Fakten gegen Irrglauben – Ein simples Rechenexempel – Bei hundert Jahren Laufzeit nur 0,8 ppm und nur 0,006 Grad Erwärmung – Der Kohleausstieg führt nicht zum Ziel und ist unglaublich teuer – Die in Deutschland drohende Folge: Deindustrialisierung und Verarmung – Ein dankbares politisches Arbeitsfeld für die AfD in Bund und Ländern

Die Angstmacherei vor menschengemachter (anthropogener) Klimaerwärmung funktioniert immer noch. Das hat auch die jüngste Klimakonferenz vom 6. bis 17. November in Bonn gezeigt. Dass die rund 25 000 Teilnehmer dieser grotesken Monsterkonferenz glauben, die Erde vor Erwärmen schützen zu können, versteht sich, denn sie leben und profitieren von diesem Glauben, ich habe sie Schmarotzer genannt. (<ahref=”http://kpkrause.de/2017/11/07/die-schmarotzer-konferenz/”>hier).   

Dass auch die Medien des Mainstream glauben, weiterhin glauben zu müssen, dass so ein „Klimaschutz“ nötig und möglich ist, geschieht nicht zuletzt deswegen, weil sich Horrorgeschichten und Menschen-Erschrecken gut verkaufen lassen. Zugleich offenbart es, dass sie nicht informieren, sondern auf erbärmliche Weise desinformieren, denn sie unterdrücken gegenteilige Fakten, nach denen dieser Schutz vor Klimaerwärmung gar nicht funktionieren kann und daher nur Betrug und Geldschneiderei ist.  

Dass die allermeisten Menschen bei solcher Dauerberieselung ebenfalls an diesen Klimaschutz glauben (nach Umfragen angeblich weit über 80 Prozent), ist daher kein Wunder. Ebendarum sind den ständigen Fehlinformationen ebenso ständig die nachprüfbaren Fakten entgegenzusetzen, zum Beispiel darüber, dass es überhaupt keinen Sinn macht, wenn Deutschland seine Kohlekraftwerke abschaltet. Ein dankbares Feld für die AfD.  

Ein simples Rechenexempel von Professor Helmut Alt  

Zu den Faktenkundigen gehört Prof. Dr.-Ing. Helmut Alt von der Fachhochschule Aachen, Experte für elektrische Energietechnik und Energiewirtschaft. Am 18. November*) schrieb er: „Angesichts der Berichte über die Klimakonferenz in Bonn scheinen viele Bürger unseres Landes wirklich der Meinung zu sein, dass ein baldiges Abschalten dieser Kohlekraftwerke zur Rettung des Klimas unabdingbar sei. Ein simples Rechenbeispiel, das schon ein Grundschüler nachvollziehen kann, soll im Folgenden zeigen, welcher Nutzeffekt durch eine solche Maßnahme zu erwarten ist.“  

So wenig CO2-Ausstoß, wenn die sieben Braunkohle-Kraftwerke 100 Jahre lang laufen  

Alt rechnet vor: Die sieben größten Braunkohlekraftwerke in Deutschland  stoßen jährlich rund 140 Millionen Tonnen CO2 aus.  Der CO2-Ausstoß global beträgt im Jahr rund 35 Milliarden Tonnen. Diese 35 Milliarden bewirken,  dass in der Atmosphäre das CO2 jährlich um 2 ppm (part per millions, Millionstel Volumenanteile) zunimmt. Demnach beträgt daran der Ausstoßanteil der sieben deutschen Braunkohlekraftwerke 0,4 Prozent (140 000 000 dividiert durch 35 000 000 000 mal 100). Die deutschen Werke tragen also zum jährlichen globalen  CO2-Zuwachs nur 0,008 ppm bei, wenn man, worauf Alt hinweist, „das natürliche Verschwinden unberücksichtigt lässt“. Nach (angenommenen) 100 Jahren Laufzeit der Kraftwerke wären das nur 0,8 ppm.

Nach hundert Jahren Laufzeit nur 0,006 Grad globale Erwärmung

Für seine weitere Rechnung verwendet Alt die Formel, die der „Weltklimarat“ des IPCC und das deutsche Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) benutzen, wenn sie die (vorgeblich) CO2-bedingte Erderwärmung ermitteln. Danach führen 400 ppm CO2  zu einer globalen Erwärmung von rund 3 Grad Celsius. Oder anders formuliert: 1 ppm bewirkt eine Erwärmung von 0,0075 Grad Celsius (3 dividiert durch 400), und bei den 0,8 ppm der sieben deutschen Kohlekraftwerke sind das, wenn sie hundert Jahre lang gelaufen sind, nur 0,006 Grad Celsius Erwärmung – vorausgesetzt, die CO2-Erwärmungsthese würde stimmen. Alt: „Das wäre sage und schreibe der ganze völlig unbedeutende Nutzen.“ Nach hundert Jahren!

Der Kohleausstieg führt nicht zum Ziel und ist unglaublich teuer

„Welches Klima“, fragt Alt, „oder was sonst soll hier eigentlich geschützt werden …? Aber der wirtschaftliche Schaden aller Menschen in Deutschland ist sehr groß. Abgesehen davon, dass durch das nötige Ausweichen auf erheblich teurere Ersatzenergien mehr als 1 Billion Euro an Kosten entstehen, wie vom ehemaligen Umweltminister Altmaier seinerzeit bestätigt, geht uns doch weitgehend der Strom aus, wenn es dunkel oder bewölkt ist und gleichzeitig der Wind nicht wehen will. Und dann sind da noch die vielen verlustig gehenden Arbeitsplätze sowie die damit verbundene gewaltige Kapitalvernichtung.“ Das Fazit lautet also: Das Abschalten der Werke bringt nichts, ist sinnlos, aber mit gewaltigen, völlig  unnötigen Kosten verbunden. Im Übrigen belaufen sich die deutschen Energiewendekosten auf weit über 1 Billion, falls es nicht zu einer Wende der Wende kommt (siehe hier).

Die in Deutschland drohende Folge: Deindustrialisierung und Verarmung

Alt befürchtet, „dass auch die obige simple Rechnung an der Vernunft vieler Bürger und erst recht der politischen Entscheidungsträger, insbesondere den „Grünen“ bei den Koalitionsgesprächen in Berlin vorbeigehen wird. Wenn es demnächst wirklich zu einer Jamaika-Koalition kommen sollte, wäre das ein deutlicher Schritt in die Deindustrialisierung unseres Landes und zunehmender Verarmung der Bevölkerung mit der Folge, dass immer mehr die Stromrechnung nicht mehr bezahlen können.“ Als Alt das schrieb, waren die „Jamaika-Sondierungsdgespräche“ noch nicht gescheitert.

Ein dankbares politisches Arbeitsfeld für die AfD in Bund und Ländern

Aber was immer sonst an Regierungsbildung nun herauskommen mag, die einschlägigen Parteien sind derart energiewendig grün gefärbt, dass es kaum noch eine Rolle spielt, ob die Grünen-Partei ihr Unwesen in oder außerhalb der Bundesregierung treibt. Solange die unsinnige Klimaschutzpolitik mit dem CO2-Wahn nicht endlich beendet wird, stehen die Braunkohlekraftwerke in Deutschland auf der politischen Abschussliste.**) Stromerzeugung aus Kernkraft darf helfend nicht einspringen, denn der Ausstieg aus ihr ist längst beschlossen und nimmt seinen Fortgang, obwohl die Kernkraftwerke überhaupt kein CO2 ausstoßen. Für die AfD ist das im Bundestag und in den Landtagen ein dankbares oppositionelles Arbeitsfeld, auf das sie sich endlich stürzen und ihre Krallen ausfahren sollte. Die einschlägigen Teile in ihrem Grundsatz- wie in ihrem Wahlprogramm verpflichten sie sogar dazu, wollen sie ihre Wähler nicht (ent)täuschen. Die nachprüfbaren Fakten hat sie auf ihrer Seite.

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 *)  C:\Users\Monika\Documents\FH AKE\Hilfsb 320 Weltklimakonferenz Bonn 18.11.2017.docx  Die Homepage von Professor Alt finden Sie  hier.

**)  Wie stark die Kohle zur deutschen Stromerzeugung nach wie vor beiträgt, zeigt Alt in dem folgenden Schaubild (TWh = Terrawattstunden)  Warum es Frankreich leichtfällt, sich am Kohleausstieg zu beteiligen und sich im Glanz einer Stromproduktion überwiegend aus Kernkraft und daher mit nur geringer CO2-Emission zu sonnen, ist diesem weiteren Schaubild von Alt entnehmen:



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1 Kommentar


  1. Äolus Windig am 25 November, 2017 19:07
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    Am 08. Okt. wurde hier anlässlich seines Interviews in der FAZ über die Heimat des Herrn Habek gesprochen.
    http://kpkrause.de/2017/10/08/was-heimat-fur-robert-habeck-ist/#comment-199634

    Nun gab es eine Fortsetzung im Spiegel welches man sich keinesfalls entgehen lassen sollte. Es passt auch recht gut zum Thema.
    Wie Grünen-Minister Habeck die Jamaika-Gespräche erlebte.
    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/robert-habeck-im-interview-ueber-jamaika-das-war-eine-wirklichkeitshaertung-a-1179553.html

    Er sagt: „Der Kohleausstieg mit einer CO2-Reduktion von mindestens sieben Gigawatt“
    Dass CO2 auch als Angabe für elektrische Leistung genutzt wird ist wohl eine Spezialität der Grünen.

    Vor vielen Jahren, als der Dollar noch am Gold hing und fixe Paritäten zu den anderen Währungen Casinospiele erschwerten, wurde gelehrt. CO2 ist ein schweres, erstickend wirkendes Gas was bei jeder Verbrennung kohlenstoffhaltiger Materialien entsteht. Das Endprodukt der Energiequelle allen organischen Lebens, entsteht auch bei Gärungsprozessen und entströmt zahlreichen natürlichen Mineralquellen (z.B.Vulkaneifel). Dass es sich dabei um ein natürliches wie lebensnotwendiges Gas handelt stand für jedermann außer Zweifel. Das grandiose Potential von Klimaängsten zur Umverteilung und Bereicherung kam erst etwas später auf die Agenda der Denkfabriken. Ein paar Jahrzehnte mussten die Plebs noch geknetet werden.

    Bei den CO2-Reduktions-Debatten wird eine „beängstigende“ Betrachtung nie gezeigt:
    Das durchschnittliche Atemvolumen eines Menschen beträgt tägl. ca. 12,5m³
    CO2-Gehalt Luft = 0.04%, CO2-Gehalt ausgeatmete Luft = 4%.
    Pro Tag atmet man also 500 ltr. CO2 aus.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Atem#Zusammensetzung_der_Atemluft
    12g Kohlenstoff (C) + 32g Sauerstoff (O2) verbrennen zu 44g CO2 und liefern dabei 94,05 kcal Wärmeenergie. Das Molvolumen von Gasen (Luftdruck u. Temp. unter Normalbedingung) beträgt 22,4 ltr. d.h. 44g CO2 füllen 22,4 ltr. Somit wiegt CO2 (44/22,4) = 1,96g /ltr.

    https://www.tk.de/tk/ernaehrung/uebergewicht-und-diaet/wie-viele-kalorien-brauchen-wir/37408

    Ein Menschlein produziert also ca. 1kg CO2 am Tag und 7,5 Mrd Exemplare entsprechend mehr.
    Im Jahr kommen so nur für den Homo sapiens 2,74 Mrd t zusammen.
    Ist das nicht die eigentliche anthropogene Klimaerwärmung? Sind Leistungssportler etwa Klimaschweine? Sollte man nicht endlich eine allgemeine Abgabe für das Atemgift einführen und besser gleich die Luft rationieren.
    Welch ein Dukatenesel für die Weltaristokratie. Jahrzehnte bis zur Einführung braucht es ganz sicher nicht mehr wenn die Pokemons nicht endlich aufwachen.

    Nach dieser Abschweifung weiter zu Herrn Habek:
    „Wir waren gezwungen, unser Wahlprogramm zu einem Ergebnisprogramm zu machen. Beispiel CO2-Reduktion: Wir konnten nicht mehr nur Gigawatt-Forderungen erheben, sondern mussten auch erklären, wie dabei die Versorgungssicherheit gewährleistet bliebe“

    Na so was, ist das Wahlprogramm der Grünen gar ein lustig buntes Wunschprogramm wo jeder frei von Fakten sich was wünschen darf?

    Entschuldigung, ich habe noch was anderes auf Lager!
    Mein Lieblingssender, der HR stellt empört fest: Es gibt in Hessen immer mehr Stromausfälle!
    Man kommt auch gleich zur richtigen Erkenntnis. Die Energieherstellung aus alten konventionellen Kraftwerken war besser planbar als die wetterabhängige der modernen sog. EE. Wetter fragt nicht was ich brauche und will. Na wenn das nicht neu ist.
    Da liegt aber gar nicht das Problem. Schuld ist der erhöhte Stromverbrauch und der hinterher hinkende Netzausbau. Wir brauchen auch viel mehr WKA! Wenn erst 80% des Stromes aus EE kommen wird alles gut. Bis dahin empfiehlt man dem Bürger selbst Vorsorge auch für mehrtägige Stromausfälle zu tragen und zeigt ganz unschuldig riesige Notstromaggregate mit Verbrennungsmotoren als Helfer in der Not. Wo bleibt denn da der Klimaschutz?
    http://www.ardmediathek.de/tv/mex/Blackout-Warum-Hessen-oft-nahe-am-Stro/hr-fernsehen/Video?bcastId=3475172&documentId=47809440

    Anstatt sich solche Klapperstorch-Aufklärung des ÖR anzutun möge der Interessierte sich in den Redispatch-Bericht 2013-17 einlesen. Der Aha-Effekt kommt von ganz alleine.

    http://t1p.de/q4gc

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