Schöne Weihnachtstage

… und ein gutes Hineingleiten in das neue Jahr.               Aber nur gleiten, nicht ausrutschen! Und wenn die Besinnlichen unter Ihnen das so schöne Weihnachtslied  Stille Nacht, heilige Nacht in vier verschiedenen Darbietungen anhören (und ansehen) wollen, dann können Sie es hier tun:  Aus der Michaelis-Kirche in Erfurt https://youtu.be/ZPoundy5HjA …

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Lesen, lesen, lesen

Lesefähig macht zukunftsfähig – Wo und wie Kinder lesen lernen – Damit Deutsch für Deutsche nicht zur Fremdsprache wird – Weihnachten und die Zeit „zwischen den Jahren“ sind auch Lesezeit

Wir alle wissen: Bildung bedeutet Zukunftsfähigkeit. Sie ist das unerlässliche Fundament eines Staatswesens, einer Gesellschaft, die bestehen bleiben, die weiterkommen will. Es gibt in Thomas Manns Roman „Die Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull“ eine schöne diesbezügliche Stelle. Es ist jene, wo Felix Krull eine längere Mußezeit vor sich liegen sieht, weil er darauf warten muss, ob er seinen Militärdienst abzuleisten hat, oder ob er davonkommt und ob er dann gleich nach Paris reisen kann, wo er das Hotelfach lernen soll, was sein Pate Felix Schimmelpreester so fürsorglich-praktisch vorgeschlagen und, ohne mit Widerspruch zu rechnen oder ihn zu dulden, wenn er denn gekommen wäre, in die Wege geleitet hat. Wir, die wir das Buch kennen, wissen, Felix Krull kommt davon, er selbst aber weiß es an dieser Stelle noch nicht. Er hängt herum und sinnt darauf, sich die Warte- und Mußezeit, „wie sie“ – so lesen wir – „dem höheren Jüngling zu stillem Wachstum so willkommen, so notwendig ist“, zu vertreiben. Und eben dann folgt jener Satz, über den ich ins Nachsinnen geriet und den ich Ihnen nun nicht vorenthalten will.

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Die Weihnachtsansprache

Was Bundespräsident Gauck hätte sagen können und sollen, aber nicht gesagt hat, und was stattdessen ein Bürger aus dem sächsischen Erzgebirge gesagt

Weihnachten ist vorbei. Aber das Schöne dieser Tage hallt noch nach. Dagegen die herkömmliche Bundespräsidenten-Rede zum Fest eher nicht – so beliebig war sie, so scheinheilig, so konformistisch, so schönfärberisch, kurzum: so politisch korrekt. Ist 2014 wirklich ein Jahr gewesen, „das uns viel Grund zur Freude bietet“? Weil Deutschland mehr Arbeit als je zuvor habe? Weil es im Ausland beliebt sei wie nie? Weil „wir“ auch Fußball-Weltmeister sind? Nun ja, weniger Arbeitslosigkeit ist durchaus erfreulich, aber sie wird statistisch auch schöngerechnet. Und sind die Deutschen im Ausland wirklich so beliebt wie nie? Selbst wenn, es stünde ihnen und Joachim Gauck dann besser an, dies bescheiden still zur Kenntnis zu nehmen, statt selbstzufrieden damit aufzutrumpfen. Auch dass eine Fußball-Weltmeisterschaft dafür herhalten muss, freudige Jahresereignisse überhaupt aufzutreiben, wirkt doch ziemlich dürftig und eher als ein Armutszeugnis.

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Weihnachtsgruß

                        wünsche ich allen Lesern meiner Beiträge auf dieser Web-Seite aus dem regenassen, aber sonst weihnachtlichen Lübeck Klaus Peter Krause    Dazu dieses Gedicht von Horst Winkler Der eingesparte Weihnachtsmann Der Weihnachtsmann ist übel dran, er muss jetzt alles tragen, hat keinen Schlitten, kein Gespann, hat nicht mal einen Wagen Sein Antrag wurde abgelehnt. Die …

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Der obligate Weihnachtsbraten

Die Zeit von Martini an, in der es den Gänsen an den Kragen geht

Seit wann und warum wir den Adventskranz*) und den Weihnachtsbaum**) haben, wissen wir jetzt. Ebenso, dass Jesus Weihnachten gar nicht geboren ist, obwohl wir seine Geburt Weihnachten zu feiern pflegen.***) Das heißt, gewusst wird das alles schon lange, nur habe ich an dieser Stelle daran erinnert, um von den sonst hier behandelten politischen Themen zu Eigentum, Recht und Freiheit einmal abzulenken. Das soll auch noch ein weiteres Mal geschehen, indem wir uns den schönen, erfreulichen Niederungen zuwenden, nämlich denen von Speis und Trank, die mit den weihnachtlichen Tagen ebenfalls und nicht unwesentlich verbunden sind. So gehört in vielen deutschen Familien zum Festtagsschmaus am 25. Dezember der obligate Gänsebraten.

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Der unbekannte Geburtstag

Weihnachten ist Jesus offensichtlich nicht geboren , auch nicht im Jahr 0

Wenn wir Weihnachten feiern, dann deswegen, weil doch Weihnachten Jesus geboren worden ist bzw. geboren sein soll, nämlich der Legende nach in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember. Tatsächlich jedoch wurde der 24./25. Dezember als der Geburtstag von Jesus recht willkürlich festgesetzt und auch erst mehrere hundert Jahre nach dessen Geburt.*)

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Der Weihnachtsbaum hatte es anfangs richtig schwer

Sehr alt ist diese Tradition noch nicht, und Obrigkeit wie Kirche leisteten anfänglich sogar Widerstand

Wie es zum Adventskranz gekommen ist, war hier am 1. Advent zu lesen,*) aber wie kam es zum Weihnachtsbaum? Ohne einen solchen Baum ist Weihnachten doch gar nicht mehr denkbar – so, als habe es ihn schon immer gegeben, seit Urzeiten, ewig. Aber die Tradition des Weihnachtsbaums ist jünger als die meisten annehmen. Der Weihnachtsbaum hatte es richtig schwer, ehe er wurde, was er jetzt ist.

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Vorsicht, Satire

Enthüllungsjournalist zitiert aus der Weihnachtsansprache des Papstes

Weihnachten ist noch nicht, aber sehr bald, schon in vier Tagen. Gespannt warten die Menschen auf die weihnachtlichen Ansprachen: Was werden die Großen dieser Welt uns sagen? Was ein gewisser Obama? Was der Papst? Was der Deutschen Kanzlerin? Ob sich auch Putin besinnlich äußert? In wenigen Tagen werden wir es wissen. Aber von des Papstes Weihnachtsbotschaft ist schon jetzt etwas nach draußen gedrungen. Ein Freund – Vorsicht, Satire – schickte es mir zu und schrieb:

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