Schluss machen mit der Energiewende

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Sie ist ein Weg in die Sackgasse – Je weiter man in sie ineinfährt, umso schwerer und teurer wird die Umkehr – Das Ergebnis ist schon jetzt erschütternd – Ein Offener Brief des Stromverbraucherschutz NAEB e.V. an Bundesregierung und Abgeordnete – Die Bundesregierung bleibt auf Harakiri-Kurs – Viele kennen die Bedeutung der Sekundenreserve nicht – Das Märchen vom „sauberen Strom“ bleibt ein Wunschtraum

Mit begründeter Kritik gegen Merkels „Energiewende“ gehe ich auf dieser Blog-Seite vor, seit diese Seite besteht, nämlich seit 2008. Unter dem Stichwort Energiewende finden Sie 67 Beiträge, unter dem Stichwort Energiepolitik 107 und unter dem Stichwort Windstrom 66 (siehe linke Spalte „Kategorien“). Es ist ein Thema mit Variationen, aber noch immer notwendig, behandelt zu werden. Wem das zuviel ist und unnötig erscheint, der sei an das Wort von Goethe an Eckermann erinnert: „Man muss das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns her immer wieder gepredigt wird und zwar nicht von einzelnen, sondern von der Masse, in Zeitungen und Enzyklopädien, auf Schulen und Universitäten. Überall ist der Irrtum obenauf, und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität, die auf seiner Seite ist.“ Gleiches drückt das gute alte Sprichwort aus „Steter Tropfen höhlt den Stein“. Also muss weiter gehöhlt werden.

Am Höhlen beteiligt sich auch der eingetragene Verein Stromverbraucherschutz NAEB, bei dem ich Mitglied bin. Er tut dies regelmäßig mit Informationen, die er als Pressemitteilungen an Redaktionen schickt. Mit der jüngsten Mitteilung richtet er sich in Form eine Offenen Briefes an die Mitglieder des Bundestages und der Bundesregierung, um ihnen die Ergebnisse der Energiewende vor Augen zu halten. Ich gebe hier den Text im Wortlaut wieder.

Es ist Zeit, die Ergebnisse zu bewerten und daraus die nötigen Schlüsse zu ziehen

„Mehr als zwölf Jahre nach dem Start des Experimentes Energiewende wird es Zeit, die bisherigen Ergebnisse zu bewerten und daraus Schlussfolgerungen zu ziehen. Der Stromverbraucherschutz NAEB e.V., ein Zusammenschluss von Fachleuten, die über Jahrzehnte erfolgreich an einer sicheren und bezahlbaren Energieversorgung in Deutschland beteiligt waren, hat die Folgen der deutschen Energiewende zusammengestellt. Das Ergebnis ist erschütternd.

          Die Energiewende ist eine Sackgasse.

          Je weiter man fährt, umso schwieriger und teurer wird die Umkehr.

          Es wurde kein angestrebtes Ziel erreicht.

Die Stromversorgung sollte preiswerter und sicherer werden.

Sie wurde teurer und unsicherer. Seit dem Start der Energiewende hat sich der Strompreis verdoppelt. Und der Strompreis steigt weiter. Blackouts lassen sich nur noch mit Mühe und immer höheren  Kosten vermeiden.

Die Energieversorgung sollte unabhängiger von Importen werden.

Nun wird von der Bundesregierung und vielen Bundestagsabgeordneten die Stillsetzung der Braunkohlekraftwerke gefordert, die den preiswertesten Strom verlässlich erzeugen und für die noch über Jahrhunderte heimische Braunkohle vorhanden ist. Wir werden damit abhängiger von Brennstoffimporten.

Die Umwelt sollte durch Ökostromanlagen als Ersatz für Kraftwerke geschützt werden.

Die Verspargelung der Landschaft durch mehr als 25.000 Windkraftanlagen, die Vögel und Fledermäuse schreddern, ist kein Umweltschutz. Auch die Verspiegelung der Landschaft durch Solarkollektoren und die Monokulturen von Mais fördern nicht den Artenschutz. Dazu kann kein einziges konventionelles Kraftwerk eingespart werden. Sie müssen einspringen, wenn der Wind nicht weht und die Sonne nicht scheint. Trotz dieser Umweltbelastung sollen die Windkraftanlagen noch verdreifacht werden.

Die Kraftfahrzeuge sollen auf Elektroantrieb umgestellt werden.

Damit verdoppeln sich die Autokosten. Die Reichweite mit aufgeladenen Batterien ist nur ein Fünftel eines aufgetankten Autos mit Verbrennungsmotor. Die Tankzeit steigt von 3 Minuten auf  eine Aufladezeit von 8 Stunden. Zum Aufladen werden zusätzlich 40 neue Kohlekraftwerke mit einer Leistung von je 1.000 Megawatt benötigt, wenn der Wind nachts nicht weht.

Ökostrom sollte die preiswerteste Stromerzeugung werden, da kein Brennstoff benötigt wird.

Ökostrom ist im Mittel viermal teurer als Strom aus konventionellen Kraftwerken. Die Hoffnung, durch Verbesserung der Technik wesentliche Kosteneinsparungen zu erreichen, ist eine Utopie. Die Technik ist weitgehend ausgereizt. Ohne die hohe Einspeisevergütung nach dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) ist der Betrieb von Ökostromanlagen unwirtschaftlich. Ohne Vorrangeinspeisung ist der wetterwendische Ökostrom nicht absetzbar. Der Ausgleich der starken Schwankungen ist viel zu aufwendig. Ökostrom wird heute über die Börse zu Dumpingpreisen bis hin zu Zuzahlungen bei Überproduktion entsorgt.

Ökostrom sollte Arbeitsplätze sichern und neue Arbeitsplätze schaffen.

Die hohen und weiter steigenden Strompreise vertreiben immer mehr Industriebetriebe in Länder mit günstigen und berechenbaren Energiepreisen. Dies wird ersichtlich an den geringen Reinvestitionen in Deutschland seit zwölf Jahren, dem Beginn der Energiewende. Die Arbeitsplätze der Ökostromindustrie sind durch die EEG-Umlage hoch subventioniert. Die Subventionen pro Arbeitsplatz sind weit höher als sie im deutschen Steinkohlenbergbau waren.

Die Energiewende sollte den Lebensstandard in Deutschland verbessern.

Die EEG-Umlage ist eine Umverteilung von unten nach oben. Sie ist ein Entzug von Kaufkraft für den größten Teil der deutschen Bevölkerung zugunsten der Ökostromprofiteure. Zu der EEG-Umlage in Höhe von derzeit 25 Milliarden Euro im Jahr kommt nach Prüfungen des Bundesrechnungshofes noch einmal die gleiche Summe für Verwaltungen in den verschiedenen Ministerien von Bund und Ländern, sowie in Städten und Gemeinden zur Durchsetzung und Verwaltung der Energiewende hinzu. Statistisch wird jeder Bundesbürger derzeit schon mit mehr als 600 Euro im Jahr mit der Energiewende belastet. Dieses Geld fehlt an Kaufkraft und in der Folge als Gewerbesteuer in den Städten und Gemeinden. Der Lebensstandard wird immer geringer.

Die Belastung der Bürger durch Abgase der Kraftwerke solle verringert werden.

Statt entschwefelter und entstickter Abgase in Kraftwerksnähe werden nun über ganz Deutschland die Bürger mit Infraschall und Abgasen aus Biogasanlagen gesundheitlich geschädigt. Die Immobilien werden in der Nachbarschaft von Ökostromanlagen kräftig entwertet. Die gesundheitliche Belastung der Bürger hat durch die Energiewende zugenommen.

Deutschland sollte Vorreiter für eine umweltfreundliche Energieversorgung in Europa und der Welt werden.

Die Energiewende führt stattdessen zu immer größeren Ärger mit unseren Nachbarländern. Polen, Belgien und auch Frankreich schotten sich gegen die Überflutung mit deutschem Ökostrom durch Sperren an der Grenze ab, weil sie ihr Netz stabil halten wollen. Die Dumpingpreise an den Strombörsen bringen die Stromerzeuger in der Schweiz und selbst in Frankreich in wirtschaftliche Schwierigkeiten. Die Europäische Union wird durch die Energiewende geschwächt.

Wir haben bewusst nicht den sogenannten Treibhauseffekt durch Kohlenstoffdioxid bewertet. Die Politik hat bisher keine Antwort auf die Frage gegeben, wieviel Kohlenstoffdioxid wir in der Luft brauchen, um einen optimalen Pflanzenwuchs zu erreichen, und auf welchen Wert dieses Spurengas abgesenkt werden sollte, um eine kritische Erderwärmung zu vermeiden. Unstrittig ist, ohne Kohlenstoffdioxid in der Luft gibt es keinen Pflanzenwuchs und in der Folge auch kein Leben.

Gleichfalls haben wir keine Stellung genommen zu der Aufgabe der Kernkraftwerke in Deutschland.  Nach jahrelanger Panikmache gegen die Kernkraftwerke ist eine kurzfristige Änderung der derzeitigen Kernkraftpolitik in Deutschland nicht durchsetzbar. Kohlekraftwerke können die Aufgaben der Kernkraftwerke ohne größere Probleme übernehmen. Wir mahnen aber eine sachliche Bewertung der Strahlengefahr an. Die derzeitige Bewertung der Politik mit dem Bundesamt für Strahlenschutz an der Spitze kann nicht beibehalten werden. Es wird davon ausgegangen, dass eine bestimmte Strahlenmenge, unabhängig von der Zeit, tödlich ist. Übersetzt heißt das. Wenn ein Mensch zwei Flaschen Schnaps an einem Abend trinkt, überlebt er es nicht. Trinkt er jeden Abend einen kleinen Schluck und hat nach einem Jahr die beiden Flaschen geleert, fällt er nach der Bewertung des Bundesamtes auch dann tot um.

Sehr geehrte Minister, sehr geehrte Abgeordnete,

wir haben Ihnen die Sackgasse mit den vielen negativen Folgen für Deutschland aufgezeigt, in die Sie mit der Energiewende Deutschland immer tiefer hinein führen. Haben Sie den Mut, Ihren Fehler einzugestehen und stoppen Sie diese unwirtschaftliche, umweltschädigende und unsoziale Entwicklung. Stoppen Sie die Energiewende zum Wohle unserer Kinder und Kindeskinder. Noch ist es möglich ohne Aufgabe unseres Wohlstandes. Denken Sie nicht an sich, sondern an Deutschland und Europa.“

Die Bundesregierung bleibt auf Harakiri-Kurs

Soweit der Offene Brief. Den Text verfasst hat NAEB-Mitglied Prof. Dr. Hans-Günter Appel. Ergänzen möchte ich den Brief mit dem Hinweis auf einen Beitrag in der FAZ von Jürgen Großmann und Fritz Vahrenholt. Großmann war Vorstandsvorsitzender von RWE und Vahrenholt Energie-Manager und Umweltsenator in Hamburg. Beide schreiben unter anderem: „ Die Grünen schlagen Alarm. Sie werfen der Bundesregierung vor, die Energiewende abzuwürgen. Ihre Sorgen möchte man haben! In Wirklichkeit hält die Bundesregierung unbeirrt daran fest, den Anteil der erneuerbaren Energien am Stromverbrauch weiter hochzuschrauben. Von 29 Prozent heute soll er auf 45 Prozent im Jahr 2025 steigen. Egal, wie sehr das der Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft schadet, egal, viele Arbeitsplätze das kostet, egal auch, wie unsozial das ist, die Bundesregierung bleibt auf Harakiri-Kurs.“

Was die Lage noch dramatischer und unerträglicher macht

Ferner: „Jeder weiß um das Grundproblem von Wind- und Sonnenstrom. Wenn kein Wind da ist, und das kann schon mal eine ganze Woche der Fall sein, hilft auch die Verdoppelung der Kapazität nichts. Null bleibt null. Das gilt ebenso für den Sonnenstrom an düsteren Tagen. Da hilft nur die Entwicklung von Speichertechnologien, die allerdings immer noch prohibitiv teuer sind. Deren Kosten kommen, wenn wir sie denn entwickelt haben, zum teuren Solarstrom und Windstrom noch hinzu. Noch viel dramatischer ist die immer häufiger auftretende Überproduktion von Strom an windstarken Tagen. … Was diese Situation noch unerträglicher macht: Wenn in Deutschland Windkraftwerke wegen der Überfüllung des Netzes abgestellt werden müssen, werden die Betreiber trotzdem bezahlt, genauso, als ob sie Windstrom produziert hätten. Dies führte Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel zu der Äußerung, dass andere Länder uns für „Bekloppte halten“.

Viele kennen die Bedeutung der Sekundenreserve nicht

Und weiter: „Die Grünen wollten dem begegnen, indem sie die Kohlekraftwerke abschalten. Was sie – und viele andere ebenso – nicht wissen, ist dass zur Sicherstellung der Sekundenreserve mindestens 20 Prozent der Stromnachfrage durch konventionelle Generatoren erzeugt werden müssen. Wenn ein ICE den Bahnhof verlässt, wenn ein Stahlwerk angefahren wird oder wenn im Stadion das Flutlicht angeht, muss in dieser Sekunde ein Kraftwerk hochgefahren werden, und zwar nicht per Hand, sondern gesteuert durch den Frequenzabfall im Stromverbund. Solar und Wind können diese Sekundenreserve nicht zuverlässig leisten. In dieser Situation neue Windkraftwerke in Regionen wie zwischen Rostock und Stralsund aufzustellen ist Unsinn. Im Starkwindfall sind die Leitungen bis zum Anschlag voll, so dass für jedes neue Windkraftwerk ein bestehendes vom Netz genommen und trotzdem bezahlt werden muss. …“  (FAZ vom 16. Juli 2016, Seite 22).

Bemerkenswert ist dieser Beitrag, weil er im Gegensatz zu dem steht, was die FAZ-Redaktion ihren Lesern in Sachen Energiewende sonst so an eigenem Mitläufertum zumutet. Doch hat sie auch einen Leserbrief veröffentlicht, der den Großmann-Vahrenholt-Beitrag noch um zusätzliche Kritik und Gesichtspunkte ergänzt. Darin ist unter anderem zu lesen:

Das Märchen vom „sauberen Strom“ ist ein Wunschtraum

„Die Autoren von ‚Sorgen um die Energiewende’ haben ebenso drastisch wie zutreffend das Desaster der deutschen Energiewende beschrieben. Sie haben leider ein paar wichtige Dinge vergessen: Das Märchen vom ‚sauberen Strom’ ist Wunschtraum und nicht die Wirklichkeit. Die Produktionsprozesse zur Herstellung von Solar- und Windenergieanlagen verursachen erhebliche Mengen an Kohlendioxid und anderen Treibgasen. So erreichen Solaranlagen durch Emissionen aus vorgelagerten Produktionsprozessen (Wafer-, Zell- und Modulfertigung) knapp 50 Prozent der Emissionen von Steinkohlekraftwerken – wie eine Studie der Universität Stuttgart (Institut für Energiewirtschaft und rationelle Energieanwendung) vor einigen Jahren ergeben hat. Dies wird auch vom Bundesumweltministerium nicht bestritten, welches das Märchen vom sauberen Strom gleichwohl weitererzählt.“  (Professor Dr. Hellmut Wagner, Karlsruhe, in der FAZ vom 23. Juli 2016, Seite 27).

Der vergleichsweise enorm hohe Verbrauch an Kupfer, Eisen und Bauxit

Ferner weist Professor Wagner auf eine weitere und bisher überhaupt nicht thematisierte Tatsache hin: „Auch der spezifische Rohstoffverbrauch (Kupfer, Eisen und Bauxit) für den Bau von Solaranlagen ist außerordentlich hoch. Der spezifische Einsatz von Kupfer beispielsweise beträgt das Vierzigfache und der Einsatz von Bauxit (aus dem energieintensiv Aluminium gewonnen wird) etwa das Siebzigfache im Vergleich zur fossilen und nuklearen Stromerzeugung. Der Einsatz seltener Erden ist enorm.“

Abschließend ein Wort von Alfred Polgar, dem österreichischen, Schriftsteller, Kritiker und Aphoristiker (1873 bis 1955): „Die Menschen glauben viel leichter eine Lüge, die sie schon hundertmal gehört haben, als eine Wahrheit, die ihnen völlig neu ist.“ Ebendarum muss man die Wahrheit ebenfalls hundertmal wieder holen. Siehe oben.

7 Gedanken zu “Schluss machen mit der Energiewende

  1. Sehr geehrter Herr Krause,

    meiner unmassgeblichen Überzeugung nach liegen Sie mit der Energiewende völlig richtig.Hier wird politisch Etwas durchgedrückt was jeder Vernunft zuwider läuft.
    Und hier liegt der Kasus Knaktus: Der rationale Appell an Politiker die zunehmend das Irrationale zelebrieren ist irrational.
    Hier eine z.t. faszinierende Erläuterung der Befehlsstruktur in der Politik:
    https://www.youtube.com/watch?v=OwRNpeWj5Cs
    Deutschland klein zu halten ist seit über 100 Jahren eine der Hauptbestrebungen der Führung der USA.
    Insofern ist die US Politik ausgesprochen erfolgreich.
    Hier: https://www.youtube.com/watch?v=vln_ApfoFgw
    mit freundlichen Grüssen
    Miguel David

  2. >>Wenn ein ICE den Bahnhof verlässt, ……. oder wenn im Stadion das Flutlicht angeht, muss in dieser Sekunde ein Kraftwerk hochgefahren werden<<.

    ????????????????

    Bin zwar aus technischen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und politischen Gründen Gegner der sogenannten Energiewende, man sollte gerade wegen der ideologischen Irrationalität der Befürworter immer faktenbegründet nachvollziehbar argumentieren.
    Dass die kinetische Energie großer Generatoren zur Stabilität unbedingt erforderlich ist, ist unbestritten, dass aber ein anfahrender ICE oder das Einschalten einer Stadion-Flutlicht-Beleuchtung ein Hochfahren eines Kraftwerkes erfordern soll, kann ich mir fachlich nicht erklären.

    Ich bitte um Erläuterung und nähere Begründung.
    Vielen Dank!!

  3. Sehr geehrter Herr Krause,
    seit Jahren versuche ich Forschungsergebnisse zu finden, die die Auswirkungen der Energieentnahme im zig-fachen Megawattbereich aus den unteren Atmosphärenschichten dokumentieren.

    Können Sie mir dabei weiterhelfen?

    EEG Befürwortern halte ich einfach entgegen, dass die Energieentnahme zur verstärkten Erwärmung der Atmosphäre führt. Ich liebe die Sprechpausen danach.

    Wohlan…

  4. Frau Merkel regiert gegen das eigene Volk, ob Energiewende, Flüchtlingspolitik oder Auslandseinsätze, etc.. Diese technisch unsinnige Energiewende wurde medial begleitet von den Grünen, die trotz mangelnder Bildung sich mit dem Geld der Verbraucher die Taschen vollstopfen konnten. Die Folgen dieser Politik wird die nächste Generation ausbaden müssen. soweit denken die Amtsträger aber nicht.

  5. Zu Otto Weber:
    Sehr geehrter Herr Weber, der Beitrag von Herrn Krause ist vollständig richtig und bedarf keiner Änderung. Begründung: Der von Ihnen kritisierte Satz lautet unverkürzt: „Wenn ein ICE den Bahnhof verlässt, wenn ein Stahlwerk angefahren wird oder wenn im Stadion das Flutlicht angeht, muss in dieser Sekunde ein Kraftwerk hochgefahren werden, und zwar nicht per Hand, sondern gesteuert durch den Frequenzabfall im Stromverbund.“ Die von Ihnen offenbar leichtfertig weggelassene bzw. übersehene zweite Hälfte dieses Satzes ist unzulässig und aus meiner Sicht die ganze Ursache für Ihre Frage. Mit anderen Worten: Wenn die Last im Netz durch Zuschaltung von weiteren Verbrauchern ansteigt, würde dies ohne Regelungseingriff Frequenzabfall zur Folge haben mit deutlichen Versorgungsstörungen im Land. Jedoch löst die Frequenzregelung das Hochfahren des damit beauftragten Kraftwerkes bzw. der beauftragten Kraftwerke aus, und zwar nur soweit, dass gerade die eingestellte Frequenz stabil gehalten wird. „Hochfahren“ bedeutet hier nicht „Anfahren eines stillstehenden Blockes“, sondern z.B. von 80 Prozent Nennleistung auf 82 Prozent Nennleistung übergehen. Hierfür bestehen eindeutige Handlungsanweisungen, die hier nicht Gegenstand sind. Die wichtige Aussage an dieser Stelle ist, dass Wind- und PV-Anlagen mit ihrer Anfallenergie keine Frequenzhalteeigenschaften besitzen. Noch schlimmer: Mit Flatterstrom aus Wind und Solar ist hierzulande nicht einmal ein Referenznachweis vorgesehen, bei dem die grüne Stromversorgung der Zukunft einen entsprechenden großflächigen Test bestehen muß.

  6. @Dr. Peter Steinbock
    Guter Herr Doktor, was Sie meinen (oder vermutlich gemeint ist) ist also nicht hochfahren EINES KRAFTWERKES, sondern ausregeln von Lastschwankungen in einem Netz, übrigens auch bei Netzen ohne Wind- und PV-Anlagen erforderlich.

    Und weiter, wenn Sie schon so spitzfindig daher kommen: Eine Änderung des Beitrages habe ich nicht verlangt, sondern nur um eine Erläuterung und nähere Begründung gebeten, was bei dieser etwas unklaren Formulierung durchaus berechtigt ist.

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