Der Nachrichtenwächter

Das Problem der Fake News – Wie sich davor bewahren – Die USA sind mit dem Warnsystem Newsguard schon ein bisschen weiter – Aber demnächst startet der Dienst auch in Deutschland – Fragen, die sich stellen

Informationen sollten vertrauenswürdig sein. Man sollte sich auf sie verlassen können. Das ist häufig nicht der Fall. Wir werden mit Informationen traktiert, die inhaltlich manipuliert sind, die etwas vortäuschen sollen, die Falsches mitteilen. Näheres dazu hier. Solche Falschnachrichten (Fake News) sind zu einem Problem geworden, zumal sie sich schnell in die Welt setzen und sich über das Internet in Windeseile weitläufig verbreiten lassen – mit zum Teil fatalen Folgen. Wie dem Herr werden? Wie sich davor bewahren? In den USA ist man damit schon etwas weiter. Dort gibt es den Nachrichtenwächter Newsguard. Dieses Warnsystem prüft Web-Portale auf ihre Vertrauenswürdigkeit. Bald will Newsguard auch deutsche Nachrichtenseiten prüfen.

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Hätten Sie’s gewusst?

Und dürfen Parteien sich irren?

Ein Freund hat jüngst ein Zitat ausgegraben: „Das kapitalistische Wirtschaftssystem ist den staatlichen und sozialen Lebensinteressen des deutschen Volkes nicht gerecht geworden.“ Nun, das „kapitalistische System“ ist schlicht die Marktwirtschaft, für die Ludwig Erhard stand, der erste Wirtschaftsminister der Bundesrepublik Deutschland. Meinetwegen auch die „Soziale Marktwirtschaft“ von Erhards Staatssekretär Alfred Müller-Armack, auf dessen Rat hin das Wort „Soziale“ damals der Marktwirtschaft beigefügt wurde, um sie fürs deutsche Volk geschmeidiger, freundlicher wirken zu lassen und schmackhafter zu machen. Der besagte Freund, der gerne Rätselfragen stellt, wollte nun wissen: Wer hat das gesagt?

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Die Bilderstürmer von heute

Lübeck streicht den Namen Hindenburg-Platz und benennt ihn um – So hat es das Stadtparlament, die Bürgerschaft, beschlossen – Nach welchem Maßstab Namen von Personen für Plätze und Straßen zu vergeben sind – Hindenburg in Straßennamen wird geehrt als wichtiger Teil der deutschen Geschichte – Der heutige Vorwurf „politisch Korrekter“ gegen Hindenburg – Wie Hindenburg das Unheil ahnte, sich ihm aber nicht entziehen konnte – Hindenburg im Geflecht der damaligen Zeit und wie es zu seiner Ernennung Hitlers kam – Lübecks Entscheidung macht der Geschichte der Stadt keine Ehre – Aber Lübeck steht mit der Namensstürmerei nicht allein – Die Gesinnungsdiktatur kommt flott voran

Wenn man sonst keine Probleme hat, macht man sich welche. Und wenn man sie hat, schafft man sich noch unnötige dazu. Lübeck zum Beispiel. Es gibt in Lübeck einen Hindenburg-Platz. Die Bilderstürmer von heute mögen den Namen nicht. Der Platz heißt so seit 1933. O Gott, 1933! Bis dahin war sein Name Republikplatz gewesen (seit 1922). Nun hat Lübecks Stadtparlament, die Bürgerschaft, beschlossen, den Namen Bismarck für den Platz zu streichen.1) Aber ihn wieder Republikplatz zu nennen, hat sie abgelehnt. Die Anwohner will man an der Suche nach dem neuen Namen beteiligen. Pikanterweise ist Hindenburg seit Jahrzehnten auch Ehrenbürger der Stadt. Noch dazu steht in Lübeck seit 1903 ein Bronzedenkmal, das auf einem quadratischem Granitsockel in voller Statur Bismarck zeigt. Sogar der Name steht drauf. Würde Lübeck das Denkmal ebenfalls umbenennen? Geht wohl schlecht. Den Namen wegmeißeln? Auch keine gute Idee, denn Bismarck-Denkmal würde es bleiben und bei den Bürgern weiterhin so heißen. Also abreißen? Bitte nicht. Was ist das Schlimme an Bismarck, um auch ihn der absurden politischen Korrektheit zu opfern? (Fotoquelle: Internet)

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Wie der Bundestag an Würde verliert

Warum Claudia Roth, aber nicht Mariana Harder-Kühnel? – Es geht um das Amt des stellvertretenden Bundestagspräsidenten, das auch der AfD zusteht – Schäuble sieht trotzdem keine Aggressivität im Bundestag gegen die AfD – Was soll man von diesem Parlament halten? – Ein Leserbrief in der FAZ

Wenn Zeitungen Leserbriefe veröffentlichen, dann aus jeweils verschiedenen Beweggründen: entweder weil sie inhaltlich interessant sind, oder weil sie vermissen und ergänzen, was die Redaktion nicht gebracht hat, oder weil sie am Blatt etwas bemängeln, oder weil sie korrigieren, was die Redaktion übersehen oder falsch gemacht hat, oder weil sie auf einen Missstand hinweisen. Einer von der letzten Art ist eine Lederzuschrift, die die FAZ am 8. Januar veröffentlicht hat. Es geht darin um Claudia Roth (Die Grünen) und Mariana Harder-Kühnel (AfD). Warum darf Roth sein und Harder-Kühnel nicht ebenfalls werden, was diese ist? Nämlich Bundestagsvizepräsidentin. (Beide Fotoquellen: Internet)

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Warum Merkel bisher davonkommt

Strafanzeigen gegen sie gibt es schon viele, aber Sorgen machen muss sie sich deswegen nicht – Wie dies eine Bürgerin über Facebook erklärt – Was die Grundgesetzväter vermasselt haben: die Weisungsungebundenheit der Staatsanwaltschaft – Merkel 2012: „Abenteuer einzugehen, verbietet mein Amtseid“ – An sich ist Eidverletzung strafbar, aber nicht für Kanzler und Minister – Warum der Kanzler-Eid gar kein richtiger Eid ist, sondern ganz etwas anderes – Welchen Wert hat ein Eid, wenn seine Verletzung rechtlich keine Folgen hat? – Was Merkel unter „Zusammenhalt der Gesellschaft“ versteht und von den Deutschen erzwingen will – Das „Böse“ ist mittlerweile in Deutschland allgegenwärtig

Parteivorsitzende der CDU ist Angela Merkel nicht mehr, aber immer noch Bundeskanzlerin. Nach ihren sieben Vorgängern im Bundeskanzleramt ist sie dort nicht nur die erste Frau, sondern auch die erste Amtsträgerin, die dabei ist, das von ihr regierte Deutschland und die Deutschen nicht nur finanziell zu ruinieren, sondern auch abzuschaffen. Hervorstechende Belege dafür sind die Stichworte Energiewende, CO2-Wahn, Klimaschutz, Euro-Rettung und Willkommenspolitik für den Zustrom muslimischer und schwarzafrikanischer Zuwanderer, die nach Deutschland wollen, weil für sie hier Milch und Honig fließen. Den Migrantenstrom erst auszulösen (2015), dann ihn nicht zu beenden und damit  die desaströsen Folgen, die dieses Hereinströmen zwangsläufig und absehbar mitsichbringt, wissentlich in Kauf zu nehmen oder ausdrücklich zu wollen, läuft ebenso zwangsläufig darauf hinaus – um mit Thilo Sarrazin zu sprechen –  Deutschland abzuschaffen. Merkel ist dazu offenkundig entschlossen. Wer so handelt, vergeht sich an Deutschland und den Deutschen. Ist denn das nicht strafbar als Landesverrat oder Hochverrat?  (Bildquelle unbekannt)

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Mit Schwung ins neue Jahr 2019

Noch ist es auf dieser Kirchenuhr nicht 24 Uhr. Aber wenn, dann ist das neue Jahr angebrochen, ist ganz, ganz frisch und einige Sekunden lang mit ganz, ganz weißer Weste sehr, sehr unschuldig. Dann kommen aber auch schnell die ersten Flecken, und zwölf Monate später ist von dem Weiß kaum noch etwas zu sehen. Was das für Flecken auf der Weste sind, ob groß, ob klein, ob schlimm oder erträglich, wissen wir noch nicht. Wir wissen nur, wir werden wieder viele erleben.

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In der Tabuzone

Was die Mainstream-Politik so alles behauptet oder behauptet hat: Von „Der Euro ist gerettet“ bis „Klimaschutz schützt das Klima“

Ein Freund fragte kürzlich: „Welche Tabus gibt es heutzutage, nachdem alle alten Tabus gebrochen wurden?“

                                                                                                                                                                                                                                         Tabubrecher Sarrazin   

Weil es ein rhetorische Frage war, gab er auch selbst gleich die Antwort: „In den alternativlosen Zeiten, in denen wir heute leben dürfen, sind es Glaubensbekenntnisse.“ Und dann zählte er sie auf:

 

 

 

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Ein Leben in Deutschland

Eingebettet in den Strom gemeinsamer Erinnerungen – Sie halten eine Gesellschaft zusammen – Was die Lektüre von Lebenserinnerungen vermitteln soll – Die guten Jahre, die wilden Jahre – Schulen und Medien als Hebel der Gesellschaftsveränderung – Lässt sich eine Gesellschaft (wie die deutsche) umsteuern? – Wie im Leben gibt es auch in der Politik kein wirkliches Zurück – Das Buch von Johann Braun „Ein Leben in Deutschland“

In die höheren Etagen des Alters gerät bei gesundem Lebensverlauf irgendwann jedermann. Dann wird die Zukunft für ihn kürzer, die Vergangenheit länger. Dann kommt an Erinnerungen mehr hoch als an Vorhaben für den Lebensrest. Man reflektiert, was und wie das eigene Leben war, was man gut hinbekommen hat und was nicht, was man bedauert, was man versäumt hat. Und so mancher, sei es Mann, sei es Frau, spielt mit dem Gedanken, seine Erinnerungen aufzuschreiben – entweder nur für sich selbst, nur für die Familie oder aber in Buchform für die Öffentlichkeit. Meist jedoch bleibt es beim Gedankenspiel. Wohl besteht ein Mitteilungsbedürfnis, aber viele haben nicht genug Bemerkenswertes erlebt, viele mögen oder können nicht schreiben, viele schaffen es zeitlich nicht, viele scheuen die Mühe, viele fürchten, andere mit Belanglosigkeiten zu langweilen, vielen fehlt die Artikulierungsgabe und die Darstellungskraft. Sie schicken sich drein in die Erkenntnis, dass sie letztlich nichts zu sagen haben. Diejenigen, die es mit ihren Erinnerungen trotzdem zu einer Autobiographie bringen, sind – gemessen an der übrigen Menschheit – nur wenige. Zu diesen wenigen gehört der Rechtswissenschaftler Johann Braun. Betitelt ist sein Buch mit „Ein Leben in Deutschland – Rückblicke auf sieben Jahrzehnte BRD“. Braun (Jahrgang 1946) war bis zu seiner Pensionierung 2011 Professor für Zivilprozessrecht, Bürgerliches Recht und Rechtsphilosophie an der Universität Passau.

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Wieder einmal Weihnachten …

Wieder einmal Weihnachten ohne Schnee – jedenfalls im deutschen Norden und ziemlich bestimmt auch am Äquator. Aber es gibt Schlimmeres. An das jedoch wollen wir Weihnachten lieber  nicht denken. Der Ablenkung davon mag auch diese Reimerei dienen: 

Ich wünsche Dir in diesem Jahr

mal Weihnacht, wie es früher war.

Kein Hetzen zur Bescherung hin,

kein Schenken ohne Herz und Sinn.

Ich wünsche Dir ‚ne stille Nacht,

frostklirrend und mit weißer Pracht.                                                                

Ich wünsche Dir ein kleines Stück

Von warmer Menschlichkeit zurück.

Ich wünsche Dir in diesem Jahr

‚ne Weihnacht, wie als Kind sie war.

Es war einmal, schon lang ist’s her,

da war so wenig so viel mehr!

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