Alle Leben zählen

Die Black-Lives-Matter Bewegung und die abstruse Beflissenheit am Beispiel von Mercedes-Benz mit seinem schwarz lackierten Formel-1-Rennauto – Die unterwürfige Anbiederung gegenüber dem Anti-Rassismus-Mainstream Aber nicht jedem Mercedes-Kunden gefällt das – Warum setzt Mercedes kein Zeichen gegen die Ermordungen weißer Farmer in Südafrika? – Die  Irrungen und Wirrungen, ihre Absonderlichkeiten und ihr blühender Unsinn – Reine Tugendveranstaltungen sind die Black-Lives-Matter-Demos nicht mehr – Die neuen Bilderstürmer und der „umgekehrte Rassismus“

Schwarze Leben zählen. Natürlich zählen sie. Alle Leben zählen. Es ist sieben Jahre her, seit die Bewegung Black Lives Matter (BLM) in den USA entstand (hier) und dann bald auf viele andere Länder übergriff. Dass für Menschen schwarzer Hautfarbe die gleichen Rechte gelten müssen wie für Andersfarbige, versteht sich von selbst. Dass der Staat und seine Institutionen Schwarze nicht anders behandeln dürfen als Nicht-Schwarze, ebenfalls. Mensch ist Mensch. Sie sollen, nur weil sie schwarz sind, nicht diskriminiert werden. Es wäre sonst wirklich Rassismus.  Daher darf es auch nicht sein, dass Schwarze wegen ihrer Hautfarbe von Polizisten (besonders in den USA) eher verdächtigt und kontrolliert werden als Andersfarbige. Diese Form der political correctness ist berechtigt und rechtsstaatlich notwendig. Deshalb verdient Zustimmung, wenn für diese Gleichberechtigung demonstriert wird. Für sie eintreten kann jeder auf seine eigene Weise. Man kann T-Shirts mit der Aufschrift Black Lives Matter tragen, man kann auf der Straße mitdemonstrieren, man kann dort eine Rede halten, man kann Leserbriefe schreiben, Blog-Beiträge verfassen oder sich an der Diskussion mit Postings und Tweets auf den Social-Media-Plattformen beteiligen. Man kann sich aber auch zu  einer solchen abstrusen Beflissenheit hinreißen lassen wie zum Beispiel Daimler-Benz (DB) mit seiner Mercedes-Benz AG.

Mit Schwarzlackierung gegen Rassismus und Diskriminierung

Um  „im Kampf gegen Rassismus ein Zeichen zu setzen“, tritt Mercedes für die Formel-1-Saison 2020  nicht mit dem klassischen Silberpfeil an, sondern mit einem schwarzlackierten Rennauto: Der W11 ist jetzt schwarz. Laut Pressemitteilung Ende Juni 2020 will der Autohersteller damit bekunden, „dass wir gegen Rassismus und Diskriminierung in jeder Form stehen“. Weiter lautet die Begründung: „In den vergangenen fünf Wochen hat die ‚Black-Lives-Matter‘-Bewegung ins Scheinwerferlicht gerückt, wie sehr wir neue Maßnahmen und aktives Handeln im Kampf gegen Rassismus und Diskriminierung in jeder Form benötigen.“ Darüber hinaus ist auf dem Halo*) der Aufruf „End Racism“ zu sehen. (Quelle hier). Und Teamchef Toto Wolff erklärte: „Rassismus und Diskriminierung haben keinen Platz in unserer Gesellschaft, unserem Sport und unserem Team: Davon sind wir bei Mercedes fest überzeugt. Doch die richtigen Überzeugungen und die richtige Geisteshaltung sind nicht genug, wenn wir stumm bleiben. Wir möchten daher unsere Stimme und unsere weltweite Plattform nutzen, um uns für Respekt und Gleichberechtigung einzusetzen.“

Die unterwürfige Anbiederung gegenüber dem Anti-Rassismus-Mainstream

Nicht jedem Daimler-Kunden und Mercedes-Fahrer gefällt diese unterwürfige Anbiederung gegenüber dem Anti-Rassismus-Mainstream. Einer von ihnen, der Name ist mir bekannt, schrieb an seine Daimler-Benz-Niederlassung, er fahre Mercedes-Autos seit 1974 – immer zu seiner vollsten Zufriedenheit. Die jeweiligen Niederlassungen hätten ihn stets sehr gut betreut. Einer der Verkäufer habe zu ihm eine besonders vorbildliche Kundenbeziehung aufgebaut, wofür er sich noch einmal bedanke. Aber dann: „Dies alles vorausgesetzt, können Sie sich mein Entsetzen vorstellen, als ich aus der Presse … folgendes entnehmen musste: ‚Mercedes protestiert mit schwarzem Auto. Mit einer schwarzen Lackierung will  das Formel-1-Weltmeisterteam Mercedes ein klares Zeichen im Kampf gegen Rassismus und Diskriminierung setzen … Die Silberpfeile werden in der gesamten Saison 2020 in schwarz antreten, um unser klares Engagement für mehr Vielfalt in unserem Team und unserem Sport zu demonstrieren.‘ Die einseitige Parteinahme der Firma DB im Hinblick auf Rassefragen verurteile ich auf das Schärfste!“

Warum setzt Mercedes kein Zeichen gegen die Ermordungen weißer Farmer in Südafrika?

Und weiter: „Vor dem Hintergrund, dass bis zum heutigen Tag tausende weiße Farmer in Südafrika von Negerhorden nicht getötet, sondern abgeschlachtet werden und vor dem Hintergrund, dass die Kriminalitätsrate der schwarzen Bevölkerung in den USA um ein Vielfaches höher liegt als die der Weißen, frage ich mich Folgendes: Warum setzt DB  h i e r  kein ‚klares Zeichen‘ und  k e i n  ‚klares Engagement‘? Weil es doch nur um Menschen weißer Hautfarbe geht?“ Die Aufforderung seiner Mercedes-Niederlassung, er könne sich jetzt das Nachfolgemodell seines Autos zur Lieferung im Dezember 2020 aussuchen, beantwortet dieser Mercedes-Kunde so: „Sehr geehrte Damen und Herren, zu dieser Auslieferung wird es nicht mehr kommen. Ich überlasse die Auslieferung gerne links-grünen Klienten von DB, die den Kurs von Herrn Toto Wolff bestimmt ganz hervorragend finden. Gerne können Sie mein Schreiben in Ihrer Firma zirkulieren lassen, ich freue mich derweil auf mein nächstes Fahrzeug, einen A6 der Firma Audi.“

Die  Irrungen und Wirrungen, ihre Absonderlichkeiten und ihr blühender Unsinn

Vielleicht geht Mercedes mit diesem überdrehten Anti-Rassismus demnächst noch einen Schritt weiter und malt nicht nur seinen Rennschlitten schwarz an, sondern präsentiert seine ganze PKW-Flotte nur noch in Schwarz. Dann können sich die Kunden entweder schwarz ärgern oder vor dieser abstrusen Black-Lives-Matter-Kriecherei ebenfalls ihren Kotau machen und das Zeug kaufen. Aber das ist bloß ein Scherz – obwohl: Vorstellen kann man sich an Verrücktheiten in dieser Zeitgeist-Zeit inzwischen fast alles. Die  Irrungen und Wirrungen, ihre Absonderlichkeiten und ihr blühender Unsinn mit allen ihren Gefährdungen und umwälzenden Folgen werden wohl kein Ende nehmen. Besonders schlimme, weil tiefgreifend und unglaublich teuer, haben wir bereits, nämlich in Form der Euro-Rettungspolitik, des Schuldgeldwesens, der Überschuldung, der Target-2-Salden, des Klimaschutzwahns, der Energiewende, der „Großen Transformation“, der betriebenen Einwanderung aus anderen Kulturkreisen sowie der schleichenden und offensichtlich gewollten Islamisierung. Dazu die vielen Demonstrationen mit geschürten Gewaltausbrüchen.

Reine Tugendveranstaltungen sind die Black-Lives-Matter-Demos nicht mehr

Auch die Black-Lives-Matter-Demos sind keine reinen Tugendveranstaltungen mehr, auf denen es nur um Gleichberechtigung und Nichtdiskriminierung von Menschen schwarzer Hautfarbe geht. Gruppierungen politisch linker und grüner Couleur okkupieren und nutzen sie für ihre eigenen politischen Ziele: gegen herkömmliche bürgerliche Tugenden, gegen freiheitliche Demokratie, für sozialistische Ziele, für staatliche Bevormundung. Black-Lives-Matter-Aktivisten in den USA verlangen offen nach Systemsturz und Kommunismus: „Wir sind die Revolution, um dieses System zu stürzen. Wir wollen eine völlig neue kommunistische Welt schaffen“ (hier  und  hier).

Die neuen Bilderstürmer und der „umgekehrte Rassismus“

Ferner sind mit der BLM-Bewegung neue Bilderstürmer auf der Bildfläche erschienen. Auch ist ein „umgekehrter Rassismus“ entstanden. Der Informationsdienst Unser Mitteleuropa schreibt: „Viele Leute wunderten sich in den letzten Wochen, wie es denn möglich sei, dass wegen eines kriminellen Schwarzen, der im Zuge der Festnahme zu Tode kam, die ganze westliche Welt förmlich durchdreht. Und nicht nur das: Ein umgekehrter Rassismus erlebt gerade seine Blüte. Alles was weiß ist, wird jetzt als irgendwie verbrecherisch belastet dargestellt, egal ob die ‚Täter‘ Emanuel Kant oder John Wayne heißen oder bereits vor mehr als 500 Jahren gelebt haben, wie etwa Christoph Kolumbus. Zu den öffentlichen Bitt- und Schamorgien gehört mittlerweile rituelles, bußfertiges Knien, am besten vor Schwarzen, Firmen ändern ihre Logos und geloben Besserung, indem man versichert, weiße Mitarbeiter teilweise durch „Vielfalt“ zu ergänzen, oder gleich zu ersetzen. Und wer da nicht mitspielt, wird bedrängt ‚Haltung‘ zu zeigen und ‚Zeichen‘ zu setzen.“ (Aus: „Red Bull macht verlogenen Tugendterror nicht mit“ hier). Haltung gezeigt und Zeichen gesetzt auf seine Weise hat Mercedes-Benz.

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*) Schutzbügel, Überrollbügel

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