Eine „Entartung“ der FAZ

Wie ihr Politikteil die neue Partei Alternative für Deutschland und ihre Leitfigur Bernd Lucke subkutan verleumden hilft / Ausschnitte und Anmerkungen dazu

Was sich die Politik-Redaktion der FAZ jüngst in ihrem Beitrag über die neue Partei Alternative für Deutschland (AfD) geleistet hat, ist niederträchtig und bösartig, ein Beitrag gegen die Partei. Gegen sie sein, gewiss, das darf man, aber die beiden Autoren, Justus Bender und Friedrich Schmidt, klauben Herbeigeholtes und Entlegenes zusammen, um diese Partei in die politisch rechte Ecke zu schieben, unterschwellig in die rechtsextreme Ecke. Damit beteiligt sich der Politikteil der FAZ jetzt nach der Bundestagswahl ganz offen an der Diffamierung, wie sie die Sozialisten und „Politisch Korrekten“ in allen politischen Parteien und Medien schon vor der Wahl versucht haben.

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Nicht geschafft. Aber.

Zuviele der von den Altparteien enttäuschten Nichtwähler haben die Chance der Alternative nicht genutzt / Die AfD hat zu wenig von ihnen zu sich herübergezogen

Die Alternative für Deutschland hat es nun doch nicht in den Bundestag geschafft, und ich habe eine Flasche Champagner verloren. Die Hingabe dieser Flasche an meinen Wettfreund verschmerze ich gern, das Verpassen der Fünf-Prozent-Hürde nur schwer. Ich hatte doch sehr auf die große Gruppe der bisherigen Nichtwähler/Wahlgangverweigerer gesetzt.1) Bei der Bundestagswahl 2009 sind es 29,2 Prozent oder 18,2 der 62,2 Millionen Wahlberechtigten gewesen, diesmal mit 28,5 Prozent der 61,8 Millionen Wahlberechtigten nur etwas weniger. Diese 28,5 Prozent waren 17,6 Millionen potentielle Wähler. Wieviele von ihnen Wahlverweigerer sind, ist nicht bekannt, jedenfalls mir nicht. Daher auch nicht der andere Teil, also alle diejenigen Wahlberechtigten, die von den Altparteien enttäuscht sind. Aber unerheblich ist er bestimmt nicht. Gerade diese Enttäuschten haben nun in der neuen Partei eine wirkliche Alternative gehabt, sie aber augenscheinlich nicht hinreichend genutzt, und die AfD hat dieses Potential offensichtlich bei weitem nicht auszuschöpfen vermocht.

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Warum er die Alternative für Deutschland wählt

Wolfgang Hübner, Frankfurt, nennt für seine Entscheidung zehn Gründe

Wolfgang Hübner, Jahrgang 1946, ist in Frankfurt am Main für die Freien Wähler Stadtverordneter und Fraktionsvorsitzender im Frankfurter Stadtparlament. Am 9. Mai 2013 hatte er seinen Austritt aus der Partei Freie Wähler Bundesvereinigung erklärt und war dann übergetreten in die neue Partei Alternative für Deutschland (AfD). Zugleich hatte er kundgetan „Selbstverständlich bleibe ich Mitglied der FREIEN WÄHLER e.V. in Frankfurt am Main und werde meine Funktionen und mein Mandat als Stadtverordneter unverändert wahrnehmen.“ Der ganze Text seiner damaligen Erklärung findet sich hier: http://freiewaehlerblog.wordpress.com/2013/04/09/wolfgang-hubner-frankfurt-erklart-seinen-austritt-aus-der-partei-freie-wahler-bundesvereinigung/. Die Frankfurter Rundscheu hat ihn am 7. Mai 2013 nach seinem Übertritt in die AfD diffamierend so gekennzeichnet: „Hübner steht für politische Brandstiftung am rechten Rand des Parteienspektrums.“ Der Inhalt des ganzen Beitrags hier: http://www.fr-online.de/frankfurt/kommentar-zur-afd-auf-dem-trittbrett,1472798,22695864.html. Vor einigen Tagen hat Hübner erläutert, warum er bei der Bundestagswahl morgen die AfD wählt. Hier ist der Wortlaut:

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Zerstörungswut gegen Beatrix von Storch

 Unbekannte zertrümmerten nachts die Scheiben ihres geparkten Autos

Die gewalttätigen Angriffe gegen die neue Partei Alternative für Deutschland (AfD) und deren Kandidaten für die Bundestagswahl reißen nicht ab und steigern sich. Ein jüngstes Beispiel jetzt kurz vor dem Wahlsonntag: Als die Berliner AfD-Politikerin Beatrix von Storch*) gestern Vormittag (Donnerstag, 19. September) ihr Auto besteigen wollte, waren dessen Scheiben zertrümmert. Sie hatte es am Vorabend nahe ihrer Wohnung in Berlin-Mitte abgestellt. Für Berlin-Mitte ist Frau von Storch AfD-Direktkandidatin. Auf der Berliner Landesliste steht sie auf Platz 2 hinter dem Ökonomieprofessor Joachim Starbatty, der den ersten Listenplatz einnimmt.

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Nichtwähler, bitte wählen Sie!

Boykottieren Sie nicht die Wahl, boykottieren Sie die Alt-Parteien

Sie wollen nicht zur Wahl gehen? Zur Bundestagswahl jetzt am Sonntag, dem 22. September? Sie sind wahlverdrossen? Sie haben alle Alt-Parteien bis oben hin satt? Sie sehen für deren Einheitsbrei bei der Wahl keine Alternative? Sie haben kapiert, dass alle diese Parteien Deutschland in den Ruin führen? Sie wollen die Wahl daher einfach boykottieren? Sie haben das 2009 vielleicht ebenfalls schon getan? Alles sehr verständlich. Aber gehen Sie bitte trotzdem zur Wahl. Boykottieren sie nicht die Wahl, boykottieren Sie die Alt-Parteien.

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Jetzt gibt es auch die „Blauen“

Die politische Farbenlehre ist um eine Farbe reicher: um die der Alternative für Deutschland. Die neue Partei überrascht mit einem professionellen Wahlkampf.

Es gibt die Schwarzen, die Roten, die ganz Roten, die Gelben, die Grünen. Nun gibt es mit dieser Bundestagswahl auch die Blauen. Denn Blau hat sich als ihre Farbe die neue Partei, die Alternative für Deutschland (AfD), auserkoren. Wo immer die AfD sich öffentlich zeigt – bei Kundgebungen, auf ihren Plakaten, auf ihren Faltblätter – die beherrschende Farbe ist Blau. Bei der Großkundgebung am 17. August in Hamburg zum Beispiel haben die über tausend Teilnehmer die Hamburger Innenstadt in ein blaues Plakate- und Bannermeer verwandelt (siehe das Foto hier: http://kpkrause.de/wp-content/Foto.doc). Diese Partei, die formal erst im April gegründet worden ist und danach zunächst alle personellen Kräfte brauchte für das wochenlange Sammeln von Unterschriften, um sich zur Wahl überhaupt stellen zu dürfen, hat mit einem hochprofessionellen, flächendeckenden Wahlkampf geradezu überrascht.

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A n z e i g e

Wir, der Freundeskreis der Alternative für Deutschland unterstützen diese neue Partei, denn:

  Neue Köpfe braucht das Land!

Wir wollen nicht, dass die gemeinsame Euro-Währung zum Spaltpilz für die Einigung Europas wird, denn für diese Einigung treten wir nachdrücklich ein. Aber wir wollen auch nicht der Zahlmeister für die überschuldeten Staaten und Banken in allen Euro-Staaten sein. Stattdessen wollen wir, dass der Vertrag von Maastricht, der auch von Deutschland gebrochen wurde, eingehalten wird.

Und wir wollen noch viel mehr. Hier der ganze Anzeigentext: http://kpkrause.de/wp-content/2013-08-28-FAZ-Anzeige-des-AfD-Freundeskreises-als-pdf-Datei.pdf<

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Versprochen – Gebrochen: Die große Lügenorgie

So eine gewaltige Umverteilung gab es noch nie. Gegen den EU-Zentralstaat, für ein Europa der Vaterländer. Beatrix von Storch auf der ersten AfD-Großkundgebung in Hamburg. Ihre Rede im Wortlaut.

Die neue Partei Alternative für Deutschland ist ein Senkrechtstarter. Am 6. Februar dieses Jahres wurde sie gegründet. Am 14. April dieses Jahres hat sie ihren ersten Parteitag veranstaltet, den Gründungsparteitag in Berlin. Sie hat es geschafft, bis zur gesetzten Frist die gesetzlich vorgegebenen Unterstützer-Unterschriften zu sammeln, um gleich an ihrer ersten Bundestagswahl teilnehmen zu dürfen. Danach trat sie aus dem Stand den zuvor geplanten und organisierten Wahlkampf an. Am 17. August fand in Hamburg ihre erste große öffentliche Kundgebung statt. Dort sprach auch Beatrix von Storch, die AfD-Direktkandidatin für Berlin und Vorsitzende der 2004 gegründeten Bürgerbewegung Zivile Koalition. Sie attackierte, was die Altparteien versprochen, aber gebrochen hatten. Sie begründete, warum die „Euro-Rettung“ (die letztlich nur eine Bankenrettung ist) scheitern wird. Mit der Rettungspolitik finde die größte Umverteilung von unten nach oben statt, die es je in Deutschland und Europa gegeben habe. Sie deckte auf, dass die Altparteien in ihrer Politik das Gegenteil von dem betreiben, was sie jetzt auf ihren Wahlplakaten versprechen. Hier der komplette Wortlaut ihrer Rede:*)

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„Es ist etwas faul im Staate“

Gerade die neue Partei AfD verhindert, dass Rot-Grün die Mehrheit bekommt. Öffentlicher Wahlkampfauftakt der Alternative für Deutschland in Hamburg. Die Rede von Bernd Lucke im Wortlaut.

Die AfD-Großkundgebung in Hamburg am Sonnabend (17. August) war der Auftakt der neuen Partei Alternative für Deutschland zu weiteren öffentlichen Auftritten in anderen deutschen Städten. Diese Aktion zur Bundestagswahl ist die in der Öffentlichkeit bisher beteiligungsstärkste gewesen. Rund tausend Anhänger waren gekommen und vom Hamburger Hauptbahnhof durch die Innenstadt über die Mönkebergstraße, den Rathausmarkt und Jungfernstieg zum Gänsemarkt gezogen, wo die Abschlusskundgebung stattfand. Die Hauptredner wurden umjubelt: AfD-Bundessprecher Prof. Dr. Bernd Lucke, der Sprecher des AfD-Landesverbandes Hamburg Prof. Dr. Jörn Kruse und Beatrix von Storch, AfD-Direktkandidatin für Berlin und Vorsitzende der Zivilen Koalition. Die herausgestellten Themen waren der Euro und Europa („Kein Steuergeld für Pleitebanken und -staaten. Stoppt den ESM und die Schuldenunion“), direkte Demokratie („Wir fordern Volksentscheide zu Schicksalsfragen. Der Bürger ist relevant“), innere Sicherheit („Schluss mit der Sparpolitik. Hamburger Polizisten brauchen Solidarität und Unterstützung“), qualifizierte Einwanderung („Gern, aber nicht Unqualifizierte in unsere Sozialkassen“) und „Stoppt die EZB, sie enteignet die Rentner und Sparer.“ Was hat Bernd Lucke in seiner Rede auf dem Hamburger Gänsemarkt gesagt? Hier ist es:*)

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Wenn Argumente fehlen

Mit Zerstörungswut gegen Wahlplakate der neuen Partei Alternative für Deutschland

Menschen mit geistiger Windstille im Kopf, die politisch extrem und rabiat sind, kompensieren ihren Defekt gern durch Zerstörungswut. Von dieser Sorte müssen auch jene gewesen sein, die jüngst in Lübeck über die Wahlplakate der neuen Partei Alternative für Deutschland (AfD) hergefallen sind.

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