Der zweite Anschlag auf die AfD in Kiel

Diesmal haben die Täter mit Klebstoff die Türschlösser unbrauchbar gemacht

Abermals ist die Landesgeschäftsstelle der AfD-Schleswig-Holstein Kiel Opfer eines Anschlags geworden. Der erste ist nur eine Woche her. Den Bericht darüber siehe hier. Der zweite Anschlag hat wiederum in der Nacht vom Freitag (27. Februar) auf den Sonnabend stattgefunden. Diesmal haben die Täter in die Türschlösser einen Klebstoff injiziert und damit unbrauchbar gemacht. Eine Sitzung, die für den Sonnabendmorgen vorgesehen war, konnte daher in der Geschäftsstelle nicht stattfinden. Das hat der stellvertretende AfD-Landesvorsitzende Jürgen Joost mitgeteilt. Es werde gezielt versucht, die AfD zu schädigen, einzuschüchtern und in ihrer politischen Arbeit zu behindern. Weiter äußert er in der Mitteilung: „Es wird Zeit, dass wir sehr offen über den Zustand unserer Demokratie reden. Wir stellen in bestimmten gesellschaftlichen Gruppen eine Unkultur des Wegsehens und des klammheimlichen bis offenkundigen Duldens fest. Wer das macht, muss seine eigene Position zum Rechtsstaat hinterfragen lassen. Das gilt auch für diejenigen, die Rechtsbruch als ‚zivilen Ungehorsam‘ verharmlosen, rechtfertigen oder gar unterstützen.“

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Ein Kommentar zu „Der zweite Anschlag auf die AfD in Kiel“

  1. Am Morgen des 16.Januar 2015 wurde der SPD-Bürgerschaftsabgeordnete, Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Fraktion und Kandidat für die Hamburgische Bürgerschaft (Listenplatz 7 ) dabei erwischt, wie er Plakate der AFD wegräumte. Eigentlich war Dirk Kienscherf unterwegs, um SPD-Wahlplakate aufzukleben.

    Erwischt soll Dirk Kienscherf die AFD-Plakate wütend auf den Bürgersteig und Radweg geworfen haben. Ein vorbeifahrendes Kind auf seinen Fahrrad glitt fast auf den rutschigen Plakat aus.

    Der Passant forderte Dirk Kienscherf auf, die AFD-Plakate aufzuheben. Dieses lehnte Dirk Kienscherf stillschweigend ab und fuhr weg. Obwohl Dirk Kienscherf doch gerade gesehen hatte, dass von den hingeworfenen Plakaten eine immense Unfallgefahr ausgeht für Kinder, Alte und Farradfahrer. Die Plakate musste die Polizei aufheben und dienen jetzt als Beweismittel gegen Dirk Kienscherf.

    Um so erstaunlicher, dass am 21. Januar 2015 die Hamburger Bürgerschaft sich „einig in der Verteidigung der Meinungsfreiheit“ zeigt – wohl unter Teilnahme genau dieses Dirk Kienscherf.

    Das Hamburger Abendblatt berichtete am 24.1.2015 über diesen Vorfall und Dirk Kienscherf soll sich so gerechtfertigt haben:

    „Ich habe lediglich ein auf dem Gehweg liegendes AfD-Plakat aufgehoben. Das hat dieser Mann gesehen, und nachdem er mich minutenlang angepöbelt hat, habe ich das Plakat wieder auf den Boden gelegt.“

    Dies entspricht jedoch nicht den Tatsachen, denn Dirk Kienscherf hatte zwei Wahlplakate der AFD in der Hand und die Polizei soll zwei abgerissene Plakate der AFD sichergestellt haben Auch fragt man sich, warum Dirk Kienscherf sich „minutenlang“ bepöbeln lässt und während dessen die AFD-Plakate in der Hand hielt. Erst nach dem angeblichen minutenlangen Pöbeln will er sich entschlossen haben, die AFD-Plakate auf „den Boden gelegt“ zu haben?

    Seltsam, Zeugen haben ein wütenes Wegwerfen auf Bürgersteig und Radweg beobachtet. Daraus wird jetzt ein „Hinlegen“. Sollte etwa das Wegwerfen von Kippen in Hamburg verboten sein, das Hinlegen von Kippen jedoch erlaubt sein? Oder ist das nur ein fadenscheiniges Schönreden des Sachverhalts durch Dirk Kienscherf?

    Wenn Parlamentarier wie Dirk Kienscherf, parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Fraktion in Hamburg, jedoch Wahlkampfplakate gegnerischer Parteien „aufräumen“ – dann liegt die Demokratie in den letzten Zügen.

    Erst etwas aufheben, was einen nicht gehört, dann, erwischt, es wieder „hinlegen“ – Glauben Sie das?

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