Gescheitert ist die Energiewende längst

Aber Gläubige wollen nicht bekehrt werden

Glaube versetzt Berge, aber nicht Tatsachen. Sehr viele glauben, die „Energiewende“ sei notwendig. Aber die Tatsachen sprechen dagegen. Wenn sehr viele glauben, was Tatsache nicht ist, wird ihr Glaube selbst zur Tatsache. Gegen solche Tatsache ist schwer ankommen. Man muss sie also nehmen, wie sie ist, aber nicht hinnehmen. Für die Stromverbraucher in Deutschland gibt es eine professionelle Institution, die versucht, über die Tatsachen der „Energiewende“ zu informieren und vor deren Folgen zu warnen. Das ist der eingetragene Verein Stromverbraucherschutz NAEB (hier). Er tut das, seit Deutschland mit dieser ruinösen Politik begonnen hat, stößt aber – wie auch alle anderen Warner – auf wenig bis gar kein Gehör, denn Gläubige wollen nicht bekehrt werden. Die Informationen, die er in Form von Pressemitteilungen regelmäßig an Redaktionen verschickt, finden in die Medien so gut wie keinen Eingang. In die Politik schon gar nicht. Wahrnehmen und Wahrhaben-Wollen beißen sich.

Mit dem Wort „Energiewende“ ist gemeint, den deutschen Strom nicht mehr aus Kernkraft, Kohle und Erdgas herzustellen, sondern mittels Wind, Sonnenschein (Fotovoltaik) und Vergärungsgas („Biogas“). Präziser müsste es also Stromerzeugungswende heißen. Diese Wende, so NAEB, wird scheitern. Sie ist sogar schon gescheitert: Sie hat nur horrendes Geld verschlungen, aber die CO2-Emissionen nicht vermindert. Daran wird auch eine Besteuerung von CO2’ zusätzlich im Verkehr und im Gebäudebereich so gut wie nichts ändern. Die Kosten der „Energiewende“ dagegen werden weitersteigen. Warum diese Wende längst gescheitert ist, erläutert der Stromverbraucher-Schutzverein in seiner jüngsten Mitteilung vom 29. September.*) Ich gebe sie hier im Wesentlichen im Wortlaut wieder. Die Zwischenüberschriften sind von mir eingefügt.

Auch die letzte Stütze der Stromerzeugung soll fallen

„Es wird kein einziges Ziel der Energiewende hin zu Strom aus Wind, Sonne und Biomasse erreicht. Die Strompreise klettern unaufhörlich weiter. Der Ausstoß von Kohlenstoffdioxid (CO2) wurde nicht verringert. Das sichere Stromnetz wurde destabilisiert. Stromausfälle drohen. Doch die Regierung will die Energiewende weiter treiben und mit der Abschaltung der Braunkohlenkraftwerke auch noch die letzte heimische und preiswerteste Energiequelle aufgeben. Damit wird Deutschland jederzeit erpressbar.“

Fern von Markwirtschaft mit massiver verordneter Subventionierung

 „Es war ein in die Zukunft weisendes Ziel: Die Energie der Sonne nutzen. Mit etwa 0,02 Prozent der Sonnenergie, die auf der Erde ankommt, kann man den gesamten Energiebedarf der Menschheit decken. Und die Sonne schickt noch nicht einmal eine Rechnung. Mit diesen Daten trommelte der Politiker und Theologe Franz Alt für eine Energiewende: weg von Kohle und Atom, hin zu Wind und Fotovoltaik. Die Politik erhörte die Botschaft. Die Versorgung mit Wind- und Solarstrom sollte großtechnisch erprobt werden. Zur Finanzierung wurde das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) geschaffen. Den Betreibern der Ökostromanlagen wurde eine Gewinn bringende Vergütung über 20 Jahre für den erzeugten Strom garantiert, die auf die Stromkunden als EEG-Umlage abgewälzt wurde. Mit dieser Subventionierung hatten die Investoren eine sichere und lukrative Anlage.“

Jährliche Subvention für den wetterabhängigen Zufallsstrom 30 Milliarden

„Es wurde jedoch versäumt, dieses Gesetz zeitlich und mengenmäßig zu begrenzen, um dann eine umfassende Bewertung der Chancen und Möglichkeiten vorzunehmen. Damit wurde das Ziel pervertiert. Die guten Erträge lockten immer mehr Investoren an. Die Null-Zins-Politik der Europäischen Zentralbank war ein weiterer Schub. Viele Banken engagierten sich mit mehr als 10 Prozent ihrer Bilanzsumme. Das Geschäft mit Ökostrom-Anlagen boomte. Alle wollten ein Stück von dem Kuchen. Schnell gab es mehr Ökostromanlagen, als es sich der Gesetzgeber wohl vorgestellt hatte. Eine umfassende Bewertung wurde bis heute nicht vorgenommen. Die Profiteure der Energiewende haben das erfolgreich verhindert. Sonst wäre die Wende längst zu Ende. In den letzten 20 Jahren wurden fast 30.000 Windgeneratoren und über 1,5 Millionen Fotovoltaik-Anlagen mit einer installierten Leistung von über 100.000 Megawatt und einer Investitionssumme von über 100 Milliarden Euro gebaut. Ein Drittel der Stromerzeugung in Deutschland ist inzwischen Ökostrom, der mit ca. 30 Milliarden Euro im Jahr vergütet wird. Zum Vergleich: Die Erzeugung der restlichen zwei Drittel mit konventionellen Kraftwerken kostet weniger als 20 Milliarden.“

Fehlleistungen überall: technisch, wirtschaftlich, im Umweltschutz, im Klimaschutz

„Eine Bewertung zeigt, die Energiewende ist auf allen Gebieten gescheitert: technisch, wirtschaftlich und im Umwelt- und Klimaschutz. Technisch ist Ökostrom nur bedingt in einem Industrieland zu gebrauchen. Er ist unzuverlässig, nicht beständig verfügbar, also nur Zufallsstrom.“

Strom mit vorgetäuschter Brauchbarkeit ist Fakepower

„Ökostrom und herkömmlicher Kraftwerksstrom sind sehr verschiedne. Physikalisch gibt es zwar keinen Unterschied. Strom hat aber nur Wert, wenn er bedarfsgerecht zur Verfügung steht. Die konventionellen Kraftwerke liefern ihn. Sie können nach Bedarf gedrosselt, abgeschaltet oder hochgefahren werden. Ökostrom wird dagegen vom Wetter bestimmt. Wenn der Wind nicht weht und die Sonne nicht scheint, müssen konventionelle Kraftwerke einspringen. Bei Starkwind und Sonnenschein gibt es Überproduktionen, die entsorgt werden müssen, weil es keine wirtschaftlichen Stromspeicher gibt. Um das zu vermeiden, werden vermehrt bei Starkwind und Sonnenschein Ökostromanlagen abgestellt. Die Betreiber stört das nicht. Sie werden für den entgangenen Gewinn entschädigt. Auch dies ist ein Teil der EEG-Umlage. Der Börsenwert des wetterabhängigen Ökostroms liegt deutlich unter dem Wert des Stroms aus Kraftwerken, weil er die stabile Stromversorgung stört und verteuert. Der Stromverbraucherschutz NAEB, eine Vereinigung von Fachleuten der Energieversorgung, bezeichnet daher zu Recht den Ökostrom als Fakepower, also als eine Vortäuschung brauchbaren Stroms.“

Die geplante Versorgung mit mehr als 60 Prozent Fakepower ist eine Utopie

„Unser Stromnetz muss stabil gehalten werden mit einer Frequenz von exakt 50 Hertz (Hz: Schwingungen pro Sekunde). Zum Einspeisen wird Fakepower auf diese Frequenz und Phase eingeregelt. Taktgeber sind die vernetzten großen Generatoren der Kraftwerke. Die Leistung der Generatoren im Netz muss mindestens 45 Prozent betragen, um es stabil zu halten. Ein Stromnetz, das nur von Fakepower gespeist wird, bricht zusammen, weil das Einregeln der vielen kleinen Stromerzeuger immer mit kleinen Abweichungen verbunden ist. Der Plan, Deutschland mit 60, 80 oder gar 100 Prozent Fakepower zu versorgen, ist eine Utopie.“

Herkömmliche Kraftwerke (Kohle, Kernenergie) sind unverzichtbar

„Für die wetterabhängige schwankende Fakepower müssen immer konventionelle Regelkraftwerke mitlaufen, die bei Wolken oder abflauenden Wind mehr Strom liefern müssen und bei auffrischenden Winden oder durchbrechender Sonne die Leistung reduzieren müssen. Der Regelbedarf und damit die Kosten nehmen mit jeder weiteren Wind- und Solaranlage zu. Bei Dunkelflaute, also bei nächtlicher Windstille, müssen die Regelkraftwerke die gesamte Stromversorgung übernehmen. Wir können auf Fakepower verzichten, jedoch nicht auf konventionelle Kraftwerke.“

Viele herkömmliche Kraftwerke in die Verlustzone getrieben

„Überschüssiger Ökostrom wird weit unter den Vergütungskosten und auch unter den Produktionskosten des Kraftwerkstroms verkauft, um überhaupt Abnehmer zu finden. Das Anbieten von Waren unter den Gestehungspreisen ist mit der englischen Bezeichnung ‚Dumping’ bekannt. Dumping wird weltweit geahndet, weil dadurch der Wettbewerb zerstört wird. Wettbewerber machen keine Gewinne mehr, wenn sie in die Dumping-Preise einsteigen. Sie werden insolvent. Zum Schluss ist dann nur noch ein Anbieter auf dem Markt, der mit einer Monopolstellung die Preise diktieren kann. Fakepower-Dumping dürfte die größte Dumping-Aktion der Welt sein mit einem Volumen von mehr als 25 Milliarden Euro im Jahr. Die geringen Dumping-Preise von Fakepower haben viele Kohlekraftwerke in die Verlustzone geführt. Es werden nur noch die notwendigsten Reparaturen gemacht. Investitionen zur Verbesserung des Wirkungsgrades oder gar Neubauten sind nicht mehr möglich. Es werden daher die alten wenig effektiven Kraftwerke weiter betrieben, die mehr Brennstoff brauchen und damit auch mehr CO2 je kWh emittieren. Fakepower-Dumping führt damit letztlich zu erhöhten CO2-Emissionen. Eine Anzeige von NAEB über das Fakepower-Dumping beim zuständigen Bundeskartellamt hatte keinen Erfolg. Sinngemäß wurde geantwortet: Das Kartellamt sei über diese Regelung nicht glücklich, aber sie sei Gesetz.“

Speicherpläne für überschüssigen Zufallsstrom als Retter der Energiewende sind ungeeignet

„Politiker und Medien fordern Speicher für Ökostrom und Stromtrassen von Nord nach Süd, um überschüssigen Windstrom nach Bayern und Württemberg zu bringen. Die Speicherkapazität reicht für eine gesicherte Stromversorgung in Deutschland bei Weitem nicht. Und beim Speichern geht viel Strom verloren. Am günstigsten sind Pumpspeicherwerke mit einem Wirkungsgrad von etwa 80 Prozent. Ein Verlust von 20 Prozent. Schlechter sind Druckluftspeicher mit 40 Prozent Verlust. Unwirtschaftlich ist die elektrolytische Erzeugung von Wasserstoff, der dann mit Gasmotoren oder Brennstoffzellen wieder in Strom verwandelt wird. Man gewinnt dann etwa 20 Prozent des Elektrolysestromes zurück. Es gehen also 80 Prozent verloren. Doch zur Rettung der Energiewende soll diese Speicherung ein wesentlicher Baustein werden. Wind- und Solarstromanlagen sollen dazu noch verdreifacht werden. Über solche Verluste und die dadurch steigenden Strompreise wird die Öffentlichkeit nicht informiert. Es werden nur Erfolgsmeldungen gebracht.“

Die Leitungsverlust bei Stromtransport über lange Strecken

„Auch der Stromtransport ist nicht umsonst. Es entstehen Leitungsverluste. Bei den Stromtrassen sind es ein bis zwei Prozent auf 100 Kilometer. Hinzu kommen die Verluste in den Umspannwerken. Insgesamt gehen mindestens 10 Prozent des Stroms auf den Weg in den Süden verloren.“

Stromintensive Unternehmen wandern ab ins Ausland, leere Arbeitsplätze bleiben zurück

 „Energie ist ein wesentlicher Produktionsfaktor. Die Energiekosten liegen in der Grundstoffindustrie häufig über den Personalkosten. Höhere Energiepreise führen zu Wettbewerbsnachteilen bis hin zur Insolvenz. Viele Firmen haben dies erkannt und verlegen ihre Produktion in Länder mit günstigen und berechenbaren Energiepreisen. Der ständige Abbau von Arbeitsplätzen in Deutschland ist dafür ein Beleg. Mit den schwindenden Arbeitsplätzen in Deutschland durch Verlagerungen in das Ausland und durch Kaufkraftverluste geht der Energiebedarf der Industrie zurück. Damit verringern sich auch die CO2 Emissionen. Will die Bundesregierung etwa auf diesem Weg die CO2-Reduzierungen erreichen, zu denen sie sich in Paris verpflichtet hat?“

Wer immer mehr für Strom zahlen muss, kann weniger andere Güter kaufen

„Weiter verringern die hohen und weiter steigenden Strompreise die Kaufkraft der Bevölkerung in Deutschland, weil wir auf Strom nicht verzichten können. Einsparungen sind kaum möglich. Wir müssen die höheren Strompreise bezahlen und auf weniger notwendige Dinge verzichten. Die Nachfrage schwindet und damit schwinden auch Arbeitsplätze.“

Zerstörungen von Umwelt und Natur – Der Widerstand dagegen wächst

„Die Zahl der Bürger steigt, die die Wende hinterfragen. Windgeneratoren in ihrer Nähe führen zu Wertverlusten ihrer Häuser und auch zu gesundheitlichen Störungen durch Infraschall. Der Bau von Windgeneratoren in den Wäldern der Mittelgebirge und auch in Naturschutzgebieten zerstören die Umwelt, seltene Vögel, Tiere und Pflanzen. Der Naturschutz soll zugunsten von Windgeneratoren aufgeweicht werden. Der Widerstand wächst.“

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*) Wenn ich gelegentlich wie jetzt den Verein Stromverbraucherschutz NAEB zitiere, müssen Sie wissen, dass ich dort Mitglied bin, also befangen sein kann. Die NAEB-Web-Seite finden Sie hier: www.naeb.de  Die NAEB-Pressemitteilungen hier und  hier.   Wer sich als Energiewende-Opfer sieht (das sind die meisten), sollte NAEB unterstützen, indem er Mitglied wird. Je mehr Mitglieder, umso durchsetzungsfähiger gegen die Energiewende-Politik kann der Verein auftreten. Ein Beitrittsformular finden Sie hier.

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4 Gedanken zu “Gescheitert ist die Energiewende längst”

  1. Es ruft in mir geradezu schon Mitleid hervor, welch hanebüchenen Rettungsillusionen sich die Ökosektierer hingeben: Elektrolyse-Wasserstoff soll nun der große Bringer werden- einfach lachhaft für den, der sich auch nur am Rande mit diesem widerspenstigen Element beschäftigt hat, Schulphysik ist völlig ausreichend. Das winzige Molekül diffundiert sogar durch Stahl, pfiffige Ideen wie LOHC sind im großtechnischen Maßstab illusorisch und spielen der Energiespeicherkapazität nach in der Liga von Batterien, also Spielzeug. Noch wichtiger als die störrische Physik ist der ökonomische Unfug, wie ihn nur fanatische Ideologen zustande bringen. Wiederholt hat Prof. Sinn schon vor Jahr und Tag alles gesagt: Energiewende ins Nichts.
    https://www.youtube.com/watch?v=oAxzb6XWibE
    Und damit bloß alles noch schlimmer wird, haben unsere FührungskräftInnen nun mit der allgemeinen CO2-Steuer auch Heizen und Güterherstellung zum ruinösen Schlachtfeld gemacht, anscheinend ist die Lust am Untergang wesentlicher Bestandteil des deutschen Wesens, jubelnd ist ein Gutteil der Bevölkerung der Grünology-Sekte beigetreten und ruft mit der heiligen Greta zum nächsten Kinderkreuzzug auf. Sicher ist nur, daß er genau so enden wird wie der von 1212.

  2. „Damit wird Deutschland jederzeit erpressbar.“ Leider fehlt diesem Satz die Erläuterung durch wen oder was. Eine Antwort wäre z.B. die Wirkmächtigkeit Grüner Weltrettungs-Agitation und die wachsende Zahl ihrer Anhänger.

    Eine andere könnte in der Sturheit und Rechthaberei derjenigen Kräfte gefunden werde, die eine „Energiewende“ per ‚ordre mufti‘ von oben durchprügeln wollen, weil sie in ‚alternative‘ Energieerzeugung investiert haben und nun Gewinn machen wollen, wofür mit der Anzahl Grüner Wählerstimmen agitiert wird. Dafür verteufeln sie auch gerne Kernkraft und Kohle als „gefährlich“ und „rückschrittlich“, ungeachtet der technischen Weiterentwicklung auf diesen Feldern.

    Wer wird diesen gordischen Knoten wohl einst durchschlagen, wenn wir alle erst wieder in Zeiten der Stromsperren und Energie-Rationierung angekommen sind? Sind die bisher stetigen Strompreissteigerungen nicht längst der Prüfstein dafür, dass die Alternative „Erneuerbare“ der falsche Weg ist?

    Da trotz ihrer Millionen-teuren Beratergremien die Merkelregierung selber nicht weiss, wie sie aus der Nummer wieder raus kommen soll, wird eben immer so weiter gewurschtelt, werden Milliardenprojekte für Windmühlen, flächenfressende PV-Felder und explosive Biogas-Anlagen neu ins Leben gebracht und vor allem gegen Kernkraft und Kohle als die aboslut Bösen gehetzt.

  3. Selbst wenn die CO2- Emissionen wirklich diesen alleinigen postulierten Einfluß auf das Weltklima haben solten – stichhaltige Beweise fehlen nach wie vor und werden ganz „wissenschaftlich“ durch Progosen, Hypothesen und Analogieschlüsse ersetzt – so wird die angedachte wirtschaftliche und finanzielle Selbstkasteiung Deutschlands genau NICHTS am Klimawandel verändern, endesowenig jedenfalls, wie das EEG erfolgreich war.
    Nach Darwins Evolutionslehre breitet sich eine Population so lange aus, bis die Ressourcen (Umwelt) erschöpft sind oder Konkurrenten massiven Widerstand leisten. Danach ist Anpassung oder (Aus)Sterben der Population zu erwarten. Insofern sind wir offenbar an einem Kulminationspunkt unserer Zivilisation angelangt. Ein Bisschen globale Messwert- Kosmetik +/- 2 % durch nationale Alleingänge wird absolut nichts bringen, ausser dass lokal / national die Ärmeren noch ärmer und Reicheren noch reicher werden.
    Wenn man schon der irrigen Annahme anhängt, das Klima bzw. die Welt würden sich nach unseren Wünschen richten (und damit das Darwinsche Prinzip negiert, nachdem sich die Population ständig ihrer Umwelt anpassen muss), dann muss man auch so ehrlich sein, ein „Zurück in die Steinzeit“ zu fordern. Das heisst dann auch: Weltbevölkerung – 99%, nahezu alle Errungenschaften der modernen Industriegesellschaft aufgeben, kein Internet oder Smartphone (weil: kein Netz) usw.. Kann vielleicht ganz romantisch sein, in der ersten 2-3 Lebensjahrzehnten, die man bei guter Gesundheit durchlebt. Danach freilich wird es heftig, weil es diversen Geundheits- Luxus dann eben auch nicht mehr gibt. Alternativ könnten auch einzelne städtische Enklaven mit humaner Restbevölkerung verblieben sein, während in der übrigen Welt Wildnis herrscht. Klingt utopisch? Scheint aber genau das Ziel der medial bejubelten grünen Ökohysteriker zu sein.
    Bevor ich mich selbst abschaffe, möchte ich erst mal geklärt wissen, warum diese Klimafanatiker, die m.Mn. eigentlich in der Minderheit sind, sich anmassen dürfen, über die Lebensgrundlagen ALLER zu entscheiden.

  4. P.S.
    Wäre die EEG- Abgabe für den Privat(strom)verbraucher einkommensabhängig und würde über die EkSt geregelt, so dass die Stromkosten von den satten, selbstzufriedenen Gutverdienern (die in den schicken westdeutschen Großstadt- Vororten wohnen und aus Zeitgest- Gründen oder Einfalt Anhänger der Grünen sind) genau so schmerzhaft empfunden würden, wie bei den Mindestlöhnern, dann wette ich, es gäbe längst kein EEG mehr!

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