Haben Sie das gelesen?

Amerika will Deutschlands gute Beziehungen zu Russland zerstören – Die ungebrochenen amerikanischen Weltmachtgelüste – Große russisch-chinesische Militärmanöver – Sanktionen gegen Russland für deutsche Unternehmen ein Fiasko? – Das Handelsblatt attackiert die FAZ – Kommentare zum Thema Ukraine bei FAZ.net gestoppt – Frau von der Leyen sollte sich die Nürnberger Urteile von 1946 ansehen – Kritik an der FAZ auch in Sachen Klimaschutzpolitik – Verfall der deutschen Rechtsprechung – Erwacht das politisch korrekt dressierte Volk aus seinem Multikulti-Traum?

Es gibt Zeitungen und andere Medien, die im politischen „Mainstream“ schwimmen. Es gibt Zeitungen und andere Medien, die der political correctness folgen. Und es gibt solche, die das nicht tun. Doch nicht jeder kann alles lesen, was ihm zum Lesen in Überfülle angeboten wird. Daher kann ihm entgehen, was gelesen zu haben, vielleicht doch interessant, wichtig und von Nutzen wäre, zum Beispiel die folgende kleine Auswahl.

Ein amerikanischer Gesetzentwurf

Die Züricher Wochenzeitung Zeit-Fragen (hier) weist auf einen amerikanischen Gesetzentwurf hin, der eine enge amerikanisch-deutsche „Kooperation“ in der Konfrontation mit Russland vorsehe. „Kooperation“ mit Deutschland bedeute de facto, dass Deutschlands Politik gegen Russland den amerikanischen Vorgaben folgen solle. Zu lesen ist in dem Beitrag unter anderem dies:

Amerika will Deutschlands gute Beziehungen zu Russland zerstören
„Ging Zbigniew Brzezinski in seinem Ende der neunziger Jahre geschriebenen Buch ‚Die einzige Weltmacht. Amerikas Strategie der Vorherrschaft’ noch davon aus, Frankreich und Deutschland gemeinsam seien die europäischen Kontinentalmächte, die für die US-amerikanische Vorherrschaft auf dem eurasischen Festland am wichtigsten sind, und dass sich von Frankreich und Deutschland aus ein Keil über Polen und die Ukraine bis an Russlands Grenzen bilden lasse, so konzentriert man sich nun in Washington offenbar ganz auf Deutschland! Nach Lage der Dinge nicht, weil man Deutschland in Washington besonders schätzt (siehe NSA-Aktivitäten, von denen Deutschland ganz besonders betroffen ist), sondern als geschickter Schachzug:

– Deutschland gilt in Washington als «unsicherer Kantonist», der wieder stärker eingebunden werden muss.
– Deutschland hat bislang gute Beziehungen zu Russland gehabt, die jetzt zerstört werden sollen.
– Es kümmert in Washington auch heute noch kaum einen etwas, wenn Deutschland den höchsten Preis für die Konfrontation mit Russland zahlen muss.

Die ungebrochenen amerikanischen Weltmachtgelüste
Wie schon einmal in der Geschichte? Als Historiker hat man gelernt, dass sich Geschichte nicht wiederholt. Nichtsdestoweniger fallen Analogien auf. Heute ist es wissenschaftlich belegt, dass Kreise aus den USA Hitler-Deutschland mit aufgebaut haben, vor allem, um dieses Hitler-Deutschland gegen die Sowjetunion in den Krieg ziehen zu lassen und dadurch sogleich die kommunistische Sowjetunion und das noch immer zu mächtige und unberechenbar wirkende Deutschland auszuschalten.  Heute werden die nach wie vor ungebrochenen US-amerikanischen Weltmachtgelüste durch eine Reihe einflussreicher deutscher Politiker wie den Bundespräsidenten Joachim Gauck rhetorisch verbrämt in die Öffentlichkeit transportiert. Aber nach wie vor will die große Mehrheit der Deutschen das nicht.“ Der ganze Beitrag hier.

Große russisch-chinesische Militärmanöver

Die Online-Zeitung Deutsche Wirtschafts Nachrichten (DWN) berichtet von großen Militärmanövern: „Russland und China werden in der Inneren Mongolei eine gemeinsame Militärübung durchführen. Vier weitere Staaten aus Zentralasien nehmen daran teil. Tausende Soldaten, Kampfpanzer und Kampfjets werden zum Einsatz kommen. Es soll die Terror-Bekämpfung geübt werden. Doch Militär-Analysten finden den Einsatz von schweren Waffen bei einer Anti-Terror-Übung ungewöhnlich…. Für Russland ist das Manöver die größte militärische Generalüberholung seit Ende des Kalten Kriegs. … In den vergangenen Monaten fanden zahlreiche Militär-Übungen in der Region statt. Am Dienstag testete Moskau in Südwest-Russland Boden-Luft-Raketen der Klassen S-300 und S-400. … Vergangene Woche führte Russland ein Militärmanöver auf den Kurilen-Inseln durch. … Im Mai hielten Russland und China ihr erstes gemeinsames Marine-Manöver im Ostchinesischen Meer ab.“ Der vollständige Bericht hier.

Sanktionen gegen Russland für deutsche Unternehmen ein Fiasko?

Unter der Überschrift „Russland-Sanktionen werden zum Fiasko für deutsche Unternehmen“ liest man in den DWN: „Die deutschen Exporteure haben wegen der Sanktionen gegen Russland im ersten Halbjahr bereits 3 Milliarden Euro verloren. Der Umsatz der Autohersteller und Ersatzteil-Lieferanten brach um fast 25 Prozent ein. Grund für die Sanktionen ist der Abschuss von MH17 über der Ukraine. Ein Beweis für die Urheberschaft der Russen an der Tragödie ist bis zum heutigen Tage nicht erbracht worden. Der vollständige Bericht hier.

Das Handelsblatt attackiert die FAZ

Im Zusammenhang mit dem Geschehen in der Ukraine attackiert die Wirtschaftszeitung Handelsblatt (HB) abermals die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) und schreibt in seinem Handelsblatt Morning Briefing vom 20. August: „Deutschland schläft seit Wochen unruhig, weil zwei Weltmächte mit ihren Revolvern spielen. … Was passiert, wenn Journalisten sich in Kriegsstimmung bringen, kann man derzeit am Beispiel der ‚Frankfurter Allgemeinen Zeitung’ studieren. Am Samstag überraschte das Blatt auf Seite 1 mit der zur Überschrift erhobenen Tatsachenbehauptung: ‚Ukrainische Truppen greifen russische Militärfahrzeuge an.’ Der Nato-Generalsekretär bestätigte der ‚FAZ’ den angeblichen ‚russischen Einfall’. Am Montag folgte das Dementi: ‚Beobachter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa teilten mit, sie hätten keine Beweise für den Vorgang finden können.’ Wäre der FAZ-Verlag ein Automobilhersteller, müsste er seine Wochenendausgabe in die Druckerei zurückrufen.“

Nicht der erste HB-Angriff gegen die FAZ

Hierzu ergänzt der Online-Dienst Horizont.net am gleichen Tag: „Es ist nicht das erste Mal, dass (Handelsblatt-Chefredakteur) Steingart in seinem Morgen-Newsletter die ‚FAZ’ explizit angreift. Am 4. August reagierte er auf einen Leitartikel der Zeitung, in dem der Autor Reinhard Veser gefordert hatte, der Westen müsse gegenüber Russland ‚seine wirtschaftliche, politische und militärische Abwehrbereitschaft stärken und auch demonstrieren’. Für Steingart lasen sich diese Sätze ‚wie geistige Einberufungsbescheide’.“

Kommentare zum Thema Ukraine bei FAZ.net gestoppt

Zwei Tage zuvor, am 18. August, hatte sich in Sachen Russland/Ukraine auch Kopp.Online die FAZ und deren Online-Auftritt FAZ.net vorgenommen und geschrieben: „Wenn’s um Meinung geht, kennt FAZ.net offenbar kein Pardon. Laut Leseranfrage wurden alle Kommentare zum Thema ‚Ukraine’ gestoppt. Bestehende wurden entfernt. Andere Meinungen unerwünscht, so könnte man das Vorgehen von FAZ.net zum Thema ‚Ukraine’ interpretieren. … Diese Erfahrung musste auch Ex-Thyssen-Vorstand Dieter Spethmann machen. Folgender Kommentar wurde bei FAZ.net nicht veröffentlicht.

Frau von der Leyen sollte sich die Nürnberger Urteile von 1946 ansehen

‚Seit Monaten zeigen die deutschen Medien hinter dem Kiew-Ministerpräsidenten Jazenjuk die ukrainische Flagge und die der EU, obwohl die Ukraine nicht Mitglied der EU http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/08/20/russland-sanktionen-werden-zum-fiasko-fuer-deutsche-unternehmen/ ist. Das Regierungshandeln in Kiew erfolgt also im Zeichen der EU, mithin mit Billigung der EU, auch der Krieg gegen die eigene Bevölkerung im Osten. Hat dagegen schon mal jemand im Namen der EU protestiert? Mir nicht bekannt. Oder im Namen der Bundesrepublik Deutschland ? Mir auch nicht bekannt. Also akzeptiert man in Brüssel und Berlin zumindest stillschweigend, dass die Kiew-Regierung mit schwerem militärischen Gerät (Flugzeugbomben und Artillerie) gegen die eigene Bevölkerung vorgeht. Frau von der Leyen, von Frau Merkel wegen ‚Krieg oder nicht Krieg‘ offenbar im Besitz weitestgehender Vollmachten, sollte sich das Urteil des Nürnberger Gerichtshofes von 1946 ansehen. Es enthält nicht nur Todesurteile, sondern auch Maßstäbe, die bis heute gelten.’
Spethmann wandte sich schließlich an alternative Internetportale, um seine Botschaft zu veröffentlichen.“

Kritik an der FAZ auch in Sachen Klimaschutzpolitik

Auch in Sachen Klimaschutzpolitik muss sich die FAZ harsche Kritik gefallen lassen. Auf der Web-Seite des Europäischen Instituts für Klima und Energie (EIKE) war unter dem Datum 6. August und der Überschrift „Klima-Alarm gegen die Fakten zu lesen: „Der Artikel Klima-Alarm von Andreas Mihm (F.A.Z. Vom 29.07.2014) macht den Eindruck, mehr auf einem starken Glauben an die Klimakatastrophe als auf gesichertem Wissen zu gründen. Denn es ist unglaublich, wie viele in der Klimadiskussion tatsächlich umstrittene, seriös z. T. gar nicht mehr vertretene Behauptungen er nacheinander so ohne weiteres als zweifelsfrei gesicherte Tatsachen bzw. gefährliche Trends auflistet.“ So beginnt ein Leserbrief an die FAZ-Redaktion, den diese bisher noch nicht veröffentlicht hat. Der Brief endet mit dem Satz „Ich bin irritiert, ‚Information’ auf diesem Niveau bin ich von Ihrer Zeitung eigentlich nicht gewohnt!“ Sein ganzer Inhalt hier .

Verfall der deutschen Rechtsprechung

Der Online-Nachrichtendienst MMNews greift den Verfall der deutschen Rechtsprechung auf. Unter der Überschrift „Deutsche Gerichte: beugen, biegen, brechen“ veröffentlicht er dazu einen fiktiven Brief an ein „Liebes deutsches Gericht“ und leitet diesen so ein: „Wenn’s um’s Schwarzfahren geht, kennen deutsche Richter keine Gnade. Wer 100 Millionen bietet, kann sich freikaufen. Und gegen die GEZ gibt’s eh keine Chancen. – Wie korrupt ist die Justiz? Wieviel Recht bekommt man heute noch vor deutschen Gerichten? Der Brieftext hier.

Erwacht das politisch korrekt dressierte Volk aus seinem Multikulti-Traum?

Der Publizist Werner Reichel sieht im monatlich erscheinenden Magazin eigentümlich frei (ef-Magazin) in Deutschland endlich das Ende des Multikulti-Traums nahen. Er schreibt unter anderem: „Von der einstigen Multikultieuphorie ist in diesen Tagen hierzulande wenig zu spüren. Die Propagandisten dieser Ideologie, linke Politiker, Künstler und Journalisten, geben sich zurückhaltend. Ihnen sind die Phrasen und Schlagworte, wie „Bereicherung“, „Vielfalt“ oder „Buntheit“, im Hals steckengeblieben. Die Rahmenbedingungen sind für sie derzeit nicht gerade günstig. Das naive Bild von Multikulti als fröhlich-buntem Straßenfest lässt sich angesichts der Greuelmeldungen aus den Regionen rund um Europa kaum noch aufrechterhalten. Damit das politisch korrekt dressierte Volk aus seinen Multikultiträumen erwacht oder zumindest in eine Art Halbschlaf versetzt wird, war eine besonders starke Dosis vonnöten.“ Diese Dosis sieht Reichel in den Mordorgien der IS-Terroristen & Co. in eroberten Teilen Iraks und Syriens gegen Andersgläubige. Nun scheine sich das Meinungsklima in Deutschland zu ändern, zumindest etwas. Natürlich gehe das nicht von heute auf morgen. „Die politisch korrekte Schafherde ist angesichts der näherkommenden Wölfe zwar beunruhigt, trotzdem schaut sie genau, wie sich ihre Leithammel verhalten.“ Der ganze Beitrag hier.

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