Jahreswechsel-Geplätscher

Putin hat es auch nicht besser als Merkel gemacht – Politische Botschaft? Null – Aber enthusiastische Kommentare

Stimmt, der Jahreswechsel ist schon vorbei. Aber das neue Jahr 2018 noch nicht und noch ziemlich frisch. Daher mag die Neujahransprache von Wladimir  Putin, des Präsidenten der Russischen Föderation, noch von Interesse sein – jedenfalls für jene, die solche Ansprachen mögen und vielleicht mit jener der Bundeskanzlerin Merkel hier vergleichen wollen. Sie finden Putins Ansprache mit deutscher Übersetzung hier und nachzulesen hier.  Besonderes bietet sie nicht, nur Beschauliches, Gefühliges. Wie Merkels Ansprache bloßes Jahreswechsel-Geplätscher, immerhin mit menschlicher Wärme. Politische Botschaft? Null. Umso verwunderlicher die meist enthusiastischen (vielleicht bestellten?) Kommentare dazu. Ich habe mir die Mühe gemacht, diese deutschen Kommentare zu Putins Ansprache zu kopieren. Die werden vielen in Deutschland nicht gefallen, die in Putin nur einen Despoten sehen und ihn einseitig beurteilen. Die Kommentare, wenn auch gewiss nicht repräsentativ, zeigen, dass andere anders denken, selbst wenn es nur unkritische Schwarmgeister sind. Aber auch sie spiegeln Realitäten wieder. Putin hat in Deutschland bekanntlich viele Anhänger, ernster zu nehmende als diese zitierten.

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Heute geht es uns schlechter als gestern …

  … und besser als morgen (Sarkasmus aus Argentinien)   Kommen Sie trotzdem gut ins und durchs neue Jahr.     Und  nach zwölf Monaten auch gut wieder hinaus. Zwischendrin wäre es ganz nützlich, Sinnsprüchen wie diesen nachzuhängen:  „Niemand ist sich seines Lebens, seiner Freiheit und seines Besitzes sicher, solange die Legislative tagt.“ (Mark Twain) „Eine Regierung, …

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Der schöne Schein

Was Merkel sagt und was davon zu halten ist – Wir schaffen das? Das kann nur schiefgehen – Die unkontrollierte Masseneinwanderung ist keine Chance, sondern führt ins Chaos – Es drohen militante Auseinandersetzungen, wenn nicht gar Bürgerkriege – „Um unsere Bürgerrechte muss einem angst und bange werden“ – Die Neujahrsansprache jetzt erstmals in Deutschland auch auf arabisch – In der deutschen Nation offensichtlich ein Drang zur Selbstzerstörung – Was Frau Merkel alles schafft – Die überall schleichende Auflösung der Ordnung – Die Bundeskanzlerin als Sicherheitsrisiko

„Es geht uns schlechter als gestern, aber besser als morgen.“ An diesen Sarkasmus aus Argentinien muss man angesichts der Befürchtungen denken, die wir aus dem alten Jahr ins neue Jahr mitgenommen haben. Und über 2016 hinaus. Vor allem drei schwere Brocken lasten auf Deutschland: die Folgen des Flüchtlingsansturms, die der Energiewende und die der Euro-Rettung samt den damit verbundenen Rechtsbrüchen. Sie wirken für den deutschen Staat und für die Einheitlichkeit und Friedlichkeit der deutschen Gesellschaft auf schleichende Weise zerstörerisch – finanziell, wirtschaftlich, politisch. Maßgeblich dafür verantwortlich ist Angela Merkel – seit dem Jahr 2000 als CDU-Vorsitzende und seit November 2005 als Bundeskanzlerin. Wenn das ungehindert so weitergeht, wird Deutschland von dem, was Deutschland heute noch ist, zu einem Trümmerhaufen; der schöne Schein derzeit trügt.

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Was vorbei ist und was nicht

Die Neujahrsbotschaft der Kanzlerin – Die Pegida-Demonstrationen treffen den Nerv der Bevölkerung – Eine Stellungnahme aus Sachsen – Das Positionspapier von Pegida – Pegida und die AfD – Ein Brief, den Frau Merkel ganz bestimmt nicht lesen wird

Neujahr ist vorbei, das neue Jahr noch nicht. Auch Merkels Neujahrsansprache (hier und hier) ist vorbei, aber noch nicht die Diskussion darüber. Und die Diskussion über die Pegida-Bewegung geht erst recht weiter. Die Demonstrationen dieser „Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ werden in der öffentlichen Wahrnehmung wohl nicht so schnell in der Versenkung verschwinden wie die salbungsvoll-langweilige Neujahrsbotschaft der Kanzlerin. Ausgenommen die ungewöhnlich heftigen Worte Angela Merkels gegen die Pegida-Anhänger. Die nämlich werden die Bewegung eher bestärken und deren Leben verlängern.*) Dies umso mehr, als es, wie in so einer Rede üblich, keine unüberlegten Worte sind. Aber selbst sehr überlegte Worte können gleichwohl törichte sein.

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Wieder eine Poststation …

… wo das Schicksal die Pferde wechselt / Die guten Wünsche zum neuen Jahr

Der englische Dichter Lord Byron (1788 bis 1824) hat das neue Jahr einmal mit den Worten begrüßt: „Auf! Abermals ein neues Jahr … Wieder eine Poststation, wo das Schicksal die Pferde wechselt.“ Und der Schriftsteller Michael Augustin tat es mit den Worten: „Schon wieder Neujahr. Dabei hätte das alte noch für Monate gereicht.“

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Beginnt man so ein neues Jahr?

Mit aphoristischen Gedanken als gute Vorsätze – Geistiges Rüstzeug für 2012

Ein Jahr ist zuende gegangen, ein neues hat begonnen. Bei uns beherrscht wurde das zurückliegende von der Finanzkrise, die eine Staatsüberschuldungs- und Bankenkrise, letztlich eine Geldsystemkrise ist, die auch zu einer Krise der Euro-Währungsunion wurde. Ausgestanden ist sie keineswegs, und so wird sie uns auch im nun vor uns liegenden Jahr noch heimsuchen.

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Prost Niejohr, schiet op ole Johr

Frugen, mak de Dör up

Das wünschen auf dem Holm in der Schlei die Kinder, wenn sie am 31. Dezember mit ihrem Rummelpott von Haus zu Haus ziehen, um in diesen Pott Süßigkeiten einzusammeln. Der Holm ist eine alte Fischersiedlung auf einer Insel in der Schlei, entstanden um das Jahr 1000 und heute ein Stadtteil von Schleswig. Und damit ihnen die Türen geöffnet werden, singen die Kinder: „Frugen, mak de Dör up, der Rummelpott wüll rin, un wenn dat Schipp von Holland kümmt, dann gifft dat goden Wind.“

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Was keiner wagt …, was keiner sagt …

Ein Wort zum Jahresbeginn 2009

Was keiner wagt, das sollt ihr wagen,
Was keiner sagt, das sagt heraus,
Was keiner denkt, sollt ihr befragen,
Was keiner anfängt, das führt aus.

Wenn keiner ja sagt, sollt ihr’s sagen,
Wenn keiner nein sagt, sagt doch nein,
Wenn alle zweifeln, wagt zu glauben,
Wenn alle mittun, steht allein.

Wo alle loben, habt Bedenken,
Wo alle spotten, spottet nicht,
Wo alle geizen, wagt zu schenken,
Wo alles dunkel ist, macht Licht!

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