Schon durch Mentalitätswandel
droht ein Wirtschaftswachstum von Null
Damit der materielle Wohlstand der Bevölkerung weiterhin zunimmt, muss die Wirtschaft weiterhin wachsen. Damit die Wirtschaft weiterhin wächst, müssen die Menschen das wollen. Und wenn sie es wollen, dann müssen sie sich auch entsprechend verhalten. Danach aber sieht es nicht gerade aus.

Teil 5 und Schluss
Ein Nachtrag
„Geben Sie mir die Kontrolle über das Geld,
und es spielt dann keine Rolle, wer die Gesetze macht.“
(Mayer Amschel Rothschild)
1963 wollte der amerikanische Präsident John F. Kennedy das Geldmonopol der Fed dem Staat unterordnen. Nach Aussage einer Zeugin soll ihn sein Vater Joseph Kennedy im Oval Office des [...]

Teil 4
Zuwiderhandlung wird bestraft
Seit Ende des Zweiten Weltkrieges ist es der Weltmacht USA gelungen, auf dem Weltmarkt den Dollar als allgemeine Handelswährung durchzusetzen. Nahezu alles hat Dollar-Preise und wird in Dollar bezahlt, gerade auch das Erdöl als wichtigster Energierohstoff. Lieferländer, die es wagen, ihr Öl in anderer Währung (Euro) bezahlen zu lassen, werden massiv [...]

Teil 3
Die Geldmaschine in Aktion
Die amerikanische Entscheidung von 1971, die Gold- Einlöseverpflichtung für den Dollar aufzugeben, zeigt: Man war sich bewusst, dass die Dollar-Geldmenge schon so stark ausgeweitet worden war, dass man sie in Gold gar nicht mehr einlösen konnte. Dummerweise nämlich lässt sich Gold nicht so leicht vermehren wie die Geldmenge. Da aber auch [...]

Teil 2
Vier wichtige Ereignisse
Was steckt hinter der Dollar-Hegemonie, wie konnte es zu ihr kommen? Wer dem nachgeht, stößt unter anderem auf vier Ereignisse, die für diese Hegemonie und die durch sie entstandene Dollar-Schwemme eine entscheidende Rolle spielen:
- 1913 entsteht das amerikanische Zentralbanksystem
- 1944 entsteht der Weltwährungsfonds mit neuem Goldstandard
- 1971 beenden die USA ihre Verpflichtung, Dollar in Gold [...]

Macht und Geld bedeuten für eine Regierung
das Gleiche wie Schnaps und Autoschlüssel für einen Teenager.
(Patrick Jake O’Rourke, amerikanischer Schriftsteller, Journalist und politischer Satiriker )
Teil 1
Die globale Rolle des Dollars
Gewiss, ausgelöst wurde die gegenwärtige globale Finanzkrise von den faulen Immobilienkrediten in den Vereinigten Staaten. Aber hinter dieser Krise steckt mehr. Schlaglichtartig nämlich rückt sie ins [...]

Hektik statt Besonnenheit
Nun also das zweite Konjunkturpaket – kaum dass das erste in Kraft getreten ist. Rund 50 Milliarden Euro lässt die Große Koalition dafür springen. Und was sie da alles hineingepackt hat - ein wildes Durcheinander: eine lächerliche Steuersenkung; ein um 0,9 Prozent geringerer Beitrag für die Krankenkasse, die nun [...]

Die 50 Milliarden nicht ausgeben, sondern mit ihnen die Steuerlast senken
Die Steuerbelastung senken oder ein zweites Konjunkturpaket? Oder beides zusammen? Oder lieber nichts von beidem und abwarten? Denn das erste Konjunkturpaket hat doch noch gar nicht wirken können. Vor diesen Fragen stand die Große Koalition. Aber Handeln durch Unterlassen, also erst einmal nichts tun, ist [...]

Ein neues Forum für freie Meinung, Meinungsaustausch, Meinungsbildung
Seit Jahresbeginn 2009 finden Sie meine neuen Blog-Beiträge auch in der neuen Internet-Zeitung DIE FREIE WELT www.freiewelt.net 
In deren Impressum heißt es unter anderem:
Deutschland befindet sich in einem Erneuerungsprozess. Alte Strukturen und verkrustete Entscheidungsprozesse geben mangelhafte oder verzögerte Antworten und Lösungen auf politische, soziale, kulturelle und wirtschaftliche Fragen und [...]

Die kundenfreundliche Bahn
Ein Fahrgast fährt im Intercity-Zug von Hagen nach Frankfurt am Main. Der Zug heißt IC 2029. Es ist Samstag. Der Fahrgast liest Zeitung, hat aus beruflichen Gründen einen ganzen Stapel von Zeitungen zum Lesen dabei. Der Tag ist trübe, draußen dunkelt es schon. Die allgemeine Wagenbeleuchtung reicht dem Fahrgast zum Lesen nicht aus. [...]

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  • Zur Person

      Geboren 1936 in Rostock. Vater Rechtsanwalt und Notar, Mutter gelernte Sportlehrerin und Haus- frau. Aufgewachsen in Bützow
      und Neustrelitz. 1945 Flucht nach Schwerin. 1946 von Schwerin
      nach Lübeck zur väterlichen Ver- wandtschaft. Dort Weiterbesuch der Volksschule, dann Katharin- eum-Gymnasium bis 1957 zum Abitur. Bis 1959 kaufmännische Lehre als Industriekaufmann und anschließend Studium der Wirt- schaftswissenschaften in Kiel und Marburg. Abschluß als Diplom- Volkswirt mit Promotion zum Dr. rer. pol.

      Gleich danach zur Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Dort Wirt- schaftsredakteur von 1966 bis Ende 2001, davon seit 1991
      knapp elf Jahre verantwortlich
      für die FAZ- Wirtschaftsbericht- erstattung. Daneben von 1994
      bis Ende 2003 auch Geschäfts- führer der Fazit- Stiftung, die die Mehrheit an der Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH und
      der Frankfurter Societäts-Druck- erei hält. Seit 2004 als selb- ständiger Journalist, Publizist und Autor tätig.
      Verheiratet seit 1966. Ehefrau Lehrerin. Kinder: Zwei Söhne,
      eine Tochter.