Klar, die Rente ist sicher

Es fragt sich nur, in welcher Höhe – Die Jungen fühlen sich ausgebeutet, die Alten unterversorgt – Zwei Beschäftigte müssen einen Rentner finanzieren – Die derzeit gute Kassenlage täuscht – Belasten Ausländer das Sozialsystem oder nicht? – Es kommt darauf an, wie man rechnet – Aber ohne (qualifizierte) Zuwanderer geht es nicht – Wenn die Durchschnittsrente der Sozialhilfe gefährlich nahekommt

Norbert Blüm scheint bekehrt. Nun hält auch er die Rente nicht mehr für sicher (hier). Und das ausgerechnet jetzt. Hat doch das politische Berlin gerade in einem Festakt besonders gewürdigt, dass diese gesetzliche Alterssicherung seit 125 Jahren besteht. Die Politiker haben also eine Alterssicherung gefeiert, die das Alter finanziell nicht mehr sichert, jedenfalls nicht mehr hinreichend. Die Bundesregierung selbst prognostiziert, der Durchschnittsrentner werde nur noch 43 Prozent seines Arbeitseinkommens als Rente erhalten: Oder präziser formuliert: Das Rentenniveau werde bis 2030 auf 43 Prozent des durchschnittlichen Einkommens der Beschäftigten zurückgehen und danach noch tiefer sinken. Derzeit sind es knapp 49 Prozent. Als Blüm 1986, zu jener Zeit Bundesarbeitsminister, plakatierte „denn eins ist sicher: Die Rente“, waren es gut 57 Prozent.1) Damals versuchte er auf diese Weise, den Menschen Vertrauen in die gesetzliche Alterssicherung einzuflößen und sie damit weiterhin auf das Umlageverfahren einzuschwören. Aber dieses Verfahren hat seine Tücke. Und die wird nun immer deutlicher sichtbar.

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Die Graffiti-Plage

Wie die australische Stadt Perth mit ihr fertiggeworden ist

Graffiti sind eine Plage. Die Sprüher verunzieren, was ihnen geeignet erscheint, also fast alles. Wann machen sie das? Wohl bei Nacht und Nebel. Werden sie nie entdeckt? Nie gefasst? Nie bestraft? Falls ja, dann kann ich mich nicht erinnern, darüber je einen Bericht gelesen zu haben. Es entsteht der Eindruck, in Deutschland wird das Verschandeln hingenommen. Nicht so im australischen Perth.

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