Das Elektroauto – ein schönes Spielzeug für Reiche als Drittwagen

Die  Anschaffungskosten sind zu hoch – Die Batterie ist zu schwer, zu groß und zu teuer – Der größte Akku des ID 3 von VW für 77 kWh wiegt über 400 Kilogramm – Beim Anfahren und Beschleunigen 25 Prozent mehr Energieverbrauch – Allein der Akku kostet 23 000 Euro – Ladezeit je nach Steckdose 7 oder 22 Stunden, Kosten der Steckdose über 1000 Euro – Ladestrom wird knapp, wenn in einem Gebiet jeder Haushalt sein Auto laden möchte – Je mehr Elektroautos, umso schwieriger lässt sich die Ladeleistung bereitstellen – Der Ladestrom ist teurer als angepriesen, und Schnell-Laden mindert die Akku-Lebensdauer

Karikatur: Schwarwel

Bekanntlich sollen die Autofahrer in Deutschland auf elektrisch getriebene Batterieautos umsteigen. Viele machen das schon , allein 2020 haben sie fast 300 000 gekauft. Ihnen wird eingeredet, damit würden sie das Klima vorm Erwärmen retten helfen. Das geht zwar nicht und ist daher, wie lange schon belegt, Betrug. Auch hat die Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) das Vorhaben schon 2010 deutlich genug kritisiert. Außerdem belegt eine Ifo-Studie*) von 2019, dass beim aktuellen Energiemix Deutschlands und mit dem Energieaufwand bei der Batterieproduktion der CO2-Ausstoß von Elektroautos im günstigsten Fall knapp über dem eines Dieselmotors liegt, ansonsten jedoch weit darüber (hier). Aber die politische Führung und die Altparteien interessiert dergleichen nicht. Soll also gehen, was nicht geht, wird es gehend gemacht, nämlich hoch subventioniert. Folglich haben sich auch Unternehmen gefunden, die solche Autos bauen, und Menschen, die solche Autos kaufen. Sie sind, wie üblich, verführbar.

Der anfängliche Reiz

Für Autofahrer hat der Antrieb mit elektrischem Strom beim ersten Gedanken seinen Reiz: keine Abgase und statt zur Sprittankstelle zu fahren, schiebt man das Ladekabel seines Autos abends in die Steckdose der heimischen Garage, und morgens ist es wieder fahrbereit. Allerdings nicht über lange Strecken und auf unabsehbar lange Zeit; es hapert an der Speicherkraft der Batterien.

Was ist, wenn das staatliche Subventionieren aufhört?

Und wie soll das gehen, wenn alle Bürger Batterieautos fahren, was die Klimaschutz- und Energiewende-Politik will, und alle über Nacht ihr Gefährt wieder aufladen müssen? Die wenigsten Autofahrer haben eine Garage, die meisten parken ihre nachts auf den Straßen. Dann würden dort für jedes Auto viele, viele Ladesäulen gebraucht – oder tagsüber auf den Firmenparkplätzen der Arbeitgeber für Menschen, die beruflich auf das Auto angewiesen sind. Ganz zu schweigen davon, was geschieht, wenn das Subventionieren aufhört, weil sich der Staat das nicht dauerhaft leisten kann. Werden die Batterieautos dann wirklich zum Selbstläufer?

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