Was der Sozialismus will, aber nicht sagt

Der Sozialismus ist ein Trieb, sein Grundmotiv eine Aversion gegen diese Welt – Die marxistische Theorie als Vorwand, um das wahre Motiv zu verbergen – Das Schawarewitsch-Buch „Der Todestrieb in der Geschichte“ – Jeder neue sozialistische Menschenversuch besteht immer wieder aus vier Komponenten – Die Abneigung gegen „das Bestehende“ als Grundmotiv des Sozialismus – Was der Sozialismus sonst noch abschaffen will – Wie man erkennt, ob das sozialistische Motiv vorliegt – Stets das gleiche Muster: den Missstand laut nur beklagen, aber nicht ihn beheben – Die sozialistische Aversion ist in der menschlichen Seele angelegt  – Analyse eines destruktiven Modells von Daniel von Wachter

Grüß Gott, da bin ich wieder (aus: Karl Marx in der Karikatur, Eulenspiegel.com)

Sozialismus ist nie tot, er ist allenfalls nur scheintot. Mit dem Untergang der DDR, der Sowjetunion, des kommunistischen Ostblocks schien er erledigt zu sein, abgehakt, entsorgt. Viele dachten, dass die schrecklichen Erfahrungen sitzen, dass sie in den Köpfen der Menschen dauerhaft verankert sind, zumal in den Köpfen jener, die ihn am eigenen Leib Jahrzehnte haben erleiden müssen wie die Deutschen in der einstigen DDR. Aber sein Leben hat der Sozialismus immer nur vermeintlich ausgehaucht. Längst blüht er wieder auf. Ihm immanent ist das Enteignen. Sozialismus ist ein Enteignungsprogramm. Einen Ruf nach Enteignung erleben wir gerade in Berlin: Dort läuft seit dem 6. April ein Volks­be­geh­ren zum Ent­eig­nen von Woh­nungs­un­ter­neh­men.

Der Glaube an die staatliche Hand

Enteignen wollen die Initiatoren aus der linken Szene Immobilien Konzerne in Berlin mit mehr als 3000 Woh­nun­gen. Sie glauben zu wissen, seien die Wohnungen in staatlicher Hand, gebe es dort keine Mietsteigerungen mehr. Die Enteignungsopfer wä­ren ein Dut­zend Un­ter­neh­men mit ins­ge­samt 240 000 Woh­nun­gen. Die FAZ*) berichtete: „Was an­fangs als ver­rück­te Idee aus der lin­ken Sze­ne be­lä­chelt wur­de, hat sich zu ei­nem ernst­haft dis­ku­tier­ten po­li­ti­schen The­ma ent­wi­ckelt. In Um­fra­gen fin­den mehr als die Hälf­te der Ber­li­ner die Idee zu­min­dest im Grund­satz gut. Längst hat die Ent­eig­nungs­de­bat­te auch die Bun­des­po­li­tik er­reicht.“  Warum ist der Sozialismus nicht auszurotten?  Was steckt dahinter?

Der Sozialismus ist ein Trieb, sein Grundmotiv eine Aversion gegen diese Welt

Die Antwort überzeugend auf den Punkt gebracht hat Daniel von Wachter im Monatsmagazin eigentümlich frei.**) Sein Ausgangspunkt ist das „Motiv, das für den Sozialismus charakteristisch ist“.  Sein Grundmotiv sei keine Theorie und keine Überzeugung, sondern ein Trieb. Seine These lautet: „Das Grundmotiv des Sozialismus ist eine Aversion gegen Ordnung, Werte, Moral und gegen diese Welt.  Eine Aversion gegen gewisse Eigenschaften unserer Welt, zum Beispiel, dass die Güter knapp sind, dass einige Bevölkerungsgruppen sich statistisch im Intelligenzquotient unterscheiden und dass Männer und Frauen sich körperlich und statistisch in der Persönlichkeit unterscheiden. Eine Aversion gegen der Menschen Glauben an die Werte und an die Moral.“

Die marxistische Theorie als Vorwand, um das wahre Motiv zu verbergen

Diese These bezieht von Wachter „nicht nur auf den Marxismus-Leninismus (also die Sowjetunion, das kommunistische China und so weiter), sondern auch auf den Postmodernismus, auf die Frankfurter Schule (die sogenannte ‚Kritische Theorie’) und auf die Achtundsechziger-Bewegung und den aus ihr entstandenen heutigen Kulturmarxismus“. Er schreibt: „Es ist also nicht so, dass Menschen von der marxistischen Theorie überzeugt werden und deshalb dann den Sozialismus vertreten. Viele Sozialisten glauben die marxistische Theorie selber nicht, sondern verwenden sie nur als Vorwand, damit man nicht gleich merkt, dass sie durch die sozialistische Aversion getrieben werden. Die meisten, die die marxistische Theorie glauben, werden dazu durch ihre sozialistische Aversion getrieben. Die marxistische Theorie ist dann eine Art Wunschdenken.“ Sie solle über das grundlegende Motiv nur hinwegtäuschen. Dies drücke Igor Schafarewitsch so aus: „Der Marxismus stützt sich auf dieses psychologische Fundament: die kompromisslos-feindliche Haltung, den glühenden Hass gegenüber der Umwelt, der nur einen Ausweg, ihre völlige Zerstörung, zulässt.“

Das Schawarewitsch-Buch „Der Todestrieb in der Geschichte“

Der russische Mathematiker und Philosoph Schafarewitsch lebte von 1923 bis 2017. Als Mathematiker arbeitete er vor allem in den Bereichen Zahlentheorie, Algebra und algebraische Geometrie. Näheres über sein Leben, Werk und politisches Wirken hier. Als Autor berühmt gemacht hat ihn sein Buch Der Todestrieb in der Geschichte Erscheinungsformen des Sozialismus.***)   In einer Kurzbeschreibung des Buches (hier) heißt es:

Jeder neue sozialistische Menschenversuch besteht immer wieder aus vier Komponenten

Igor R. Schawarewitsch (undatiert) Quelle: Internet

„Demographisch, demokratisch, kulturell, moralisch und ökonomisch zehrt der Westen heute von der Vergangenheit. Und lebt auf Kosten der Zukunft. So ist das im Sozialismus. Immer. Der russische Mathematiker und Philosoph Igor Schafarewitsch erklärt in seinem lange vergriffenen Klassiker „Der Todestrieb in der Geschichte“, warum jeder neue sozialistische Menschenversuch – und es gab im Laufe der Jahrhunderte viele – immer wieder aus vier Komponenten besteht, nämlich der Zerstörung von Privateigentum, Tradition, Familie und Religion. Insofern sind zum Beispiel die millionenfache Abtreibung in den westlichen Staaten oder die Unterbringung von Kleinkindern in ‚Krippen’ genannten staatlichen Verwahranstalten heute auch Indikatoren dafür, wie weit der „schleichende Sozialismus“ (Roland Baader) bereits vorangepirscht ist. Igor Schafarewitsch analysiert wie kein anderer, warum Sozialismus immer kulturzerstörerisch sein will und wirken muss und am Ende immer eins bedeutet: Tod! Dieses Buch ist längst mehr als ein Geheimtipp im Lager der so heterogenen Antisozialisten – und alle dürfen sich auf Igor Schafarewitsch berufen: Liberale und Libertäre, Konservative und Reaktionäre sowie orthodoxe und andere traditionsbewusste Christen.“

Die Abneigung gegen „das Bestehende“ als Grundmotiv des Sozialismus

Zurück zum Wachter-Beitrag. Das sozialistische Grundmotiv sei eine Abneigung gegen „das Bestehende“, konstatiert er. Nicht die sozialistische Utopie sei das Hauptziel – sei es als Gegenstand eines Wunsches oder einer Theorie – sondern die Kritik und Vernichtung des „Bestehenden“. Rhetorisch fragt er: „Wie wollen Sozialisten die Welt verändern, was wollen sie erreichen?“ Seine Antwort: „Sie wollen ihrer sozialistischen Aversion folgen. In verschiedenen Menschen sind verschiedene Aspekte der sozialistischen Aversion in verschiedenen Stärken vorhanden, aber insoweit die sozialistische Aversion in einem Menschen vorhanden ist und er ihr folgt, will er das Wahre, Gute und Schöne zerstören. Er will das Eigentum enteignen und den Schutz des Eigentums abschaffen. Er komponiert atonale Musik, baut funktionalistische Häuser, produziert abstrakte Malerei. Er schafft die Volksmusik ab.“

Was der Sozialismus sonst noch abschaffen will

Was will der Sozialismus sonst noch abschaffen? „Er will alles abschaffen, was die Menschen an die traditionelle Ordnung erinnert. Er will Ehe und Familie abschaffen und Kinder staatlich erziehen lassen. Er will den Glauben an diejenigen Werte und die Moral abschaffen, die als „konservativ“ bezeichnet werden und die vom Christentum gelehrt werden. Er will das Christentum abschaffen, da es Verantwortung, Freiheit und diejenigen Werte lehrt, die der Sozialist hasst. Und vieles mehr kann der sozialistischen Aversion entspringen. Hinzu kommt, dass die sozialistische Aversion den Wunsch mit sich bringt, mit Staatsgewalt die verhassten Werte zu bekämpfen und die Menschen zu kontrollieren. Der Sozialismus will den Glauben an die vom Christentum gelehrten Werte zerstören und ein totalitäres System aufbauen.“

Wie man erkennt, ob das sozialistische Motiv vorliegt

Dann die Frage, wie man „das Bestehende“ so hassen kann. Hier geht es um die Rolle der Missstände. Wachter schreibt: „Eine naive Antwort verweist auf die Missstände, wie es auch Beschönigungen und Verherrlichungen der Achtundsechziger-Bewegung tun. Genau hier kann man erkennen, ob jemand sich bemüht, etwas zu verbessern, oder ob das sozialistische Motiv vorliegt. Wo jemand auf einen Missstand hinweist und vorgibt, die Sache verbessern zu wollen, aber in Wirklichkeit die Sache nicht verbessert, sondern das Bestehende zerstört, da wirkt das sozialistische Motiv. So gaben die Bolschewisten vor, den Arbeitern und Bauern helfen zu wollen, aber in Wirklichkeit schadeten sie ihnen, ermordeten viele und wollten auch gar nicht, dass es ihnen besser ginge, denn dann würden sie zufriedener, und sie würden nicht an der Revolution, sondern am Erhalt des Bestehenden mitwirken.“

Stets das gleiche Muster: den Missstand laut nur beklagen, aber nicht ihn beheben

Und weiter: „Die Feministen geben vor, Frauen befreien zu wollen, setzen sich aber dafür ein, dass Frauen nicht die Wahlmöglichkeit haben, statt arbeiten zu gehen bei ihren Kindern zu bleiben. So sagte schon Simone de Beauvoir, man dürfe keiner Frau erlauben, zu Hause zu bleiben, um ihre Kinder zu pflegen, denn wenn es so eine Wahlmöglichkeit gibt, werden zu viele diese Wahl treffen. Die Antiautoritären gaben vor, gegen Unterdrückung der Kinder durch überautoritäre Eltern zu sein. Haben sie sich um die Verbesserung der Lage der Kinder bemüht? Nein, sie haben Kinderkrippen, Ganztagsschulen und eine antiautoritäre Erziehung eingeführt und verteidigen den von den Nationalsozialisten 1938 eingeführten Schulzwang.“ Es sei stets das gleiche Muster: Die Sozialisten kritisierten lautstark einen angeblichen Missstand, täten aber nichts, um die Sache zu verbessern, sondern verwendeten den Missstand nur, um ihr Ziel zu verfolgen, nämlich „das Bestehende“ zu zerstören und die Macht des Staates zu vergrößern.

Die sozialistische Aversion ist in der menschlichen Seele angelegt

Ferner erklärt von Wachter, dass die sozialistische Aversion ist in der menschlichen Seele angelegt ist und warum und wie sie zunimmt. Ferner, dass bei uns heute aus der sozialistischen Aversion ein eigentümliches Moralisieren, eine Hypermoral entstanden ist und dass sich in der Achtundsechziger-Bewegung die sozialistische Aversion besonders in der Haltung geäußert hat, alles zu „hinterfragen“. „Hinterfragen“ heiße hier natürlich nicht, die Wahrheit einer Annahme anhand von Argumenten zu prüfen, sondern heiße bei den Achtundsechzigern schlechtreden. Heute spreche man von „hinterfragen“ allerdings nicht mehr, „weil diejenigen, die 1968 jung waren – die Babyboomer – inzwischen die Dinge abgeschafft haben, die sie damals ‚hinterfragt’ haben“. Geblieben seien ihre „Errungenschaften“, nämlich das, was heute Mainstream sei. Wer das heute hinterfrage oder ablehne, werde als „rechtsextrem“ oder „erzkonservativ“ bezeichnet.

Ein Vortrag von Markus Krall über die Ideologie des Zerfalls

Ich möchte nicht noch mehr aus dem Beitrag zitieren. Sie müssen ihn selber lesen. Er steht ohne Bezahlsperre auf ef-online hier.  Der Beitrag basiert auf einem Teil des Vortrags, den von Wachter am 18. Januar 2019  auf der eigentümlich-frei-Konferenz auf der Insel Usedom gehalten hat. Ergänzend dazu das Interview „Der Todestrieb in der Geschichte“ mit Markus Krall auf YouTube hier.  Er hat über die „Ideologie des Zerfalls“ ebenfalls jener Usedom-Konferenz gesprochen.

 

PS: Info für die Leser: Der tausendste Beitrag und über 1 Million Besucher in 10 Monaten    Ich betreibe diese Blog-Seite seit elf Jahren.  Der erste Beitrag erschien am 18. März 2008. Dieser Text zum Sozialismus ist seitdem der 1000. Beitrag. Die Zahl der Besucher ist, wie im vergangenen Jahr ein Sicherheitsdienst festgestellt hat, durch Einwirkung von außen nach unten manipuliert worden. Eine unmanipulierte Zählung gibt es erst seit dem 1. Juni 2018. Zehn Monate später, genau am 1. April, hat die Besucherzahl 1 Million überschritten.

 

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 *) FAZ vom 6. April 2019, Seite 17: „Plötzlich ist der Sozialismus wieder ganz nah“.

**) Druckausgabe April 2019, Seite 26 bis 29).

***) Igor R. Schafarewitsch: Der Todestrieb in der Geschichte. Erscheinungsformen des Sozialismus. Lichtschlag Verlag, Grevenbroich 2016. 472 Seiten. 24.90 Euro. Eine Besprechung des Buches hier.

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9 Gedanken zu „Was der Sozialismus will, aber nicht sagt“

  1. Als ganzheitlich Denkender kann ich mit dem Wort Trieb nichts anfangen. Das erscheint mir wie das Verhalten der Wissenschaft, unbedingt ohne Gott auskommen zu wollen. Da werden dümmste Theorien aufgestell und geglaubt.
    Es gibt nur eine vernünftige Erklärung für das Entstehen von Welt und Leben und die steht in Genesis.
    Unser Todfeind ist bereits im Paradies mit einer Idee in Erscheinung getreten: Ihr werdet sein wie Gott. Die erste Ideologie.
    Wenn alle Menschen sich deutlich bemüht an die Zehn Gebote halten würden, dann hätten wir auf Erden annähernd paradiesische Zustände. Weil Satan genau das nicht will – er will ja unseren Totalschaden – deshalb bläst er Menschen Ideen ein, die alle negative Auswirkungen haben, auch wenn sie momentan schön klingen. Die Erfolgreichsten davon haben praktisch das Ewige Leben, weil alle Teufel zur Verbreitung beitragen.
    Der Sozialismus ist eine Konterreligion gegen das Christentum. Und weil alle wichtigen Bereiche ramponiert worden sind, deshalb sitzen wir jetzt in Teufels Küche.

  2. Ach je warum soooo kompliziert.
    Geht auch anders, der Sozialismus ist schlicht und ergreifend
    eine etwas andere Religion.
    Angeblich steht im Komunistischen Manifest, Religion ist Opium
    fürs Volk, Richtig, dem kann man nur noch anfügen!
    Auch der Sozialismus ist eine Religion volgerichtig AUCH
    Opium fürs Volk.
    Na ja, jedem seine Freiheit ob er eine Religion will und braucht,
    solange er diese seine Religion NICHT anderen aufzwingen will,
    ist das einwandfrei in Ordnung.
    Ein freier starker Geist braucht das nicht.
    Eine möglichst humane Welt gibt es NUR auf der Basis des wahrhaftigen Liberal- Humanistischen Weltbildes.
    Freiheit, Verantwortung, Mass und Vernunft.
    Freiheit und Recht ist immer auch die Freiheit das Recht der, des
    anderen.
    Das Christentum ist zumindest in Teilen der Wegbereiter des
    Liberal Humanistischen Weltbildes.
    Leider hat das Christentum mit dem Anspruch auf Absolutistische
    Macht und Einfluss einen grossen Teil seiner Unschuld verloren.
    Ob das im Sinne des Religionsstifters war, eher fraglich, man kann eine Bibel auf 2 arten lesen, soweit sie den autentisch ist, mit klarem Verstand oder durch eine selbsüchtig gefärbte Brille.
    Freundliche Grüsse

  3. Sind vom Sozialismus bzw. Kommunismus Befallene nicht verwirrte und eigentlich geistig kranke Menschen ? Man werfe nur einen Blick auf die CDU Stasi Kanzlerin mit ihrem roten DDR Stasi Betonkopp, die verwirrtes Zeug von sich gibt und in deren Kopp sogar wirre Visionen( z. Bsp. erfundene Hetzjagden zu Chemnitz) rumspuken. Nicht umsonst gilt diese rote CDU Stasi Alt-Kommunistin inzwischen weltweit als geisteskrank ! Menschen die zerstören wollen, zerstören die sich nicht selbst ? Der rote Traum vom zu schaffendem Chaos aus dem neues entsteht, sollte der nicht allmählich einmal ausgeträumt sein ? Nur rote Idioten hächeln Ideen hinterher, die sich empirisch als falsch erwiesen haben.

  4. Aversion gegen diese Welt
    1.Wenn die Aversion gegen diese Welt der Grundtrieb des Sozialismus wäre, dann wäre jede Erlösungsreligion, auch die christliche sozialistisch, denn gerade Jesus Christus selbst hat das Ende dieser Welt der Sünde verkündet, wenn das Reich Gottes stattdessen errichtet werden wird.
    2. Sozialisten und gar Kommunisten nehmen zur Familie sehr unterschiedlich Stellung. Lenin wollte sie tatsächlch beseitigen und die Kindererziehung völlig verstaatlichen. Lenin erlaute die Abtreibung und erleichterte die Scheidung. Stalin setzte sich ab von Lenin und förderte die Familie energisch, die Abtreibung ließ er verbieten und für Mütter mit 10 Kindern gab es den höchsten Orden für Frauen. Beides waren Sozialisten.
    3. Die Wirtshaft verlangt heute am energischten das Ende der Familie, weil Mütter, die ihre Kinder selbst oder auch nur teilweise selbst erziehen, nicht vollständig dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stünden.
    4. Das Grundgesetz erlaubt prinzipiell die Enteignung. Das ist auch so gut,
    weil so der Staat die Möglchkeit bekommt, in Extremfällen das Gemeinwohl gegen Partikularinteressen so durchzusetzen. Die Wertschätzung des Staates als das Allgemeinwohl Durchsetzende ist zudem keine Erfindung
    von Sozialisten, sondern stammte schon von dem Reformator Luther mit
    dem ihm eigenen Verständnis von der Obrigkeit , philosohisch dann vollendet in Hegels Staatslehre, einem Glanzstück deutscher Philosophie.
    Amerika ist dagegen das Land des Antietatismus- eine sehr undeutsche
    Tradition
    Uwe Lay

  5. Sicherlich richtig aber ist es nicht auch billig?

    Ihre Antwort? Freie Märkte?
    „… and so you get Enron and the sub-primes and nobody’s got a house. The freer the market, the quicker it happens. A lack of laws favors the smart, the avaricious, and the remorseless. “

    https://fredoneverything.org/understanding-economics-a-perfect-grasp-and-for-free/

    Ein Buddhist sagte mal; “ Der Kapitalismus ist nötig ist um die Güter zu erwirtschaften und der Sozialismus um Sie zu verteilen“ Kluge Worte mMn. Der Mann hat den Namen Tenzin Gyatso aka Dalai Lama (14.).

    Kritik ist niemals ein Weg, bestenfalls eine Schranke

  6. Da ich der meinung war Sie hätten kostenlos geschrieben war es als freundlicher Hinweis und Korrektur gemeint.

    Für was und wo ich zahle sehe ich als meine eigene Sache, Hinweise in dieser Richtung halte ich für unnötig.

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