Kleine Eiszeit gefällig?

Die Verdummung der Menschen durch Menschen beim Bekämpfen eines Klimawandels – Der plumpe, aber gefährliche Alarmismus – Weg mit der Energiewende, zurück zur Vernunft – Was Napoleon den Deutschen schon in seiner Zeit attestierte

Wie verbohrt, wie hirnverbrannt müssen jene Menschen sein, die den Klimawandel „bekämpfen“ wollen, wobei sie mit „Wandel“ stets nur „Erwärmung“ meinen. Das kommt einem so vor, als wenn sie demnächst versuchen würden, die Sonne auszuschalten, damit sie es auf der Erde endlich wieder kälter haben – so nach dem Motto „Kleine Eiszeit gefällig?“ Die Verdummung der Menschen durch Menschen will kein Ende nehmen.

Unter Tränen zusammengebrochen

Da ließ sich doch jüngst abermals die Avaaz-Organisation vernehmen (über sie hier und hier), um bei der „Bekämpfung des Klimawandels“ nun auch noch auf die Tränendrüse zu drücken, indem sie wie folgt begann: „Eine führende Wissenschaftlerin ist kürzlich bei einem Interview zur Klimaverschmutzung unter Tränen zusammengebrochen, als sie eine finstere Zukunft beschrieb, in der die Ozeane zerstört sind. Ob ihr Albtraum Wirklichkeit wird, hängt von uns allen ab.“

Damit die Menschen glauben, was sie glauben sollen

Meine Güte, die arme Frau. Zusammengebrochen! Unter Tränen! In Selbstergriffenheit unter der Last ihrer eigenen Prophezeiung. Dicker kann man kaum auftragen, um Emotionen zu schüren, damit die Menschen auch wirklich glauben, was sie glauben sollen: Das hochgiftige Kohlendioxid (CO2), das die Menschheit durch selbstsüchtiges Verbrennen von Kohle, Erdgas, Erdöl – und nicht vergessen: durch Ausatmen!! – in unsere irdische Atmosphäre blasen, auf unverantwortliche Weise, macht alles, alles kaputt: das Klima, die Ozeane, das Polareis, die Alpengletscher und zuletzt die Menschen selbst.

„Von einer Klimakatastrophe wegsteuern“

Was die Avaaz-Aktivisten am 30. Juli per Mail herumschickten, las sich im Weiteren unter anderem so: „In nur vier Monaten findet der größte Klimagipfel des Jahrzehnts statt. Dort könnten sich unsere Politiker auf das revolutionäre Ziel einigen, die Welt von fossiler Energie zu befreien. Wie ein Polarstern würde es uns den Weg weisen und von einer Klimakatastrophe wegsteuern — und gleichzeitig Politikern, Vorstandsetagen und Börsen zeigen, dass die Ära der schmutzigen Energie vorbei ist. Es wird nicht leicht — doch wenn wir den Entscheidungsträgern die Kraft dieser Gemeinschaft zu spüren geben, können wir es schaffen.“

„Die Welt von fossiler Energie befreien“

Und weiter: „In nur vier Monaten findet der größte Klimagipfel des Jahrzehnts statt. Dort könnten sich unsere Politiker auf das revolutionäre Ziel einigen, die Welt von fossiler Energie zu befreien. Wie ein Polarstern würde es uns den Weg weisen und von einer Klimakatastrophe wegsteuern — und gleichzeitig Politikern, Vorstandsetagen und Börsen zeigen, dass die Ära der schmutzigen Energie vorbei ist. … Wir haben bereits die nötige Technologie, um die Revolution auszulösen, die uns von unserem Kollisionskurs mit einer Klimakatastrophe abbringt. Doch über Jahrzehnte hinweg haben unsere Politiker der fossilen Industrie in die Hände gespielt — und sie könnten schon wieder einknicken, wenn wir ihnen nicht klarmachen, dass Menschen rund um den Globus für ihre Zukunft kämpfen werden.“

Sie betreiben plumpen, aber gefährlichen Alarmismus

Aber die naturwissenschaftlichen Kenntnisse stützen nicht, was Avaaz mit seinem Aufruf vorgibt zu wissen. Die naturwissenschaftlichen Erkenntnisse aus Physik, Chemie, Meteorologie sehen anders aus als das, was Avaaz und andere Blender dem anthropogenen CO2 andichten. Sie betreiben plumpen, aber gefährlichen Alarmismus. Es gibt keinen „Kollisionskurs“ als Folge des menschenverursachten Kohlendioxids. Es gibt keine „Klimakatastrophe“ als Folge dessen, dass wir für die Erzeugung von elektrischem Strom fossile Rohstoffe verfeuern und damit das in ihnen gebundene CO2 freisetzen. Aber einen anderen Kollisionskurs gibt es durchaus. Das ist der Kurs, den Avaaz und die anderen Kurs-Profiteure mit ihrem CO2-Wahn steuern. Das ist der Kurs, der den Strom unglaublich verteuert. Das ist der Kurs, der die einst sichere Stromversorgung vom Zufall abhängig macht, nämlich von dem Zufall, ob genug Wind weht und die Sonne hinreichend scheint. Das ist der Kurs, der die bisherigen Stromerzeuger mit ihren vielen Aktionären staatlich enteignet, der stromintensive Produktionen außer Landes treibt, der unsere Wirtschaft zerstört, der mit all’ dem Arbeitsplätze vernichtet.

Weg mit der Energiewende, zurück zur Vernunft

Daher sollten wir Bürger den „Entscheidungsträgern“ auch unsere „Kraft zu spüren geben“, damit sie endlich das Gegenteil von dem tun, was die Avaaz-Organisation von ihnen fordert. Von diesem Kurs müssen wir sie abbringen. Wer Strom ohne CO2 erzeugen lassen will, sollte nicht für den Zufallsstrom aus Wind, Sonnenlicht und „Biogas“ eintreten, sondern für Strom aus Kernkraft. Auch aus Wasserkraft. Was alles gegen diesen Zufallsstrom spricht, ist vielfältig längst dargelegt, beschrieben, begründet. Viele Fachkundige haben das getan, ich habe das getan (siehe meine Beiträge auf dieser Web-Seite), wir alle tun es weiter und predigen: Weg mit der Energiewende, zurück zur Vernunft. Doch müssen endlich auch jene Bürger aufwachen, die mit ihrer Mischung aus gutmenschlicher Gefühlsseligkeit, Unwissenheit, Ahnungslosigkeit und Bequemlichkeit noch tief und fest schlafen oder nicht wahrhaben wollen, was ihnen, was uns allen mit dem Kollisionskurs letztlich blüht. Es sind noch immer zu viele.

Napoleon Bonaparte hat den Deutschen schon in seiner Zeit ((1769 – 1821) attestiert: „Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden, die Deutschen glauben sie. Wie lange soll er denn noch rechtbehalten?

Aufgeschnappt

„Politiker, die vorgeben das Klima schützen zu wollen, sollten als unzurechnungsfähig abgewählt werden.“ (Von Unbekannt)

„Nicht unser Klima ist bedroht, sondern unsere Freiheit.” (Vaclav Klaus, Präsident a. D. der Tschechischen Republik. Er wirft  den vorgeblichen Klimaschützern vor, unter dem Deckmantel eines missverstandenen Umweltschutzes eine Rückkehr zu totalitären Gesellschaftsordnungen zu betreiben.)

 „In der Vergangenheit opferten die Heiden Tiere und mitunter auch Menschen, um grausame Götter zu besänftigen. Heute verlangen sie eine Reduktion des CO2-Ausstoßes.“ (Kardinal Pell während der „Klima-Konferenz“ beim Vatikan  im April 2007).

„Zunächst mal haben wir Industrieländer die Atmosphäre der Weltgemeinschaft quasi enteignet. Aber man muss klar sagen: Wir verteilen durch die Klimapolitik de facto das Weltvermögen um. Dass die Besitzer von Kohle und Öl davon nicht begeistert sind, liegt auf der Hand. Man muss sich von der Illusion freimachen, dass internationale Klimapolitik Umweltpolitik ist. Das hat mit Umweltpolitik, mit Problemen wie Waldsterben oder Ozonloch, fast nichts mehr zu tun.(Prof. Dr. Otmar Edenhofer, Professor für die Ökonomie des Klimawandels an der Technischen Universität Berlin und ein Ko-Vorsitzender der Arbeitsgruppe III des „Weltklimarates“ IPCC, bei den Vorbereitungen zum Klima-Gipfel im mexikanischen Cancun. – Quelle: Neue Zürcher Zeitung vom 14. November 2010.)

„Das ist die Seuche dieser Zeit – Verrückte führen Blinde“ (Graf von Gloucester in Shakespeares „König Lear“ in der Übersetzung von Peter Stein).

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PS. Wer sich zusätzlich anderweitig informieren will, der sei auf die Stromverbraucher-Schutzvereinigung NAEB e. V. hingewiesen, zu dessen Beirat auch ich gehöre: hier, hierhier und  hier. Weitere Information darüber hinaus hier.

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4 Kommentare zu „Kleine Eiszeit gefällig?“

  1. Sehr geehrter Herr Dr. Krause,

    beinahe alle Ihre Beiträge gefallen mir sehr. Nicht nur deshalb, weil Sie wider den Stachel löcken, sondern weil ich meine, einen unbefangenen freien Geist in Ihren Veröffentlichungen zu spüren. Ich kann mir vorstellen, dass Sie nicht ohne Schmerzen auf und in die heutige FAZ (von Steltzner und Plickert einmal abgesehen)schauen?

    Zur sog. Energiewende:
    Es wird aus freien Stücken keine Rückkehr zur Vernunft geben. Von planwirtschaftlicher Hybris ergriffene Parteikader treffen auf eine über Jahrzehnte hinweg „charakter-gewaschene“ und mittels des Fiat-Money-Systems in einer Wohlstandillusion gefangene Untertanenschaft, die fern jeder Eigenverantwortlichkeit zu handeln gelernt hat; der jede Selbstverantwortung ebenso ausgetrieben wurde wie die Bereitschaft und wohl auch die Fähigkeit, selbst zu denken. Nimmt man dann noch die Zuwanderung hinzu, wird`s zwar nicht wärmer, aber der Ausblick in die Zukunft finster.

  2. Antwort an „Oblomow“:
    Das mit den Schmerzen stimmt. Dass es aus freien Stücken keine Rückkehr zur Vernunft geben wird, stimmt ebenfalls. Aber trotzdem dürfen wir nicht nachlassen, immer wieder auf diesen Wahnsinn aufmerksam zu machen und über ihn aufzuklären. Freilich: ein Abstrampeln a la Sysiphus.

  3. Nicht nachlassen, Herr Krause – das ist der richtige Weg.
    Steter Tropfen … kann, wenn vielleicht im Moment noch nicht viel, aber auf mittlere Sicht doch etwas bewirken.
    Man kann z. B. diesen und ähnliche Artikel im Freundeskreis weiterleiten, Interessierten zugänglich machen usw. usf.

  4. @ admin am 31 Juli, 2015 10:45

    Hoffentlich bleibt es nur so anstrengend und nicht ebenso vergeblich wie des Sysiphus Strafarbeit. 😉

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