Aus Leidenschaft für die Wahrheit

Das wahre historische Geschehen darstellen, nicht das politisch gewollte – Nicht unter den Tisch kehren, wie es wirklich war – Einzigartig und ein Zivilisationsbruch sind auch viele andere Kriegsverbrechen – Sehr dunkle Anlagen trägt auch die ganze Menschheit mit sich herum – Die von den Bundesregierungen verhinderte Dokumentation über die Vertreibung der Deutschen aus Ost-Mitteleuropa – Leben in einer Gesellschaft, die an den Problemen bewusst vorbeischaut – Die herrschenden Parteien verbündet in einem absurden „Kampf gegen rechts“ – Schrittweiser Verfall des Rechtsstaates, weil sich der Staat an seine Gesetze selbst nicht hält –  In dieser Unrechtslage offenbar recht gut eingerichtet: die Massenmedien

Ein Gastbeitrag von Reinhard Uhle-Wettler*)

Peter Hahne, Theologe, ehemaliger ZDF-Moderator und Redakteur, Bestsellerautor und „mutigster Christenmensch der BRD“ fordert in seinem Buch: „Seid ihr noch ganz bei Trost“, wir sollten gegen die Meinungsdiktatur „wieder eine neue Leidenschaft für die Wahrheit entfachen.“ (S.122). Diese Forderung sollten wir für das gesamte öffentliche und private Leben in Anspruch nehmen. Unser irregeleitetes, besiegtes, entehrtes, umerzogenes und manipuliertes Volk hat noch immer nicht begriffen, dass es im Zustand der aufoktroyierten Unwahrheit lebt. Dies betrifft nicht nur die Mär von der alleinigen Schuld am Zweiten Weltkrieg, sondern auch seine angebliche Duldung der Verbrechen der Nationalsozialisten sowie nun vor allem seine „völkisch-nationalistische Rechtslastigkeit“ gegenüber der verdeckten Auflösung des deutschen Volkes in einer undifferenzierten Massengesellschaft unter gesamteuropäischen Vorzeichen.

Unwahrheit, die unter dem Deckmantel von Demokratie, Menschenrechten und Menschenwürde daherkommt

Herausragend ist die Tatsache, dass die Unwahrheit unter dem Deckmantel von Demokratie, Menschenrechten und Menschenwürde daherkommt und sich mit „political correctness“ bzw. Meinungsdiktatur sowie der „Intoleranz der Toleranten“ (P. Hahne) durchsetzt und, wo zweckmäßig, auch gesetzlich festgelegt wird. Eine wesentliche Rolle spielen dabei die Massenmedien. Sie können ganze Lebensläufe und Karrieren vernichten, ohne dass der betroffene Bürger entsprechende Verteidigungsmöglichkeiten besitzt. Nicht einmal ein Ombudsmann steht, wie bei der Bundeswehr, bereit, um Missstände zu verfolgen. Drei Beispiele mögen diese kritischen Feststellungen etwas ausführlicher begründen.

Die Warnung von Jürgen Papier „Wie der Rechtsstaat ausgehöhlt wird“

Ein wesentliches Merkmal der Demokratie ist der Rechtsstaat. Alle haben sich an seine Gesetze zu halten, auch und gerade die herrschende politische Klasse, deren Legitimation sich daraus ableitet. Was aber erleben wir? Da schreibt der ehemalige Präsident des Bundesverfassungsgerichtes, Hans-Jürgen Papier im Jahre 2019 ein Buch mit dem Titel: „Die Warnung. Wie der Rechtsstaat ausgehöhlt wird“. Anklagend spricht er davon, dass Deutschland ein „Gangland“ geworden ist und im Dickicht der Großstädte Parallelwelten entstehen, die anderen Gesetzen als den bundesdeutschen folgen. Staatlichkeit, nationale Identität und Souveränität sind seine Forderungen, außerdem eine Reform der EU sowie des Asyl- und Migrationsrechtes. Nichts davon ist in der öffentlichen Diskussion zu hören.

Die Rechtsbrüche der Bundesregierung in der „Flüchtlingskrise“

Das gilt auch für das bemerkenswerte Buch von Otto Depenheuer und Christoph Grabenwarter (Hg.), in dem 16 hochrangige Juristen und Staatsrechtslehrer die Rechtsbrüche der Regierung im Rahmen der sogenannten „Flüchtlingskrise“ schon im Jahr 2016 beschreiben und anprangern. Auch hier ist davon die Rede, dass der Charakter Deutschlands als Nationalstaat nicht verloren gehen darf und die Identität des Staatsvolkes erhalten bleiben muss (S.127).

Das offenkundige Versagen der Politik gegenüber der Realität in der Justiz

Egbert Bülles, in der Staatsanwaltschaft Köln als Oberstaatsanwalt über 30 Jahre lang für die organisierte Kriminalität zuständig, hat 2013 ein Buch mit dem Titel: „Deutschland Verbrecherland? Mein Einsatz gegen die organisierte Kriminalität“ verfasst. Aus dem Klappentext: „Der Krieg gegen die organisierte Kriminalität ist kaum zu gewinnen – jedenfalls nicht, wenn er so weitergeführt wird wie bisher. Politische Quertreiber, mangelndes Personal, zu wenig Geld, bürokratische Hindernisse und widersinnige gesetzliche Schranken sorgen dafür, dass hiesige Strafverfolger gegen die in- und ausländischen Syndikate oft auf verlorenem Posten stehen.“ Das Versagen der Politik gegenüber der Realität in der Justiz ist offenkundig.

Schrittweiser Verfall des Rechtsstaates, weil sich der Staat an seine Gesetze selbst nicht hält

Ähnliches ergibt sich auch aus dem Buch „Das Ende der Gerechtigkeit, Ein Richter schlägt Alarm“ von Jens Gnisa, das dieser als Vorsitzender des deutschen Richterbundes in 2017 veröffentlicht hat. Er fordert, das Recht der Zeit anzupassen und Waffengleichheit zwischen Staat und hochtechnisierten Banden herzustellen. Die Klage, dass die Elite der Jurastudenten in die Wirtschaft abwandert, erklärt einen Teil der Probleme, die sich ja auch im politischen Bereich bemerkbar machen. Seine Gesamtschau des Rechtsstaates BRD ist mit seinen Feststellungen hinreichend beschrieben, dass der Staat phasenweise kapituliert und zurückweicht, ein schrittweiser Verfall des Rechtsstaates stattfindet, der Staat sich nicht an seine eigenen Gesetze hält und die Politik das Recht nicht mehr konsequent durchsetzt. Das Ganze nennt er Staatsversagen.

Leben in einer Gesellschaft, die an den Problemen bewusst vorbeischaut

Bereits im Jahre 2010 hat die mysteriös umgekommene Jugendrichterin Kirsten Heisig ein aufrüttelndes Buch mit dem Titel: „Das Ende der Geduld. Konsequent gegen jugendliche Gewalttäter“ herausgebracht. Es handelt sich sozusagen um einen ungeschminkten Frontbericht, der das Elend der alleingelassenen und überlasteten Richter und der nicht konsequent geführten Jugendlichen offenbart. „Wir leben in einer Gesellschaft, in der an den Problemen bewusst vorbeigeschaut wird: aus Tradition seitens der Zuwanderer, aus Bequemlichkeit und Angst seitens der Deutschen“ (S.143).

Das der Globalisierung nicht angepasste deutsche Rechtssystem

Ergänzt und bestätigt wird dieser mutige Bericht durch den „Notruf Einer Polizistin“, nämlich von Tania Kambouri „Deutschland im Blaulicht“. Daraus kann man entnehmen, dass unser Rechtssystem der Globalisierung nicht angepasst ist. Die kaum auflösbaren kulturellen Unterschiede der Zuwanderer werden kenntnisreich an zahlreichen praktischen Fällen und Beispielen dargestellt.

Wie ein schwacher Staat die Sicherheit der Deutschen aufs Spiel setzt

Rainer Wendt sagt als Präsident der deutschen Polizeigewerkschaft in seinem Buch: „Deutschland in Gefahr. Wie ein schwacher Staat unsere Sicherheit aufs Spiel setzt“ rundheraus: „Ein Staat, der seinen Bürgerinnen und Bürgern ständig das Gefühl vermittelt, nicht mehr in der Lage zu sein, ihren Schutz wirkungsvoll zu gestalten, kann nicht erwarten, dass diese in Demut verharren und darauf warten, was die Staatsführer ihnen als nächste Überraschung präsentieren.“

Die „Asylkrise“ ist in Wahrheit eine Staatskrise (Jörg Barberowski)

So kommt es schließlich dazu, dass der angesehene und versierte Rechtswissenschaftler Ulrich Vosgerau im Jahr 2018 eine Schrift herausbringt, die den kaum fassbaren Titel „Die Herrschaft des Unrechts“ trägt. Der Untertitel lautet: „Die Asylkrise, die Krise des Verfassungsstaates und die Rolle der Massenmedien.“ Dort kann man lesen: „Der Historiker Jörg Barberowski hat bereits früh darauf hingewiesen, dass die deutsche >>Asylkrise<< seit 2015 in Wahrheit eine Staatskrise ist, da ihr Kern in der massenhaften Nichtbeachtung geltenden Rechts, in der sektoriellen Aufgabe der Unterscheidung zwischen legal und illegal, verfassungsmäßig und verfassungswidrig liegt“ (S.97). Ein besonderes Kapitel befasst sich mit dem Volk als wichtigstes Element des Staates neben Staatsgewalt und Staatsgebiet.

Die verbalen Entgleisungen gegenüber der AfD

Wenn nun in diesen Tagen die junge Partei AfD, Alternative für Deutschland, mit den Ausdrücken  „Faschisten, Nazis, völkisch-nationalistisch, rechtsextrem“ belegt wird, weil sie gemäß Parteiprogramm für ein Europa der Vaterländer und den Erhalt von Volk und Nation eintritt, so muss man davon ausgehen, dass die sogenannten „demokratischen Parteien“, also die an der Macht befindlichen, Volk und Nation abschaffen wollen, ohne den Volkssouverän zu befragen. Nur so lassen sich die gegenwärtige Politik, der autokratische Führungsstil, die wiederholte Nichtbeachtung des Rechtes und die Äußerungen der herrschenden Parteien überhaupt noch verstehen.

Staatszersetzend? Faschisten? Brauner Spuk? Giftiger Abschaum? Krebsgeschwür?

So bezeichnete zum Beispiel der amtierende Innenminister, Horst Seehofer (CSU), kürzlich die AFD im Internet als „staatszersetzend“. Und der ehemalige Regierende Bürgermeister von Berlin, Walter Momper, bezeichnete die Anhänger der AFD öffentlich als „Faschisten“! Wie die Preußische Allgemeine Zeitung in einem Artikel vom 21. 2. 2020 berichtet, bezeichnete der stellvertretende nordrhein-westfälische Ministerpräsident, Joachim Stamp (FDP) die AfD als „braunen Spuk“. Andere politische Gegner sprechen gemäß dem gleichen oben erwähnten Presseartikel von „giftigem Abschaum“ und von „Krebsgeschwür“. Das sind die gleichen Leute die der AfD den unbegründeten Vorwurf der „Hassrede“ und der Hetze machen! Diese Partei sitzt immerhin mit 92 demokratisch gewählten Abgeordneten im Deutschen Bundestag. Wenn es um die Macht geht, tut sich die herrschende politische Klasse offensichtlich schwer mit der Wahrung demokratischer Spielregeln. Was man daraus auch lernen kann, ist, dass Angehörige sogenannter demokratischer Parteien nicht die besseren Demokraten sind.

Die herrschenden Parteien verbündet in einem absurden „Kampf gegen rechts“

Hinzu kommt, dass das politische System offensichtlich gekippt ist. Die herrschenden Parteien, einschließlich der früher eher als mitte-rechts geltenden christlich Sozialen haben sich mit den Linken in einem absurden „Kampf gegen rechts“ verbündet. Wie mittlerweile auch von der Presse bestätigt wird, wird die Antifa sogar über bestimmte Organisationen und Vereinigungen finanziell vom Staat unterstützt. So konnte es dazu kommen, dass die organisierte „Antifa“ die Straße beherrscht, freie Bürger terrorisiert und Ordnungskräfte gewalttätig angreift.

In dieser Unrechtslage offenbar recht gut eingerichtet: die Massenmedien

Die Massenmedien haben sich in dieser Unrechtskultur offenbar recht gut eingerichtet. Jedenfalls fällt dem kritischen Beobachter auf, dass ihre Funktion als der Wahrheit verpflichtete Wächter des politischen Geschehens kaum noch feststellbar ist. Im Gegenteil: Die Berichterstattung erhöht oft noch den illegalen Druck auf unangepasste Demokraten. Dabei wird meist weniger offen gelogen, als vielmehr lückenhaft berichtet, so dass die Bezeichnung „Lückenpresse“ eher angebracht ist als der polemisch gebrauchte Begriff „Lügenpresse“. So gelangt es nur unzureichend in das Öffentliche Bewusstsein, wenn massive, gewalttätige Störungen staatlich genehmigter Veranstaltungen durch Linksextreme regelmäßig vorgeblich Rechten bzw. Rechtsextremen in die Schuhe geschoben werden, wenn Konten und Räume verweigert werden, Eigentum zerstört wird und tätliche Angriffe gegen Personen im öffentlichen Leben an der Tagesordnung sind.

Der Verfassungsschutz vor allem gegen „rechts“ in Stellung gebracht

Die öffentliche Ordnung des angestrebten freiheitlichen Rechtsstaates ist offensichtlich schwerwiegend beeinträchtigt und wird nicht mit dem erforderlichen Nachdruck durch die Politik, die Medien und die zuständigen Ordnungskräfte verteidigt. Im Gegenteil: Der Verfassungsschutz wird bisweilen offen gegen rechts in Stellung gebracht, was das allgemeine Klima der Einschüchterung freier Demokraten noch verschärft. Links ist „in“, und „rechts“ gefährdet die Verfassung! Bisher haben wir auf mahnende Äußerungen des Bundespräsidenten gewartet, der für die Wahrung des Geistes des Grundgesetzes durchaus zuständig ist, das die politischen Anschauungen besonders schützt. Die Wahrheit ist also, dass Rechtsstaat, Gesetzestreue und uneingeschränkte Befolgung des Grundgesetzes sogar durch Mandats- und Amtsträger schwerwiegend gefährdet sind.

Das wahre historische Geschehen darstellen, nicht das politisch gewollte

Ein weiteres Beispiel zur Begründung unserer eingangs vorgetragenen kritischen Feststellungen ist die Geschichtspolitik der Bildungsbehörden. Sie geht offensichtlich auf das Diktat der Sieger nach dem Zweiten Weltkrieg zurück. Es ist höchste Zeit, sich davon zu lösen und der Muse Clio die gebotene Ehre zu erweisen. Das bedeutet konkret, Geschichtswissenschaft zu betreiben und politische Bestrebungen daraus zu verbannen. Dazu steht bereits seit Jahren eine sich ständig erweiternde Literatur zur Verfügung, deren Auswertung natürlich zur Revision bisher verbreiteter historischer „Wahrheiten“ führt. Die wissenschaftlichen Forschungsergebnisse der zu Unrecht als „Revisionisten“ beschimpften Historiker verdienen im Dienste der Wahrheit weite Verbreitung und uneingeschränkte Diskussion.

Nicht unter den Tisch kehren, wie es wirklich war

Zu ihnen zählen u.a.: Dirk Bavendamm, Werner Maser, Stefan Scheil, Walter Post, Gerd Schultze-Rhonhof, Heinz Magenheimer, Walter Effenberger, Franz Uhle-Wettler, Franz W. Seidler, Joachim Hoffmann, Wolfgang Strauß und Ernst Topitsch. Wesentlich ist, dass sie alle stets auch die Gegenseite ihrer Beurteilung und Bewertung unterziehen und nicht so tun, als seien die Deutschen, insbesondere Adolf Hitler Alleinunterhalter gewesen. Politik ist nämlich großenteils Reaktion und Antwort auf den politischen Gegner. So war zum Beispiel der immer wieder kommentarlos gezeigte Boykott jüdischer Geschäfte vor dem zweiten Weltkrieg ein Gegenboykott (Edgar Dahl), eben die Antwort auf die Ausrufung des Boykotts und des heiligen Krieges gegen Deutschland durch internationale jüdische Großorganisationen bzw. ihre Repräsentanten  Und der Polenfeldzug war die Antwort auf die gewalttätige Entdeutschungspolitik der Polen seit 1919 sowie die Teil- und dann Generalmobilmachung der polnischen Streitkräfte trotz wiederholter fairer Verhandlungsangebote von Seiten des Reiches. Darüber hinaus darf die Kriegstreiberei der polnischen politischen Klasse zur Schaffung eines Großpolen mit Unterstützung Frankreichs und Englands sowie die negative Minderheitenpolitik nicht verschwiegen werden. Wer dies unter den Tisch kehrt betreibt eben Geschichtspolitik, die mit Wissenschaft nichts zu tun hat. Die „Dokumentationen“ über das III. Reich im Fernsehen, geschichtsklitternde Filme, die wir über die Rundfunkgebühren auch noch bezahlen müssen, sind zumeist englischen Ursprungs und der schlagende Beweis für die mit großer Unverfrorenheit fortgesetzte Geschichtspolitik der Medien. Ihre Einseitigkeit ist nicht zu übertreffen. Leidenschaft für die Wahrheit ist daraus nicht abzuleiten!

Die ständig wiederholten Vorwürfe der „Holocaustindustrie“

Ein drittes Beispiel ist die „Holocaustindustrie“ (Norman G. Finkelstein). Hier wird dem deutschen Volk eine Killermentalität angedichtet, die in Wahrheit alle Völker gleichermaßen bedroht. Die ständig wiederholten Vorwürfe der Einzigartigkeit und des Zivilisationsbruches wegen der in der Tat schrecklichen Judenverfolgung können doch nicht darüber hinwegtäuschen, was schon der Prediger Salomo vor Tausenden von Jahren wusste: „Alles, was da ist, das ist fern und ist sehr tief; wer will‘s finden? (Prediger 7,24) und „Was geschehen ist, eben das wird hernach sein. Was man getan hat, eben das tut man hernach wieder, und es geschieht nichts Neues unter der Sonne. Geschieht etwas, von dem man sagen könnte: ‚Sieh, das ist neu‘? Es ist längst vorher geschehen in den Zeiten, die vor uns gewesen sind.“ (Der Prediger Salomo 1,9-10).

Einzigartig und ein Zivilisationsbruch sind auch viele andere Kriegsverbrechen

Einzigartigkeit und Zivilisationsbruch treffen doch u.a. auch auf die nachstehenden Kriegsverbrechen zu:

  • Die Auslöschung zweier japanischer Großstädte durch den Abwurf zweier Atombomben im Sommer 1945, obwohl die Abhördienste die japanische Verhandlungsbereitschaft über eine Kapitulation längst aufgeklärt hatten;
  • der strategische Bombenkrieg der Alliierten gegen die deutsche Zivilbevölkerung, Frauen, Kinder, alte Leute, Arbeiter, also Nichtkombattanten bei gleichzeitiger Vernichtung unersetzlicher Kulturschätze von europäischem Rang;
  • die Ermordung zigtausender deutscher Kriegsgefangener nach dem Waffenstillstand in den sogenannten „Rheinwiesenlagern“ bei willkürlicher Kündigung ihres Kriegsgefangenenstatus und Nichtzulassung jeglicher Hilfen durch das internationale rote Kreuz und die Zivilbevölkerung;
  • die Vertreibung der Deutschen aus Ost-Mitteleuropa mit Mord und Totschlag sowie die Abtrennung mehr als eines Viertels deutschen Landes mit einer seit 700 Jahren hochentwickelten Kultur zugunsten eines kommunistischen Nachbarn;
  • die Vernichtung, Entlaubung und Vergiftung ganzer Landstriche durch Napalm in Nordkorea, durch Entlaubungsmittel in Vietnam, durch Uranmunition in Jugoslawien und im Irak;
  • die Deportation deutscher Kriegsgefangener und Zivilisten in die Sibirischen Todeslager;
  • die Vernichtung Volksdeutscher in polnischen und Jugoslawischen Vernichtungslagern;
  • die Vernichtung angeblicher „Nazis“ zu Zigtausenden in ehemaligen und weitergeführten Konzentrationslagern durch die Sowjets.
  • das Verschweigen und Nicht- Verfolgen gegnerischer Kriegsverbrechen, obwohl zum Beispiel für das Schicksal der Millionen deutscher Kriegsgefangener eine umfangreiche, vielbändige Dokumentation vorliegt.

Sehr dunkle Anlagen trägt auch die ganze Menschheit mit sich herum

Diese Aufzählung ist unvollständig. Sie dient der notwendigen Aufrechnung, um zu beweisen, dass nicht ein einzelnes Volk, sondern die ganze Menschheit seit Kains und Abels Zeiten neben den positiven Anlagen eben auch sehr dunkle mit sich herumträgt. In der tiefschürfenden Studie „Der Krieg“ des Militärhistorikers Dr. Franz Uhle-Wettler liest sich das so: „Die zivilisierten Völker sind der Barbarei so nahe wie das geschliffene Eisen dem Rost; Völker und Metalle glänzen nur an der Oberfläche. (Antoine Rivarol)

Die von den Bundesregierungen verhinderte Dokumentation über die Vertreibung der Deutschen aus Ost-Mitteleuropa

Die Deutschen haben bisher nur ihre eigene Vergangenheit versucht aufzuarbeiten. Das hat zu einer ganz einseitigen Sicht und zu einer Bußkultur geführt, die politikunfähig macht. Als Beispiel sei hier die vielbändige Dokumentation der Vertreibung der Deutschen aus Ost-Mitteleuropa angeführt. Sie wurde Ende der 50er- Anfang der 60er Jahre des vergangenen Jahrhunderts im Auftrag des damaligen Bundesministeriums für Vertriebene erarbeitet. Wer darin liest, kann nachts nicht mehr schlafen, so entsetzlich sind die Quälereien an Deutschen, bevor man sie endlich hat sterben lassen. Deutsche Bundesregierungen haben die öffentliche Verbreitung dieser Dokumentationen verhindert, „um die Versöhnung nicht zu gefährden“. Die Neuauflage im DTV-Verlag wurde in keiner öffentlichen Sendung diskutiert, aber die Restauflage musste auf höhere Weisung makuliert und nicht einer Firma, wie sonst üblich, zum Verkauf übergeben werden. Das Ergebnis ist, dass man betretenes Schweigen und allenfalls Eingeständnis der Unwissenheit erntet, wenn man beispielsweise im Bekannten- oder Verwandtenkreis nach der Kenntnis der Dokumentation fragt. Und die Medien? Atemberaubendes Verschweigen, Unwille und sicher auch Unwissen.

Die Wahrheit wird politisch unterdrückt, davon ist auszugehen. Nur wenige, wie die oben erwähnten Historiker, wagen es, sich leidenschaftlich unter Inkaufnahme der offiziellen Ausgrenzung, für die wissenschaftlich begründete Wahrheit einzusetzen. Bleibt zu hoffen, dass dies Schule macht. Die Leidenschaft für die Unwahrheit kann jedenfalls nicht das letzte Wort der christlich-abendländischen Kultur des 21. Jahrhunderts sein.

(Stand Juni 2020)

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*)  Reinhard Uhle-Wettler ist Brigadegeneral a. D. der Bundeswehr. Er war Vorsitzender der Staats- und Wirtschaftspolitischen Gesellschaft e. V. (SWG) in Hamburg von 1995 an. Näheres über diese Gesellschaft finden Sie hier. Die Gesellschaft besteht seit 55 Jahren. Uhle-Wettler ist Mitglied des Johanniterordens. Auf dieser meiner Web-Seite finden sich auch zwei frühere Beiträge von ihm. Der eine  vom 11. März 2017 hieß „Der letzte Akt“ (hier). Der zweite vom 8. Juli 2018 trug die Überschrift „Der programmierte Deutsche“ (hier). Dieser neue Beitrag von ihm ist eine Vorab-Veröffentlichung. Vorgesehen ist er für die SWG-Schriftenreihe Deutschland-Journal. (hier). Die Zwischenüberschriften sind von mir eingefügt. Vom Autor stammt auch das Buch Die Überwindung der Canossa-Republik. Ein Appell an Verantwortungsbewußte. Hohenrain-Verlag, Tübingen 1996. Eine dritte und erweiterte Auflage ist im Jahr 2000 erschienen (224 Seiten. ISBN  3891800576). Ferner ist Uhle-Wettler Herausgeber des Buches Wagnis Wahrheit. Historiker in Handschellen? Festschrift für David Irving. Arndt-Verlag, Kiel 1998. ISBN 3-88741-199-4.

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Ein Kommentar zu „Aus Leidenschaft für die Wahrheit“

  1. WENN die AfD wirklich „Faschisten, Nazis, völkisch-nationalistisch, rechtsextrem“
    sind, dann ist es die PFLICHT, aller übrigen Fraktionen SOFORT einen Verbotsantrag beim Bundesverfassungsgericht zu stellen. Eine so gefährliche Partei dürfte unter keinen Umständen im Bundestag geduldet werden.
    Warum geschieht das nicht?
    Weil das natürlich alles Blödsinn ist. Nichts davon entspricht der Wahrheit, das BVG würde denen den Verbotsantrag rechts und links um die Ohren hauen.
    Aber die AfD kann machen, was sie will, es ist grundsätzlich falsch.
    Wenn Herr Dr. Curio ein Kind vor einem Haifisch retten würde, würden die Grünen schreiben, die AfD wolle Haifische verhungern lassen.

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