M3 als geheime Verschlußsache

Teil 3
Die Geldmaschine in Aktion

Die amerikanische Entscheidung von 1971, die Gold- Einlöseverpflichtung für den Dollar aufzugeben, zeigt: Man war sich bewusst, dass die Dollar-Geldmenge schon so stark ausgeweitet worden war, dass man sie in Gold gar nicht mehr einlösen konnte. Dummerweise nämlich lässt sich Gold nicht so leicht vermehren wie die Geldmenge. Da aber auch die Wirtschaft schneller gewachsen ist und zu wachsen pflegt als die Goldproduktion, war schon die Goldumlaufwährung nicht zu halten gewesen. Es entsteht sonst eine deflatorisch wirkende Geldknappheit, die das (erwünschte) Wirtschaftswachstum be- oder verhindert. Aber bis zum Ersten Weltkrieg gab es sie noch.

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Die Fed, Bretton Woods, das Gold und die Geldmenge

Teil 2
Vier wichtige Ereignisse

Was steckt hinter der Dollar-Hegemonie, wie konnte es zu ihr kommen? Wer dem nachgeht, stößt unter anderem auf vier Ereignisse, die für diese Hegemonie und die durch sie entstandene Dollar-Schwemme eine entscheidende Rolle spielen:
– 1913 entsteht das amerikanische Zentralbanksystem
– 1944 entsteht der Weltwährungsfonds mit neuem Goldstandard
– 1971 beenden die USA ihre Verpflichtung, Dollar in Gold einzulösen
– 2006 veröffentlichen die USA ihre Geldmenge M3 nicht mehr
Hinzukommt, dass es die Vereinigten Staaten verstanden haben, Erdöl als den global wichtigsten Energierohstoff in Dollar notieren und fakturieren zu lassen. Wer Öl kauft, muss es in Dollar bezahlen, muss sich also Dollar beschaffen. Auf diese Weise nutzten die USA die globale Nachfrage nach Öl, um ihren Dollar zu stützen. Damit bekam der Dollar die Rolle einer erdumspannenden Reservewährung.

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Hinter dieser Finanzkrise steckt mehr

Macht und Geld bedeuten für eine Regierung
das Gleiche wie Schnaps und Autoschlüssel für einen Teenager.
(Patrick Jake O’Rourke, amerikanischer Schriftsteller, Journalist und politischer Satiriker )

Teil 1
Die globale Rolle des Dollars

Gewiss, ausgelöst wurde die gegenwärtige globale Finanzkrise von den faulen Immobilienkrediten in den Vereinigten Staaten. Aber hinter dieser Krise steckt mehr. Schlaglichtartig nämlich rückt sie ins Bewusstsein, was in der allgemeinen Berichterstattung der Medien verdrängt oder gar nicht wahrgenommen wird und worauf kundige unangepasste Beobachter schon länger aufmerksam gemacht haben. Allerdings haben sie bisher keine öffentliche Aufmerksamkeit gefunden. Sie wurden als Schwarzseher und Panikmacher abgetan, denn sie haben auf eine überaus große Gefahr hingewiesen. Sie droht über kurz oder lang staatenübergreifend vom Dollar, von seiner globalen Herrschaft über die Güter- und Finanzmärkte. Sie droht von dem gewaltigen Inflationspotential der durch diese Hegemonie ausgelösten Dollar-Schwemme und von der alarmierend hohen amerikanischen Staatsverschuldung.

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Das zweite Konjunkturpaket

Hektik statt Besonnenheit Nun also das zweite Konjunkturpaket – kaum dass das erste in Kraft getreten ist. Rund 50 Milliarden Euro lässt die Große Koalition dafür springen. Und was sie da alles hineingepackt hat – ein wildes Durcheinander: eine lächerliche Steuersenkung; ein um 0,9 Prozent geringerer Beitrag für die Krankenkasse, die nun mit noch mehr …

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Das Geld bei den Bürgern lassen

Die 50 Milliarden nicht ausgeben, sondern mit ihnen die Steuerlast senken

Die Steuerbelastung senken oder ein zweites Konjunkturpaket? Oder beides zusammen? Oder lieber nichts von beidem und abwarten? Denn das erste Konjunkturpaket hat doch noch gar nicht wirken können. Vor diesen Fragen stand die Große Koalition. Aber Handeln durch Unterlassen, also erst einmal nichts tun, ist Politikern unerträglich. Also hat sich die Koalitionsregierung am 5. Januar Montag dann doch auf ein zweites Konjunkturpaket verständigt und eine Woche später die einzelnen Maßnahmen beschlossen. Rund 50 Milliarden Euro will sie dafür springen lassen.

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Ein Hinweis

Ein neues Forum für freie Meinung, Meinungsaustausch, Meinungsbildung

Seit Jahresbeginn 2009 finden Sie meine neuen Blog-Beiträge auch in der neuen Internet-Zeitung DIE FREIE WELT www.freiewelt.net 

In deren Impressum heißt es unter anderem:

Deutschland befindet sich in einem Erneuerungsprozess. Alte Strukturen und verkrustete Entscheidungsprozesse geben mangelhafte oder verzögerte Antworten und Lösungen auf politische, soziale, kulturelle und wirtschaftliche Fragen und Probleme der Bürger von heute.

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Viehtransport

Die kundenfreundliche Bahn

Ein Fahrgast fährt im Intercity-Zug von Hagen nach Frankfurt am Main. Der Zug heißt IC 2029. Es ist Samstag. Der Fahrgast liest Zeitung, hat aus beruflichen Gründen einen ganzen Stapel von Zeitungen zum Lesen dabei. Der Tag ist trübe, draußen dunkelt es schon. Die allgemeine Wagenbeleuchtung reicht dem Fahrgast zum Lesen nicht aus. Dafür gibt es die Lesebeleuchtung. Er will diese Beleuchtung einschalten. Sie geht nicht. Sie geht im ganzen Waggon nicht.

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Was keiner wagt …, was keiner sagt …

Ein Wort zum Jahresbeginn 2009

Was keiner wagt, das sollt ihr wagen,
Was keiner sagt, das sagt heraus,
Was keiner denkt, sollt ihr befragen,
Was keiner anfängt, das führt aus.

Wenn keiner ja sagt, sollt ihr’s sagen,
Wenn keiner nein sagt, sagt doch nein,
Wenn alle zweifeln, wagt zu glauben,
Wenn alle mittun, steht allein.

Wo alle loben, habt Bedenken,
Wo alle spotten, spottet nicht,
Wo alle geizen, wagt zu schenken,
Wo alles dunkel ist, macht Licht!

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Grundsätze als gute Vorsätze für das neue Jahr 2009

Das neue Jahr hat so lange eine weiße Weste, bis man sie anzieht. Hans Fallada (1893-1947), eigentlich Rudolf Ditzen, deutscher Schriftsteller Politikern ins Stammbuch geschrieben „Ihr werdet die Schwachen nicht stärken, indem ihr die Starken schwächt. Ihr werdet denen, die ihren Lebensunterhalt verdienen müssen, nicht helfen, indem ihr die ruiniert, die sie bezahlen. Ihr werdet …

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Wahnsinn mit Methode

Man muss das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns herum immer wieder gepredigt wird. Und zwar nicht von einzelnen, sondern von der Masse.“ (Johann Wolfgang von Goethe)

Das Geschäft mit dem „Klimaschutz“ läuft wie geschmiert – staatlich geschmiert

Ist es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode. Erst stimmt man die Menschen auf eine schreckliche Erderwärmung ein und darauf, daß sie selbst daran schuld sind, weil sie zuviel Kohlendioxid (CO2 ) erzeugen und weil dieses Gas wie ein Treibhaus wirke, als sei es eine die Erde umschließende Glasglocke. Dann aber, als das Schuldgefühl durch ständige mediale Bearbeitung in den Köpfen hinreichend verankert ist, wird immer mehr sichtbar, dass eine üble Mischung aus geschäftlichen und fiskalischen Interessen dahinter steckt:

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