Gaukelei mit sinkendem Strompreis

Strom wird auch 2015 teurer, nicht billiger – Eine zwangsläufige Folge der Energiewende – Die Lobbyisten-Truppe von Agora Energiewende hilft kräftig daran mit – Der NAEB-Stromverbraucherschutz hat einen schweren Stand

Eine Energiewende-Lobby-Organisation in Berlin will uns weismachen, dass der Strompreis 2015 in Deutschland sinkt. Aber die FAZ ebenfalls. Denn sie reichte diese Gaukelei weiter, als sei dies auch ihre eigene Ansicht: Die Stromrechnung wird günstiger. So überschrieb sie ihren Bericht, ohne dies mit An- und Abführungszeichen zu versehen. Privatkunden und Unternehmen könnten sich 2015 zumindest auf einen kleinen Rückgang freuen, lautete die Unterzeile (hier). Die Stromverbraucher-Schutzvereinigung NAEB kommt zum gegenteiligen Ergebnis: „Der Strom wird 2015 noch teurer als schon bisher. Die Hoffnungen auf geringere Stromkosten sind vergeblich. Solange die „Energiewende“ mit dem planwirtschaftlichen und unsozialen Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) weitergeht, wird es damit nichts: Der Strompreis muss und wird immer schneller steigen. Das ist zwangsläufig.“

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Der Irrsinn geht weiter

Das neue EEG: Wie mit ihm Strom verschwendet und Arbeitsplätze vernichtet werden – Ein Beispiel von der Stromverbraucher-Schutzvereinigung NAEB

Brauchen wir Strom aus Wind, Sonnenschein und Grünmais? Nein, wir brauchen ihn nicht. Wir haben in Deutschland eine Stromerzeugung, die jeden Bedarf deckt – auch ohne diesen Alternativ-Strom. Wir haben ein Stromverteilungsnetz, das völlig ausreicht, den bisherigen Strom zu transportieren – auch ohne neue Leitungstrassen, wie sie für den Alternativ-Strom nötig werden. Wir können uns auf die Erzeugung und Verteilung des bisherigen Stroms voll verlassen, wann immer wir ihn brauchen – aber das wird mit immer mehr Alternativ-Strom gefährdet und nicht mehr gelingen. Wir werden mit dem bisherigen Strom zu Preisen versorgt, die verhältnismäßig niedrig und bezahlbar sind – aber mit dem Alternativ-Strom ist diese goldene Zeit vorbei; er verteuert die Stromversorgung auf unverantwortliche Weise.

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Der Bürgerschutz-Tag in Berlin

Eine öffentliche Plattform, um sich vor zuviel Staat und dessen Unheilvolles zu wehren / Am Sonntag, den 18. Mai (13 bis 18 Uhr)

Immer mehr müssen sich die Bürger vor ihrem Staat schützen, wir Bürger uns vor unserem Staat, vor dem deutschen Staat, vor der staatlichen Zentralgewalt in der Europäischen Union. Man kann selbst etwas dafür tun, so durch Unterstützen von Bürger-Initiativen (Beispiel: Zivile Koalition), so durch Mitwirken bei neuen Parteien (Beispiel: Alternative für Deutschland, AfD) oder durch Teilnehmen politik- und staatskritischen Veranstaltung (Beispiel: Bürgerschutz-Tag). So ein Bürgerschutz-Tag findet jetzt in Berlin statt, am 18. Mai, diesen Sonntag, also übermorgen. Was bietet er? Wo genau in Berlin ist das?

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Wir, die Bekloppten

Ein Bundesminister äußert zur deutschen Energiewende, was längst fällig ist – aber zieht daraus nicht die nötigen Konsequenzen, nämlich weg mit dem EEG. Die erneuerbaren Energien sind nichts weiter als die verteuerbaren Energien

Wer wohl hat diese beiden Wahrheiten ausgesprochen? Erste Wahrheit: „Der hehre Anspruch: dezentrale Energieversorgung, Autarkie – das ist natürlich der helle Wahnsinn.“ Die zweite Wahrheit: „Aufregend ist, dass diejenigen, die die Motoren der Energiewende sind – das sind Sie doch – nicht sehen, wie knapp wir vor dem Scheitern der Energiewende stehen.“ Es ist der Bundesminister für Wirtschaft und Energie Siegmar Gabriel.

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Das EEG gehört in den Müll

Die neuen instabilen Energien taugen nicht für’s Stromerzeugen, sie liefern nur Flatterstrom. Und der wird obendrein  teurer und teurer. Kanzlerin Merkel treibt ein böses Spiel.

Gute Miene zum bösen Spiel machen, das ist geläufig. Gute Miene zum guten Spiel machen, sagt man üblicherweise nicht. Aber so muss es der Kanzlerin Merkel gegangen sein, als sie kürzlich das Gutachten einer Expertenkommission entgegenzunehmen hatte. Sie musste sich amts- und höflichkeitshalber bei den Experten, die ihr Werk der Kanzlerin vor den Augen von Kameras überreichten, bedanken und dabei eine entsprechend freundliche Miene aufsetzen. Unterdrücken musste sie, dass sie über das Gutachten nur missvernügt sein konnte, not amused, wie die Queen wohl gesagt haben würde. Die Gutachter nämlich finden das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) gar nicht so toll. Schlimmer noch, ihr Gutachten zu dieser Subventionierung von Strom mit Wind, Sonne und Pflanzenmasse („Biogas“) ist eine klare Absage. Brutal formuliert: Das EEG gehört in den Müll, dort ist es als spam ware besser aufgehoben. Das wäre für die Stromverbraucher das „gute Spiel“. Doch gibt es auch ein böses Spiel. Das treibt mit ihnen Frau Merkel. Denn abschaffen will sie das EEG nicht.

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Sehr geehrter Herr Oettinger ….

„Es ist der helle Wahnsinn, Bayern mit Strom aus der Nordsee zu versorgen“ – Der Briefwechsel eines kundigen Bürgers mit dem EU-Kommissar für Energie

Die finanziellen Folgen des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) nimmt inzwischen auch „der kleine Mann“ wahr: Der Strom wird teurer und teurer. Da es kein Produkt und keine Dienstleistung gibt, die ohne Strom auskommt, steigen für alle Produkte und Dienstleistungen die Kosten. Aus Kostensteigerungen werden Preissteigerungen. Daher verteuert das EEG nicht nur den Strom, sondern auch alles andere, wenn auch in unterschiedlichem Umfang, je nachdem wie hoch der Stromkostenanteil ist. Dieses EEG ist ein Teil der deutschen „Energiewende“ unter Kanzlerin Merkel. Nun soll das EEG reformiert werden. Immerhin darüber ist man sich in den Koalitionsgesprächen zwischen CDU/CSU und SPD einig. Günther Oettinger, EU-Kommissar für Energie, will das schon lange.1) Kürzlich forderte er dazu auf, die Ökostrom-Subventionen („Einspeisevergütungen“) sollten auslaufen.2) Vor der Bundestagswahl hatte er sich im Magazin „Focus“ ähnlich geäußert. Daraus ergab sich ein Briefwechsel mit ihm.

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Die verdammte 1 vor den Nullen

Ohne sie wären die Energiewende-Kosten wenigstens finanziell erträglich
Aber Peter Altmaier hat die unerbittlichen Fakten genannt – immerhin endlich das

Man nehme 1 Euro. Man wiege ihn in der Hand. Man drehe, wende und begucke ihn. Dann hänge man zwölf Nullen dran: 000 000 000 000. Was ist das? Richtig: 1 Billion. Man kann auch sagen eintausend Milliarden. Die zwölf Nullen werden allerdings nur deswegen eine Billion, weil vor ihnen eine 1 steht. Ohne die 1 wären sie nichts weiter als Nullen, also nichts. Schade, dass die Kosten der deutschen „Energiewende“ nicht ebenfalls nur aus Nullen bestehen, sondern dass vor diesen Energiekosten-Nullen diese verdammte 1 steht. Wirklich sehr schade.

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Die geplante Altmaier-Rösler-Strompreisbremse

Ausgerichtet auf die Bundestagswahl, an sich ein Schritt in die richtige Richtung, aber zu dürftig, zu bürokratisch und rechtlich heikel, daher ein weiterer Missgriff

Sie können Ihren Strom nicht mehr bezahlen? Dumm. Sie haben sogar Schulden und wissen nicht, wie sie die zurückzahlen? Sehr dumm. Sind Sie systemrelevant? Nein? Schade um Sie.     S i e rettet niemand. Trösten mag Sie, dass es mit dem Strom rund 800 000 Bürgern in Deutschland nicht anders als Ihnen geht. Trösten soll Sie, was zwei unserer Bundesminister als Strompreisbremse ausgeheckt haben. Aber retten wird Sie die Bremse auch nicht. Für Sie bleibt der Strom weiterhin zu teuer.

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Schon mal was von Leistungsdichte gehört?

Die Erregung über die Stromverteuerung und warum der Strompreis weiter steigen wird, selbst wenn Altmaiers hilfloser Versuch einer Preisbremse durch „Deckeln“ der EEG-Umlage gelänge

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und die Energiewende insgesamt laufen schon lange aus dem Ruder. Dieser Tatsache kann sich auch die politische Führung nicht mehr entziehen. Zwar verschließt sie sich nach wie vor der Einsicht, dass dieses Gesetz und der Ausstieg aus der herkömmlichen Versorgung mit Strom den Bürgern und Deutschland unermesslich schaden, daher hält sie verstockt an der Wende fest. Aber sie bekommt jetzt die öffentliche Erregung über die zwangsläufigen finanziellen Folgen zu spüren. Die nämlich sind inzwischen unübersehbar geworden.

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Die gute alte Braunkohle

Ohne sie und die Kernkraft steigt der deutsche Strompreis, wenn die Energiewende-Pläne tatsächlich durchgezogen werden, auf 100 Cent je kWh und mehr

Jede vierte in Deutschland verbrauchte Kilowattstunde Strom basiert auf dem Verbrennen der heimischen Braunkohle. Dieser fossile Rohstoff ist der einzige heimische Energieträger, der in großen Mengen langfristig subventionsfrei und wettbewerbsfähig zur Verfügung steht. Durch den Verbund von Tagebau und thermischen Kraftwerk bietet die Stromerzeugung mit Braunkohle ein Höchstmaß an Versorgungssicherheit. Auch bestehen keine Transportrisiken.1) Dieser Strom ist zudem der kostengünstigste. Aber Strom mittels Wind, Sonne und pflanzlichen Stoffen soll den Strom aus fossilen Brennstoffen ablösen. So will es die Bundesregierung, so wollen es die öko- und bio-trunkenen Parteien, so wollen es die subventionsverwöhnten Energiewende-Profiteure. Dass damit der Strom für alle Bürger viel teurer und für viele Bürger unbezahlbar wird, rührt sie nicht; es ist, wenn auch unausgesprochen, sogar beabsichtigt.

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