Die Arbeitsplatz-Illusion von der Energiewende

Was man sieht und was man nicht sieht – Was schlechte und gute Ökonomen unterscheidet – Was eine ehrliche Beschäftigungsbilanz ausmacht – Die Arbeitsplätze, die man sieht – Die Arbeitsplätze, die man zu sehen vermeidet – Investitionen, die wegen höherer Strompreise unterbleiben – Der addierte Kaufkraftverlust und seine Milliarden-Folgen – Was die Verbraucher für Strom mehr bezahlen müssen, fehlt ihnen zum Ausgeben woanders – Die stets vergessenen Opportunitätskosten – Investitionen in Bildung und Forschung bringen mehr Arbeitsplätze als Subventionen – Die Energiewende-Kosten sind sinnlos rausgeschmissenes Geld

Als „System-Medium“ macht die FAZ die Merkel’sche Energiewende samt Klimaschutzwahn stets brav mit. Aber gelegentlich finden sich in dem Blatt dazu auch lichte Momente. Zwar bleiben Zweifel am Glauben oder gar der blasphemische Unglaube, das Klima vor Erwärmen schützen zu können, nach wie vor ausgespart, doch liest man dort zuweilen, was der Schwindel teilweise kostet und dass der menschenverursachte CO2-Ausstoß in Deutschland trotz aller Aufwendungen nahezu unverändert bleibt. Einen dieser lichten Momente hat die FAZ den Lesern neulich in ihrem Wirtschaftsteil beschert und dem Ökonomen Manuel Frondel eine ganze Seite eingeräumt, um vorzuführen, dass die vielen zusätzlichen Arbeitsplätze der abenteuerlichen Stromerzeugungspolitik mittels Wind, Sonne und Pflanzenmasse eine Illusion sind. Das zu tun, ist notwendig und für Ökonomen geradezu verpflichtend, denn in Deutschland pflegt die Energiewende-Lobby und die ihr hörige politische Führung Energiewende und Klimaschutz von jeher als „Job-Motor“ anzupreisen. Noch im Juni 2017 hat das Bundesministerium für Wirtschaft in einem Newsletter  die „erneuerbaren“ Energien als „Jobmotor“ bezeichnet. Auch das Wort „Job-Wunder“ hat man in diesem Zusammenhang schon vernommen.

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Stromausfälle über Stromausfälle

Folgen des Windkraftwahns – Australien als exemplarisch abschreckendes Beispiel – Für die nächsten zwei Jahre 125 Stromknappheiten-Situationen einkalkuliert – Notstromgenerator nicht rechtzeitig hochgefahren, fünfzig Kleinkinder gestorben – Die Regierung reagiert mit einem Notfallplan zum Bau neuer Gaskraftwerke – Ein riesiges Experiment, das auf unzuverlässigen Hypothesen beruht – Die Dokumentation durch eine französische NGO

Australien mag in manchen seiner Regelungen und Verhaltensweisen ein Vorbild sein – bei der Erzeugung von Strom mittels Windkraft ist es das nicht. Dafür aber ein gutes Beispiel für verrückte Energiepolitik. Dort passiert nämlich, was hierzulande ebenfalls droht, aber bisher immer noch abzuwenden gelungen ist: flächendeckende Stromausfälle. So haben die Bewohner einiger australischer Bundesstaaten im letzten halben Jahr mehrere Zusammenbrüche ihres Stromnetzes und Black-outs erlebt. Das Beispiel zeigt, was geschieht, wenn der Anteil alternativer („erneuerbarer“) Energien an der Stromproduktion über 40 Prozent hinausgeht. Der ist bei uns in Deutschland zwar noch nicht erreicht, soll aber erreicht werden. Die hiesigen selbsternannten Klimaschützer und Weltverbesserer streben sogar 100 Prozent an. Gelänge ihnen das wirklich, dann – im wahrsten Sinn des Wunsches – Gute Nacht, Deutschland. Dann nämlich, wenn’s Licht ausgeht, sollte man die Chance nutzen und sich im Bett auf’s Ohr legen. Schlafen ist gesund. Nur Tiefschlaf nicht in Sachen Politik.

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Für die Energiewende gehen sie auch über Leichen

Über Vogel-Leichen – Der massenweise Vogeltod durch Windkraftanlagen – Behördlich genehmigt aus „zwingenden Gründen des überwiegenden öffentlichen Interesses“ –  Die Naturschutzverbände ducken sich weg – Opfer sind zu Hunderttausenden auch die Fledermäuse – Ein überfahrener Wolf erfährt mehr Mitleiden als die erschlagenen Vögel

Vögel dürfen durch Windkraftanlagen getötet werden. Dies hat gerade die Wilhelmshavener Zeitung berichtet. Dass die Flügel dieser Anlagen Vögel erschlagen und Fledermäuse innerlich zerreißen, ist bekannt und belegt. Anfangs haben es die Betreiber und Befürworter der Windstromerzeugung geleugnet, dann unter der Decke gehalten, dann bagatellisiert. Opfer der Anlagen werden diese Tiere in großen Mengen, obwohl sie unter Natur- und Artenschutz stehen. Proteste dagegen? Jedenfalls nicht von den Grünen, nicht von der Linken, nicht von ihren politischen Mitläufern CDU/CSU/FDP. Denn für die Energiewende gehen diese Politiker auch über Leichen. Es sind ja nur Vögel. Kaum aber wird ein Reh übergefahren oder ein Wolf, schon ist das ein Thema, schon liest man darüber.

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Ein CDU-Aufbegehren gegen die Energiepolitik

Die Basis in Hessen meldet sich zu Wort – Sieben Gemeindeverbände lehnen sich auf: Wir tragen das aktuelle Konzept der Energiewende nicht mehr mit – Irrtümer werden erst zu Fehlern, wenn man sich weigert, sie zu korrigieren (Kennedy) – Den Bürgern vor Ort eine Scheinbeteiligung vorgespielt – In den Ortschaften Unfrieden geschürt – Eine Resolution mit neun Forderungen – Das furchtbare Schweigen der Mehrheit

 Es wird Zeit, dass sich gegen die Energiewende-Politik endlich auch innerhalb der Altparteien Widerstand regt. Das ist jüngst geschehen, wenn auch nur ansatzweise und noch nicht fundamental. Ein solcher Ansatz findet gerade in Hessen statt. Dort haben sich sieben Gemeinde- und Ortsverbände der CDU zur Energiepolitik zu Wort gemeldet und eine hessenweite Abfrage bei allen CDU-Stadt-, Gemeinde- und Ortsverbänden der CDU gestartet. Sie richtet sich zwar nur gegen den Wildwuchs von Windkraftanlagen und nicht gegen die Energiewende-Politik grundsätzlich, ist aber  doch ein bisher erstmaliges Aufbegehren in dieser öffentlichen Weise. Getan haben sie es mit einer Pressemitteilung.*) Darin schreiben sie: „Wir sind mit der aktuellen Energiepolitik der Hessischen Landesregierung, insbesondere mit den Genehmigungsverfahren zum Bau von Windkraftanlagen und den Entscheidungen der Regierungspräsidien, nicht einverstanden.“ Bisher leisten nur private Bürgerinitiativen gegen diesen brutalen Bauten Widerstand, viele hundert, fast stets ohne Erfolg. Nun machen auch Gemeinden mit.

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Was der Rechnungshof unterschlägt

Die zweifache Stromkapazität? Für ihn kein Thema –  Schon jetzt eine Überschusskapazität an „Ökostrom“ von 40 Prozent – Noch mehr Überschusskapazität macht die Stromversorgung trotzdem nicht sicherer – Die inhärent technisch-bedingten Defizite der Energiewende – Wie eine Wirtschaftlichkeit vorgegaukelt werden soll  – Die eigentliche und nötige Kritik an der Energiewende ist für den Rechnungshof sakrosankt – Die staatliche Reaktion? Unverbesserlich und arrogant

Die Überschrift lautete „Rechnungshof kritisiert Merkels Energiewende“. So war es vor ein paar Tagen auf der FAZ-Online-Seite FAZNet zu lesen (hier). Aber gerade die Energiewende kritisiert der Bundesrechnungshof nicht. Es wäre zwar schön, wenn er es getan hätte, und er hätte es tun sollen, doch getan hat er es nicht. Daher ist die Überschrift unzutreffend. Der Bericht unter dieser Überschrift dagegen ist nicht unzutreffend. Der Rechnungshof kritisiert durchaus und zwar kräftig und viel. Doch kritisiert er nur Schlampereien und Ausführungsmängel sowie finanzielle Folgen der Energiewende, nicht die Energiewende an sich. Damit ist so gut wie nichts gewonnen, das Entscheidende fehlt.

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Bitte zahlen, Klimaschutz kostet

Die Unbelehrbaren – Die Energiewende wird immer teurer, das Regelwerk immer komplizierter – Der Staatseingriff läuft ab wie im Lehrbuch – Dem ersten Eingriff folgen immer weitere – Ludwig von Mises darf sich wieder einmal bestätigt sehen – Das seit Jahresbeginn novellierte EEG und was es für die Stromverbraucher bedeutet

Freuen Sie sich. Jetzt im neuen Jahr wird der Strom noch teurer als schon bisher. Warum freuen? Ist doch klar. Klimaschutz kostet, der Glaube daran auch. Oder wollen Sie das Klima auf der Erde etwa nicht schützen – mit Strom aus Wind, Sonne und „Biogas“? Na, also, dann greifen sie jetzt gefälligst tiefer in die Tasche, ohne zu jammern und zu klagen. Das gilt natürlich nur für die Klimaschutz-Gläubigen, denn die meisten Leser dieser meiner Blog-Seite gehören nach meinem Eindruck nicht dazu. Sie nämlich wissen, was es mit dem „Klimaschutz“ und der „Energiewende“ wirklich auf sich hat. Immerhin mit 94 Beiträgen seit 2008 habe ich versucht, zu diesem Thema aufklären zu helfen. Wahre Klimaschutz-Gläubige lesen so etwas nicht, wenden sich ab, sind unbelehrbar. Motto: Do’nt confuse me with facts. Unbelehrbar bin auch ich. Darum mache ich mit dem Aufklären weiter. Für Klimaschutz-Gläubige ist das Folgende natürlich nichts; es wird sie im wahren Glauben nur stören, nicht beirren. Ihre politischen Seelsorger werden sich ob dieser Tumbheit behaglich zurücklehnen.

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Bürger, bitte aufwachen!

Die Stromkollaps-Gefahr wird mit noch mehr Wind- und Sonnenstrom immer bedrohlicher – Die hochgefährdete Stromfrequenz von 50 Hertz – Pervers: Die zuverlässigen Stromerzeuger werden degradiert zu „Notfall-Kraftwerken“ –  Schon jährlich über 6000 Netzeingriffe, um einen Stromkollaps zu verhindern – Vorgeblich sind die fehlenden Leitungen schuld, nicht die Energiewende – Es fehlt nicht an Stromleitungen, es fehlt an Verstand – Die Stromkollaps-Gefahr mutwillig herbeigeführt – Die Täter haften für den immensen Schaden nicht, nur die Bürger

In Sachen Energiewende auf Fachleute hören? Um Himmelswillen, wo kämen wir da hin? Die könnten doch die Illusion zerstören, dass diese Wende eine feine Sache und alternativlos sei. Also wurden und werden die Warnungen der Experten übergangen. Aber wenn sich Fachwissen und Expertenrat gegenüber verantwortungsloser, weil ruinöser Politik und den ihr hörigen „System-Medien“ nicht durchsetzen, dann werden das früher oder später die Fakten tun. Angefangen hat es damit schon.

Jüngstes Beispiel dafür ist die Nachricht, dass Stromnetzbetreiber fast jeden zweiten Tag „Notfallkraftwerke“ anwerfen müssen, um zu verhindern, dass das Stromnetz zusammenbricht. Die Betreiber der Stromnetze beklagen, so meldet zum Beispiel die FAZ, dass die Risiken der Stromversorgung deutlich gestiegen sind. Am 7. Dezemberhatten die Netzbetreiber mitgeteilt, seit dem 10. Oktober seien diese Notfallkraftwerke schon an 26 Tagen zugeschaltet worden– also fast an jedem zweiten Tag. Voriges Jahr seien es im Oktober und November nur 18 Tage gewesen (FAZ vom 8. Dezember 2016, Seite 18). In der Online-Ausgabe FAZNet (hier) lautete die Schlagzeile „Dunkelflaute bedroht die Stromnetze“.

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Die übertriebene Strahlungsangst

Der jetzt eingesargte Unglücksreaktor von Tschernobyl – Wie groß ist die Strahlungsgefahr dort heute wirklich? –Bei der Flugzeugreise  ist der Strahlungspegel 20mal so hoch wie in Tschernobyl – Die Gelegenheit genutzt, um die Strahlenangst zu pflegen – Kerntechnik ist bei friedlicher Nutzung keine Risikotechnik – Der Schutz vor Strahlung führt zu mehr Toten als die Strahlung selbst

Der Kernkraftreaktor in Tschernobyl ist nun eingesargt. Vor gut dreißig Jahren hat die Katastrophe stattgefunden — als Folge eines Experiments der Mannschaft dort. Ein riesengroßer, halbrunder Deckel wurde über den Reaktor geschoben oder, man kann auch sagen, ein gewaltiges Gewölbe darüber gestülpt, gleichsam als „Langfristgrabkammer“, die zudem als ein Superlativ der Technik gilt : Es ist 108 Meter hoch, dreimal so schwer wie der Eiffelturm, und die Pariser Kirche Notre Dame würde locker hineinpassen, war in der FAZ zu lesen. Zugleich sei die monumentale Hülle auch zum größten Landfahrzeug aller Zeiten geworden. Denn das Bauwerk musste mehrere hundert Meter vom Katastrophenmeiler entfernt montiert und dann auf Schienen peu à peu über die Kraftwerksruine geschoben werden. Der sichere Einschluss der Ruine mit dem Mammut-Deckel soll den Austritt von Strahlung vereiteln. Für den Blätterwald war dieses Ereignis abermals eine Gelegenheit, die Angst vor radioaktiver Strahlung zu schüren. Wie groß ist die Strahlungsgefahr dort heute wirklich? Ein Strahlenexperte gibt Auskunft.

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Warum Elektroautos Unsinn sind

Zumal wenn der Staat meint, sie subventionieren zu sollen – Was Autokäufer begreifen, aber Politiker begreifen nicht wollen – Was zeigt, wie utopisch die Planung ist – Die Batterie ist schneller hin als der Benzintank – Das unterschätzte Gewicht der Batterien – Nützlich für Busse und Taxis im Stadtverkehr, aber doppelt so teuer – Und bist Du nicht willig, dann gebrauch’ ich Gewalt und subventioniere – Verrückter geht’s immer – Ein notwendiger Nachtrag

Gewiss, der Autoantrieb mit elektrischem Strom hat seinen Reiz: Keine Abgase und statt zur Sprittankstelle zu fahren, schiebt man das Ladekabel seines Autos abends in die Steckdose der heimischen Garage oder wechselt die Batterie aus, und morgens ist es wieder fahrbereit. Nur nicht über lange Strecken und auf unabsehbar lange Zeit ebenfalls nicht. Es hapert an der Speicherkraft der Batterien. Die Entwicklungskosten sind hoch, die Verkaufszahlen zu gering, die Preise für die Autos zu hoch, die Investitionen in diese Technik ein Zuschussgeschäft. Die Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) hat das Vorhaben im Jahr 2010 deutlich genug kritisiert. Dass trotzdem derzeit schon rund 65 000 „E-Fahrzeuge“ in Deutschland zugelassen sind, also auf deutschen Straßen folglich auch fahren, hat nichts zu sagen. Denn es bedeutet nicht, dass sich die technisch bedingten Schwachstellen batteriegetriebener Autos in Luft aufgelöst haben.Aber was kümmert Politiker das „Geschwätz“ von Experten, was kümmern sie unleugbare Tatsachen. Deutsche Politik tut alles, um das Elektroauto mit Steuergeldern hochzupäppeln, darunter mit einer Kaufprämie von bis zu 4000 Euro je erworbenen Wagen.

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Schluss machen mit der Energiewende

Sie ist ein Weg in die Sackgasse – Je weiter man in sie ineinfährt, umso schwerer und teurer wird die Umkehr – Das Ergebnis ist schon jetzt erschütternd – Ein Offener Brief des Stromverbraucherschutz NAEB e.V. an Bundesregierung und Abgeordnete – Die Bundesregierung bleibt auf Harakiri-Kurs – Viele kennen die Bedeutung der Sekundenreserve nicht – Das Märchen vom „sauberen Strom“ bleibt ein Wunschtraum

Mit begründeter Kritik gegen Merkels „Energiewende“ gehe ich auf dieser Blog-Seite vor, seit diese Seite besteht, nämlich seit 2008. Unter dem Stichwort Energiewende finden Sie 67 Beiträge, unter dem Stichwort Energiepolitik 107 und unter dem Stichwort Windstrom 66 (siehe linke Spalte „Kategorien“). Es ist ein Thema mit Variationen, aber noch immer notwendig, behandelt zu werden. Wem das zuviel ist und unnötig erscheint, der sei an das Wort von Goethe an Eckermann erinnert: „Man muss das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns her immer wieder gepredigt wird und zwar nicht von einzelnen, sondern von der Masse, in Zeitungen und Enzyklopädien, auf Schulen und Universitäten. Überall ist der Irrtum obenauf, und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität, die auf seiner Seite ist.“ Gleiches drückt das gute alte Sprichwort aus „Steter Tropfen höhlt den Stein“. Also muss weiter gehöhlt werden.

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