Mutter sein, madig gemacht

Was es Frauen kostet, Mutter zu sein – Eine Studie aus dem Haus Bertelsmann – Der fatale Vergleich der Lebenserwerbseinkommen von Müttern und kinderlosen Frauen – Kinder nicht als Segen, sondern als Verlustgeschäft – Die „Mutterschaftsstrafe“ – Was die Studie ausklammert

Quelle: Bundeszentrale für politische Bildung

Kinder versauen ihren Müttern das Einkommen. So drastisch und brutal drückt es die neue Studie nicht aus, aber das ist ihre Botschaft, wenn auch freundlicher formuliert. Eine neue Erkenntnis verkündet sie damit allerdings nicht: Wenn Frauen Mütter sind, stecken sie im Beruf zwangsläufig zurück, entweder teilweise oder ganz. Das ist, seit auch Frauen berufstätig und nicht mehr wie dereinst nur auf die Mutterrolle fixiert sind, schon immer so. Es ist ein ganz natürlicher und nachvollziehbarer Vorgang. Und sehr vernünftig. Kinder haben Vorrang, mütterliche Betreuung brauchen sie. Wenn Frauen so denken und handeln, ist das schön und für eine stabile Gesellschaft notwendig. Doch den selbsternannten Umerziehern mit Ambitionen für eine andere Gesellschaft und Politikern mit ebenfalls abartigen Zielen gefällt das nicht. Daher werden wir mit solchen Studien traktiert, gerichtet vor allem an die Frauen. In der jüngsten wird ihnen vorgerechnet, was es sie kostet, Mutter zu sein.

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