Zwischenrufe – So geht Armut niemals aus

Das alte Lenin-Wort – Schöne neue Welt am großen Salzsee – Empörung gegen die katholische Kirche, Milde für die Alt-68er – Immer noch die alliierten Sonderrechte? – So geht die Armut niemals aus – Klima-Abzocke auch in der Schweiz – Vom Umgang mit Fakten – Die erfolgreichste politische Ideologie – Umverteilung macht arm – Lehrergehälter in der Schweiz – eine Versuchung

Diese Zwischenrufe – warum?

Es gibt Berichte, Informationen, Geschehnisse, zu denen man sich zu äußern sofort neigt, was man von ihnen hält. Es sind spontane kurze Kommentare, die nicht unbedingt auf die Goldwaage zu legen sind, kleine Schnellschüsse, teils amüsant, teils ironisch, teils bissig, meist prägnant. So manches davon bekomme ich zugeschickt, habe es gelesen, mich dran erfreut, drüber amüsiert, und das war’s dann. Aber warum nicht auch andere daran teilhaben lassen und sie als Zwischenrufe weiterreichen? Was hiermit geschieht. Nicht jeder allerdings möchte mit seinem Zwischenruf namentlich erwähnt werden. Er heißt dann einfach „Anonymus“.

Das alte Lenin-Wort

Zwischenruf zu:  http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/europas-schuldenkrise/gastbeitrag-wohin-steuert-die-europaeische-waehrungsunion-12271014.html    „Wer die Kapitalisten vernichten will, der muss ihre Währung zerstören. (Wladimir Iljitsch Lenin,1870 – 1924 – Lenins Jünger leisten offenbar ganze Arbeit …“

Schöne neue Welt am großen Salzsee

Zwischenruf zu:  http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/nsa-affaere-der-grosse-bruder-12273323.html     „Wer glaubt, dass es hier darum geht, wer mit wem kommuniziert,  sollte sich mal mit „DPI“ befassen. Und da geht es nicht um die Anzahl  der Punkte auf einem Quadratinch … Am großen Salzsee entsteht eine schöne neue Welt.“

PS. DPI = Deep Packet Inspection ist eine Form der Datenüberwachung in Computernetzwerken

Empörung gegen die katholische Kirche, Milde für die Alt-68er

Zwischenruf zu:  http://www.focus.de/politik/deutschland/tid-32062/report-jetzt-reden-die-kinder_aid_998699.html   „Wenn Kindesmissbrauch in der katholischen Kirche stattfindet, empört sich ein Grossteil der Medien. Wenn Alt-68er das tun, dürfen sie auf Nachsicht und Milde hoffen. Warum thematisieren bürgerliche Parteien das nicht?“

Immer noch die alliierten Sonderrechte?

Zwischenruf zu:  http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/geheimdienst-affaere-amerika-darf-deutsche-abhoeren-12273496.html   „Welche alliierten Sonderrechte bestehen auch nach der Wiedervereinigung?  Warum schenkt die Regierung dazu dem Volk eigentlich keinen reinen Wein ein?  Ist doch irgendwie merkwürdig, oder? Und bringt der frühere ösi-Schlapphut Merkel in Bedrängnis?“

So geht die Armut niemals aus

Zwischenruf  zu:  http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Das-ist-eine-Kampfschrift-gegen-drei-Initiativen/story/13182978

1. „Das eigentliche Problem in der Diskussion ist der „relative Armutsbegriff“. So geht die Armut niemals aus. …

2. Ungleichheit bei der Einkommensverteilung ist kein Synonym für Armut.

3. Für Mindestlöhne zu Felde zu ziehen mit der Begründung, andere „seriöse“ Wissenschaftler würden die für gut halten, ist intellektuell wohl so ziemlich das Armseligste, was ich seit langer Zeit gelesen habe.“

Klima-Abzocke auch in der Schweiz

Zwischenruf  zu:  http://www.nzz.ch/aktuell/schweiz/co2-abgabe-steigt-ab-2014-an-1.18110618   „Auch bei den Eidgenossen soll das Volk „zum Schutz des Klimas“ abgezockt werden.  Gibt es noch eine Insel ohne organisierten Wahnsinn?“

Vom Umgang mit Fakten

Zwischenruf  zu: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/papst-franziskus-will-die-vatikanbank-reformieren-a-909104.html   „Den bedauernswerten Roberto Calvi vom Mailänder Bankhaus Ambrosiano, der 1982 wohl unfreiwillig unter einer Londoner Themse-Brücke baumelte, zu einem „Vatikan-Bankier“ zu machen, ist wohl ein etwas sehr freier Umgang mit Fakten. Und ob der langjährige Spiegel-Redakteur Schlamp den Unterschied zwischen einem „Bankier“ und einem „Banker“ kennt? Was waren das noch für Zeiten, als sachkundige Personen vor Drucklegung über die Texte ihrer Kollegen gingen … Tempi passati?“

Die erfolgreichste politische Ideologie

Zwischenruf  zu:  http://www.welt.de/wirtschaft/article117684706/EU-erlaubt-den-Laendern-noch-mehr-Schulden.html    „Die keynesianische Schwindel-Theorie hat weltweit zur Anhäufung riesiger Schuldenberge geführt. Und soll jetzt helfen, die Begründung für noch mehr Schulden zu liefern. Wenn sie einen „positiven, direkten und überprüfbaren Langzeit-Effekt auf den Haushalt … erzielen“, erläutert der frühere Maoist Barroso. Der Mann reist übrigens auf dem konservativen Ticket in Europa.  Zweifelsfrei handelt es sich beim Sozialismus (nationaler oder internationaler Prägung) um die erfolgreichste politische Ideologie des 20. und 21. Jahrhunderts.“

Umverteilung macht arm

Zwischenruf  zu:  http://www.bild.de/geld/wirtschaft/strompreis/eurostat-bericht-strom-in-europa-immer-teurer-30578622.bild.html   Was lernen wir daraus?

1. Sozialismus macht arm.

2. Höchster Ausdruck von „sozialer Gerechtigkeit“ ist es anscheinend, wenn Arme, Rentner und Alleinerziehende die „Umverteilungsgewinne“ von Hausbesitzern und linken Gutmenschen finanzieren

3. Die Umverteilungswirkung des EEG ist die dreistete Form der Umverteilung „von unten nach oben“, die die Republik je gesehen hat. Durchgeführt von der rot-grünen „Bewusstseinselite“.

4. Die rot-grüne Funktionärskaste will ernährt werden. Der Öko-Sozialismus muss das den Bürgern wert sein.

Statt SZ-Abo lieber eine Flasche Wein a la Steinbrück kaufen

Zwischenruf  zu:  http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/geldinstitute-nach-der-finanzkrise-blackbox-deutsche-bank-1.1709845  „Besonders interessant diese Passage auf S.4: Je riskanter ein Geschäft ist, desto mehr Eigenkapital muss eine Bank für diese Transaktion nachweisen können. Nur – die Einschätzung, was wie riskant ist, berechnet die Bank selbst. Staatsanleihen beispielsweise gelten als risikolos, das heißt, sie fliegen aus der Berechnung ganz heraus. Als erstes müsste es korrekterweise wohl heißen: Staatsanleihen beispielsweise galten als risikolos ….

Der Leser der Süddeutschen dringt leider, wie so oft bei der Lektüre der angeblichen Qualitätszeitung, nicht zum Kern der Dinge durch. Denn er muss annehmen, dass die Risikomodelle der Deutschen Bank oder aller Banken verantwortlich dafür sind, dass „Investitionen“ in Staatsanleihen bankenseitig nicht mit (haftendem) Eigenkapital unterlegt werden musste. Vermutlich schreien die Linken auf den Redaktionsfluren der Süddeutschen gleich laut „Marktversagen“, wie sie das gelernt haben und immer tun.

Dass es sich um eklatantes Politikversagen handelt, ausgerechnet aus der Ecke, von der laut Merkel nun das Heil kommen soll, nämlich der sog. „Bankenregulierung“, davon erfährt der Leser
der Süddeutschen kein Wort. Bankenregulierung? Gibt es doch schon. Basel I, II usw. Von der Politik gemacht. Dort fand sich der Blödsinn, dass Staatsanleihen risikolose Anlagen seien, die nicht mit Eigenkapital zu unterlegen seien.

Mein Rat: Sparen Sie sich das Abo der Süddeutschen. Kaufen Sie sich lieber eine Flasche Wein aus der Kategorie, wo für Herrn Steinbrück die Menschenwürde beginnt … Wenn ich was nicht mag, dann sind das Medien, die, statt zur Aufklärung beizutragen, verblödend wirken.“

Lehrergehälter in der Schweiz – eine Versuchung

Zwischenruf  zu:  http://www.tagesanzeiger.ch/digital/daten/Maximalloehne-bis-fast-180-000-Franken-pro-Jahr/story/11075308   „Die meisten Menschen in Deutschland machen sich völlig falsche Vorstellungen von der Schweiz. Klar, wer nur einmal im Jahr die Skipisten inspiziert, oder sein Halb- oder gar nur Viertelwissen aus gewissen Medien bezieht, für den ist die Eidgenossenschaft ein Buch mit 7 Siegeln.

Die Tageszeitung von Zürich, der linksliberale Tagesanzeiger (dessen Verleger man zu den Milliardären des Landes zählt), ‚enthüllt’ die Lehrergehälter in der Schweiz. Nach der Lektüre des Artikels ist zu erwarten, dass so mancher Pädagoge in Hamburg, Hannover oder Magdeburg umgehend seine sieben Sachen packt, um fortan in Basel, Bern, Luzern oder Zürich den schweizerischen Nachwuchs zu unterrichten. Lockt doch ein maximales Gehalt von umgerechnet 150.000 €, und das obendrein bei niedrigeren Steuern als im Reiche der Angela Merkel.“

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