Wettbewerb bitte auch für das Geld

Staatliche Monopolwährungen sichern keine Stabilität / Mut zu einer neuen Geldordnung (3)

Über das Thema „Vom kranken Staatsgeld zum stabilen Privatgeld“ sprach auf der Tagung in München auch der Schweizer Privatbankier Karl Reichmuth vom Bankhaus Reichmuth & Co. in Luzern. Über die Zeit stabiles Geld habe es nie gegeben, sagte er, und das Privatgeld sei (noch) Zukunftsmusik, jedenfalls teilweise. Die Angst vor dem Staatsgeld sei berechtigt. Die Monopolwährungen der Staaten sicherten keine Stabilität. Das gelte sogar für die Schweiz, obwohl diese allgemein als Bollwerk der Stabilität gelte. Der Schweizer Franken habe, gemessen am Verbraucherpreisindex, seit 1970 (=100) bis heute 64 Prozent an Wert verloren, der Dollar 80 Prozent. Der Euro sei je nach Mitgliedstaat nur noch zwischen 69 Prozent (Griechenland) und 84 Prozent (Deutschland) gegenüber dem Jahr seiner Einführung wert.

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