„Völkersterben von seiner schönsten Seite“

Der Abgang der Deutschen, beschrieben 2011 von Deniz Yücel in der taz

„Super, Deutschland schafft sich ab!  In der Mitte Europas entsteht bald ein Raum ohne Volk. Schade ist das aber nicht. Denn mit den Deutschen gehen nur Dinge verloren, die keiner vermissen wird.“ Das stand 2011 in der linksextremen tageszeitung (taz). Das hat dort am 4. August Deniz Yücel geschrieben. Den hat die Türkei aus der Untersuchungshaft gerade freigelassen. Weitere Auszüge aus dem Yücel-Beitrag:

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Der Köder und die Zeitbombe

 Die Große Koalition als Versuch, sich zu retten, nicht das Land – Die beste Kanzlerin, die die SPD je hatte – Die deutsche Lust am Untergang – Kein politischer Schutz für die deutsche Autoindustrie – Über die GroKo jubilieren kann Frankreich – Unionsanhänger über Jahre sozialdemokratisch weichgekocht – Geld verschleudern, ideologische Steckenpferde reiten, Lobby-Wünsche bedienen – Aber zu viele Deutsche rühren und regen sich nicht

 Schlimmer geht immer. Diese abermalige Große Koalition ist für Deutschland ein politischer GAU, also der größte anzunehmende Unfall – dazu mit Typen in Ämtern, in die diese – mit Ausnahme zum Beispiel von Scholz als designierter Finanzminister – nicht gehören. Der große Gewinner dessen, was als Koalitionsvertrag ausgehandelt wurde, ist ausgerechnet der große Wahlverlierer: die SPD. Sie regiert wieder mit und hat sechs Ministerien für sich durchbekommen – ebenso viele wie die in der Wahl deutlich stärkere CDU, darunter die drei bedeutenden Ministerien Finanzen, Arbeit und Soziales sowie Auswärtiges Amt. Dazu noch das für Familie, für Justiz und für Umwelt, wo sie weiteres Unheil anrichten wird.

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Die hörigen Deutschen

Sie lassen sich von der politischen Führung alles bieten und gefallen – Was mit ihnen geschieht, merken sie nicht oder wollen es nicht wahrhaben – Sie revoltieren nicht, sie putschen nicht – Sie sind „die hörigsten Sklaven der Welt“

Es ist erstaunlich, was sich die Deutschen von ihrer politischen Führung alles bieten und gefallen lassen: die D-Mark abgeschafft, den Euro angeschafft, die Versuche, die Euro-Währungsunion mit Hunderten Milliarden Euro zu retten, die EZB-Anleihekäufe, um Staaten zu retten und Banken zu retten, das Null- und Negativzinsdiktat der EZB, die turmhohen Target2-Salden zu deutschen Lasten, den  Plan zum EU-Zentralstaat gegen den Volkswillen, den Angriff auf die Einlagensicherung der deutschen Sparer, die physikalisch und wirtschaftlich unsinnige Energiewende, das „Umvolken“ durch Massen-Invasion von Menschen aus islamischen und afrikanischen Staaten mit ganz anderen Kulturen, die dadurch ausgelöste zusätzliche Kriminalität, das absichtsvolle Zerstören der Familie, die Ehe für alle, die irre Gender-Politik, die verantwortungslose Frühsexualisierung der Kinder,  den Niedergang des deutschen Bildungswesens … Da dies alles so offenkundig auf den Ruin des heutigen Deutschlands hinauslaufen wird,  muss es gewollt sein.

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Die Namensposse in Greifswald

Den Bilderstürmern folgen Namensstürmer – Die jahrelang geschürte Erregung gegen Ernst Moritz Arndt als Namensbestandteil der Universität  endet in einer kabarettreifen Entscheidung – Die gescheiterte Umbenennung von 2017 und der jetzt  erfolgreiche neue Anlauf – Eine andere Art von Vandalismus

Was religiöse Eiferer zu Bilderstürmern werden ließ, äffen politische Eiferer der political correctness nach, indem sie sich als Gesinnungswächter zu Namensstürmern aufschwingen. Diesbezügliche öffentliche Aufmerksamkeit und Erregung hat in Vorpommern gerade wieder einmal die schöne, ehrwürdige und einstige Hansestadt Greifswald erfahren, nämlich mit dem Namen ihrer Universität: Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald. In der heute links-ideologisch verseuchten Atmosphäre des politischen Deutschlands wird Nationaldichter, Hochschulprofessor und Paulskirchen-Abgeordneten Ernst Moritz Arndt (1769-1860) gebrandmarkt als – horribile dictu  – antisemitisch, nationalistisch und antifranzösisch. Seit 1998 wurde immer wieder gegen den Namen Stimmung gemacht, ausgerechnet durch jene, die dort studieren dürfen, so dass sich dazu die Frage stellt, warum überhaupt Studenten anmaßend darüber mitbestimmen dürfen, wie ihre Uni heißt?  Doch nun hat sich der Se­nat der Uni­ver­si­tät, in dem auch Studenten sitzen, zu dem „Kompromiss“ durchgerungen, dass die Hoch­schu­le zwar nicht mehr Ernst Mo­ritz Arndt hei­ßen soll, aber sein Na­me op­tio­nal doch noch vorangestellt wer­den darf. Deutschland, deine Grotesken.

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Jahrzehnte der Völkerwanderung

Ausschnitte aus der Rede von Ungarns Ministerpräsidenten Orbán zur Lage der Nation – Was die Wirklichkeit ist – Was in Brüssel geschieht, ist absurd – Europa ist das Christentum und nicht das Kalifat – Wenn wir hier helfen, kommen sie her, wenn wir dort helfen, bleiben sie dort – Das tatsächliche Problem findet sich nicht außerhalb, sondern innerhalb Europas – Es fällt schwer, hierfür ein anderes Wort zu finden als „Irrsinn“ – Die nationale Souveränität negierend, austricksend und umgehend – In Ungarn werden keine Banden Jagd auf unsere Ehefrauen und Töchter machen – Ein politisch sehr unkorrekter Witz

Ungarns Ministerpräsident Victor Orbán hält Reden, die in anderen EU-Ländern und bei der EU-Kommission nicht gerade auf Wohlgefallen stoßen. Das ist besonders dann der Fall, wenn es um Zuwanderer, Migranten, Flüchtlinge, Asylbewerber und dergleichen geht. Das gilt auch für Äußerungen wie „Wir betrachten diese Menschen nicht als muslimische Flüchtlinge. Wir betrachten sie als muslimische Invasoren“ kürzlich in der BILD-Zeitung. Der Online-Nachrichtendienst Unser Mitteleuropa (hier) schrieb dazu: „Mit die­ser Feststellung spricht der unga­ri­sche Staatschef aus, was sich auch viele Deutsche den­ken, sich die Politeliten aber nicht aus­zu­spre­chen trauen. … Zugleich kri­ti­siert Orbán den deut­schen Umgang mit den Invasoren: Er habe nie ver­stan­den, „wie in einem Land wie Deutschland […] das Chaos, die Anarchie und das ille­gale Überschreiten von Grenzen als etwas Gutes gefei­ert wer­den konnte“. Auch in seiner diesjährigen Rede zur Lage der Nation hat sich Orbán zu diesem Thema abermals warnend geäußert. Die Jahre 2020 bis 2030 würden die Jahrzehnte der Völkerwanderung werden. Hier die betreffenden Ausschnitte aus seiner Rede, wie sie am 14. Januar  die Bürgerbewegung Signal für Deutschland e.V. mit den von ihr eingefügten Zwischenüberschriften veröffentlicht und um Verbreitung gebeten hat.

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Wie die USA wurden, was sie sind

Ihre Vormachtstellung anstelle der britischen bescherte ihnen der Erste Weltkrieg – Seit 1919 kaum ein Jahr, in dem die USA irgendwo keinen Krieg geführt haben – Der britische und amerikanische Erwählungsglaube – Das globale Ausgreifen der USA – Was Hannibal für Rom, war Hitler-Deutschland für die Alliierten – Abschied vom Alleinschuld-Dogma – Bröckelnde Macht und die Lebensdauer von Imperien – Das Buch von Menno Aden über das Werden des Imperium Americanum und dessen zwei hundertjährigen Kriege

Großmächte kommen und gehen. Das war in der menschlichen Historie bekanntermaßen schon immer so. Von Dauer ist auf lange Sicht ohnehin nichts – das Gute nicht, das Schlechte nicht. Um das Gute ist es schade, um das Schlechte nicht. Hegemonien fallen meist in beide Kategorien. Was von beidem überwiegt, ist unterschiedlich und pflegt sich über die Zeit zu verändern, aber stets hin zum Schlechten. Das führt zur Schwäche, zum Kränkeln, zum Siechtum, zum Ableben. Werden Hegemonien schwach – und das werden sie immer, auch wenn es sich unterschiedlich hinzieht – treten andere an ihre Stelle. Der Hegemon auf dem Erdball sind derzeit noch die Vereinigten Staaten, die USA, jedenfalls durch ihre militärische Stärke. Als wirtschaftliche und politikbestimmende Weltmacht sind sie auf dem Abstieg. Wer nachrückt, ist vor allem China. Russland versucht, wieder aufzuholen. Aber wie sind die USA geworden, was sie wurden und vorerst noch sind, ihren Zenit aber wohl schon überschritten haben? Nicht über den Untergang, aber über das Werden des Imperium Americanum und seine zwei hundertjährigen Kriege informiert ein Buch. So nämlich lautet der Titel des Buches. Geschrieben hat es der Jurist und mehrfache Buchautor Menno Aden.

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Die Schmarotzer-Konferenz

Der Klima-Wanderzirkus zum Gastspiel in Bonn – Der Appell von 300 amerikanischen Wissenschaftlern: CO2 ist kein Schadstoff – Ein schwerer Fehler des „Weltklimarats“ IPCC – Man hat sich verrechnet, den Temperaturanstieg überschätzt – Das  einzige „Öfeli“ für die Erde ist die Sonne – Bitte etwas mehr Demut und weniger Glauben – Klimaschutzpolitik als verkappte Umverteilung im großen Stil – Die wohl größte Massenverblödung aller Zeiten

In Bonn tagen jetzt rund 25 000 Schmarotzer aus 195 Staaten. Das sei ein Rekord, lesen wir. Allerdings ein trauriger. Sie tagen dort vom 6. bis zum 17. November. Sie tagen dort nicht auf eigene Kosten. Sie verbraten hier das Geld, was die Staaten ihren Bürgern, die arbeiten, statt zu tagen, abpressen, also Steuerzahlergeld oder jenes Geld, das aus Spenden geflossen ist. Deutschland allein bringt 117 Millionen Euro für die Tagung auf. Deren Zweck ist, das Klima zu „schützen“. Die Klima-Aktivisten möchten es kälter haben, nicht wärmer. Das ist ebenso realistisch, als wollten sie den Abstand zwischen Sonne und Erde vergrößern oder den Mond anbellen, damit er seine Umlaufbahn ändere. Sie wollen den Klimawandel sogar „bekämpfen“. Eine Zeitung zitiert, in Großbuchstaben gedruckt, den tiefgründigen Satz aus Merkel-Mund von 2007, als sei dieser des Nobel-Preises würdig: „Ich glaube, dass vor uns für die Bekämpfung des Klimawandels sehr entscheidende Jahre liegen.“

Den Menschen aufgeschwatzter Schwachsinn

Die entscheidenden Jahre  liegen leider schon hinter uns, als nämlich dieser Schwachsinn beschlossen und installiert wurde, besonders natürlich mit seinem berüchtigten Perfektionsdrang in Deutschland. Der Schwachsinn wird den Menschen aufgeschwatzt, und die meisten scheinen an den Klimaschutz zu glauben. Sie glauben, dass Kohlendioxid aus Kraftwerk-Schornsteinen und Auspuffrohren die Temperatur auf der Erde nach oben treibt. Denn ist es nicht so, dass Wissenschaftler das bestätigen, dass die Medien das verbreiten, dass Klimaschutzkonferenzen deswegen stattfinden? Also muss es doch stimmen. Folglich  weg mit diesem von Menschen verursachten, diesem anthropogenen CO2 – koste es, was immer es wolle.

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Was Heimat für Robert Habeck ist

„Der Ort, den wir als Gesellschaft definieren“ – Brauchtum, Traditionen – das ist ihm erst einmal fremd – Heimat ist für ihn ein „belasteter Begriff“ – Menschen wie Habeck spielen sich auf als Vormund gegenüber allen anderen – Nun nach ihrem Wahlerfolg will Habeck Begriffe wie Heimat und Deutschland nicht der AfD überlassenHeimat, grün definiert, ist für Habeck gut, Heimat, AfD-definiert igittigitt

Wenn ein Deutscher gefragt wird: Was ist für Sie Heimat? Dann liegen als direkte Antworten solche wie diese nahe: Heimat ist für mich das, wo ich geboren und aufgewachsen bin. Heimat ist für mich Deutschland. Oder auch dies: Heimat ist für mich das, wo ich lebe – mein Ort, meine Region, Dinkelsbühl, Hamburg, der Odenwald, die Prignitz, Bayern, Thüringen und so weiter. Doch inzwischen gibt es in Deutschland Deutsche, die das nicht mehr oder so nicht mehr sagen mögen. In der Regel sind das Politiker und Anhänger linker und linksextremer Gruppen, Bewegungen und politischer Parteien. Sie leben gegenüber Deutschland als Heimat in einer seltsamen, merkwürdigen Distanz, wollen sich dort nicht heimisch fühlen, bringen es nicht fertig, für dieses Land  heimatliche Gefühle zu empfinden und diese zu äußern, obwohl es unleugbar ihr Heimatland ist, weil sie dort geboren und aufgewachsen sind. Ihnen fällt das Bekenntnis zu Deutschland als ihre Heimat schwer, oder sie lehnen ein solches Bekenntnis auch rigoros ab.

Die Grünen-Partei will die deutsche Staatsbürgerschaft sogar abschaffen und durch eine EU-Staatsbürgerschaft ersetzt sehen. Diese Partei duldet als Mitglied auch die unsägliche Claudia Roth und der Bundestag die gleiche Person als seine Vizepräsidentin, die sich weigert die Nationalhymne mitzusingen, die seinerzeit zusammen mit Gleichgesinnten hinter einem Transparent herlief mit der Aufschrift „Nie wieder Deutschland! Gegen die Annexion der DDR“ und die sich – man verzeihe mir die Wiedergabe dieser Gossensprache – mit dem Spruch identifizierte „Du mieses Stück Scheiße! Deutschland verrecke!“ (hier). Ein weiterer Grünen-Politiker immerhin gibt sich differenzierter und geschickter: Robert Habeck, Schleswig-Holsteins Minister für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung. Er ist eben ein anderes intellektuelles Kaliber. Aber auch er hat mit Heimat große Schwierigkeiten. Jüngst im Gespräch der FAZ mit ihm vom 7. Oktober kommt es zum Ausdruck.

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Was wählen?

Ein Weiter-so oder die Hoffnung auf ein Nicht-weiter-so? – Die für die Deutschen überlebenswichtigen Interessen – Ein nicht mehr steigerungsfähiger Grad der AfD-Diffamierung in der FAZ – „Das AfD-Programm alles in allem gut und überzeugend“ – Eine berechtigte Kritik an der AfD – „Trotzdem: Der AfD die Chance geben, den Laden aufzumischen“ – Eine Schicksalswahl

Ein Wahlergebnis steht schon jetzt fest: Unter Angela Merkel als Kanzlerin wird Deutschland weitere vier Jahre leiden müssen. Nur mit welchem prozentualen Ergebnis ist noch offen. Und gäbe es Frau Merkel nicht mehr, dann gäbe es noch immer die Parteien CDU/CSU und SPD, und es würde zu einer großen Koalition auch ohne Merkel wieder kommen. Mit „Merkel muss weg“ allein ist es also bei weitem nicht getan. Solange die deutschen Wähler diesen beiden Parteien dazu verhelfen, weiterhin am Ruder zu bleiben, wird sich das absehbare, offenbar gewollte unheilvolle Schicksal Deutschlands vollenden. Daher kann es bei dieser Wahl nur noch darum gehen, im Bundestag den Deutschen und ihrem Land zu einer starken Opposition zu verhelfen – in der Hoffnung, doch noch eine Wende zum Nicht-weiter-so herbeizuführen.

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Wie sich die Deutschen verabschieden

Von einem, der ein Buch schrieb, um ihnen das Fürchten zu lehren –  Lauter „kurze Geschichten“, warum die Deutschen verschwinden werden – Wie kann sich ein ganzes Volk so einfach für dumm verkaufen lassen – Das Hauptinteresse der USA – „Die zehn Wahrheiten des Untergangs“ – Für die Deutschen ein Vulkan, keine Art Sitzheizung

 Erst jetzt im Urlaub gelesen: Die Deutschen –  Das klügste Volk auf Erden verabschiedet sich von der Geschichte.*) Der Titel dieses Buches ist anmaßend: Nein, die klügsten sind die Deutschen nicht. Bitte, wären sie es doch. Dann nämlich wäre ihnen in ihrer jüngeren Geschichte (seit 1900) Schlimmes erspart geblieben. Ohnehin: Erstens gibt es Völker, die nicht minder „klug“ sind. Zweitens ist das Wort „klug“ unzutreffend gewählt. Der Titel verkennt den Unterschied zwischen klug und intelligent: Kluge sind in der Regel intelligent, aber Intelligente nicht immer klug. Wahrscheinlich meint der Titel die technische Intelligenz der Deutschen. Hier wird man ihnen seit geraumer Zeit einen Spitzenplatz zubilligen dürfen. Aber wie lange noch? Drittens ist der Titel falsch: Verabschieden aus der Geschichte geht nicht. Selbst dann nämlich, wenn es Deutschland und die Deutschen nicht mehr gäbe: in der Geschichte hätten sie ihren Platz, da sind sie drin und bleiben drin. Aber Buchtitel sind bekanntermaßen gerne reißerisch; das verkauft sich besser. Daher muss man das Wort „Verabschiedung von der Geschichte“ nicht auf die Goldwaage legen und es wortwörtlich nehmen; es ist sinnbildlich gemeint, nämlich: Deutschland als Staat und die Deutschen als Volk werden verschwinden. Eben davon handelt das Buch. Und das ist zum Fürchten.

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