Thomas Mann, wer ist das?

F u n d s a c h e

„Es ist gut zwanzig Jahre her, daß mir ein Gymnasiast, der gerade in die elfte Klasse versetzt worden war, ohne rot zu werden erklärte: „Thomas Mann? Das sagt mir jetzt grad nichts.“ Augenscheinlich war ihm seine eklatante Bildungslücke nicht peinlich. Im Gegenteil. Dieser Schüler lebte schon damals ganz nach dem heute landauf, landab grassierenden Motto „Was ich nicht weiß, das ist auch nicht wichtig“. Seitdem ist es mit der Allgemeinbildung in Deutschland weiter steil bergab gegangen. Gleichwohl strotzen die Ahnungslosen vor Selbstbewusstsein. Auffallend viele dieser Spezies scheinen bei den Grünen untergekommen zu sein und es bis in die Bundestagsfraktion geschafft zu haben. Denn was in dieser Partei vor allem zählt, ist das „richtige Bewusstsein“ in den „Fächern“ Klima, Gender und Diversität.“

Quelle: Ingo Langer, Chefredakteur von CATO – Magazin für neue Sachlichkeit. Editorial CATO 4/2023, Seite 3.

Heike Schmoll (FAZ) sieht „Deutschland in der Bildungskrise“ und schreibt im politischen Leitartikel des Blattes: „Seit 2010 haben sich die Studentenzahlen in den Geisteswissenschaften international fast halbiert. Auch in Deutschland gibt es einen erheblichen Rückgang um etwa 40 Prozent zwischen 2014 und 2023. Vor vier Jahrzehnten zählte die Germanistik noch zu den drei beliebtesten Fächern, 2023/24 taucht sie nicht einmal mehr unter den acht beliebtesten auf.“ (FAZ vom 3. Januar 2025, Seite 1).

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Alle Jahre wieder: Alles, alles Gute

Wünschen kann man viel. Man soll es auch. Wir brauchen Wünsche.

Der erwartungsvolle Blick ins neue Jahr mit großen runden Kulleraugen.

Foto Daniel Bockwoldt-dpa

Auch Robben wie dieses putzige Exemplar wissen nicht, was ihnen das Jahr 2025 bringt. Ohnehin werden sie sich darüber keinerlei Gedanken machen können, wissen nichts von Jahren und Jahreswechseln, nichts von unserer Zeiteinteilung, erleben als Wechsel nur Tag und Nacht, wissen nichts von möglichem Unheil, von möglichem Glück. Wir Menschen haben es nicht so gut, wir wissen davon, nur nicht, ob und wann es eintritt, das eine wie das andere. Darum bemühen wir Glücksbringer wie Schornsteinfeger oder Schwein.*) Darum wünschen wir uns zum neuen Jahr Glück und Segen, Gesundheit und alles sonstige Gute. Alle Jahre wieder. Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832) hat es auf seine Weise getan:

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