern zahlen als Bürger zweiter Klasse, und so werden Ungläubige zu allen Zeiten gesehen; als eine Art Untermensch, auf Deutsch gesagt.
    Grünrote GutmenschInnen sollen sich nicht einbilden, dass ihre Willkommenskultur ihnen einmal gedankt wird, sondern sie werden für ihre Dummheit verachtet, von den Ehrlichen unter den Moslems schon heute.
    Während Jesus die Zwei-Reiche-Lehre vertrat, dem Kaiser zu geben, was des Kaisers ist, also eine Anerkennung der weltlichen Macht durch sein Wort: Mein Reich ist nicht von dieser Welt;

    wollte Mohammed alles Leben, Weben, Streben seiner Lehre unterwerfen, wie im Judentum, aber ohne dessen Geistesfreiheit; stattdessen Totalitarismus in Denken, Reden, Handeln. So wartet man nicht auf Allah, der strafen wird, sondern man straft alle Abweichler in seinem Namen jetzt sofort; wenn man nur das hat, worauf es auch nach Khomeini ankommt: die Macht.

    Wer seine Freiheit liebt und die seiner Nachkommen, muss sich mit dieser Ideologie heute beschäftigen und – nach Kenntnisnahme! – dazu Stellung nehmen. Sonst wird er gewiss einmal gefragt werden: Hast du nicht davon gewusst? Was hast du getan?

    Nota bene: Keinem Menschen soll ein Haar gekrümmt werden, und die Religionsfreiheit wird nicht angetastet – aber Aufklärung muss sein!

    Wenn ein Glaube sich aber auf seine Freiheit berufen will, muss er nachweisen, selber tolerant zu sein und auch jede/n austreten lassen und leben lassen, der oder die das will! Das gilt natürlich auch, wo ihm die Mehrheit angehört.
    Andernfalls hätte er seine eigene Freiheit verwirkt und gehörte verboten!
    Zu fordern ist die Anerkennung der Menschenrechte OHNE den Vorbehalt ihrer Vereinbarkeit mit der Scharia!
    Der kleine Unterschied ist der zwischen Freiheit – und Sklaverei.

    Wer sich politisch betätigt, sollte Mut haben, die Wahrheit zu sagen und für das Recht kämpfen können oder es gleich sein lassen.
    OK, pseudonyme Schreiberlinge müssen ihren bürgerlichen Namen nicht nennen, da spart sich die Gesellschaft den Polizeischutz…

    Wenn jetzt nur ein Mitmensch ins Grübeln, gar Studieren kommt oder mehr, bedankt sich ganz artig im Voraus

    Ihr Philanthrop

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