Der noch zu unbekannte NAEB-Stromverbraucherschutz – „Die Medien“ greifen seine Informationen nicht auf, auch nicht für eigene Recherchen – Die Altparteien verraten eigene Grundsätze – CDU/CSU helfen, Unternehmen zu vernichten - Die SPD beteiligt sich an einer Umverteilung von unten nach oben – Die Bündnis-Grünen missachten ihren Umweltschutz – Die Linke denkt an ihren Machtausbau, nicht an die Bürger - Die FDP vertritt nicht mehr glaubhaft die Marktwirtschaft – Ist die AfD eine Alternative? – Wer hinter NAEB steckt

Sie kennen NAEB vermutlich noch nicht? Kein Wunder, sie ist den Wenigsten im Land bekannt, aber es gibt sie: die Vereinigung Stromverbraucherschutz NAEB e.V. in Berlin. Es gibt sie schon seit 2009. Sie hat eine eigene Web-Seite (hierhier und hier). Sie veröffentlicht kleine Filme mit einschlägigen Vorträgen, darunter auch den Vortrag von Professor Hans-Werner Sinn, mit dem er sich vom ifo-Institut verabschiedet und sich darin auch entschieden gegen die “Energiewende” äußert (hier). Sie versorgt rund zweitausend Einzelpersonen mit einem “Strom-Newsletter”(Beispiel hier). Sie verschickt an über hundert Redaktionen regelmäßige Pressemitteilungen mit Informationen für die Stromverbraucher über die ruinösen Folgen der “Energiewende” (hier und hier). Aber warum ist sie dann trotzdem nicht bekannt? Der Grund: Die Redaktionen der Medien greifen die Informationen nicht auf. Sie nehmen sie auch nicht zum Anlass, selbst zu recherchieren. Sachliche Informationen sind offenkundig unerwünscht. Die meisten Redaktionen treten für und nicht gegen die Energiewende ein, obwohl weder das eine noch das andere ihre Aufgabe ist. Sie sollen informieren, mehr nicht, sollen auch kommentieren, natürlich. Aber sie identifizieren sich mit der „Energiewende“, sachliche Informationen sind unliebsame Störenfriede. Für sie trifft der schöne Spruch zu Do n’t confuse me with facts, my mind is made up.

Bei den politischen Parteien in Deutschland ist das nicht anders. Lesen Sie dazu die folgende NAEB-Pressemitteilung im Wortlaut. Verändert habe ich nur die Zwischenüberschriften und einige weitere hinzugefügt. Der Titel der Mitteilung lautet: „Energiewende – Parteien verleugnen ihre Grundsätze“.

Ideologisch geprägt mit dem vorgeblichen Ziel, die Welt retten zu wollen

„Die Energiewende ist ideologisch geprägt. Es soll damit die Welt gerettet werden. Bei diesem hohen Anspruch spielen die Grundsätze, für die die verschiedenen Parteien angeblich stehen, keine Rolle. Sie werden einfach über Bord geworfen. Alle derzeit im Bundestag vertretenden Parteien stimmen daher für die Energiewende nach den Plänen der Bundesregierung ohne Rücksicht auf ihr Parteiprogramm, ihre Mitglieder und ihre Wähler.“

Immer mehr Bürger machen Front gegen die Folgen

„Die Energiewende soll vorwiegend mit Hilfe des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) durchgesetzt werden. Das Gesetz privilegiert den Windstrom, den Biogasstrom und den Solarstrom (Ökostrom). Der teure Ökostrom hat Vorrang bei der Einspeisung und wird gesetzlich über 20 Jahre etwa viermal höher vergütet im Vergleich zu den Produktionskosten von Strom aus Kernkraftwerken und Kohlekraftwerken. Die lukrativen Einspeisevergütungen haben zu einem schnellen Bau von Windgeneratoren, Fotovoltaik-Anlagen und Biogaserzeugern geführt. Heute drehen sich in Deutschland über 25.000 Windgeneratoren. Dachflächen und Weideland wurden mit Solarplatten verspiegelt. Die Maismonokulturen für Biogasanlagen wurden auf immer mehr Flächen erweitert. Der Ausbau der Ökostromanlagen soll nach dem Willen der Bundesregierung noch verdreifacht werden. Doch dagegen machen immer mehr Bürger Front, weil die Umwelt zerstört wird, sie durch Schattenschlag und Spiegelungen belästigt werden, ihre Häuser entwertet werden, Gesundheitsschäden durch Lärm und Infraschall beklagt werden und der Strom immer teurer wird.“

Eine gesetzlich legalisierte Dumping-Aktion

„Inzwischen wird bei Starkwind und Sonnenschein immer häufiger mehr Ökostrom erzeugt, als gebraucht wird. Da sich Strom wirtschaftlich nicht speichern lässt, wird er über die Börse weit unter den Einspeisevergütungen verhökert. Dies ist eindeutig Dumping. Dumping ist weltweit geächtet, weil der Wettbewerb, in unserem Fall die konventionellen Kraftwerke, unwirtschaftlich werden und aufgeben müssen. In Deutschland ist das geächtete Dumping jedoch zum Gesetz geworden. Es ist die größte Dumpingaktion in der Welt. Das EEG schreibt diese Maßnahme vor. Die Kosten haben die Stromkunden in Form der EEG-Umlage zu zahlen. Einschließlich Mehrwertsteuer hat die EEG-Umlage inzwischen ein Viertel unseres Strompreises erreicht mit schnell weiter steigender Tendenz. Denn jede weitere Ökostromanlage muss die EEG-Umlage erhöhen.“

Wer mehr Geld für Strom ausgeben muss, gibt es woanders weniger aus

„Das EEG entpuppt sich bei näherem Hinsehen als ein planwirtschaftliches Gesetz, das zu einer Umverteilung von unten nach oben führt. Es ist unsozial, denn es verteuert den Strom und treibt immer mehr Haushalte mit geringem Einkommen unter die Armutsgrenze. Wir können auf Strom nicht verzichten, wenn wir unseren Lebensstandard mit Elektroherd, Waschmaschine, Fernsehen und Computer halten wollen. Dafür wird dann eher auf den Kauf von Kleidung, Möbel oder andere Haushaltsgüter verzichtet. Auch am Urlaub kann gespart werden. Die hohen Strompreise führen also zu einem Kaufkraftverlust in Höhe der EEG-Umlage von zurzeit 25 Milliarden Euro im Jahr. Die Folge sind Arbeitsplatzverluste und ein geringeres Aufkommen an Gewerbesteuern.“

Alle Bundestagsparteien verleugnen eigene Grundsätze

„Bei dieser Sachlage ist es erstaunlich, dass alle im Bundestag vertretenden Parteien sich voll zu den Zielen der Energiewende bekennen. Sie verleugnen damit wesentliche Grundsätze ihrer eigenen Partei. In Kürze haben wir wichtige Landtagswahlen. Es lohnt sich daher, einmal das Verhalten der einzelnen Parteien im Hinblick auf die Energiewende zu durchleuchten.“

CDU/CSU helfen, Unternehmen zu vernichten

„CDU und CSU waren einmal die Parteien der sozialen Marktwirtschaft. Dafür wurden sie gewählt. Doch heute stützen sie das rein planwirtschaftliche EEG. Angeblich soll der teure Ökostrom über die Börse vermarktet werden. Bei näherem Hinsehen ist die ‚Vermarktung’ die weltgrößte Dumpingaktion, die den Börsenwert der großen Energieerzeuger in Deutschland, also E-ON und RWE, nahezu vernichtet hat. Auch die Stromerzeuger in den Nachbarländern sind in ähnlicher Weise von der deutschen Energiepolitik betroffen. Sie mussten zum Teil ihre Dividendenzahlungen einstellen. Die Gewinne schrumpfen, weil die Stromversorger in diesen Ländern billigen Dumpingstrom aus Deutschland einkaufen. Von der sozialen Marktwirtschaft ist offensichtlich nichts übrig geblieben.“

Die SPD beteiligt sich an einer Umverteilung von unten nach oben

„Die SPD fordert mehr staatlichen Einfluss, um dem „kleinen Mann“ einen angemessenen Anteil an den Gewinnen der Firmen zu verschaffen, bei denen sie arbeiten. Doch genau das Gegenteil fördert die SPD mit ihrer Unterstützung und Fortführung des EEG. Sie fördern damit eine gesetzliche Umverteilung von unten nach oben. Sie verleugnet damit nicht nur ihre Grundsätze, sondern trägt in unverantwortlicher Weise auch zu immer größeren sozialen Spannungen bei.“

Die Bündnis-Grünen missachten ihren Umweltschutz

„Bündnis 90 – Die Grünen nehmen für sich in Anspruch, für Umweltschutz und Artenschutz einzutreten. Doch ist es Umweltschutz, wenn die Grünen tatkräftig daran mitwirken, dass Windgeneratoren in Wäldern und in Naturschutzgebieten aufgestellt werden? Ist es Umweltschutz, dass Monokulturen von Mais großen Raum einnehmen, in denen viele Tierarten keinen Lebensraum mehr haben? Ist es Umweltschutz, wenn tausende Vögel und Fledermäuse jedes Jahr von den riesigen Generatorflügeln erschlagen werden? Ist es Umweltschutz, wenn immer mehr Menschen unter Lärm, Schattenwurf und Infraschall von Windgeneratoren in ihrer Nähe leiden?“

Die Linke denkt an ihren Machtausbau, nicht an die Bürger

„Bei den Linken kann man noch verstehen, warum sie die planwirtschaftliche Energiepolitik gutheißen. Diese Partei propagiert zwar die Umverteilung von oben nach unten. Sie soll durch Verstaatlichung der Produktionsmittel erreicht werden. Wichtig ist dabei aber nur, dass die Partei entscheidet, welchen Anteil der Einzelne von den erarbeiteten Gütern bekommt. Wichtig ist dieser Parteielite also ihre Macht über die gesamte Wirtschaft. Das Volk interessiert sie nicht. In der derzeitigen planwirtschaftlichen Energiepolitik sieht sie einen Weg, ihre Macht auszubauen.“

Die FDP vertritt nicht mehr glaubhaft die Marktwirtschaft 

„Die wiedererstarkende FDP stützt gleichfalls die Energiewende. Sie ist damit weiterhin nicht glaubhaft, wenn sie behauptet, sie sei die Partei, die für eine freie Marktwirtschaft steht. Sie hat sich bisher auch mit keinem Wort zu dem für die Wirtschaft gefährlichen Stromdumping geäußert. Die FDP bleibt offensichtlich weiterhin labil.“

Ist die AfD eine Alternative?

„Viel Zulauf hat die AfD. Die unüberlegte Flüchtlingspolitik der Bundeskanzlerin vergrößert die Wählerschaft der AfD. Doch dieses Problem wird relativ kurzfristig sein. Langfristig haben wir mit den Auswirkungen der Energiewende zu kämpfen. Tritt auch die AfD für die Energiewende ein? Nach unseren Kenntnissen haben viele AfD-Mitglieder erkannt, die Energiewende führt Deutschland ins Abseits. Doch es sind auch Befürworter der Wende in ihren Reihen. Es wird spannend werden, ob mit der AfD auch in Fragen der Energiepolitik eine Wahlmöglichkeit vorhanden ist. ‚Wir brauchen eine solche Wahlmöglichkeit’, sagt der Vorsitzende vom Stromverbraucherschutz NAEB e.V., Heinrich Duepmann. ‚Ohne Wahlmöglichkeit gibt es keine Demokratie. Die alternativlose deutsche Energiepolitik ist zutiefst demokratiefeindlich und beschneidet freie Entscheidungen.’ Prof. Dr. Hans-Günter Appel, Pressesprecher NAEB e.V. Stromverbraucherschutz. Kontakt: hier.“

Wer wir sind

Wenn ich über den NAEB-Stromverbraucherschutz schreibe, müssen sie wissen, dass ich diesem eingetragenen Verein seit Beginn angehöre und dort Beiratsmitglied bin. Sie dürfen mich also als befangen bezeichnen. Wer sind wir? Wir sind Bürger aus ganz Deutschland , die sich unabhängig, ohne berufliche und finanzielle Interessen persönlich engagieren, um die Bürger über die schlimmen Folgen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) und der von allen Altparteien betriebenen „Energiewende“ aufzuklären, die im Wesentlichen eine Stromerzeugungswende ist: weg vom Strom aus Kohle, Öl, Gas und Kernkraft – hin zum Strom aus Wind, Sonnenschein und Agrarpflanzen wie vor allem Mais. Der Beirat unterstützt den Verein mit seinem in Energiefragen technischem und wissenschaftlichem Sachverstand.

Strom muss für Wirtschaft und Verbraucher bezahlbar bleiben

NAEB ist ein gemeinwohlorientierter Zusammenschluss und als gemeinnützig anerkannt, er kann also für Spenden und Mitgliedsbeiträge Steuerbescheinigungen ausstellen. Mit ihm engagieren wir uns, damit die deutsche Wirtschaft und die Verbraucher nicht mit künstlich vom Staat überteuertem Strom versorgt werden. Die deutsche Wirtschaft muss mit ihren Stromkosten wettbewerbsfähig bleiben, und für die deutschen Bürger muss der Strom bezahlbar bleiben. Mit dem EEG wird Solar- und Windstrom hochsubventioniert ins Stromnetz gedrückt, die Stromproduktion in Deutschland zu Lasten aller Verbraucher massiv verteuert und das Stromnetz destabilisiert. Der deutsche Strom ist gegenüber den in anderen industriell starken EU-Ländern mit Abstand am teuersten.

EEG und Energiewende müssen weg

Daher wollen wir erreichen, die Absatzgarantie (Zwangseinspeisung) sowie den staatlich verordneten hohen Subventionspreis für Wind- und Solarstrom sowie das ganze EEG endlich abzuschaffen. Ebenso die „Energiewende“ insgesamt. Sonst wird der deutsche Strompreis immer weiter hochgetrieben und die Stromversorgung unsicherer bis zu Stromausfällen. Strom aus Wind- und Sonnenkraft zu erzeugen, schädigt die deutsche Volkswirtschaft und ist deshalb ein wirtschaftlich unvertretbares Produktionsverfahren.

Wer daran interessiert ist, den „Strom-Newsletter“ zu bekommen, kann sich darüber hier informieren, und um Mitglied zu werden hier.



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Kommentare


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7 Kommentare


  1. Hans-Peter Klein am 27 Februar, 2016 20:23
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    Hallo Herr Dr. Krause,
    liebe Klimawandel-Leugner,
    sehr geehrte EIKE-Geheim-Loge- „Die im Dunkeln sieht man nicht“ e.V.,

    Es wird Zeit über EIKE und seine Positionen hier Klartext zu reden:
    Wer sich die Positionen von EIKE zu eigen macht, der macht das Geschäft der Atom-Öl-Kohle Lobby hierzulande und deren verlängertem Arme multinationaler Auftraggeber.

    Gerade die Energiewende steht für Dezentralisierung, für deutschen Mittelstand, für regionale Wertschöpfung, für lokale Mitbeteiligung mehrheitlich auf genossenschaftlicher Basis, für Investitionen aus der Mitte der Gesellschaft, sie ist ein Jobmotor der seit Paris, auch international an Fahrt aufnimmt.

    Trifft all dies auch auf die Atom-Öl-Kohle Lobby zu ? Welche Möglichkeiten der Mitsprache hatte/hat der einzelne Stromverbraucher bei den großen Stromkonzernen, namentlich RWE, Eon, Vattenfall, EnBW, deren Geschäftsmodell auf maximalem Verbrauch beruht ?

    Ihre Phraseologie gegen die Energiewende findet sich konzentriert in folgendem Abschnitt, Zitat:

    „Das EEG entpuppt sich … Umverteilung von unten nach oben … unter die Armutsgrenze … Elektroherd, Waschmaschine, …, Kleidung, Möbel … Urlaub … hohen Strompreise … Arbeitsplatzverluste … Gewerbesteuern.“

    An wen nach „oben“ wird hier was und wieviel verteilt bei Ökostrom ?
    Aha, unsere monatliche Pillepalle-Stromrechnung treibt Haushalte unter die Armutsgrenze, wir müssen auf Waschmaschine, Kleidung, Urlaub usw verzichten.

    Gehts noch demagogischer?

    Es wird Zeit hier mal die ungeschönte Wahrheit über EIKE zum Ausdruck zu bringen:

    Jetzt, vor den Landtagswahlen, wo wir die Möglichkeit haben, das eine echte Alternative in der politischen Landschaft neue gestalterische Kraft gewinnen kann, genau diese einmalige Gelegenheit kann vertan werden, wenn die undurchschaubaren Konzepte einer Altherren-Loge, genannt EIKE, demnächst die Energiepolitik mitgestalten sollte.

    Spaß beiseite: Ich sehe in EIKE und der Geisteshaltung dahinter eine Gefahr für unser Land, weil:

    EIKE sich weigert, seine konkrete Energiepolitik differenziert offen zu legen.
    EIKE sich weigert in der Wissenschaft, der Forschung, der Industrie, der Energiepolitik auf fachlicher Ebenen seine Positionen zu vertreten, stattdessen im populär-vorpolitischen Raum Stimmung gegen das, seit Paris, weltweit ansetzende Großprojekt Energiewende Stimmung macht.
    EIKE im Verdacht steht, dunkleren internationalen Kanälen und Strippenziehern den Steigbügel zu halten, eben jenen Mächten, die kein Interesse daran haben Ölverbrauch, Uran-Abbau, Kohleförderung zu verringern, deren Geschäft der fortgesetzte Große Raubbau an den begrenzten, natürlichen Ressourcen dieses Planeten ist.
    Fazit:
    EIKE ist der eigentliche giftige Spaltpilz, der seinen nuklearen Fallout, seine Rauchschwaden über die Menschen ausbreiten will.

    Alternative für Deutschland, das sollte aber heißen:

    Eine moderne, weltoffene Alternative auf wertkonservativer, freiheitsliebender Basis, mit Deutschland im Herzen, verankert in den kulturellen und wissenschaftlichen Wurzeln Europas.

    Eine Stimme FÜR die AfD, sollte eine Stimme GEGEN EIKE sein.

    Noch Fragen ?
    EIKE: Setzen!

    MfG, HPK

  2. Heinss am 28 Februar, 2016 10:08
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    Respekt, dass Sie den ersten Kommentar veröffentlicht haben – zusammen mit dem Artikel zeigt er die Misere, in der das Ganze stecken geblieben ist.

    Was fehlt sind verantwortungsvolle, durchdachte Konzepte der politischen Führung, die sich statt dessen zwischen Lobbyismus und Planwirtschaft niederlässt. Um hier keine Abhandlung einzustellen:

    Atomkraft ist in ihrer gegenwärtigen Form verantwortungslos für die Zukunft und damit nicht akzeptabel. Alle Seiten haben es versäumt Konzepte auszuarbeiten wie etwa Atomkraftwerke so zu planen und zu betreiben sind dass jeder denkbare und undenkbare Fehler zur risikofreien Abschaltung führt. Solche Rahmenvorgaben für die Atomindustrie müssten zwangsläufig in einen weltweiten Wettbewerbsvorteil umzusetzen sein. Zweiter Punkt bleibt die Endlagerung, kein vernünftig denkender Mensch kann eine mehr als 50-100 Jahre sichere Verwahrung annehmen. Der Aufwand, der sowieso bei weitem nicht ausreicht fällt offensichtlich unter den Tisch.

    Atomkraft könnte die Energieprobleme der Menschheit lösen – soweit sie in sozialverträglicher Form betrieben wird. Was hieße, den Betrieb von kontaminationsfreien, selbstabschaltenden Meilern, ergo entsprechende Entwicklung, insbesondere der Kernfusion und – solange die Frage radioaktiver Abfälle nicht gelöst ist – die Entsorgung langfristiger, gefährlicher Endprodukte wofür nur ein (abgesicherter)Schuss Richtung Sonne bliebe, auf der Erde gibt es keinen Ort der vor geologischen Entwicklungen oder der Unvernunft des Menschen geschützt wäre. So gesehen würde ich vermuten, dass die Kostenfrage ein wenig anders aussieht.

    Interessant an dem Kommentar von HPK ist ja nun ein ganz anderer Aspekt, der allerdings auch durch Lobbyismus und falsche Subventionen der Politiker erstickt wird:

    Tatsächlich mangelt es ja nicht an der Energieerzeugung sondern an deren Speicherung. Womit die dezentrale Speicherung eine mittelständige Aufgabe wäre, die ebenfalls zum Exportschlager werden sollte (gäbe es sie). Hier bedürfte es völlig anderer Herangehensweise, angefangen damit, dass Haushalte gezwungen werden sich ans öffentliche Netz anzuschließen und die unsäglichen bürokratischen Hürden (vom wirtschaftlichen Monopolismus einmal abgesehen macht es die Entwicklung eigenständiger Konzepte nicht lohnenswert) bis hin zur lokalen Erzeugung und Speicherung – selbstverständlich kein Anliegen einer Großindustrie, die – auch das ist nicht zu vernachlässigen – immer eine insgesamt günstigere Produktionsbilanz als der Einzelne aufweisen wird. Sie hat demnach immer einen Wettbewerbsvorteil, den sie aufgrund der derzeitigen (quasi-) Monopolstellung als (zusätzliche) Dividende ausschütten kann statt ihren Anlegern UND ihren Kunden zu dienen (Joseph Conrad: das beste Geschäft ist das, bei dem beide Seiten ihren Vorteil wahren).

    Letztendlich wird eine sachgerechte Diskussion nie zu führen sein, denn der Glaube an den so genannten Klimawandel ebenso wie der an die Endlichkeit so genannter fossiler Kohlenwasserstoffe ist ein Bedürfnis der Massen, das mit der Realität nichts zu tun hat, wohl aber mit Machtverhältnissen innerhalb der Politik.

  3. Klaus Kolbe am 28 Februar, 2016 10:48
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    Sehr geehrter Herr Krause,
    nachdem ich schon etliche Kommentare des Herrn Hans-Peter Klein bezüglich Artikel des Herrn Limburg auf FREIE WELT gelesen habe, findet man ihn nun also auch hier – höchstwahrscheinlich sehr zur Erheiterung derjenigen, die nicht nur vorgeben, sondern auch tatsächlich etwas von der Sache verstehen.
    Ich finde, er sollte, nach der Devise von Voltaire, nach wie vor die Möglichkeit haben, seine Meinung zu diesem sowie selbstredend auch anderen Themen zu äußern. Inwieweit er sich damit der Lächerlichkeit preisgibt – oder vielleicht auch nicht – das soll und kann der mündige Bürger selbst entscheiden.
    Seien wir froh, daß es Netz-Seiten wie EIKE und NAEB gibt – und natürlich auch die Menschen, die dahinterstehen, wie u. a. Herr Limburg auf EIKE und Sie, Herr Krause, auf NAEB, die sich sozusagen ehrenamtlich zur Aufgabe gemacht haben, das Volk, das viele Winkelzüge und Täuschungen dieser grünen Industrie nicht durchschaut, durchschauen kann, diesbezüglich aufzuklären.

    Zur Aufklärung für Herrn Klein, auch wenn ich befürchte, daß es auf unfruchtbaren Boden fällt, selbstredend aber auch für alle, die noch schwanken, wem sie denn nun Glauben schenken sollen:

    Kleine Anmoderation:

    »Lobbyismus vom Feinsten, die Krakenarme der Lobby für „Erneuerbare“: Vortrag des Fernsehjournalisten G. Ederer auf der 3. Int. Klima- und Energiekonferenz in Berlin
    Anläßlich der u. a von EIKE organisierten 3. Internationalen Energie- und Klimakonferenz am 3. und 4.12.2010 hielt der bekannte Fernsehjournalist Günter Ederer einen aufsehenerregenden Vortrag zum weltweiten Netzwerk der Lobby für „Erneuerbare“. Als Mittelpunkt, Hauptorganisator, sowie Nutznießer wirkte in diesem Spinnennetz der jüngst verstorbene alternative Nobelpreisträger Hermann Scheer. Sehen Sie diesen Vortrag exclusiv bei EIKE«

    Und hier kann man diesen Vortrag sehen und hören:

    http://www.eike-klima-energie.eu/climategate-anzeige/lobbyismus-vom-feinsten-die-krakenarme-der-lobby-fuer-erneuerbare-vortrag-des-fernsehjournalisten-g-ederer-auf-der-3-int-klima-und-energiekonferenz-in-berlin/

    Danach sollte man, auch oder gerade als Laie, genug Hintergrundwissen haben, um diesen sogenannten „Erneuerbaren“, was immer dieser Begriff auch suggerieren soll und welches Terrain man immer mit diesem Begriff auch besetzen will, nicht auf den Leim zu gehen.

  4. Jürgen Althoff am 28 Februar, 2016 19:02
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    Wer, wie Herr Klein,einen solchen Beitrag völlig frei von physikalisch-technischen Grundkenntnissen und in Unkenntnis der – frei zugänglichen – eex/bdew-daten bezüglich Netzeinspeisungen versus aktueller Stromnachfrage unter dem eigenen Namen veröffentlicht, muss sehr stark im Glauben und schwach im Wissen sein.
    Leider gibt es viele solcher Geisterfahrer bis in höchste Positionen.

  5. Oblomow am 28 Februar, 2016 21:07
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    Respekt, daß noch jemand zu @Hans-Peter Kleins Kommentar Stellung bezieht.

    Ich habe das Lesen nach “liebe Klimawandel-Leugner” abgebrochen, da ich mich nicht angesprochen fühlte. Niemals leugnete ich nämlich, daß es Klima (nicht nur eines außerdem) gibt und/oder die klimatischen Verhältnisse auf der Welt einer Wandlung unterlagen und unterliegen.

    Ich erwog, mir einen SUV zuzulegen, damit jeden Abend vor dem Einparken vor dem Haus noch mehrmals um den Block zu fahren, damit auch in nördlichen Breitengraden wieder Weinbau möglich würde, wie es schon einmal gewesen sein soll. Meine Frau erklärte mir dann, daß ich darauf wohl nicht hinreichend Einfluß hätte.
    Sie hat mich überzeugt. :-)

  6. Klaus Kolbe am 28 Februar, 2016 22:33
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    @ Heinss am 28 Februar 2016 um 10.08 Uhr

    Sehr geehrte(r) Herr/Frau Heinss,

    Sie schrieben u. a.: „Atomkraft ist in ihrer gegenwärtigen Form verantwortungslos für die Zukunft und damit nicht akzeptabel.“

    Dann haben Sie sicherlich noch nicht diesen Artikel gelesen:

    Der Dual Fluid Reaktor – ein neues Konzept für einen Kernreaktor

    »Mit dem Dual Fluid Reaktor stellen die Mitglieder des Instituts für Festkörper-Kernphysik (IFK) Berlin ein neues inhärent sicheres Nuklearkonzept vor, das von Anfang an auf optimale zivile Nutzung ausgerichtet war. Dies ist der vorläufige Abschluss einer vierjährigen Konzeptionierungsphase, die mit einem Gedankenaustausch am kanadischen Kernforschungsinstitut TRIUMF in Vancouver anfing, in Berlin zur internationalen Patentanmeldung heranreifte, und nun in eine Suche nach Finanzierungsmöglichkeiten mündet. Es wurde auf der IAEA-Konferenz FR13 (4.-7. März 2013 in Paris) erstmalig einem breiteren Fachpublikum vorgestellt.«

    http://www.eike-klima-energie.eu/climategate-anzeige/der-dual-fluid-reaktor-ein-neues-konzept-fuer-einen-kernreaktor/

    Und zu Ihrem Kommentar zu HPK:
    Natürlich ist es nicht die Energieerzeugung, sondern die -speicherung bei den sogenannten „Erneuerbaren“, die, da nicht gegeben, den schönen grünen Traum ad absurdum führen. Ein hochindustrialisiertes Land wie Deutschland, das seinen Wohlstand ebendieser Tatsache zu verdanken hat, muß in jedem beliebigen Moment auf soviel Energie zugreifen können, wie es gerade benötigt! Sonst ist es mit dem Industriestandort Deutschland vorbei, und dieses Land fällt, überspitzt ausgedrückt, in bäuerliche Zeiten des Mittelalters zurück
    Das sollte auch einem HPK eingängig sein.
    Dann würde doch tatsächlich letzten Endes noch der Morgenthau-Plan, der Entwurf des US-amerikanischen Finanzministers Henry Morgenthau zur Umwandlung Deutschlands in einen Agrarstaat nach dem absehbaren Sieg der Alliierten im Zweiten Weltkrieg, zur Umsetzung kommen.

  7. Otto Weber am 29 Februar, 2016 10:52
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    @ Hans Peter Klein
    Eigentlich ist es reine Zeitverschwendung die unsachlichen und dümmlich- polemischen „Beiträge“ des Herrn Hans-Peter Klein zu kommentieren.

    Was soll man auch schließlich zu solchen sinnfreien Worthülsen sagen, wie z. B.: „Eine moderne, weltoffene Alternative auf wertkonservativer, freiheitsliebender Basis, mit Deutschland im Herzen, verankert in den kulturellen und wissenschaftlichen Wurzeln Europas“.

    Nur kurz Informationen nur zu einem von HPK negierten Punkt:

    „Das EEG entpuppt sich … Umverteilung von unten nach oben“ … Genauso ist es: Zwischen 2000 und 2015 hat sich der Strompreis für einen Durchschnittshaushalt um sage und schreibe rund 106% erhöht. Leider ist die „Pillepalle-Stromrechnung“ für viele Niedrig-Einkommen-Haushalte bittere Existenz bedrohende Realität.

    Zum Beispiel:
    „Wegen steigender Preise können immer mehr Bundesbürger ihre Stromrechnung nicht zahlen. Fast 345.000 Haushalten wurde nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen im vergangenen Jahr zeitweilig der Strom abgeklemmt“.
    „Noch weit mehr Haushalte haben Probleme mit ihrer Stromrechnung. Fast sieben Millionen Mahnverfahren seien 2013 so weit gegangen, dass die Lieferanten ankündigten, den Strom zu kappen, heißt es sinngemäß im Monitoringbericht. 2011 hatte es rund sechs Millionen solcher Drohungen gegeben“.

    „EEG killt Bäcker: 12.05.2015 Die Energiewende bringt laut eines Berichts immer mehr Handwerksbäcker in wirtschaftliche Notlagen….“.

    Weitere unsoziale und unwirtschaftliche Ergebnisse der sogenannten Energiewende möge HPK sich selbst besorgen, diese sind in Hülle und Fülle im Netz vorhanden.

    „Die Förderzusagen (EEG) addierten sich von 2002 bis 2014 nach Angaben der Bundesregierung auf rund 143 Milliarden Euro; dieses Jahr kommen nach Schätzungen weitere 20 Milliarden hinzu“.

    Wer profitiert von dem EEG-Schwachsinn? Zum großen Teil die Initiatoren mit ihrem schmarotzenden Anhang. Der Rest des Geldes wird weitgehend einfach verbrannt, siehe PROKON, WINDREICH, SOLARWORLD, usw. usw. Bitte z. B. „Insolvenzen Energiewende“ in Suchmaschine eingeben!

    Überwiegend die Kleinen bezahlen, deshalb ist die Aussage: Umverteilung von unten nach oben weitgehend nicht zu bestreiten.

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