Nun gehen sie doch

Der Brexit  –  von einem Freund kurz kommentiert

 Wer in Brüssel bei der EU etwas zu sagen hat, ist nicht demokratisch legitimiert.

Und wer in Brüssel demokratisch legitimiert ist, hat nichts zu sagen.

Eigentlich seltsam, dass die Briten bisher als einzige dazu ‚no’ sagen.“

 Peter Boehringer schickte zum Ereignis noch einmal diesen Cartoon „Status von EUropa in einem Bild“ mit vielen hübschen Details herum: hier. Er stammt im Original vom britischen Brexit-Lager / UKIP. Boehringers Kommentar von heute früh (6.53 Uhr): „Die EUliten reden sich das Ergebnis gerade schön bzw. schieben die Schuld auf Cameron, der angeblich ‚die EU schlecht geredet habe’. Wörtlich so eben Alex-FDP-Lambsdorff im ARD-Morgenmagazin. Wer derart weltfern analysiert, wird die EU-Müdigkeit noch viel weiter hochtreiben und beweist seine Volksferne wie der Gauckler, der unlängst die Bevölkerung als ‚Problem’ bezeichnete.“

 

 

 

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19 Kommentare zu „Nun gehen sie doch“

  1. Nicht zu vergessen, wer bereits als Verursacher dieses NoGo’s ausgemacht ist bei der Bilderberger-Atlantikbrücken-FAZin: Die ALTEN, diese ewig gestrigen, diese Loser und dummen nationalistischen Reaktionäre! Dieses Kroppzeug, das tumb den Gang der Globalisierung aufhalten will
    http://www.faz.net/aktuell/politik/brexit/wahl-analyse-die-alten-waehlten-den-brexit-14301861.html

    Es ist kein Zufall, warum libertäre Geister wie Dahrendorf sich letzlich in England besser aufgehoben sahen. Und John Locke von dort stammt und nicht hier aus Schland.
    Mein alter Herr überlegte ernsthaft, ob er als Kriegsgefangener und Freigeist nicht da eine bessere Zukunft hätte. Er entschied sich zur Rückkehr und den materiellen Rausch der Roaring Fifties hier. Ein Fehler, den er mit seinen 94 Jahren einsieht.
    Seine Enkel und Urenkel werden ihn ausbaden müssen.
    Aber gut zu wissen, dort ein Exil vorfinden zu können abseits der intellektuellen Ejakulationen des SED-Miefs einer Schranze aus der Uckermark. Rule Britannia, rule the waves!

  2. Oh, oh, Dahrendorf ein Libertärer (auch so ein Begriff, den ich inzwischen ob der Ignoranz vieler aus den Kreisen, die sich als solche bezeichnen, gegenüber NGOen, Thinktanks und deren Bedeutung, etc. nicht mehr mag) ? R. Dahrendorf, der an der London Scholl of Economics tätig war; einer Gründung der Fabian Society?

    Den Herrn sehe ich mit Skepsis.

  3. Die gehen noch lange nicht. Der Beweis, daß sich Politfunktionäre, die dem Traum und Wahn eines kollektivistischen supranationalen EU-Zentralstaates anhängen, der Stimme der Untertanen verpflichtet fühlen und ihr in ihrem Handeln folgen, muß erst noch erbracht werden.

    Erst wenn ich das sehe, werde ich die bereit gestellte Flasche Champagner öffnen. Ich befürchte, sie wird verderben. Oder gar in Kriegswirren untergehen?

  4. Die Fabianer an sich sind mir schon ein Begriff; daß die London School of Economics damit zusammenhängt, war mir allerdings so nicht geläufig.
    Ich schätze, den wenigsten wird bekannt gewesen sein, daß die London School of Economics ihre Gründung den Fabianern verdankt.
    Fabian Society – das hat schon ein gewisses sozialistisches „Gschmäckle“, wie der Schwabe zu sagen pflegt.
    Da kann es nicht verwundern, wenn Oblomow diesen Herrn mit Skepsis sieht.

  5. Man sollte den Tag nicht vor dem Abend loben! Das darf, bei aller Euphorie darüber, daß der Brexit der erste Dominostein … gewesen sein könnte, sehr geehrter Oblomow, und da ist Ihnen zuzustimmen, nicht vergessen werden.

    Und in der Tat gibt es schon Artikel, die dieser Befürchtung Nahrung geben.

    Hier ein Artikel des Voltaire Netzwerk vom 27. Juni 2016:

    Das Weiße Haus und die NATO bereiten die Sabotage des Brexit vor

    http://www.voltairenet.org/article192544.html

    Und auch hier:

    Schottland erwägt Veto gegen EU-Austritt von Großbritannien

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/06/26/schottland-erwaegt-veto-gegen-eu-austritt-von-grossbritannien/

    Dieser internationalsozialistischen globalen Finanzherrschaft ist mit Sicherheit noch einiges zuzutrauen.

    Warten wir`s ab und hoffen wir, daß Ihre Flasche Champagner, werter Oblomow, aus den von Ihnen genannten Gründen nicht der Verderbnis anheimfällt.
    Es wäre schade drum – um den Champagner ebenso.

  6. Sehr geehrter Herr Kolbe,

    eine Schilderung der Gründung der LSE ist in Rose Martins Buch „Fabian Freeway: High Road to Socialism in the U.S.A.“ zu finden. (Kurzer Auszug):

    >…Another pilot operation begun in the nineties and steadily expanded to the present day is the London School of Economics. The circumstances of its founding are worth examining because they furnish so clear an example of Fabian duplicity at work….<

    https://mises.org/library/fabian-freeway-high-road-socialism-usa

  7. Vielen Dank für Ihre Literaturhinweise, sehr geehrter Oblomow!

    M. Schulz im Wahrheitsmodus. Diese glasklare Offenlegung, wes Geistes Kind diese EU ist, gehört normalerweise, falls es eine unabhängige Presse denn geben würde, den europäischen Völkern jeden Tag kundgetan, um auch noch den letzten Gutgläubigen aufzuklären.

    Das bleibt aber mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit frommer Wunsch, denn bezüglich unabhängiger Presse möchte ich hier auf John Swinton, einen US-amerikanischen Zeitungsverleger und Herausgeber der „New York Times“, verweisen, der im Jahre 1880 auf einer Veranstaltung zu seiner Pensionierung sich zu seinen Kollegen wie folgt geäußert haben soll:

    »Bis zum heutigen Tag gibt es so etwas wie eine unabhängige Presse in der Weltgeschichte nicht. Sie wissen es, und ich weiß es. Es gibt niemanden unter Ihnen, der es wagt, seine ehrliche Meinung zu schreiben, und wenn er es tut, weiß er im voraus, daß sie nicht im Druck erscheint. Ich werde jede Woche dafür bezahlt, meine ehrliche Meinung aus der Zeitung herauszuhalten, bei der ich angestellt bin. Andere von Ihnen werden ähnlich bezahlt für ähnliche Dinge, und jeder von Ihnen, der so dumm wäre, seine ehrliche Meinung zu schreiben, stünde auf der Straße und müßte sich nach einem neuen Job umsehen. Wenn ich meine ehrliche Meinung in einer Ausgabe meiner Zeitung veröffentlichen würde, wäre ich meine Stellung innerhalb von 24 Stunden los. Es ist das Geschäft der Journalisten, die Wahrheit zu zerstören, unumwunden zu lügen, zu pervertieren, zu verleumden, die Füße des Mammon zu lecken und das Land zu verkaufen für ihr tägliches Brot.
    Sie wissen es, und ich weiß, was es für eine Verrücktheit ist, auf eine unabhängige Presse anzustoßen. Wir sind die Werkzeuge und Vasallen der reichen Männer hinter der Szene. Wir sind die Hampelmänner, sie ziehen die Strippen – und wir tanzen. Unsere Talente, unsere Fähigkeiten und unser ganzes Leben sind Eigentum anderer Menschen.
    Wir sind intellektuelle Prostituierte.«

    Daran hat sich wohl bis heute grundsätzlich nichts geändert – außer, daß die „reichen Männer hinter der Szene“, wie Murdoch und Co., auf nur noch ca. eine Handvoll geschrumpft sind.

  8. @ Oblomow

    Ich weiß nicht, sehr geehrter Oblomow, ob Sie diese Netzseite und das Interview mit dem Kurator des St.-Georgs-Orden schon kennen.

    Aus meiner Sicht ein sehr interessantes Interview (Prof. Michael Friedrich Vogt mit Baron Norbert van Handel am 25. Juni), und zwar aus dem Grund, weil sich wohl erstmalig jemand aus den Kreisen des europäischen Hochadels, in diesem Fall des österreichischen Kaiserhauses ob der desaströsen Politik einer Frau Merkel und der EU zu Wort meldet:

    Titel: »Vernichtung Europas durch die Hochfinanz oder Erhalt der lebendigen Vielvölkerkultur«

    Anm. von mir: Blutadel gegen sogen. Geistesadel (Hochadel versus Hochfinanz)

    http://unser-mitteleuropa.com/2016/06/27/baron-van-handel-vernichtung-europas-durch-die-hochfinanz-oder-erhalt-der-lebendigen-vielvoelkerkultur/

    Etwas herunterscrollen auf der Netzseite, dann kann das Video gestartet werden (ca. 1 Std.).

    Interessant auch die beiden Artikel mit dem Titel »Wer gibt Ihnen das Recht, Frau Merkel«.

  9. Korrektur zu meinem Beitrag vom 28. Juni 2016 um 13.12 Uhr:

    Dr. Norbert van Handel ist Prokurator des Europäischen St.Georgs-Ordens, eines Ordens des Hauses Habsburg-Lothringen, und nicht, wie von mir geschrieben, Kurator.
    Ich bitte diesen Fehler zu entschuldigen.

  10. Bevor ich dann mit langen Stangen im Nebel herumstochere, sehr geehrter Herr Kolbe, möchte ich noch auf zwei weitere Artikel hinweisen.

    Hier wird die These vertreten, ein Brexit sei Teil des Plans der IGE (Internationale Geld-Eliten), der sich über Jahrzehnte erstrecke. Ein Plan, der darauf abziele, die Souveränität und Eigenständigkeit der Staaten vollständig zu zerstören und zu dämonisieren:

    http://www.konjunktion.info/2016/06/brexit-welche-folgen-wird-der-brexit-fuer-uns-alle-haben-der-versuch-eines-blicks-hinter-die-denkweise-der-globalisten/

    Hier greift W.Effenberger, u.a. Autor der beiden spannenden Bücher „Das amerikanische Jahrhundert“, eine Meinung von Paul Craig Roberts (ehemals stellvertretender Finanzminister von Ronald Reagan) auf, wonach das Votum für den Brexit, „hoffentlich ein Auseinanderbrechen der EU und der NATO und damit die Vermeidung des Dritten Weltkriegs“ bedeute und stellt dessen These, die EU und die NATO seien „bösartige Institutionen“ (evil institutions), die von den USA kreiert wurden, „um die Souveränität der europäischen Völker zu zerstören, in den historischen Kontext der Entstehungsgeschichte der EU:

    https://alexandrabader.wordpress.com/2016/06/29/die-eu-ein-transatlantischer-spaltpilz/

    Der von Ihnen verlinkte Leserbrief („Baron Jacob Rothschild und ein gelungener BREXIT?“) kommt zu dem Schluß, die verborgene City of London (CoL) Regierung habe das von der CoL ausgesaugte und sinkende USA-EU-Ostasien-Schiff verlassen und gehe ihren Weg in Richtung Osteuropa und China von nun an allein; das Britische Empire schlage zurück.

    Um dort anzuknüpfen: Mir scheint das eine räumlich und gegenständlich zu begrenzte Betrachtung zu sein, abgesehen davon, daß ich schon kein Britisches Empire mehr sehe. Zwar mag es sein, daß es innerhalb der Rothschild-Verzweigungen Differenzen gibt, wie im Leserbrief beschrieben. Aber die reichten mir zur Erklärung dessen, was wahrnehmbar ist, nicht. Auch auf der anderen Seite des Teiches drehen schließlich Freunde des ungedeckten Zettelgeldes mit an den Schräubchen. Alles eifrige Netzwerker, die über verschiedene Organisationen (CFR, Round Table, Chatham House, etc) miteinander in Kontakt stehen und standen.

    Und sie konferieren nicht nur untereinander, sondern binden Kreise der Politik mit ein. Besonders wichtig scheinen mir nach meinem bisherigen Informationsstand die Fabianer-Sozialisten zu sein.

    Die Interessen der beiden Kreise decken sich in ihrem Bestreben nach Zentralisierung. Zentralbanken, BIZ, IWF und UN-Organisationen kann man wohl als Überschneidungspunkte, als Knotenpunkte, sehen.

    Die Zentralisierung des Geldsystems käme sowohl den Luftgeldakrobaten als auch den machthungrigen korrupten Polit-Marionetten zugute. Zentralisierung der Macht ebenso, zumal sie den Korporatismus verstärken könnte. CETA und TTIP sind solche Projekte, die mit Marktwirtschaft und Liberalismus nichts zu tun haben. Man muß somit noch nicht einmal selbst erkanntermaßen Sozialist sein, um an solchen konstruktivistischen Wahnprojekten Gefallen zu finden. Politiker und korrupt zu sein, reicht aus. Wobei ich nicht nur denjenigen aks korrupt sehe, der Geld für rechtswidriges Handeln nimmt, sondern auch denjenigen, der gegen seine Verpflichtungen und zum Nachteil derjenigen agiert, deren Interessen zu vertreten, seine verdammte Aufgabe wäre. Nicht nur Schäuble ordne ich dort ein. Er z.B. sieht sich wohl nicht als Sozialist, nimmt aber kein Blatt mehr vor seine Schandgoschen und verkündet sozialistische Ziele und Parolen.

    http://www.faz.net/aktuell/politik/wolfgang-schaeuble-abschottung-wuerde-europa-in-inzucht-degenerieren-lassen-14275838.html

    Die angeblich christlich-konservative Figur faselt gar davon, in der (Anmerkung: gezielt und zwar nicht mittels oder wegen Handels ) globalisierten Welt sei es notwendig, „noch einmal eine maßvolle Revolution, einen grundlegenden Wandel ohne Übertreibung zu schaffen“.

    Den beschriebenen Zielen stehen Nationalstaaten im Weg, zumindest solange, wie sie noch souverän agieren können. Deshalb wollten die treibenden Kräfte die EU und wollen jetzt erst recht noch mehr davon.

    Aber daneben gibt es ja auch noch andere Kräfte; z.B. die, welche amerikanische Autoren mit „militärisch-industrieller Komplex“ umschreiben.

    Ob deren Agenda mit derjenigen der Sozialisten und Luftgeldakrobaten immer und vollständig übereinstimmt, halte ich für fraglich.Setzen sie sich durch (dafür könnte „Killary`s “ Wahlsieg dann sprechen), könnte es speziell auf deutschen Boden wieder zu allerlei Geschieße kommen.

    Nach dieser nur kurzen Skizzierung meiner Gedanken denke ich nicht, daß es tatsächlich zu einem Austritt GB aus der EU kommen muß. Selbst Fischer-Förderer Soros äußert inzwischen Zweifel. Träten sie aus, wäre darauf zu achten, ob und wie auf den Umstand Niedergänge gleich welcher Art geschoben werden. Nationalstaatlichkeit und Souveränität wollen Schäuble und Genossen desavouieren, keine Frage.

    Selbst im Falle eines Ausstiegs aus der EU bliebe GB aber in der NATO. Das könnte vielleicht ein Aspekt sein, der für den Vollzug des Ausstiegs sprechen könnte. Um –unabhängiger von Bindungen an die EU-Bürokratur- gemeinsam mit dem amerikanischen Kriegstreiber, die Sache gegen den bösen Putin voranzutreiben? Wer weiß?

    Aber da sind auch noch Anzeichen dafür, daß für den Fall eines Zusammenbruchs des Falschgeldsystems eine neue Währung in Anlehnung an die Sonderziehungsrechte des IWF angestrebt sein könnte. Eine Teil-Golddeckung könnte als Köder für die dummen Massen dienen. Und einen Schritt zu mehr „Globalisierung“, also Zentralisierung, wäre man damit sogar ohne einen Krieg mit der RF vorangekommen.

    Deutschland ist aber so oder so am Ende. Dafür hat die ehemalige FDJ-Sekretärin spätestens mit ihrer –wahrscheinlich nicht ihrem Kopf entsprungenen- Entscheidung im September 2015 unumkehrbar gesorgt. Und sie wird diesen Weg unter dem Applaus der wählenden und gezielt gehirngewaschenen Mehrheit (die ohnehin nichts mehr ändern könnte) weiterhin gehen, also auch die im Falle des Ausscheidens GB aus der EU wegfallenden Nettozahlungen zumindest in einem nicht angemessenen Umfang auf die ewige Schuld des schon in seinen Genen verdorbenen deutschen Volkes nehmen.

    Sie sehen, Antworten kann ich nicht liefern. Nur Spekulationen, noch dazu nicht abschließend sortiert und geordnet.

  11. @ Oblomow

    Erst einmal Dank für die Mühe, die Sie sich gemacht haben, sehr geehrter Oblomow!

    Ihrer einleitenden Darstellung der langen Stangen, mit denen man im Nebel herumstochert, kann ich mich nur anschließen. Aber auch Ihren sonstigen Ausführungen ist nicht zu widersprechen.
    Diese Interessenverflechtungen der unzähligen Geheimbünde und -zirkel auf unterschiedlichen Ebenen und Ecken untereinander in Gänze zu überblicken, geschweige denn säuberlich zu trennen bzw. einzuordnen, ist Außenstehenden wie uns kaum möglich.
    Das ist jedenfalls meine Einschätzung. Uns bleiben nur, wie Sie richtig bemerkten, Spekulationen.

    Außerdem ändern sich die Interessen der einzelnen „Mitspieler auf dem geopolitischen Schachbrett“ auch hin und wieder, wie hier schön zu sehen ist:

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/07/02/israel-wendet-sich-von-den-usa-ab-und-sucht-die-naehe-zu-russland/

    Da ist der Feind von gestern dann plötzlich der Partner von heute bzw. morgen – und umgekehrt. Das ist dann aber keine Ad-hoc-Entscheidung, sondern sicherlich eine hinter den Kulissen von den geheimen Diensten weit vorher angebahnte.

    Generell aber kann ich hier nur immer wieder die Aussage Walther Rathenaus, die zwar schon fast ein Jahrhundert alt ist, aber nichtsdestotrotz kein bißchen von ihrer Aussagekraft, seien es heutzutage vielleicht auch mehr als die von ihm genannten 300 Leute, eingebüßt hat, ins Spiel bringen:
    »Es gibt ein Komitee von 300 Leuten, die die Welt regieren, und deren Identität nur ihresgleichen bekannt ist.
    Dreihundert Männer, von denen jeder jeden kennt, leiten die wirtschaftlichen Geschicke des Kontinents und suchen sich Nachfolger aus ihrer Umgebung. Die seltsamen Ursachen dieser seltsamen Erscheinung, die in das Dunkel der künftigen sozialen Entwicklung einen Schimmer wirft, stehen hier nicht zur Erwägung.«

    Um nicht ganz blind herumstochern zu müssen, hilft es manchmal, Bücher zu diesem Thema zu lesen, wie z. B. u. a. diese:
    »Verborgene Geschichte – Wie eine geheime Elite die Menschheit in den Ersten Weltkrieg stürzte«
    oder:
    »Wiederkehr der Hasardeure«
    oder:
    »Das Anglo-Amerikanische Establishment«
    oder:
    »Die Schlafwandler«

    Solange es Menschen gibt, wird es wohl auch Geheimbünde, gleich welcher Art, geben. Damit müssen wir uns wohl oder übel abfinden.
    Gerade darum aber kann es nicht schaden, sich Gedanken darüber zu machen, was man dem Treiben dieser Geheimbünde entgegensetzen bzw. wie man sich deren Beeinflussung entziehen kann.

    U. a. machen Sie auch auf den Artikel von W. Effenberger aufmerksam.
    Auf den ersten Blick mag es vielleicht nicht dazugehören, aber ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, als ob die Geschichte dabei ist, die Karten wieder mal neu mischen zu wollen.
    Was ich damit sagen will, ist folgendes: Es fällt auf, daß in letzter Zeit immer öfter mal eine kritische Ausarbeitung über die wirklichen Initiatoren und Hintergründe des Beginns der europäischen Katastrophe des letzten Jahrhunderts [WK I] erscheint – wie z. B. aktuell hier:

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/europa/wolfgang-effenberger/die-eu-ein-transatlantischer-spaltpilz.html

    In all den Überlegungen werden die Fabianer eine nicht unerhebliche Rolle spielen, davon bin auch ich überzeugt.
    Vielleicht kann man das auf einen ganz simplen Nenner herunterbrechen: Hochfinanz und Internationalsozialismus = zwei Seiten derselben Medaille. Könnten Sie sich damit anfreunden, werter Oblomow?

    Für den Fall des Zusammenbruchs des Falschgeldsystems, der da kommen wird wie das Amen ín der Kirche, da er diesem Falschgeldsystem von Anfang an innewohnt, werden die internationalen Geldhyänen wohl schon ihre Pläne in der Schublade haben.
    Sonderziehungsrechte/Golddeckung oder Goldteildeckung würden da nicht überraschen.
    Bis man dann, wenn die Masse wieder in Sicherheit geschaukelt ist, peu à peu sich aus der Gold(teil)deckung herausstiehlt.

    Und ja, das allem übergeordnete Ziel, die NWO, ist niemals außer acht zu lassen.

    Noch etwas: Aus meiner Sicht der Dinge spielt die CoL, die sich stets dezent im Hintergrund zu halten weiß, die gewichtigere Rolle in der anglo-amerikanischen Bankenwelt. Aber diese Zeilen geben nur meine Meinung, die man nicht teilen muß, zu diesem wie auch zu den anderen Themen wieder.

    Wie das alles von Ihnen und mir Beschriebene zu diesem Themenkomplex allerdings einzuordnen ist, darüber kann wiederum ebenfalls nur spekuliert werden – mit anderen Worten: ich weiß es nicht.

  12. Der inzwischen bei Kopp veröffentlichte Beitrag von Effenberger ist exakt derselbe, auf welchen ich mich bezog und den ich bereits verlinkt ( https://alexandrabader.wordpress.com/2016/06/29/die-eu-ein-transatlantischer-spaltpilz/) hatte, sehr geehrter Herr Kolbe.

    Ihre Literaturempfehlungen unterstütze ich, wobei ich anmerke, daß eben W. Effenberger den Hauptteil zu „Wiederkehr der Hasardeure“ schrieb und er in dem inzwischen von uns beiden verlinkten Artikel auf nicht unwesentliche Auslassungen in „Die Schlafwandler“ aufmerksam machte. Zitat:
    „Bezeichnenderweise sucht man die Autoren Hankey, Bell und Corbett im Index von Christopher Clarks „Schlafwandlern“ vergebens. Aber auch in den deutschen Publikationen von Winkler, Münkler, Friedrich, Leonhard tauchen sie nicht auf“

    Mir scheint es auch nicht angebracht zu sein, von Geheimbünden zu sprechen. Weder die Fabian Society noch andere NGOen oder Thinktanks sind geheim. Sie haben offizielle Internet-Auftritte. Hier der der FS:

    http://www.fabians.org.uk

    Sie verschweigen auch nicht, daß sie mit der Friedrich-Ebert-Stiftung partnerschaftlich verbunden publizieren:

    http://www.fabians.org.uk/publications/outward-to-the-world-2/

    Oder man schaut z.B. einmal beim German Marshall Fund of the United States (GMF) vorbei

    http://www.gmfus.org

    und stöbert in dem dort Vorgedachten nach Übereinstimmungen mit dem, was beispielsweise der Bundespräsident in seinen Reden äußert. Da wird jeder fündig; wenn er sucht und will. Wie wär`s damit:

    http://www.swp-berlin.org/fileadmin/contents/products/projekt_papiere/GermanForeignSecurityPolicy_SWP_GMF_2013.pdf

    Also, beinahe alles ganz offiziell; nichts Geheimes insoweit.

    Es geht folglich nicht um eine oder mehrere Verschwörungen. Es geht u.a. um Ideologien, Macht und Interessen. Nichts Ungewöhnliches, sondern Alltägliches. Dinge , auf die Jedermann kommen müßte, wenn er immer die Frage des Cui bono stellte. Ob man sich, wie es der „Wenn-es ernst-wird-Lügen-Juncker“ öffentlich sagte, auch mal in Hinterzimmern trifft, scheint mir nebensächlich. Auch die Versammlungen des Kleingartenvereins um die Ecke sind nicht öffentlich.

    Und u.a. deshalb kann ich mich mit dem von Ihnen vorgeschlagenen Nenner, auf den Sie es herunter brechen möchten (Zitat: „Vielleicht kann man das auf einen ganz simplen Nenner herunterbrechen: Hochfinanz und Internationalsozialismus = zwei Seiten derselben Medaille. Könnten Sie sich damit anfreunden, werter Oblomow?“) nicht einmal im Ansatz anfreunden.

    Verzeihen Sie bitte, aber der Nenner ist tatsächlich zu simpel.

    Ich habe da den Ansatz der Herangehensweise, den Gerd Schultze-Rhonhof im Vorwort aus Januar 2003 und Februar 2012 in seinem Buch „1939, Der Krieg der viele Väter hatte“ (Lau-Verlag, 8.Aufl. 2014) beschrieb. Mehr verrate ich nicht, da ich mir wünsche, daß sein Buch gelesen wird.

  13. @ Oblomow am 3. Juli 2016 um 00.50 Uhr

    Nun gut, ich bin auf diesem Gebiet kein Experte, und man muß es nicht so sehen wie ich.
    Es freut mich immer, über Themen der großen Politik in Diskussion mit Ihnen und anderen Erkenntnisgewinne ziehen zu können. Dafür bin und bleibe ich immer aufgeschlossen.
    Ich mag aber nicht von meiner Auffassung lassen, daß das Wissen darüber, daß Hochfinanz und Internationalsozialismus zwei Seiten derselben Medaille sind, zur grundlegenden Erkenntnis gehören sollte, auf der dann weiter aufgebaut werden kann – sonst versteht man u. U. das eine oder andere dieser Macht- und Ränkespiele in der Geo-Politik nicht. Z. B., daß der IWF mit Sozialer Marktwirtschaft und Konservatismus nicht das Geringste zu tun hat, sogar deren Gegenspieler ist – und wessen Werkzeug er ist.
    Ich bekenne mich „schuldig“, sehr geehrter Oblomow, daß ich das Thema für Ihren Intellekt in der Tat zu weit heruntergebrochen habe. Sehen Sie mir das bitte nach!
    Gerade aber für diejenigen, die sich neu mit dem Thema befassen, ist dieses m. E. nach hilfreich – das war meine Intention.
    Ich will das Ganze hier nun aber nicht weiter ausbreiten, sonst besteht die Gefahr, daß man sich schnell verzettelt.
    Natürlich ist auf den Netz-Seiten diverser Thinktanks einiges, vielleicht sogar das meiste dessen zu finden, was man sucht – für den, der sucht. Dazu müßten der Masse der Unwissenden aber ebendiese Netz-Seiten, deren Links Sie freundlicherweise hier anführen, bekannt sein – das jedoch dürfte wohl eher nicht der Fall sein.
    Diese Thinktanks machen evtl. aus ihren Zielen tatsächlich keinen Hehl mehr, ob aber die präzisen Vorgehensweisen dazu (die Art und Weise, wie das Volk z. B. über Finanzinstrumente belogen und betrogen, u. U. auch gar nicht informiert werden soll) ebenfalls in vollem Umfang öffentlich gestellt werden, sei dahingestellt. Falls es doch so wäre, wäre es für systemkritische Einrichtungen doch ein leichtes, dieses aller Welt vor Augen zu halten.

    Ich befürchte vielmehr, daß diesen Thinktanks in unheiliger Allianz mit dem Big money, dem militärisch-industriellen Komplex, den willfährigen Journalisten der Mainstreammedien und den willfährigen Politikern angesichts einer sehr breiten Masse von unwissenden, daher leicht zu manipulierenden (Gut?-)Menschen es durchaus gelingen könnte, Europa wieder, wie schon zu Beginn des letzten Jahrhunderts, in einen desaströsen Vernichtungskrieg zu stürzen – wie Schlafwandler. Ob Europa danach noch bewohnbar wäre, sei der Phantasie über die Zerstörungskraft bestimmter Waffen überlassen. Wobei Schlafwandler sich nicht auf die Politiker, sondern explizit nur auf die breite Masse der Unwissenden bezieht!

    Das Buch von Gerd Schultze-Rhonhof, Auflage Oktober 2006, sehr geehrter Oblomow, steht in meinem Bücherschrank.
    Ich bin ganz bei Ihnen, wenn Sie sich wünschen, daß sein Buch gelesen wird!
    Es sollte eigentlich mit zur Pflichtlektüre im deutschen Geschichtsunterricht zählen. Warum dem nicht so ist, weiß sicherlich jeder, der sich mit den Vorgaben der Alliierten auskennt.
    U. a. schreibt er in dem Vorwort seines Buches: »Der Kriegsbeginn von 1939 ist ohne die Person des Diktators Hitler nicht zu begreifen. Hitler und die Bereitschaft der Deutschen, ihm in den Krieg zu folgen, sind ohne den Vertrag von Versailles unverständlich. Die allgemeine Empörung des deutschen Volkes über Versailles ist ohne die Vorgeschichte des Ersten Weltkriegs nicht zu verstehen. Und auch diese Vorgeschichte kann man nur begreifen, wenn man das Konkurrenzgebaren der großen Staaten im Europa des 19. Jahrhunderts kennt. Das Buch wird deshalb einen langen Anlauf nehmen müssen.«

    Und schon sind wir wieder bei den Ursprüngen der europäischen Katastrophe des letzten Jahrhunderts, als »ein einflußreicher Zirkel in Großbritannien, der lange vor Beginn dieser Katastrophe des Ersten Weltkriegs die militärische Niederwerfung Deutschlands anstrebte.
    Die Autoren belegen u. a., daß die Berichterstattung über die Kriegsgründe vorsätzlich verfälscht wurde, um eine geheime Elite sehr wohlhabender und einflußreicher Männer in London zu schützen. «

    Wenn es auch heutzutage so sein mag, daß diese Kreise sich keiner großen Geheimhaltung mehr befleißigen, so ist das meiner Meinung nach eigentlich nur ein Gradmesser, wieweit sie auf ihrem Weg schon vorangekommen sind und wie sicher sie sich fühlen. Das war aber nicht immer so, wie man z. B. dem Buch »Verborgene Geschichte – Wie eine geheime Elite die Menschheit in den Ersten Weltkrieg stürzte« entnehmen kann.

    Wir können und sollten das politische Geschehen auch weiterhin kommentierend begleiten – wer immer aber die tatsächlichen ursächlichen Drahtzieher für bestimmte Geschehnisse sind, wird sich uns auch in Zukunft nicht so ohne weiteres erschließen – so jedenfalls meine bescheidene Meinung.

  14. @ Klaus Kolbe am 3 Juli, 2016 20:47

    Expertentum, sehr geehrter Herr Kolbe, läßt sich mit dem, was man uns über Demokratie erzählt, doch eigentlich ohnehin nicht vereinbaren. Und was vom Expertentum innerhalb dieser Demokratie zu halten ist, hat m.E. Konrad Paul Liessmann für den Bildungsbereich recht anschaulich und schlüssig dargelegt: eigentlich nichts. Die Eltern, die Individuen, wissen es besser als die Konstrukteure des neuen Menschen, die an der Macht sind und die Bürokratur mit ihrer zerstörerischen Ideologie besetzt halten. Was dort gilt, ist m.E. allgemeingültige Erkenntnis gesunden Verstandes.

    Wenn z.B. der SPD-Genosse aus Goslar jetzt den Wirtschaftsminister gibt, sollten wir völlig unbefangen sein und uns bei jedem Thema zutrauen, zu klügeren Folgerungen zu kommen als die selbsternannte Elite, von der B. Röhl annimmt, daß man sie noch verblöden könnte.

    http://www.rolandtichy.de/kolumnen/bettina-roehl-direkt/die-verbloedung-der-eliten-teil-2/comment-page-1/#comment-106280

    Selbst an den Stammtischen wissen die Menschen besser, was sie wollen und was für sie gut ist als in den sog. Expertenkreisen, deren Expertise sich ohnehin weitgehend darin erschöpft, besonders gut zu wissen, wie man sich auf Kosten arbeitender Menschen einen schlanken Fuß und ein sorgenfreies Leben macht.

    Nun zum Thema:

    Ich sehe es wie Sie. Wir posten hier nicht zur Befriedigung etwaiger Eitelkeiten, sondern haben die stillen Leser im Blick. Gerade deshalb war mein Impuls, dem Nenner „Hochfinanz und Internationalsozialismus = zwei Seiten derselben Medaille“ in –zugegeben – etwas schroffer Weise zu widersprechen. Die reflexhafte Regung sei also erläutert:

    Bei „Hochfinanz“ kommt vielen Menschen sogleich das „Judentum“ in den Sinn und die Gedankengänge gleiten in Bereiche ab, die vom Thema nicht nur ablenken, sondern jeden sachlichen Diskurs zumindest erschweren wenn nicht verhindern. Ich beobachte das in vielen Blogs. Ich halte den Gebrauch des Begriffs außerdem für sachlich falsch. Er ist nicht einmal geeignet, die Sachlage auch nur annähernd zutreffend und greifbar zu beschreiben. Der Hinweis darauf, daß auch Israel ein staatlich monopolisiertes Fiat-Money-System und eine Zentralbank hat, mag vielleicht an dieser Stelle genügen. „Hochfinanz“ weist auf Personen, nicht auf Strukturen und Interessen. Die aber müssen dargestellt und erläutert werden, will man den Menschen deutlich machen, daß sie fortwährend von ihren sog. Repräsentanten hinter die Fichte geführt und mittels des Geldsystems und derjenigen, die ihm aus eigenen Interessen eng verhaftet sind –nicht zuletzt gehört dazu die Klasse der Berufspolitiker-, um ihre Arbeitsfrüchte, ihren Wohlstand gebracht werden.

  15. @ Oblomow am 18. Juli 2016 um 19.29 Uhr

    Wenn von Hochfinanz die Rede ist, sehr geehrter Oblomow, verbinde ich das nicht sofort und automatisch mit dem Judentum, nur weil in der Welt des großen Geldes Angehörige dieser Religion vielleicht verhältnismäßig überproportional zu finden sind – obwohl die Banker-Familie Rothschild mit ihrem höchst imposanten Finanzimperium da nun mal, ob man es will oder nicht, eine sehr hoch einzuschätzende Rolle in der Politik spielte und noch spielt. Als Beispiel für die Vergangenheit sei hier nur an die massive finanzielle Unterstützung für einen Cecil Rhodes (British Empire) durch die Rothschilds erinnert. Als Stichwörter fallen einem dazu spontan Round Table, Südafrika, Bodenschätze, Burenkrieg und Konzentrationslager ein.

    Auch in den Führungsschichten des Bolschewismus des nachzaristischen Rußland fand sich eine, im anteiligen Verhältnis zur Gesamtbevölkerung erstaunlich hohe Anzahl von Menschen jüdischer Abkunft. Wer Näheres dazu erfahren möchte, dem sei das Buch von Johannes Rogalla von Bieberstein, »Jüdischer Bolschewismus«, mit einem Vorwort von Ernst Nolte, empfohlen.
    Aus all dem kann nun aber nicht zwingend geschlußfolgert werden, daß bestimmte Eigenschaften eben nur und allen Anhängern dieser Religion zueigen sind.

    Meines Wissens nach waren nicht alle Banker, die sich im Jahre 1913 auf Jekyll Island zusammenfanden, um das schrecklichste Ungeheuer, das die Welt je gesehen hat, die FED, zu erschaffen, jüdischer Abstammung.

    Nebenbei bemerkt ist für mich auch nicht die Wallstreet, sondern die City of London das maßgebliche Finanzzentrum.

    Ihnen, werter Oblomow, muß ich ganz sicher nicht sagen, daß alles nur eine Frage der Deutungshoheit ist.
    Vor kurzem las ich folgende Feststellung (ich meine, Voltaire soll es gesagt haben): »Wenn du wissen willst, wer dich beherrscht, finde heraus, wen du nicht kritisieren darfst.«
    Es ist zwar wieder so eine Simplifizierung, doch im Kern nicht zu widerlegen.
    Deshalb sollten wir uns davon freimachen, vor bestimmten Begriffen wie eben „Hochfinanz“ zurückzuschrecken, nur weil sie assoziativ wirken könnten.
    Schlußendlich: Wenn man all die Begriffe, die von bestimmten politischen Richtungen im Laufe der Geschichte zu ihnen dienlichen Zwecken mißbraucht wurden, nun nicht mehr benutzen sollte, wäre das ganz offensichtlich eine Verarmung der Sprache – und ein Kotau vor den Hütern der ebenso maaßlosen wie kahaneischen Deutungshoheit.

    Was ich von diesen Polit-Darstellern oder auch sogenannten Volksvertretern halte, möchte ich hier nicht näher ausführen. Es reicht eigentlich, wenn man sich ansieht, auf welcher Stufe in der Beliebtheitsskala der verschiedenen Berufsgruppen selbige zu finden sind. Was diese aber nicht im mindesten daran hindert, ungeniert so weiterzumachen.

    Schon daran läßt sich ermessen, wer in einer repräsentativen Demokratie der Souverän ist (sofern man es mit sogenannten Blockparteien à la DDR zu tun hat) – ganz bestimmt jedenfalls nicht das Volk. Es ist nicht ganz von der Hand zu weisen, daß (es wird Lenin zugesprochen) die Demokratie die Vorstufe des Sozialismus ist – wie man tagtäglich feststellen kann. Einzige Ausnahme: direkte Demokratie (Schweiz). Diese Form der Demokratie aber mögen die Bereicherer und Umverteiler im politischen Kasperltheater nun überhaupt nicht.

    Ihre Ausführungen über das Expertentum (der flugunfähige Erzengel ist ein gutes Beispiel, aber steht auch für sehr viele andere) teile ich uneingeschränkt, werter Oblomow. Meine Überlegungen gingen jedoch etwas weiter.
    Ich will das mal an Hand von einem Beispiel näher erläutern. Nehmen wir ruhig den „Putsch“ in der Türkei. Die Gerüchteküche brodelt da mal wieder.

    U. a. war auch dieser, für mich jedenfalls sehr bemerkenswerte Artikel zu finden:

    http://www.geolitico.de/2016/07/18/der-grosse-krieg-hat-begonnen/

    Um das, was einem da präsentiert wird, nachvollziehen zu können, benötigt man das entsprechende Hintergrundwissen der Gegenwart, aber auch das Hintergrundwissen über eine geraume Zeitspanne in die Vergangenheit.
    Wer hat das schon immer? Ich würde das von mir, obwohl ich ein an Politik sehr interessierter Mensch bin, nicht behaupten wollen.

  16. @ Oblomow und die, die es interessiert

    Als Ergänzung zum Thema Experten und Hintergrundwissen meines vorigen Kommentars, sehr geehrter Oblomow, möchte ich hiermit auf ein knapp 50minütiges Gespräch (falls es Ihnen nicht schon bekannt ist) von Michael Friedrich Vogt und Werner Altnickel aufmerksam machen.

    Thema: 36 geheime Ur-Logen regieren die Welt. Machtergreifung hinter den Kulissen

    Kurzbeschreibung: Werner Altnickel im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt. Ausgangpunkt des Gespräches zwischen Werner Altnickel und Michael Friedrich Vogt ist eine italienische Publikation aus dem Jahre 2014 namens „Massoni – Società a Responsabilità Illimitata“. Das Buch behandelt die Thematik der Ur-Logen, es wurde von einem Insider verfaßt, ist 650 Seiten lang und bisher lediglich auszugsweise auf Deutsch erhältlich. Laut dem Buch gibt es sogenannte Ur-Logen oder Super-Logen, sie sind der Öffentlichkeit völlig unbekannt, existieren jedoch, um die Oberführerschaft über die unzähligen normalen Logen zu behalten.
    Werner Altnickel berichtet im Interview mit Michael Friedrich Vogt, von dem eigentlichen Zweck und Ursprung einer Loge, ihrer Verbreitung sowie Interessen die sie verfolgt. So stellt sich schnell die Frage: Ist die neue Weltordnung ein Ziel, das alle Logen verfolgen? Diese und viele weitere spannenden Fragen werden auf der Ausgangsbasis des Buches Massoni – Società a Responsabilità Illimitata beantwortet.
    Ausgehend vom aktuellen politischen Geschehen, stellt sich ebenso die Frage: Wie es sein kann, daß scheinbare Antagonisten auf der großen weltpolitischen Bühne, ein und derselben Loge oder sogar mehreren gleichen Logen angehören?
    Die gesamte Politik, sowie auch das wirtschaftliche Geschehen spielt sich komplett innerhalb dieser Kreise ab, denn es wird in diesen Kreisen geplant und in die Wege geleitet. Dies ist schon alleine deshalb hoch interessant, weil selbst deutsche Politiker wie Angela Merkel oder Wolfgang Schäuble Logenmitglieder sind, oder aber um die Aufnahme in jene Logen bemüht sind.
    Der Vatikan, die City of London und District of Columbia sind die drei Zentren die die Welt regieren. Wie echt können vor diesem Hintergrund nationale Aufstände, Revolutionen und Putsche sein? Sind sie nicht vielleicht das Werk ebendieser Logen, um bestimmte globale Entwicklungen voran zu treiben?
    Den Zuschauer erwarten viele neue Fakten über die Hintergründe des weltpolitischen Geschehens. Wir befinden uns schon längst im sogenannten Silent War auf dem Weg zur NWO. Antidemokratische, demokratische und vermittelnde Logen wählen dabei einfach nur unterschiedlich aggressive Wege zur Neuen Weltordnung, die mehr oder weniger drastisch ablaufen sollen. In dem Kontext wird auch die Frage beantwortet, warum dieses Buch überhaupt erschienen ist.
    Einerseits kommt immer mehr ans Licht, der Schleier über den Plänen der „Mächtigen“ lüftet sich, andererseits baden die meisten von uns jedoch in grenzenloser Bequemlichkeit und sind nicht Willens, wirklich hinzuschauen, scheuen die Konfrontation mit diesen Themen. Dabei wäre dies die Lösung, gemeinsam diesen Machenschaften ein Ende zu setzen und selbst Verantwortung zu übernehmen, statt auf die Lösung von außen zu hoffen.

    Publikationen:
    Gioele Magaldi/ Laura Maragnani, Massoni. Società a responsabilità illimitata. La scoperta delle Ur-Lodges
    Johannes Rothkranz, Superlogen regieren die Welt – Teil 1
    Johannes Rothkranz, Superlogen regieren die Welt – Teil 2
    Johannes Rothkranz, Superlogen regieren die Welt – Teil 3

    Der Link dazu:

    http://quer-denken.tv/36-geheime-ur-logen-regieren-die-welt-machtergreifung-hinter-den-kulissen/

    Dieses (immer vorausgesetzt, daß es der Wahrheit entspricht) war mir so bisher noch nicht bekannt. Mit anderen Worten: man lernt nie aus.

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