To Pingsten, ach, wie scheun

Ein Ausflug zu Pfingsten vor über hundert Jahren und zugleich eine Erinnerung an den Hamburger Humoristen Heinz Köllisch

Der Pfingstausflug hat Tradition. Und ob  über die Ausflügler währenddessen der Heilige Geist kommt, wie es zu Pfingsten die christliche Tradition ihren Gläubigen verheißt, mag zu hoffen sein, wird aber sehr vielen wohl nicht mehr bewusst sein. Für sie zählt: Pfingsten ist arbeitsfrei, ein gesetzlicher Feiertag. Spielt dann das Wetter mit, ist der Ausflug angesagt. Das ist schon lange so. Wie ein solcher Ausflug vor über hundert Jahren in Hamburg (und wohl auch woanders in Deutschland) ablief, hat damals der Hamburger Parodist, Couplet-Sänger und Gründer eines Vergnügungslokals auf dem Hamburger Spielbudenplatz Heinz Köllisch in Versform geschildert. Auf Plattdeutsch. Wer es sich zutraut, De Pingsttour trotzdem zu lesen und zu verstehen, wird vielleicht seinen Spaß daran haben, das Damals mit dem Heute zu vergleichen. Die Zwischenüberschriften sind von mir eingefügt. Köllisch lebte von 1857 bis 1901.

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Klar zur Wende?

Jeder Segler kennt diese drei Worte. Es ruft sie der Mann (die Frau) an der Pinne oder am Ruderrad. Die restliche Besatzung bereitet sich auf die Wende vor und antwortet dann: Klar ist. Der Steuermann reagiert mit dem Ruf „Re“, legt das Ruder um, das Boot geht mit dem Bug durch den Wind und läuft einen neuen Kurs. Das kann auch schiefgehen, wie diese Karikatur zeigt:

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Der Orden für Beate Klarsfeld

Das Auswärtige Amt war mehrmals dagegen – Wer die Verleihung seit Jahren betrieben hat – Die heikle Seite der Auszeichnung und eine etwas andere Beurteilung

Beate Klarsfeld? Wer? Ach ja, das ist doch die, die dem Bundeskanzler Kurt Georg Kiesinger eine gelangt hat. Lange her. Es ist auf dem CDU-Parteitag in Berlin 1968 gewesen. Weil das für die Medien ein publizistisches Fressen war, prägt sich dergleichen ein. Die FAZ nannte es „Die berühmteste Ohrfeige der Nachkriegsgeschichte“. Damals war Beate Klarsfeld 29 Jahre alt. Sie wurde im Schnellverfahren zunächst zu einem Jahr Gefängnis verurteilt, musste diese Strafe aber nicht antreten, weil sie auch die französische Staatsangehörigkeit besaß. So bei Wikepedia zu lesen (hier). Später wurde die Strafe in vier Monate auf Bewährung umgewandelt. Nun, vor wenigen Tagen, hat Bundespräsident Joachim Gauck Frau Klarsfeld mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland öffentlich ausgezeichnet – eine Angelegenheit, die nicht nur wegen der Ohrfeige auch ihre heikle Seite hat.

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So sind Männer

Mal etwas anderes heute, nicht immer dieses so schrecklich Ernsthafte. Also, die Feministinnen mag ich nicht, zumal nicht die berufsmäßigen, die militanten. Folglich bin ich wohl kein Feminist, sondern ein Maskulinist. Und deshalb reiche ich diesen mir zugereichten Witz weiter, der zu Lasten von uns Männern geht. Der eine oder andere mag ihn schon kennen; dieses Risiko werde ich tragen müssen. Mit Wirtschaft und Recht hat die Wiedergabe zwar nichts zu tun, wohl aber mit Freiheit. Spaß muss sein in dieser sonst so herben Welt. Die Freiheit dazu nehme ich mir.

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Eine große Versuchung

Einfach Klicken auf „Löschen“, und schon wäre er im elektronischen Papierkorb verschwunden – Der Bundestag, digital gesehen Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages einfach in den elektronischen Papierkorb schieben? Nicht doch, nicht doch. Oder vielleicht doch? Als sie am 27. März mit übergroßer Mehrheit zustimmten, das Hilfspaket für Griechenland trotz schwerer Bedenken zu verlängern, mag so …

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Haben Sie das gelesen?

So sicher ist Online-Banking – Neue Idee im Kampf gegen den starken Franken – Gefangen im Inkasso-Albtraum der Deutschen Bahn – Der Aufruf von Sachsens Ministerpräsident und Dresdens Oberbürgermeisterin zur Anti-Pegida-Demonstration war rechtswidrig – Wer ist schlimmer? Die Terrorristen von Paris oder die friedlichen Demonstranten, die sich fürchten vor einem radikalen Islam? – Das kann nicht gutgehen mit dem Kapitalismus – Mit Charlie Hebdo eine makabre Wende in der Debatte

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Warum der Spendenrückgang eine gute Nachricht ist

Aber auch beim Spenden kassiert der Fiskus Steuer

2014 haben die Deutschen 6 Milliarden Euro gespendet – etwas weniger als im Vorjahr. Damals – ein Spendenrekordjahr – sind es 6,3 Milliarden gewesen. Den Grund für den Rückgang erklären Experten damit, dass im jetzt ablaufenden Jahr besonders große Katastrophen ausgeblieben sind (siehe hier). Die nämlich feuern, was erfreulich ist, die Spendenbereitschaft an. Das aber klingt fast so, als sei das Ausbleiben solcher Katastrophen wegen des verringerten Spendenaufkommens zu bedauern. Das ist es natürlich nicht und ist auch nicht so gemeint. Auf einen Spendenrekord verzichten ist besser als Katastrophen und ihre Folgen beklagen müssen. Deshalb ist der Spendenrückgang eine gute Nachricht. Ohnehin sind die 6 Milliarden ein sehr ansehnlicher, achtenswerter Betrag. Aber wussten Sie, dass sich der deutsche Fiskus sogar an Spenden bereichert?

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Der Westen will im Umgang mit Russland nichts lernen

Aufgelesenes mit Anmerkungen: Der Westen will im Umgang mit Russland nichts lernen – Die Euro-Krise wie eine Hydra – Die Währungsunion ist eine Tragödie in mehreren Akten – Die persönliche Haftung von Politikern bleibt ein Traum – Wie der Staat ein sinnvolles Geschäftsmodell zerstört – Eine Gemeinsamkeit zwischen DDR- und Energiewendezeit – Vorschläge für das Überleben von „Qualitätsjournalismus“ – Wie Klimaforscher Tol die Energiewende in die Pfanne haut

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Um Kriege zu führen, braucht man drei Dinge

Aufgelesenes mit Anmerkungen: Das einst von Linken bekämpfte, aber jetzt hochbegehrte Wachstum – Einst sollte die Rente sicher sein, heute angeblich Online-Banking – Geld wie Heu (in Österreich) – Zum Beispiel die Tea-Party-Bewegung – Wieso braucht keine Sau die FDP? – Um Kriege zu führen, braucht man drei Dinge – Klimawandel als Asylgrund – Unsere Politiker geben vor, „klimaneutral“ zu fliegen – Beitreten zur Schweiz – Das nützliche CO2 – Etwas zum Schmunzeln

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