Der Weltklimarat IPCC kassiert sein schärfstes Untergangsszenario – Er gesteht ein, dass seine Klima-Schreckensszenarien unglaubwürdig sind – Damit verlieren viele Klimaklagen, Behördenprognosen und Medienberichte ihre Grundlage – Der Insider und Augenzeuge des Großbetrugs „Klimakatastrophe“ Hartmut Bachmann
Zeichnet sich in der Klimaschutzpolitik eine Kehrtwende ab? Auf der Web-Seite Tichys Einblick war jüngst zu lesen „Der Weltklimarat kassiert sein schärfstes Untergangsszenario für 2100. Damit wackelt das Fundament vieler Klimaklagen, Behördenprognosen und Medienberichte, die jahrelang mit der äußersten Drohzahl Politik machten“ (siehe hier).*) Die Online-Zeitung Die Freie Welt formulierte in ihrer Schlagzeile die gleiche Information so: „Schock für Klimasekte: Doch kein Weltuntergang. UN-Weltklimarat gesteht ein, dass seine Klima-Schreckensszenarien unglaubwürdig sind.“ (siehe hier).**)
Auch Fritz Vahrenholt hat das Thema unter dem Titel „IPCC-Autoren sagen Klimakatastrophe ab“ aufgegriffen, ebenfalls bei Tichys Einblick: „Jahrzehntelang wurde der Weltuntergang an die Wand gemalt. Generationen von Schülern wurde Angst gemacht. Klimaschutz hat in Deutschland gar Verfassungsrang. Auf dieser Grundlage wurde die Energieversorgung zerstört, die in der Folge zu einer beispiellosen Deindustrialisierung geführt hat. Jetzt heißt es: War nicht so gemeint.“ Der ganze Vahrenholt-Beitrag hier.
Ob diese Entwicklung wirklich ein Ende oder zumindest ein Aufweichen der Klimaschutzpolitik einläutet, wird sich zeigen. Dass sie es tun möge, ist aus wirtschaftlichen Gründen – besonders für Deutschland – bitter notwendig. Aber sie erinnert mich auch an meine erste Warnung vor der Klimaschutzpolitik auf dieser Blog-Seite im November 2008, dem Jahr, in dem ich mit dieser Seite begonnen habe. Seitdem sind auf ihr zum Thema Klimaschutzpolitik 263 Beiträge erschienen. Der erste ist hier zu finden und nach wie vor zutreffend. Leider.
Das erste Buch zum Thema Klimaschutzpolitik, das mir in die Hände fiel, ist das von Hartmut Bachmann gewesen mit dem Titel „Die Lüge von der Klimakatastrophe – Das gigantischste Betrugswerk der Neuzeit. Manipulierte Angst als Mittel zur Macht“, erschienen 2007 im Frieling-Verlag, Berlin (ISBN 9 783828 025219). Flott geschrieben, leicht verständlich und unterhaltsam, also alles andere als sterbenslangweilig. Im Gedenken an Bachmann aus der Zeit von heute mit der Erinnerung an damals hier ein paar zusätzliche Informationen:
Wie ich von dem gigantischen Betrugswerk erfuhr
Ich hatte mich mit Bachmann in jener Zeit im Hotel Frankfurter Hof in Frankfurt getroffen, wo er mich mit dem Betrug und dessen Hintergründe vertraut machte. Ich war damals schon nicht mehr Redakteur der FAZ, sondern, weil 65 geworden, bereits Ruheständler. Ich hätte das sonst dort zum Thema gemacht oder Kollegen dazu bewogen, es zum Thema zu machen. Es ist in der FAZ dann zum Thema auch geworden, nur so gar nicht in meinem Sinn. Das Blatt ist einseitig voll auf den CO2-Klimaschutzwahn abgefahren – bis heute – und hat, von zwei oder drei Ausnahmen abgesehen, die lange zurückliegen, Gegenstimmen nicht zu Wort kommen lassen.
Bachmann als Insider und Augenzeuge
Hartmut Bachmann (Jahrgang 1924) beschreibt in seinem Buch, wie es zu der Idee kam, mit CO2 und dessen angeblicher Treibhauswirkung auf das Erdklima ein Geschäft zu machen. Er beschreibt es, weil er als Insider und Augenzeuge von Beginn an dabei war. Die gesamte Konstruktion, die die Klimakatstrophe stützen solle, sei ein einziges Lügengebäude – „aufgebaut von den obersten internationalen Klimabehörden bis hinunter zu den Landesregierungen“. In einer E-Mail vom 16. Juli 2007 schrieb er mir und anderen:
So wurde Bachmann zum Mitwisser
„Ich selbst habe fünf Jahre lang Meteorologie (Wetterkunde) und Aerodynamik studiert, bin Jahre lang Segelflieger und Militärpilot gewesen und weiß durch tausende von Flugstunden in allen Wetterlagen ziemlich genau Bescheid, was sich in der Erdatmosphäre tut, tun kann und nicht ereignen kann. Jahre später, es war zu der Zeit, als die (auch heute noch tätigen) ‚Klimawissenschaftler‘ die vor der Tür stehende nächste Eiszeit proklamierten, lebte ich in den USA. Ich leitete dort als CEO (Vorstandsvorsitzender) ein Unternehmen, das sich exklusiv mit Klimafragen beschäftigte. Als Mitglied in Ausschüssen und Delegationen wurde ich ‚Mitwisser‘, wie sich die am 11. August 1986 vom ‚Spiegel‘ lancierte ‚Klimakatastrophe verselbständigte (beginnend in den USA). Es wurde dort die Frage behandelt: ‚Why don’t we convert the climate change into a business attractation?‘
Die plötzliche Umstellung von der Prognose einer Eiszeit auf die einer Erderwärmung
Wie die Uno bzw. das UNEP prophylaktisch von künftigen Entscheidungen durch Etablierung des IPCC, der Weltklimabehörde, entmachtet wurde, wann, weshalb und wozu dies stattfand, und wie es zehn Jahre nach einer vorherigen Verkündung einer vor der Tür stehenden Eiszeit plötzlich möglich wurde, eine neuerliche Klimakatastrophe, nunmehr aber durch Erwärmung der Erde zu prognostizieren und dies mittels Anwendung von Angstmache, wie seit Jahrtausenden erfolgreich ausprobiert, zu publizieren, dessen wurde ich als Insider gewahr.
Bachmanns Entschluss, sein lange gebunkertes Wissen preiszugeben
Ich habe dieses Wissen bis vor kurzem in meinem Inneren gebunkert. Nachdem die Umfragen in Deutschland nunmehr feststellten, dass 70 Prozent der Deutschen durch eine angeblich ‚menschgemachte‘ Klimakatastrophe geängstigt sind und nach Bemerkungen von Freunden und früheren Mitarbeitern, dass ich mein Wissen als Insider um die Erfindung der ‚Klimakatastrophe‘ besser publiziere, entschloss ich mich vor kurzem, dies zu tun.“
Der reißerische Spiegel-Aufmacher von 1986
Das Wort „Klimakatastrophe“ wurde 1986 in Deutschland kreiert. Am 11. August brachte das Nachrichtenmagazin Der Spiegel diesen Begriff erstmals in globalen Umlauf. Der damalige bebilderte Artikel ist reißerisch als Angstmacher aufgemacht. Das Titelbild zeigt den Kölner Dom, nur noch mit den Turmspitzen aus dem Nordseewasser herausragend. Bachmann konstatierte: „Von wahrheitsgetreuer Berichterstattung bezüglich der Klimaänderung konnte man ab 11. August 1986, dem Tage als Rudolf Augstein mittels seines ‚Der Spiegel‘ den Kölner Dom in der Nordsee ersäufte, nicht mehr reden.“ Von da an sei klar gewesen, dass der Start des Schnellzuges namens Klimakatastrophe in Richtung Angst und Panik gestartet sei und dass man auf den Zug aufspringen müsse.
Bachmanns Anruf bei Rudolf Augstein
Anfang September 1986, so beschreibt es Bachmann in seinem Buch, habe er Rudolf Augstein angerufen, mit dem er offenbar befreundet war, jedenfalls mit ihm auf Duzfuß stand: „Ich bat meine Sekretärin, eine Telefonverbindung nach Hamburg herzustellen, um Rudolf Augstein zu suchen. Endlich hatte ich ihn an der Strippe und fragte ohne große Einleitung:
‚Was hast Du Dir denn dabei gedacht?‘
‚Wobei gedacht?‘
‚Na, beim Ersäufen des Kölner Doms.‘
‚Aufwecken, munter machen.‘
‚Und Angst machen, antwortete ich.‘
‚Ohne Angst der Massen gibt es keine Bewegung der Massen.‘
‚Ich antwortete: Deine Aktion wird Folgen haben.‘
‚Augstein: Hoffentlich. Wenn Du was für mich hast, ruf durch.‘
So zu lesen in Bachmanns Buch von 2007 auf Seite 100. Ein Kapitel in diesem Buch (Seite 40) trägt die Überschrift „Die Geburt einer genialen Idee“. Wie man vorzugehen gedachte, zeigen drei Äußerungen von IPCC-Mitgliedern. Sir John Houghton: „Solange wir keine Katastrophen ankündigen, wird niemand zuhören.“ Prof. John Christy: „Man muss eine gewisse Panik schüren, und dann fließt das Geld.“ Prof. Dr. H. Stephen Schneider: „Um Aufmerksamkeit zu erregen, brauchen wir dramatische Statements und keine Zweifel am Gesagten. Jeder von uns Forschern muss entscheiden, wie weit er eher ehrlich oder eher effektiv sein will.“
Gründer und Leiter mehrerer Unternehmen in Deutschland, der Schweiz und den USA
Aufgewachsen ist Bachmann auf einem großelterlichen Hof am Rand von Berlin. Nach seiner Zeit als Militärpilot im Zweiten Weltkrieg absolvierte er noch ein Studium an der Hochschule für Politik in Berlin, gründete und leitete mehrere Unternehmen in der Bundesrepublik Deutschland, der Schweiz und den USA, lebte seit den 1970er Jahren überwiegend in den USA und verstand sich als “aktiver Bürger mit journalistischem Gespür, der aufgrund eigene Erfahrungen und Recherchen immer wieder die Initiative ergreift, um über gesellschaftliche Entwicklungen und Missstände aufzuklären“, wie es in dem Buch von 2007 über ihn heißt. Von ihm ebenfalls im Frieling-Verlag erschienen ist auch sein Buch „Die Reformverhinderer. Parteien- und Beamtendiktatur in Deutschland“.
Den letzten Kontakt mit Bachmann hatte ich vor vielen, vielen Jahren in einem Telefongespräch, als er nunmehr in Hamburg wohnte. Er wird nicht mehr leben, es sei denn, dass er 102 Jahre alt geworden ist.
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*) Der Weltklimarat (IPCC – Intergovernmental Panel on Climate Change) ist ein Gremium der Vereinten Nationen (UN), das den wissenschaftlichen Kenntnisstand zum Klimawandel zusammenfasst. Er bewertet Ursachen, Folgen und Minderungsoptionen, ohne Handlungsempfehlungen zu geben. 195 Mitgliedsstaaten nutzen die Berichte als wissenschaftliche Grundlage für die internationale Klimapolitik. Gegründet wurde der IPCC mit Sitz in Genf 1988 durch die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) und das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP). Tausende Wissenschaftler werten ehrenamtlich Studien aus. Deren Ergebnisse werden in drei Arbeitsgruppen (Naturwissenschaftliche Grundlagen, Folgen/Anpassung, Minderungsmaßnahmen) erarbeitet. Umfassende Sachstandsberichte (Assessment Reports) erscheinen etwa alle sechs bis sieben Jahre. Der 6. Bericht wurde von 2021 bis 2023 veröffentlicht. 2007 der IPCC den Friedensnobelpreis erhalten. Soweit die offizielle, politisch korrekte Darstellung des IPCC. Wie Helmut Schmidt den Weltklimarat sah, hat er am 4. Juni 2007 als Altbundeskanzler so formuliert: „Dieser Weltklima-Rat hat sich selbst erfunden, den hat niemand eingesetzt. Die Bezeichnung Weltklima-Rat ist eine schwere Übertreibung. Diese ganze Debatte ist hysterisch, überhitzt, auch und vor allem durch die Medien. Klimatischen Wechsel hat es auf dieser Erde gegeben, seit es sie gibt.“
**) Zu beiden Berichten passt die Information des Web-Portals Expose-News.com, dass besagter Klimarat IPCC seinen siebten Sachstands- oder Bewertungsbericht (AR7) für die Weltklimakonferenz COP33 im Jahr 2028 nicht fertigzustellen vermag. Wegen Meinungsverschiedenheiten unter seinen Mitgliedstaaten sei er damit im Rückstand. Angeführt würden sie von einer Koalition, „zu der Saudi-Arabien, Russland, China, Indien und Kenia gehören“. Der Bericht habe als zweite globale Bestandsaufnahme der „Treibhausgasemissionen“ der UN rechtzeitig für die COP33 fertig sein sollen, „wurde jedoch auf Ende 2029 verschoben, da die Aussichten ungewiss sind“. (Bericht vom 6. Mai siehe hier).
Nicht anders die Information in den Web-Portalen Climaterealism.com, Masterresource.org und Politicalcapitalism.com: Es gebe immer mehr Hinweise darauf, dass die UN-Klimarahmenkonvention scheitere oder zumindest „unruhig“ sei. Der jüngste Hinweis darauf sei die anhaltende Unfähigkeit des IPCC-Wissenschaftsausschusses, sich über Umfang und Zeitpunkt des nächsten Bewertungsberichts zu einigen. (hier, hier und hier).
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*) Der Weltklimarat (IPCC – Intergovernmental Panel on Climate Change) ist ein Gremium der Vereinten Nationen (UN), das den wissenschaftlichen Kenntnisstand zum Klimawandel zusammenfasst. Er bewertet Ursachen, Folgen und Minderungsoptionen, ohne Handlungsempfehlungen zu geben. 195 Mitgliedsstaaten nutzen die Berichte als wissenschaftliche Grundlage für die internationale Klimapolitik. Gegründet wurde der IPCC mit Sitz in Genf 1988 durch die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) und das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP). Tausende Wissenschaftler werten ehrenamtlich Studien aus. Deren Ergebnisse werden in drei Arbeitsgruppen (Naturwissenschaftliche Grundlagen, Folgen/Anpassung, Minderungsmaßnahmen) erarbeitet. Umfassende Sachstandsberichte (Assessment Reports) erscheinen etwa alle sechs bis sieben Jahre. Der 6. Bericht wurde von 2021 bis 2023 veröffentlicht. 2007 der IPCC den Friedensnobelpreis erhalten. Wie Helmut Schmidt den Weltklimarat sah, hat er am 4. Juni 2007 als Altbundeskanzler so formuliert: „Dieser Weltklima-Rat hat sich selbst erfunden, den hat niemand eingesetzt. Die Bezeichnung Weltklima-Rat ist eine schwere Übertreibung. Diese ganze Debatte ist hysterisch, überhitzt, auch und vor allem durch die Medien. Klimatischen Wechsel hat es auf dieser Erde gegeben, seit es sie gibt.“ (Quelle: mein Archiv).
**) Zu beiden Berichten passt die Information des Web-Portals Expose-News.com, dass besagter Klimarat IPCC seinen siebten Sachstands- oder Bewertungsbericht (AR7) für die Weltklimakonferenz COP33 im Jahr 2028 nicht fertigzustellen vermag. Wegen Meinungsverschiedenheiten unter seinen Mitgliedstaaten sei er damit im Rückstand. Angeführt würden sie von einer Koalition, „zu der Saudi-Arabien, Russland, China, Indien und Kenia gehören“. Der Bericht habe als zweite globale Bestandsaufnahme der „Treibhausgasemissionen“ der UN rechtzeitig für die COP33 fertig sein sollen, „wurde jedoch auf Ende 2029 verschoben, da die Aussichten ungewiss sind“. (Bericht vom 6. Mai siehe hier).
Nicht anders die Information in den Web-Portalen Climaterealism.com, Masterresource.org und Politicalcapitalism.com: Es gebe immer mehr Hinweise darauf, dass die UN-Klimarahmenkonvention scheitere oder zumindest „unruhig“ sei. Der jüngste Hinweis darauf sei die anhaltende Unfähigkeit des IPCC-Wissenschaftsausschusses, sich über Umfang und Zeitpunkt des nächsten Bewertungsberichts zu einigen. (hier, hier und hier).