Die geplante Altmaier-Rösler-Strompreisbremse

Ausgerichtet auf die Bundestagswahl, an sich ein Schritt in die richtige Richtung, aber zu dürftig, zu bürokratisch und rechtlich heikel, daher ein weiterer Missgriff

Sie können Ihren Strom nicht mehr bezahlen? Dumm. Sie haben sogar Schulden und wissen nicht, wie sie die zurückzahlen? Sehr dumm. Sind Sie systemrelevant? Nein? Schade um Sie.     S i e rettet niemand. Trösten mag Sie, dass es mit dem Strom rund 800 000 Bürgern in Deutschland nicht anders als Ihnen geht. Trösten soll Sie, was zwei unserer Bundesminister als Strompreisbremse ausgeheckt haben. Aber retten wird Sie die Bremse auch nicht. Für Sie bleibt der Strom weiterhin zu teuer.

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Schon mal was von Leistungsdichte gehört?

Die Erregung über die Stromverteuerung und warum der Strompreis weiter steigen wird, selbst wenn Altmaiers hilfloser Versuch einer Preisbremse durch „Deckeln“ der EEG-Umlage gelänge

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und die Energiewende insgesamt laufen schon lange aus dem Ruder. Dieser Tatsache kann sich auch die politische Führung nicht mehr entziehen. Zwar verschließt sie sich nach wie vor der Einsicht, dass dieses Gesetz und der Ausstieg aus der herkömmlichen Versorgung mit Strom den Bürgern und Deutschland unermesslich schaden, daher hält sie verstockt an der Wende fest. Aber sie bekommt jetzt die öffentliche Erregung über die zwangsläufigen finanziellen Folgen zu spüren. Die nämlich sind inzwischen unübersehbar geworden.

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Wenn der Staat subventioniert

Wie Unternehmen in die Falle geraten, wenn sie der Verlockung nicht widerstehen Das Beispiel Bosch-Solartechnik

Mit seiner Solartechnik gerät jetzt auch ein grundsolides Unternehmen in Schwierigkeiten: der Elektrogerätehersteller Bosch. Ja, so geht es mit Produkten, die am Markt nur mit Staatshilfe unterzubringen sind, wie es der deutsche Staat mit dem (per Gesetz indirekt hoch subventionierten) Strom aus Sonnenlicht tut: Konkurrenten in anderen Ländern kriegen dergleichen schnell mit, legen kräftig los und schaffen es, jene Unternehmen, die staatlich gepäppelte Produkte herstellen, zu unterbieten. In diesem Fall ist es vor allem die Konkurrenz aus China.

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Der Strom wird teurer und teurer

Diese lange unterdrückte Folge von Kernkraftausstieg und Ökostrom-Zwang ist inzwischen zum öffentlichen Thema geworden

Auf die Warner wurde nicht gehört, aber inzwischen werden die Folgen der Merkel’schen Energiewende auch für alle übrigen Bürger immer sichtbarer. Der Strompreis in Deutschland ist nach Japan und Dänemark der dritthöchste der Welt. Für viele Unternehmen sind die Stromkosten beim Kalkulieren von Standortvergleichen wichtiger geworden als die Arbeitskosten. Diese Energiepolitik ist nicht nur bescheuert, sie ist hochgefährlich für Land und Volk.

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Die gute alte Braunkohle

Ohne sie und die Kernkraft steigt der deutsche Strompreis, wenn die Energiewende-Pläne tatsächlich durchgezogen werden, auf 100 Cent je kWh und mehr

Jede vierte in Deutschland verbrauchte Kilowattstunde Strom basiert auf dem Verbrennen der heimischen Braunkohle. Dieser fossile Rohstoff ist der einzige heimische Energieträger, der in großen Mengen langfristig subventionsfrei und wettbewerbsfähig zur Verfügung steht. Durch den Verbund von Tagebau und thermischen Kraftwerk bietet die Stromerzeugung mit Braunkohle ein Höchstmaß an Versorgungssicherheit. Auch bestehen keine Transportrisiken.1) Dieser Strom ist zudem der kostengünstigste. Aber Strom mittels Wind, Sonne und pflanzlichen Stoffen soll den Strom aus fossilen Brennstoffen ablösen. So will es die Bundesregierung, so wollen es die öko- und bio-trunkenen Parteien, so wollen es die subventionsverwöhnten Energiewende-Profiteure. Dass damit der Strom für alle Bürger viel teurer und für viele Bürger unbezahlbar wird, rührt sie nicht; es ist, wenn auch unausgesprochen, sogar beabsichtigt.

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Irreführung

Nur eine Beimischungsquote für „Ökostrom“ anstelle des EEG ist ebenfalls zu schlimm

Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) handelt wider die Soziale Marktwirtschaft. Jüngst hat sie in einem Offenen Brief eine staatliche Beimischungsquote für sogenannten Ökostrom gefordert, also für Strom aus „Erneuerbaren Energien“, beigemischt dem Strom aus herkömmlicher Energie. Ist das etwa das „Neue“ an dieser Marktwirtschaft, für Staatseingriffe in den Markt und gegen Verbraucher einzutreten?

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Deutschlands Energiewende – ein hochriskantes Abenteuer

Sie ist es nicht nur wegen der unnötigen horrenden Kosten und aus physikalisch-technischen Gründen, sie unterminiert auch das wirtschaftliche Wohlergehen

In einem Alarmbrief an Kanzlerin Merkel haben die drei Spitzenverbände der Chemie-Industrie gefordert, dass der Strom für die deutsche Industrie bezahlbar und die Stromversorgung sicher bleibt. Damit feuern sie die inzwischen breitere mediale Wahrnehmung, dass der Strom in Deutschland immer teurer wird, zusätzlich an.

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Unwahres von der Kanzlerin

Unverfroren behauptete sie:
Niemand habe mit dieser hohen EEG-Umlage rechnen können
Oh, doch!

So, so, die Bundeskanzlerin hat den Strompreisanstieg als Folge ihrer „Energiewende“ unterschätzt. Niemand, so sagte sie, habe damit rechnen können, dass die Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sehr viel stärker steige, als alle Gutachter vorausgesehen hätten. Niemand? Alle Gutachter? Das ist unverfroren. Aufgetischt hat Frau Merkel diese unwahre Behauptung dem Journalisten-Tross in der Berliner Bundespressekonferenz vom 17. September. Wörtlich hat sie gesagt: „Ich habe in den ganzen Prognose-Gutachten gelesen, was bis 2020 passieren kann. Jedes dieser Szenarien hat gesagt: Die EEG-Umlage bleibt unter 4 Cent pro Kilowattstunde.“

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Schlaraffenland pur

So macht Sie ein Gesetz zum Millionär – Sie sollten es näher kennenlernen

Wollen Sie jährlich 1 Million Euro verdienen? Und zwar netto, also nach Abzug der Kosten? Und das zwanzig Jahre lang? Wenn ja, brauchen Sie nur 20 Windkraftanlagen zu kaufen und sie zu betreiben. Dann haben Sie die Million. Fein, nicht wahr? Wie das funktioniert? Ganz einfach: mit dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG).

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Je mehr Sonne, umso teurer der Strom

Alle Urlauber freuen sich, wenn Traumwetter herrscht, und ahnen meist nicht, was sie zuhause das Traumwetter  kostet

Strahlende Sonne, blauer Himmel – das ideale Wetter für die Sommerferien oder auch den Urlaub zu anderer Jahreszeit. Also großes Schwelgen, Bombenstimmung, Erholung pur. Aber wissen Sie auch, dass soviel schöne Sonne zu einer hässlichen Stromrechnung führt? Solarstrom nämlich ist der teuerste Strom überhaupt. Und der wird uns allen zwangsweise geliefert und mit dem allgemeinen Strompreis persönlich in Rechnung gestellt. Ausgerechnet die Kapazität zur Erzeugung dieses teuersten Stroms wird Ende 2012 (mehr als 32 Gigawatt) die von Strom aus Windkraft (voraussichtlich 31 Gigawatt) überflügelt haben. So geht es aus Zahlen der Bundesnetzagentur vom 20. Juli hervor. Sie übersteigt dann auch die Erzeugungskapazität von herkömmlichem Strom aus Steinkohle, Braunkohle, Uran oder Gas.

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